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Miss Vintage Flaneur Wahl 2018

Ein Foto zum Abschluss des aufregenden ersten Teils der Wahl.

(möglicherweise Werbung wegen Nennung von Menschen, Läden und Festivitäten) Aufregend war es wieder und dieses Jahr richtig heiß (wortwörtlich bei über 30 Grad) bei der Miss Vintage Flaneur Wahl 2018. Wie auch schon im letzten Jahr fand sie einen passenden Rahmen beim bekannten und beliebten Firebirds Festival in Trebsen bei Leipzig. Nachdem sich 9 Kandidatinnen bei einem Onlinevoting (das 50:50 von Facebook-Fans und einer unabhängigen Jury entschieden wurde) aus 74 Bewerberinnen durchgesetzt hatten, traten diese entzückenden Damen hier nun live an 2 Tagen gegeneinander an. Ihre Aufgabe: Ein Tages- und ein Abendoutfit, das sie optimal in Szene setzt, bei TopVintage, Europas größter Vintage-Online-Boutique  und Sponsor der Wahl, aussuchen und sich und die Kleidung charmant bei der Wahl präsentieren. Hier folgt nun die Dokumentation in Bildern der 2 Tage (alle gemacht von Sunshine-Photodesign)! Alle Kleider, Taschen und den meisten Schmuck, die Sie hier an den Miss-Kandidatinnen sehen, können Sie natürlich auch bei TopVintage finden und für sich selber kaufen.

Tag 1: Neun Kandidatinnen im Tagesoutfit

Schon vor der großen Show im Modezelt des Firebirds Festivals war die Aufregung der Ladies groß. Hinter den Kulissen hieß es, einander kennenzulernen, seinem Styling den letzten Schliff zu geben, die Kleider von TopVintage aneinander zu bewundern – und sich gegenseitig zu helfen wenn nötig.

Frau in Vintagekleid vor Spiegel
Die Haare sitzen bei Eva van Hoven
Die Jury (hier unsere Miss Vintage Flaneur 2017, Little Miss Richard) trifft auf die Kandidatinn
Die Jury (hier unsere Miss Vintage Flaneur 2017, Little Miss Richard) trifft auf die Kandidatinnen
Man hilft sich gegenseitig wo es geht (Bambi von Backenzahn und Eva van Hoven)
Man hilft sich gegenseitig wo es geht (Bambi von Backenzahn und Eva van Hoven)
Die letzten Vorbereitungen vor dem großen Augenblick werden getroffen (Jennylee Pinup Davidson und Bambi von Backenzahn)
Die letzten Vorbereitungen vor dem großen Augenblick werden getroffen (Jennylee Pinup Davidson und Bambi von Backenzahn)
Auch das bekannte Pinup-Model und Jurymitglied Rina Bambina möchte die Kandidatinnen kennenlernen
Auch das bekannte Pinup-Model und Jurymitglied Rina Bambina möchte die Kandidatinnen kennenlernen

Die Jury vor Ort ist bereit: Von links nach rechts sind es das bekannte Pinup-Model Rina Bambina, Little Miss Richard (unsere Miss Vintage Flaneur 2017), Laura von TopVintage, eine Publikumskandidatin und Konrad von den Firebirds, Mitorganisator und Initiator des Firebirds Festivals.

Die Jury der Miss Vintage Flaneur Wahl 2018
Die Jury der Miss Vintage Flaneur Wahl 2018

Nun war der große Augenblick gekommen. Moderator Bert Callenbach, seines Zeichens Entertainer und erfahrener Showman, holte die Damen nacheinander auf die Bühne, prüfte sie auf Herz und Nieren und schickte sie amüsant wie charmant über den Laufsteg um sich dem Publikum zu präsentieren.

Eva van Hoven auf dem Laufsteg
Eva van Hoven auf dem Laufsteg
Lisa Carter Cash im Interview
Lisa Carter Cash im Interview
Bambi von Backenzahn auf dem Laufsteg
Bambi von Backenzahn auf dem Laufsteg
Teresa von Thee auf dem Laufsteg
Teresa von Thee auf dem Laufsteg
Thekla Gras mit Moderator Bert Callenbach
Thekla Gras mit Moderator Bert Callenbach
Jennylee Pinup Davidson im Interview
Jennylee Pinup Davidson im Interview
Yvonne Hausmann im Interview
Yvonne Hausmann im Interview
Coco van Cat auf dem Laufsteg
Coco van Cat auf dem Laufsteg
Mademoiselle Kokettier auf dem Laufsteg
Mademoiselle Kokettier auf dem Laufsteg

Nun war es an der Zeit für die jury zu entscheiden. Um den Damen und Herren dafür etwas Zeit zu geben, unterhielt Bert Callenbach was das Zeug hielt und die Damen zeigten sich nochmal in einer Reihe auf dem Laufsteg.

Alle Vor-Finalistinnen zur Miss Vintage Flaneur Wahl 2018
Alle Vor-Finalistinnen zur Miss Vintage Flaneur Wahl 2018
Yvonne Hausmann
Yvonne Hausmann
Eva van Hoven
Eva van Hoven
Jennylee Pinup Davidson
Jennylee Pinup Davidson
Mademoiselle Kokettier
Mademoiselle Kokettier
Bert Callenbach zeigt sein sportliches Geschick (wir sind beeindruckt)
Bert Callenbach zeigt sein sportliches Geschick (wir sind beeindruckt)

Schließlich hat sich die Jury nach nervenaufreibenden Minuten entschieden und Bert Callenbach erhält die Ergebnisse.

Bert Callenbach verkündet die Ergebnisse
Bert Callenbach verkündet die Ergebnisse

Und die drei Finalistinnen sind: Eva van Hoven, Jennylee Pinup Davidson und Lisa Carter Cash! Sie dürfen am nächsten Tag ihre Wahl zur Abendgarderobe vorstellen (und natürlich auch behalten).

Lisa Carter Cash freut sich, weitergekommen zu sein
Lisa Carter Cash freut sich, weitergekommen zu sein
Ein Freudentänzchen von Jennylee Pinup Davidson und auch Eva van Hoven hat es geschafft.
Ein Freudentänzchen von Jennylee Pinup Davidson und auch Eva van Hoven hat es geschafft.
Ein Foto zum Abschluss des aufregenden ersten Teils der Wahl.
Ein Foto zum Abschluss des aufregenden ersten Teils der Wahl.

Tag 2: Drei Finalistinnen in Abendgarderobe

Für das Finale zog die Misswahl einen Tag später (wie auch schon im Jahr zuvor) auf die große Bühne um. Drei aufgeregte, aber hinreißende Damen präsentierten sich in wunderschönen edlen Outfits ihrer Wahl. Die Jury aber kam zuerst auf die Bühne, allen voran unsere so wunderschön schwangere Little Miss Richard (Miss Vintage Flaneur 2017).

Little Miss Richard betritt die Bühne, vorgestellt von Bert Callenbach
Little Miss Richard betritt die Bühne, vorgestellt von Bert Callenbach
Die Jury besteht wieder aus Little Miss Richard/Miss Vintage Flaneur 2017, Laura von TopVintage, Pinup-Model Rina Bambina, einer Publikumskandidatin und Firebirds-Verantwortlichem Konrad
Die Jury besteht wieder aus Little Miss Richard/Miss Vintage Flaneur 2017, Laura von TopVintage, Pinup-Model Rina Bambina, einer Publikumskandidatin und Firebirds-Verantwortlichem Konrad
Jennylee Pinup Davidson präsentiert sich in sexy Pencilskirt und Oberteil mit ausgefallenem Regenschirm
Jennylee Pinup Davidson präsentiert sich sexy in Pencilskirt und Oberteil – und ist mit dem ausgefallenen Regenschirm auch Wetterumschwüngen gewachsen
Eva van Hoven sieht umwerfend aus in feurigem Rot
Eva van Hoven sieht umwerfend aus in feurigem Rot
Hinreißend in weiß bezirzt Lisa Carter Cash die Anwesenden
Hinreißend in weiß bezirzt Lisa Carter Cash die Anwesenden
Die Jury hat es nicht leicht, aber sie muss eine Entscheidung treffen
Die Jury hat es nicht leicht, aber sie muss eine Entscheidung treffen
Alle drei Finalistinnen sind sehr aufgeregt
Alle drei Finalistinnen sind sehr aufgeregt
Hier kommt die Schärpe, getragen von Laura von TopVintage und Rina Bambina
Hier kommt die Schärpe, getragen von Laura von TopVintage und Rina Bambina. Und sie geht an….
Lisa Carter Cash kann es kaum fassen, dass sie die neue Miss Vintage Flaneur ist!
Lisa Carter Cash kann es kaum fassen, dass sie die neue Miss Vintage Flaneur ist!
Lisa Carter Cash, Miss Vintage Flaneur 2018
Lisa Carter Cash, Miss Vintage Flaneur 2018
Weil sie soumwerfend aussehen, noch einmal alle 3 Finalistinnen
Weil sie soumwerfend aussehen, noch einmal alle 3 Finalistinnen
Eva van Hoven, Little Miss Richard und Jennylee Pinup Davidson (von links)
Eva van Hoven, Little Miss Richard und Jennylee Pinup Davidson (von links)
Das muss gefeiert werden!
Das muss gefeiert werden!
Auch die Jury lässt es sich nicht nehmen, mit Lisa und miteinander anzustoßen
Auch die Jury lässt es sich nicht nehmen, mit Lisa und miteinander anzustoßen (und sehen sie nicht auch fantastisch aus?)
Alles aufeinmal: Miss Vintage Flaneur 2018 Lisa Carter Cash vor Vintage Flaneur Stand mit TopVintage Tüte
Alles aufeinmal: Miss Vintage Flaneur 2018 Lisa Carter Cash vor Vintage Flaneur Stand mit TopVintage Tüte (Puh, das war oft „Vintage“)
Miss Vintage Flaneur 2017 (Little Miss Richard) und Miss Vintage Flaneur 2018 (Lisa Carter Cash)
Miss Vintage Flaneur 2017 (Little Miss Richard) und Miss Vintage Flaneur 2018 (Lisa Carter Cash)
Und zum Abschluss noch ein letztes Bild unserer drei wundervollen Finalistinnen mit Moderator Bert Callenbach
Und zum Abschluss noch ein letztes Bild unserer drei wundervollen Finalistinnen mit Moderator Bert Callenbach
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Oldtimertreffen: Das Oldtimer Classic-Festival Schloss Lembeck

Oldtimer Classic Festival Schloss Lembeck

(Werbung – ja, wir bekommen Geld dafür, aber der Tipp ist trotzdem prima!)

Sich einmal wieder schickmachen und in stilvolle Vintage Kleidung hüllen, wundervolle alte Autos bei einem Oldtimertreffen bewundern und ein edles, herrschaftliches Ambiente genießen – das hört sich für Sie verheißungsvoll an? Dann ist das Oldtimer Classic-Festival auf dem westfälischen Wasserschloss Lembeck bei Dorsten vom 20. – 22. Juli 2018 das richtige für Sie!

Die Premiere der Veranstaltung im letzten Jahr war ein voller Erfolg. Kein Wunder, dass die Veranstalter Klaus Koehne und Thomas Schlott daran anschließen wollen. Und sie haben sich einiges einfallen lassen, um das Erlebnis noch runder, noch vielfältiger und noch lohnenswerter zu machen.

Savoir Vivre rund um den Oldtimer

Die Kulisse mit dem Schloss und einem herrlichen Gartenambiente setzt den Rahmen für die chromblitzenden Träume auf 4 Rädern. Diese können nicht nur bewundert, sondern bei den zahlreichen Händlern in allen Preisklassen auch gekauft werden. Und für wen ein neues, altes Auto nicht erschwinglich ist, der wird sicher an den Marktständen des Oldtimerfestivals mit Mode, Kunst und Lifestyle für Retro-Freunde fündig. Auch für das leibliche Wohl ist selbstredend gesorgt – vom U.S.-Burger über Flammkuchen, bis hin zum Festzelt von Starkoch Thomas Püttmann ist für jeden Gaumen etwas dabei.

Doch auch über das „klassische“ Angebot eines Oldtimertreffens hinaus hat das Oldtimer Classic-Festival Schloss Lembeck einiges zu bieten.

Am Freitag gibt es eine Pre-Party, die Sie mit oder ohne Abendessen buchen können, und bei der die „Wonderfrolleins“ (die Sie auch schon aus dem Vintage Flaneur kennen) für Spaß und musikalische Unterhaltung sorgen.

Am Samstag bietet das Festival neben einer Ausfahrt der Oldtimer einen vom fachkundigen und bekannten Moderator Georg Meyering begleiteten „Concours d’Elegance“, bei dem die prachtvollsten Autos präsentiert werden. Die Jury sind dabei Sie, wertes Publikum, die Sie per Stimmkarte Ihren Favoriten wählen können. Dazu kommen gleich zwei Sonderausstellungen: Eine mit Vorkriegsoldtimern und eine mit legendären Straßenkreuzern.

Sie möchten einmal etwas ganz anderes sehen und erleben? Wie wäre es mit einer historischen Dampfwalze aus dem Jahre 1925? Eine solche fährt über das Gelände und präsentiert sich fauchend dem Publikum. Oder vielleicht steht Ihnen der Sinn nach einer Rundfahrt in einem legendären Oldtimer-Haubenbus? Dies wird am Sonntag möglich sein, in einem original Mercedes O3500 von 1954.

So wird das Oldtimer Classic-Festival Schloss Lembeck seinem Motto: „Savoir Vivre rund um den Oldtimer“ ohne Mühen gerecht – ein guter Tipp für ein fantastisches Wochenende! (Lesen Sie nach dem Foto weiter)

Szene vom Oldtimer Classic-Festival Schloss Lembeck
(c) Classic-Festival Event GmbH

Das Oldtimertreffen in Zahlen

Das Oldtimer-Festival beginnt mit der Pre-Party am Freitag.

Regulär geöffnet ist das Festival dann am Samstag von 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr, und am Sonntag von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Die Tickets bekommen Sie im Vorverkauf ausschließlich über die Webseite www.classic-festival.de. Natürlich gibt es auch eine Tageskasse.

Das normale Tagesticket kostet € 15,00 pro Person, Kinder bis 14 Jahre sind frei!

Eine andere Möglichkeit ist das „Picknick-Ticket“ für € 35,00: Darin ist ein großzügiger Parkplatz für den eigenen Oldtimer auf der Schlosswiese sowie 2 Tagestickets mitinbegriffen. Dieses Ticket ist perfekt für Oldtimerbesitzer, die gerne innerhalb des Schlossparks parken wollen.

Und wer erst am Nachmittag vorbeischauen will oder kann, der kauft am besten ein vergünstigtes „Nachmittagsticket“ für € 10,00 an der Tageskasse, das ab 15:00 Uhr gültig ist.

Alles über die Anmeldefrist zum Concours d’Elegance oder die Verfügbarkeit von Plätzen zur Ausfahrt erhalten Sie ebenfalls auf der Seite www.classic-festival.de

Oldtimer Classic-Festival Schloss Lembeck – let the good times roll…

Autos beim Classic-Festival Schloss Lembeck
(c)Classic-Festival Event GmbH

Bilder (c) Classic-Festival Event GmbH und Thomas Schlott

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Der Garten der Schmetterlinge Schloss Sayn: Vintage Romantik und Spitzensportler

Herr und 2 Damen auf Brücke im Schmetterlingsgarten

Vintage Romantik pur, mit grünen Pflanzen, idyllischen weißen Brücken, stoischen Kois, possierlichen Wachteln und natürlich bezaubernden bunten Schmetterlingen – das finden Sie (neben einigen anderen tierischen Bewohnern) im Garten der Schmetterlinge des Schloss Sayn bei Bendorf-Sayn. Wir durften dieses romantische Ambiente für das Shooting der aktuellen vintageinspirierten Frühlingsmode in Ausgabe 27 nutzen. Seit der Saisoneröffnung am 1. März hat der Garten seinen Besuchern aber noch viel mehr zu bieten.

Schmetterlinge und Spitzensportler

Was haben die Rote Helene, der Kleine Blaue Grieche und der Erzherzog gemeinsam? Es sind Namen von Schmetterlingen, die man alle im Garten der Schmetterlinge sehen kann. Über 1000 Puppen, gezüchtet in allen tropischen Regionen der Welt sind bereits in Sayn eingetroffen und täglich schlüpfen im Schmetterlingsgarten farbenfrohe Falter mit solch interessanten Namen.

Blauer Morpho auf rotem Hibiskus
Blauer Morpho auf rotem Hibiskus im Garten der Schmetterlinge Schloss Sayn

Seit Saisonbeginn am 1. März im Garten der Schmetterlinge in Sayn kann man sie wieder bewundern. Zudem wurde eine besondere Ausstellung eröffnet. Sie besteht aus zwei Bildwelten. Da sind zum einen Bildtafeln von Schmetterlingen, Insekten, Schlangen, Fischen und Echsen, die Unglaubliches leisten – Wunder der Natur, Superlative in Größe, Geschwindigkeit, und vielen Überlebensformen, wahre Weltmeister. Auf der anderen Seite werden im Jahr der olympischen Winterspiele, der Fußballweltmeisterschaft und anderer sportlicher Groß-Events Fotos von Weltmeistern und anderen Spitzensportlern gezeigt, die Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn (98) zwischen 1936 und 2004 „geschossen“ hat.

Fürstin Marianne (aka „Mamarazza“)

Am 9.12.1919 wurde die Fotografin in Salzburg als Baronesse Mayr-Melnhof und die Älteste von neun Geschwistern geboren. Nach der Matura 1939 studiert sie an der Blocherer Kunstakademie in München. Dort lernt sie Ludwig Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn kennen, den sie 1942 heiratet. Nach Kriegsende beschäftigt beide der Wiederaufbau einer Landwirtschaft mit Gärtnerei in Sayn.

1942 bis 1954 kommen fünf Kinder zur Welt. Es bleibt Zeit für Reisen, Besuch vieler Sportveranstaltungen und ein reges gesellschaftliches Leben. 1962 verunglückt Fürst Ludwig und Fürstin Marianne kehrt zurück in ihre österreichische Heimat. Bis ins hohe Alter ist sie eine begehrte Gastgeberin für Künstler und Gäste der Salzburger Festspiele und ein beliebter Gast bei zahlreichen Reisen um die Welt.

Ob Arnold Schwarzenegger, Uwe Seeler oder Niki Lauda, Fürstin Marianne hat sie dabei alle fotografiert. Bei den legendären Mittagessen in ihrem Fuschler Jagdhaus waren viele von ihnen zu Gast. Doch die sportbegeisterte Fürstin konnte man auch bei den 1000km Rennen am Nürburgring, dem Hahnenkamm Rennen in Kitzbühel und in vielen anderen Wettkampfarenen antreffen. Bis heute faszinieren sie sportliche Höchstleistungen und nicht selten ruft sie kurz vor einem Fußball Länderspiel noch ihren Sohn an um sicherzustellen, dass er auch vor dem Fernseher sitzt.

Seit frühester Kindheit ist die Kamera ihr steter Begleiter um alles, was sie aufregend, unterhaltend oder einmalig findet, im Bild fest zu halten. Immer analog, auch bis heute nie digital. Die Akteure und die Menschen um sie herum interessieren sie, schnell ist sie mitten unter ihnen, nicht aufdringlich sondern mit viel Charme ihre Schnappschüsse machend. Und jeder „Schuss“ sitzt. Ihr alter Freund Gunter Sachs, selbst ein großer Fotograf, sagte einmal: „Manni, von Fotografie verstehst du nichts. Aber du weißt, wann du abdrücken musst!“.

Guiseppe Farina
Guiseppe Farina fotografiert von Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn

Etwa 300.000-mal hat sie in über acht Jahrzehnten „abgedrückt“, alles gleich in Alben geklebt und beschriftet. Mit dem gleichen Sinn für Ordnung werden die Filmstreifen in Karteikästen wohl geordnet archiviert.

Ihr Werk bietet einen einmaligen, sehr privaten Einblick in das Leben der Gesellschaft während einer Zeit, die sich dramatisch schnell gewandelt hat. Wir treffen hier auf die Reichen und Mächtigen genauso wie auf Menschen, die sie fasziniert haben. Ob Schauspieler, Forscher und Spitzenkoch, oder ihr Nachbarbauer in Fuschl und der Dompteur in Las Vegas, alle finden ihren Platz in „Mannis“ roten Alben. Vor allem aber sind es die Spitzensportler und Weltmeister im Skilauf, Fußball, Tennis und Motorsport, die sie im Bild festhalten musste, für sich, ihre Freunde und ihre inzwischen riesige Nachkommenschaft.

Längst haben Andere den Wert dieses Lebenswerks erkannt, Museen und Galerien haben sich um sie bemüht und Fotoausstellungen organisiert. Ihre Bilder konnte man seit 1991 in Einzelausstellungen bewundern, darunter in Salzburg, München, Stuttgart, Frankfurt, Sayn, Wien, Zürich, London, New York und Miami. Dazu erschienen Fotobücher bei Steidl (Mamarazza), Polzer (SaynerZeit und ManniFeste), teNeues (The Sayn-Wittgenstein-Collection) und zuletzt bei Delius Klasing (Stars & Sportcars), ein Buch, das der ADAC 2015 zum Motorsportbuch des Jahres gekürt hat.

Garten der Schmetterlinge

Schloss-Straße 100

56170 Bendorf-Sayn

Mehr Informationen finden Sie hier.

(Foto ganz oben: Fotograf: Daniel Kondratiuk, H&M: Katja Gronau – natürlich Haar & Make-up, Models von links: Vicky Milhan in Blutsgeschwister, Fräulein Eleonore in Kleid via Fräulein Backfisch, John Frose in Vecona Vintage – die ganze Fotostrecke finden Sie in Ausgabe 27 des Vintage Flaneurs)

Dame und Herr gehen spazieren
Foto aus Ausgabe 27 des Vintage Flaneurs, Fotograf: Daniel Kondratiuk, H&M: Katja Gronau – natürlich Haar & Make-up, Models Vicky Milhan in Vintage via Johns Vintage, John Frose in Vecona Vintage und Hut via Johns Vintage
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Mein Start in den Vintage Lifestyle

Frau in geblümten Kleid

Dies ist der Anfang meiner Reise in den Vintage Lifestyle. Ich bin bereit, mich auf den Weg zu machen. Ich stehe mit meinen rot lackierten Fingernägeln, dem neu erstandenen 50iger Jahre Swing Rock im Karo-Muster, dem weißen flauschigen Retro-Pulli und in meinen schwarzen Pumps an der Bushaltestelle. Bereit. Warte auf den Bus, der mich mitnimmt in eine Zeit, die ich eigentlich nicht kenne. Aber mit der ich mich so verbunden fühle.

Vintage Lifestyle: So gings los

Angefangen hat alles vor ca. acht Wochen. Da muss ich mich mit dem Vintage-Fieber angesteckt haben. Ich bin ihm seitdem gnadenlos ausgeliefert. Diese vielen, wunderschönen Frisuren, diese glitzernden Broschen und das wunderschöne Make-Up.- der Wahnsinn.

Ich weiß nicht, wie genau ich auf den Vintage Lifestyle gestoßen bin. Wir sind gerade am Ausbau unseres Hauses und ich glaube, ich war auf der Suche nach einer Lampe für unsere neue Büro-Einrichtung. So eine kleine, mit einem kleinen Lampenschirm. Vintage halt!

Da muss es passiert sein. Plötzlich landete ich auf einem Blog. Einem Vintage-Blog. Ich weiß noch wie ich dachte: „Wow, sie sieht einfach so wahnsinnig hübsch aus. Dieser Stil steht ihr unglaublich gut!“ Kann mir das auch stehen, würde ich auch so unglaublich zufrieden und einfach mal wieder richtig hübsch aussehen können?

Und so startete ich meinen eigenen Weg zum Vintage Lifestyle

Innerhalb von einem halben Tag hatte ich den ganzen Block durchforstet, klickte mich durch mehrere Klamotten-Stores und am Ende des Tages saß ich da: Mit zwei neuen Swing- Röcken, zwei neuen wahnsinnig edlen Oberteilen sowie einer Brosche im Warenkorb – und ganz vielen Träumereien im Kopf.

Das Eintreffen des Postboten zwei Tage später konnte ich kaum abwarten. Wird es mir überhaupt stehen, sieht es nicht vielleicht doch etwas lächerlich aus, an mir? Fünf Minuten später stehe ich vor meinem Spiegel, drehe mich im Kreis und lasse meinen Swing Rock fliegen. Ich fühle mich einfach wunderbar. Ob er mir steht? Sicher! Ich sehe phantastisch aus, ich fühle mich phantastisch.

Und wo gehts nun hin?

Jetzt kann meine Reise beginnnen. Ich bin mir sicher, es wird dauern, bis ich ankomme. Ich werde viel ausprobieren und einiges wird mir nicht stehen, in vielem werde ich mich nicht wohl fühlen. Aber es gibt so viel zu entdecken. Ich bin bereit.

Hier stehe ich nun, mit meinen rot lackierten Fingernägeln, dem 50iger Jahre Swing Rock mit Karo-Muster, dem weißen flauschigen Retro-Pulli und in meinen schwarzen Pumps. Da vorne kommt der Bus, ich bin aufgeregt und freue mich. Ich steige ein und nehme Platz neben all diesen wunderschönen Frauen, die sich mit mir auf eine Reise machen- in eine Zeit, die wir eigentlich nicht kennen. Mit der wir uns aber dennoch so verbunden fühlen.

Katrin D.

Foto: Stocksnap Valeria Boltneva

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Die Geschichte des Pin-up Girls

Pin-up aus Ausgabe 26 des Vintage Flaneurs

Wenig wird spontan so sehr mit Retro oder Vintage in Verbindung gebracht, wie das klassische Pin-up Girl. Kein Wunder, dass wir uns diesem in Ausgabe 26 des Vinatge Flaneurs widmen. Von überall lächeln sie uns verführerisch entgegen. Die jungen Frauen in ihren oft knappen Kleidchen oder Dessous zieren Poster, Postkarten, Blechdosen und Tassen. Sie erfreuen sich bis heute wachsender Beliebtheit. Was damals als provokant galt, ist heute schick. Kaum vorstellbar, dass diese ganz spezielle Form der Malerei erst in den 1980er Jahren offiziell als Kunstform anerkannt wurde. Obwohl die Pin-up Girls vor allem in Amerika noch bis in die 1960er Jahre allgegenwärtig waren, erlebten sie ihre wahre Blütezeit im Kontext des Zweiten Weltkrieges. Wer also die Erfolgsgeschichte der Pin-ups verstehen möchte, der muss sich auch mit den beiden Weltkriegen auseinandersetzen. Denn erst im Verlauf dieser Ereignisse wurden sie zu Symbolen der amerikanischen Kultur.

Die Anfänge der Pin-up Girls: Ein neues Frauenbild entsteht

Die Wurzeln der Pin-up Malerei liegen noch vor dem Ersten Weltkrieg und sind eng mit der beginnenden Befreiung der Frauen verknüpft. Um 1900 lösten sich die Frauen allmählich von den gesellschaftlichen Normen und Zwängen, die ihr Dasein bestimmten. Sie lebten selbstbestimmter und auch selbstbewusster als zuvor. Als einer der ersten zeichnete Charles Dana Gibson diesen neuen, aufregenden Typ Frau, der sich da entwickelte. Dies tat er für die Zeitschrift Life, in der jede Woche auf einer Doppelseite ein sogenanntes Gibson-Girl gezeigt wurde.

Der Erste Weltkrieg: Das Pin-up Girl als Kriegspropaganda

Letztlich waren es dann der Erste Weltkrieg und der gezielte Einsatz von Kriegspropaganda, der für die entscheidende Weiterentwicklung der Pin-ups sorgte. 1917 gründete der amerikanische Präsident Wilson die Abteilung für Bildwerbung, dessen Direktor niemand anderes als Charles Dana Gibson wurde. Seine Aufgabe war es, passende Plakatkünstler zu finden, die ein neues Konzept der Kriegspropaganda entwickelten. In diesem Zuge entstanden die ersten Poster, auf denen die schönen jungen Frauen mit militärischer Treue und dem Sieg Amerikas in Verbindung gebracht wurden. Auch nach Ende des Ersten Weltkrieges blieben Pin-ups beliebt, doch die Welt hatte sich verändert. Der Erste Weltkrieg bedeutete für alle eine ungemeine Zäsur: er hatte die Menschen traumatisiert und den Zweifel an den so lange unhinterfragten Normen der eigenen Kultur geweckt. Auch die Pin-up Künstler blieben von diesen Umwälzungen nicht unbeeindruckt. Rolf Armstrong entwarf ab 1926 seine zeitgemäßen, sinnlichen Flappergirls und diverse Zeitschriften konkurrierten untereinander um die beliebtesten Pin-ups. Die attraktiven Pin-up Girls erreichten ein breites Publikum; sie lächelten nicht nur aus den Zeitschriften heraus, sondern auch von den begehrten Pin-up Kalendern herab. Auch der berühmte Gil Elvgren abeitete lange exklusiv für einen Kalenderhersteller.

Der Krieg als Wirtschaftsfaktor

Während des Zweiten Weltkrieges erlebte die Pin-up Malerei ihren Höhepunkt. 1942 ließ Franklin D. Roosevelt das Office of War Information einrichten. Er sprach sich in Sachen Kriegspropaganda ausdrücklich gegen Hasskampagnen und Hetze aus und plädierte für die Verbreitung positiver Botschaften. Die Soldaten sollten sich auf die Dinge konzentrieren, für die sie kämpften: die geliebte Frau und den Schutz der Familie und des amerikanischen Lebensstils. Erst in diesem Kontext konnten die Pin-up Girls zu Symbolen der speziell amerikanischen Kultur werden.

Der Krieg wurde für die Hollywood Studios und die Zeitschriftenwelt zu einem wirtschaftlichen Faktor, der schnellen Gewinn und Wachstum versprach. Die Film- und Zeitschriftenbranche erkannte in den Kriegsgeschehnissen vor allem eine gut funktionierende Werbemaschinerie, die sie mit den Pin-ups noch anfachen konnten. Die schönen Mädchen auf den Postern und Postkarten bedienten das ewig geltende Gesetz, das da heißt „sex sells“. Sie waren äußerst massenwirksam und sorgten nicht nur für die Erhaltung der sogenannten Truppenmoral, sondern auch für den wachsenden Bekanntheitsgrad der Hollywood Stars und Sternchen.

Mitte der 1950er Jahre war die Zeit der Filmzeitschriften mit den klassisch gemalten Pin-ups allmählich vorbei, die Zukunft gehörte dem Foto.

Noch zu wenig Informationen? Sie finden diesen Artikel ausführlich mit weiteren interessanten Geschichten sowie einem Exkurs zur Noseart und einer Pin-up Fotostrecke in Ausgabe 26 des Vintage Flaneurs.

Foto aus Ausgabe 26 von Vanessa Marie Fotografin, H&M und Model: Miss Cherry, Kleid via TopVintage, Schuhe: Dogo Shoes

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„Der wundervoll weibliche Vintage Virus“ – Ein Interview mit Heike Merkle von Death by Dress

Vintage Kostüm von Death by Dress

(Advertorial)

Heike Merkle entwirft mit viel Enthusiasmus für ihr Frankfurter Label Death by Dress wundervolle Vintage Kleider und liebt es, die Persönlichkeit ihrer Kundinnen zum Strahlen zu bringen. Für den Vintage Flaneur hat sie sich die Zeit genommen einige Fragen rund um ihr Label zu beantworten.

Liebe Heike, du bist eine ausgebildete Damenschneiderin und Bekleidungstechnikerin; wann begann deine Leidenschaft für Kleidung und wann kam der Entschluss, Death by Dress zu gründen?

Death by Dress entstand in einer Zeit, in der es mir nicht gut ging: Nach einem Burn-out 2011 wusste ich, dass ich mein Leben ändern muss. Mich um mich selbst kümmern, das war jetzt angesagt. Ich reduzierte meine Arbeitszeit und machte eine Stilberatung, ja wirklich 😉 In der Zeit traf ich mich regelmäßig mit lieben Freundinnen zu einem Creative Sunday und da hat mich dann die Freude am Kleider designen und nähen wieder gepackt. Nach über 25 Jahren (!) holte ich die Nähmaschine aus dem Schrank und habe angefangen wieder zu nähen, erstmal nur für mich. Meine Freunde motivierten mich, meine Kleider auf einem Designmarkt in Frankfurt zu präsentieren.  Das Feedback war so überwältigend, dass ich mich entschloss Death by Dress nebenberuflich zu betreiben. 2016 habe ich in Frankfurt Höchst ein kleines Atelier angemietet, wo ich nun meine Kleider designe, anfertige und meine wundervollen Kundinnen empfangen kann. Im gleichen Jahr stellte ich fest, dass mein damaliger Arbeitgeber, für den ich immer noch zu 60% tätig war, nicht mehr zu mir und meinen Wertevorstellungen passte. Ich konnte mich damit nicht mehr arrangieren. Seit 2018 stehe ich nun auf eigenen Füßen und arbeite auf eine Weise, die mich erfüllt und zufrieden macht.Vintage Kleid von Death by Dress

Wofür steht Death by Dress? Worauf legst du besonderen Wert bei deinen Entwürfen?

Death by Dress steht für authentische und wundervoll weibliche Mode. Ich liebe Kleider, die die Persönlichkeit einer Frau unterstreichen – ganz gleich welche Figur sie hat. Und wenn Sie dazu noch die Weiblichkeit einer Frau betonen, ist das wunderbar. Es gibt keinen Grund die Weiblichkeit einer Frau zu verstecken. Auch als emanzipierte Frau möchte ich mich stilvoll und weiblich kleiden und das zu jedem Anlass passend. Ich möchte mich nicht uniformiert und der Männerwelt angepasst kleiden müssen. Und in welcher Zeit waren Frauen weiblicher und stilvoller gekleidet als in den 30er bis 60er Jahren? Ich finde es herrlich diesen schönen Kleidungsstil heute mit Selbstbewusstsein und Emanzipation in Einklang zu bringen.

Es ist wichtig, dass die Kleider alltagstauglich sind. Also in jeder Situation getragen werden können, ob im Business, auf dem Spielplatz mit den Kindern, beim Rad fahren oder bei einer Einladung. Dabei lege ich Wert auf eine hohe Qualität und darauf, dass die Kleider waschbar sind. Nichts ist schlimmer, als Kleidungsstücke, die in die Reinigung gegeben werden müssen. Auch verwende ich überwiegend Baumwolle, Leinen, Schurwolle mit Kaschmir oder Seide. Polyester vermeide ich soweit wie möglich, maximal als Beimischung.

Vintage Kostüm von Death by Dress

Die Kleider von Death by Dress sind limitierte Maßanfertigungen, wie entstehen diese Kleider bzw. wie entwickelst du mit deinen Kundinnen den Traum vom Kleid? Hast du verschiedene Schnittmuster oder können noch eigene Ideen eingebracht werden?

Ich orientiere mich nicht an Trends weder bei Farbe, Muster oder Stil. Es interessiert mich auch nicht, was gerade angesagt ist. In erster Linie orientiere an dem, was mir gefällt und was ich selbst tragen möchte – auch wenn ich selbst nicht alles anziehen kann. Umso mehr freue ich mich darüber, dass es so viele verschiedene Frauentypen gibt, für die ich Kleider kreieren darf. Inspiration finde ich in Schnittmusterheften aus den 1930er und 1950er Jahren. Wenn mein Herz beim Anblick eines Kleides zu pochen anfängt, entwickle ich aus diesen Vorlagen einen neuen, modernisierten Schnitt für Death by Dress. Stoffe kaufe ich oft nach Bauchgefühl – und manchmal liegt ein Stoff dann zwei Jahre im Regal. Irgendwann lese ich etwas oder sehe auf einer Ausstellung ein Bild und plötzlich ist sie da, die Idee für dieses neue, ganz individuelle Kleid.

Und ganz wichtig ist das Feedback meiner Kundinnen. Bekommen Sie viele Komplimente wird der Schnitt in der kommenden Saison beibehalten und weiterentwickelt.

Ich habe pro Saison verschiedenen Schnittmuster die man mit meinen Stoffen kombinieren kann. Individuelle Anpassungen sind immer möglich. Manche Kundinnen wollen lieber kleine Ärmel an Ihren Kleidern, andere wiederum mögen das Kleid gerne kürzer oder, wenn es zum Kleid passt, auch lieber mal einen engeren Rock. Das sind Wünsche, auf die ich im Atelier eingehen kann.

Vintage Kleid von Death by Dress

Was ist für dich das Besondere an den Kleidern im Vintage und Retro-Stil?

Dass sie so wunderbar weiblich sind. Sie machen die Welt bunter und vielfältiger. Und man bekommt als Frau ganz viel Komplimente von Männern und vor allen Dingen auch Frauen. Ganz spontan und ganz ehrlich. Was gibt es Schöneres! Viele Menschen freuen sich diesen Stil auf den Straßen zu sehen, auch wenn Sie sich selbst noch nicht trauen, weil frau damit auch auffällt. Aber vielleicht können wir ja die eine oder andere mit dem wundervoll weiblichen “Vintage-Virus“ infizieren. 😉

Welche Kleider, welche Farben, Themen und Schnitte wird man im Frühjahr bei Death by Dress finden?

Wie immer wird es sehr vielfältig und bunt, sowohl bei der Schnittführung, als auch bei den Mustern, sodass jede Frau ein Lieblingskleid für sich finden kann! Zusätzlich werden wieder feine Jäckchen und Mäntel für die Übergangszeit dazu kommen.

Herzlichen Dank, liebe Heike, für das Interview!

 

Mehr von Death by Dress zeigen wir Ihnen auch in unserer aktuellen Ausgabe Nr.26.

Zur Webseite von Death by Dress geht es hier entlang.

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„Wir legen Wert auf Entschleunigung & Qualität.“ – Anna von Dotty & Dan im Interview

Dotty & Dan. Vintage Kleider aus Berlin

(Advertorial)

In Werneuchen bei Berlin befindet sich eine kleine Perle für Vintage-Liebhaber namens Dotty & Dan. Dort werden alle fündig, die sich schöne Vintage Kleidung mit hoher Qualität und ein ganz besonderes Shoppingerlebnis wünschen. Die wunderbare Anna von Dotty & Dan hat sich die Zeit genommen, uns ein paar Fragen rund um ihren persönlichen Vintage Lifestyle und natürlich ihr Geschäft zu beantworten.

Liebe Anna, was bedeutet Vintage Lifestyle für dich? Und wann begann deine Leidenschaft für Vintage?

Vintage Lifestyle assoziiere ich mit den Glanzzeiten des alten Hollywoods. Ich fand schon immer Menschen, welche ihren eigenen Stil haben und nicht jedem Modetrend folgen sehr interessant. Von klein auf habe ich gern mit meiner Oma alte Filme gesehen und war schon damals besonders von der Kleidung angetan. Aber ebenso mag ich noch heute die Etikette der alten Zeit.

Dotty & Dan und das Team dahinter.
von links nach rechts: Tochter Julia, Annas Mann Micha, Anna selbst und Stefan (guter Freund und stetiger Helfer).

Trotz allem entdeckte ich die Leidenschaft erst für diesen Stil mit meinem Umzug nach Berlin im Jahr 2010.

Wann kam der Entschluss, einen Laden für Vintage und Rockabilly Mode zu eröffnen?

Ich wollte mich schon lange beruflich verändern und etwas Neues probieren. Im Jahr 2016 wurde dann aus einer fixen Idee ein handfestes Konzept. Dank großer Unterstützung meines Mannes konnte ich meinen Traum verwirklichen und meine Leidenschaft für diese Mode mit meinen Kunden teilen. Am 24. September 2016 wurde das Geschäft dann eröffnet.

Welchen Stil findet man bei Dotty & Dan? Welche Marken bietet ihr an?

Bei uns findet man Vintage-Mode aus den 40er bis 60er Jahren und natürlich auch den Rockabilly-Style. Wir sind stets auf der Suche nach europäischen Labels und Firmen aus Deutschland. Mir ist es besonders wichtig kleinere Unternehmen, wie JessiAnn Collection, Petticoatwelt, Funkelzucker, Pompy´s Pomade, Miss Apple Blossom usw. zu unterstützen.

Man findet bei uns außerdem Labels wie emmy design Schweden, Daisy Dapper, Very Cherry, Diefenthal 1905, Club of Gents, King Louie, mademoiselle yeye, Kleinkariert, Rumble59 uvm.

Einblick in Dotty & Dan

Was wird bei Dotty & Dan ganz großgeschrieben und wofür seid ihr bekannt?

In unserer schnelllebigen Zeit haben wir uns das Ziel gesetzt mit unserem Geschäft einen Ort der Entschleunigung zu schaffen. Wir möchten mit unserem Geschäft erreichen, dass sich die Menschen hier wohlfühlen, sich Zeit nehmen, und wenn es auch nur ums Kontakte-knüpfen geht. Wir möchten erreichen, dass der Kunde zufrieden unseren Laden verlässt. Wir legen Wert auf Authentizität, Individualität und möchten, dass sich der Kunde rückbesinnt auf Werte und Qualität, da diese heutige „Geiz ist geil“-Mentalität viele Einzelhändler kaputt macht.

Hast du ein paar persönliche Tipps für den winterlichen Vintage Look? Was kann man im Januar, wenn man das graue, kalte Wetter schon langsam satt hat, tragen?

Ich persönlich trage gern Tweed (z. B. den Winterrock Polly von JessiAnn Collection) und Tartan (z.B. von Vivien of Holloway). Diese Stoffe gepaart mit einem Strickrolli oder Schluppenbluse mit Weste wärmen und sehen immer elegant aus. Und nicht zu vergessen: ein Hut! Das macht das Outfit in meinen Augen erst perfekt!

Ganz lieben Dank, Anna, für das Interview!

 

In Ausgabe 25 konnte der Vintage Flaneur übrigens auch schon tolle Outfits von Dotty & Dan präsentieren!

Zur Webseite & zum Onlineshop von Dotty & Dan geht es hier lang.

Dotty & Dan Logo

 

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Modistin Bea Kahl vom Atelier Behauptungen im Interview

Hutmode vom Atelier Behauptungen aus Solingen

(Advertorial)

Bea Kahl ist gelernte Modistin und u.a. spezialisiert auf Vintage Hutmode, in ihrem Atelier Behauptungen in Solingen entwirft sie individuelle Modelle für Hutbegeisterte und gibt in ihren Kursen die Geheimnisse der Hutmacherkunst an Interessierte weiter. Dem Vintage Flaneur hat sie ein paar Fragen rund um ihren Beruf und ihr Atelier beantwortet:

Erzählen Sie uns ein bisschen von Ihrem Werdegang: wie sind Sie zu Ihrem wunderbaren Beruf gekommen?

Ein Handwerkberuf sollte es sein, das war klar. Ich erinnere mich an meine ersten Designversuche, die ich als Kind mit meiner Barbiepuppe umgesetzt habe und die Freude, die ich daran empfunden habe. An den Beruf der Modistin habe ich zunächst gar nicht gedacht als ich einen Ausbildungsplatz suchte.  Aber das Schicksal wollte es, dass mir dieser Beruf zur richtigen Zeit über den Weg gelaufen ist und es fühlte sich sofort zweifellos richtig an.

Gelernt habe ich von 1987 bis 1989, in einem kleinen Hutgeschäft in Düsseldorf.  Nach einigen Jahren Berufserfahrung, unter anderem als Filialleiterin in einem Hutgeschäft auf der Düsseldorfer Königsallee, habe ich 1993 die Meisterschule in Abendform besucht und die Prüfung 1994 abgelegt. Während meiner Kindererziehungszeit war es praktisch, mein Atelier zu Hause zu haben.  Dort entstanden Hutmodelle, die ich auf Kunsthandwerkermärkten verkaufte.Hüte aus der Kollektion des Atelier Behauptungen

Vor vier Jahren dann, habe ich mich getraut im Solinger Künstlerviertel, den alten Güterhallen im Südpark, ein schönes großes und lichtes Atelier anzumieten. Außerdem war mir immer wichtig, das Wissen dieses wundervollen Handwerks weiter zu tragen, deshalb engagiere ich mich seit 1998 ehrenamtlich, als Mitglied im Meisterprüfungsausschuss für Modisten bei der Handwerkskammer in Aachen. Und seit dieser Zeit gebe ich auch mein Wissen der Hutmacherkunst in Kursen an Interessierte weiter. In gemütlicher Atmosphäre und einer Gruppe von höchstens 5 TeilnehmerInnen biete ich in meinen Kursen die Gelegenheit, intensiver auf die Kreativität, Wünsche  und Experimentierlust der TeilnehmerInnen einzugehen und eigene Hüte zu kreieren. Stolz kann ich behaupten, dass einige meiner Schüler den Weg in ihre eigene Selbstständigkeit gefunden haben.

Hutmacherin Bea Kahl vom Atelier Behauptungen

Was ist das Besondere am Atelier Behauptungen? Was zeichnet Sie und Ihre Kreationen aus?

Erst einmal…  ich liebe Wortspiele. Behauptungen ist mir eines Nachts einfach vor mein inneres Auge gehüpft. Der Name spielt auf das Haupt und auch seine Bedeckung, den Hut an; das Haupt zu bedecken, heißt auch es zu schützen. Und in der heutigen Zeit, in der das  Huttragen eher etwas Besonderes ist,  muss man sich mit Hut schon durchsetzen, sprich behaupten. Zudem finde ich es immer wieder spannend, die Behauptung „Ich habe gar kein Hutgesicht“ zu widerlegen.

Ich bin Mitglied in einem Kunstverein, der jedes Jahr 2 Feste unter einem bestimmten Thema ausrichtet.  Jedes Atelier setzt dieses Thema in seinem Gewerk um. Dies ist natürlich eine sehr kreative Zeit. So entstehen sehr außergewöhnliche Modelle, die auf der Grenze zwischen Design und Kunst liegen. Diese knisternde Atmosphäre zieht Menschen an, die Gefallen haben an den Besonderheiten, die sich hier entwickeln.

Und natürlich wünsche ich mir sehr, dass der Hut  wieder mehr zum Alltag gehört. Deshalb machen alltagstaugliche Hüte mit einem besonderen Touch an Individualität ein großes Spektrum meiner Kreationen aus. Meine Damenhüte und Herrenhüte sind in ihren Stilen so mannigfaltig wie es Persönlichkeiten gibt. Oft dienen meine Modelle als  Ausgangspunkt.  Dann erarbeite ich mit den Kunden/Innen zusammen Farbe und Material für eine neue Anfertigung , der Hutkopf  und der Hutrand werden den Proportionen der Träger/Innen angepasst und das Material nach Zweck gewählt.

Zu welchen Anlässen kaufen die Menschen heute gerne Hüte?

Zum Schutz, vor Wind und Wetter, für festliche Anlässe und natürlich zum  Ausdruck seiner Persönlichkeit. In den letzten Jahren ist die Vintagemode ein wichtiger Bestandteil meiner Kollektion geworden. Da die  Romantik und Weiblichkeit vergangener Jahrzehnte wieder aufgeblüht ist, besteht ein steigendes Interesse an diesen Hutmodellen. Ich liebe zum Beispiel den New Look der 1940er Jahre und die Hutmode der 20er.

Vintage Hut aus dem Atelier Behauptungen

Der Hut ist wieder zum Individualisierungsmerkmal geworden. Im Gegensatz zu früher, als es gar keine Frage war ob mit Hut oder ohne, ist es in der heutigen Zeit so, dass man sich entschließen muss Hutträger zu werden.  In diesem Stadium ist es wichtig ganz sensibel zu beraten. Wer Huträger werden will, muss erst mal seinen eigenen Stil finden, in dem er sich authentisch fühlt. Jede Kopfbedeckung sollte eine Einheit mit seinem Träger bilden und nicht wie ein Fremdkörper auf dem Kopf thronen. Und es braucht Zeit und Muße bis sich der Blick in den Spiegel nicht mehr fremd anfühlt.

Wer Hutträger werden möchte, sollte sich die Zeit nehmen und bei jeder sich bietenden Gelegenheit Hüte probieren. Er wird dann mit der Zeit merken, wie sich der Blick auf sich selber verändert. Das Persönliche entwickele ich oft mit meinen Kunden zusammen, so wird der Bezug zum neuen Hut vertrauter.

Welche Hutformen und Materialien sind besonders gut für die nasskalte Jahreszeit geeignet?

Filze sind von ihrer natürlichen Eigenschaft her wärmend und wasserabweisend und deshalb sehr gut für die nasskalte Jahreszeit geeignet. Getragen werden zur Zeit eher unkomplizierte großrandige Hüte oder Schirmkappen, die den Kopf vor Regen schützen. Und warme Kappen, die die Ohren bedecken.

Wärmende Hutmode für den Winter

Welche Farben sind im Winter besonders beliebt?

Ganz ehrlich… ich richte ich mich nicht wirklich nach dem, was so jedes Jahr von wem auch immer vorgegeben wird. Bei hochwertigen Hüten legen meine Kunden sehr viel Wert darauf, dass sie die Hüte mehrere Jahre tragen können. Deshalb sind die klassischen Farben schwarz, grau, blau, rot, bordeaux, wie eh und je, immer besonders beliebt, da sie sehr kompatibel sind. Aber auf Wunsch fertigen ich natürlich auch Hüte in jeder andere Farbe an.

Ein Hut begleitet seinen Besitzer mehr als nur eine Saison, haben Sie ein paar Tipps für die richtige Aufbewahrung und Pflege?

  • Ein Hut, den sie regelmäßig tragen, sollte einen Platz im Kleiderschrank oder auf der Garderobe haben. Der Hutrand sollte frei hängen, damit er seine Form behält.
  • Filzhüte, die feucht geworden sind, trocknen sie formgerecht bei Zimmertemperatur.
  • Polstern Sie den Hutkopf mit Seidenpapier aus und stellen sie den Hut dann zum trocknen auf eine Flasche oder ähnliches.
  • Staub entfernen Sie mit einen Fusselbürste.
  • Im Sommer bewahrt man einen Filzhut am besten in einer Schachtel auf. Polstern sie die Schachtel mit Seidenpapier aus damit Hutkopf und Hutrand geschützt sind. Zum Mottenschutz legen Sie eine Nelke oder Sandelholz mit in die Schachtel.
  • Einen Stroh- bzw. Panamahut sollte man in einer aufgeblasenen Plastiktüte aufbewahren um ihn vor dem Austrocknen zu schützen.
  • Mehr Brillianz bekommt der Hut wieder, wenn sie ihn mit einer weichen Bürste und mit Dampf aus dem Wasserkessel oder Wasserkocher abbürsten

 

Herzlichen Dank an Bea Kahl vom Atelier Behauptungen für das schöne Interview!

 

Atelier BehauptungenAtelier Behauptungen - Logo

Alexander-Coppel- Str. 24

42651 Solingen

Mehr Infos zum Atelier Behauptungen & zu den Hutkursen finden Sie hier.

 

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Die Frau für Glamour pur – Visagistin Dorothée Hartmann im Interview

Make-up Kunst von Visagistin Dorothée Hartmann

(Advertorial) In der aktuellen Ausgabe des Vintage Flaneurs finden Sie eine wunderbar glamouröse Modestrecke mit Abendmode im Stil der 20er Jahre. Den hollywoodreifen Look mit Wasserwelle und perfektem Make-up verdanken unsere Models in diesem Fall der Stylistin Dorothée Hartmann, die sich und Ihre individuellen Make-up Kreationen in dem folgenden Interview einmal genauer vorstellt:

Erzähl uns ein bisschen davon wie du zu deinem Beruf gekommen bist: wann hast du dich entschieden Visagistin zu werden und seit wann arbeitest du in diesem Job?

Mir war schon sehr früh in meiner Jugend klar, dass ich einen kreativen, handwerklich ausgerichteten Beruf ergreifen wollte. Außerdem habe ich sehr früh verstanden, dass es mir sehr liegt, die weibliche Schönheit, Vielfältig- und Wandelbarkeit so zu beeinflussen, dass eine neue, andere und wunderschöne Frau entsteht.
Es passte für mich perfekt Kosmetik, Ästhetik, Glamour, Frausein, historische Stilepochen, Perfektion, Farben und Materialen einsetzen zu können. Das alles waren Ursachen und Beweggründe, die mich beeinflusst haben.
All die unterschiedlichen Facetten zu vereinen und einen eigenen Wiedererkennungswert meiner Arbeiten zu schaffen waren für mich die primären Überlegungen, die mich veranlassten diesen Beruf zu wählen, der mir die Möglichkeit gibt meiner Kreativität freien Lauf zu lassen und einen ganz eigenen Stil zu schaffen.
Heute bin ich seit 27 Jahren im TV, Foto-, Show- und Kunstbusiness tätig.

Make-up Kunst von Visagistin Dorothée Hartmann

Was macht deinen speziellen Stil aus? Wofür bist du bekannt?

Mein Ziel heute ist es weibliche, hyper-glamouröse Zauberwesen entstehen zu lassen. Kreationen aus perfektem Make-Up, Handarbeit mit individueller Handschrift, und z.B. Reptilienhäute mit Strass, Perlen und Glimmer, Spitzenmalerei, Netze, Netzoptiken sind Kennzeichen meiner Arbeit. Stylitisch biete ich eine Kombination aus Haute Coiffeure (selbstentwickelte Haarteile), Facepaint (Spitzenoptiken) und Bodypaint (Lingerie, Dessous, Glamour und Skelette).

Somit bin ich in der Branche bekannt für handgemalte Spitzen-Schleier in 3 D-Optik mit Strass Elementen, Perlen, Federn etc.

Bodypainting von Visagistin Dorothée Hartmann

Für wen arbeitest du bzw. hast du schon gearbeitet? Und in welcher Art von Kooperation arbeitest du am liebsten?

Ich habe schon für sehr viele Unternehmen, Fernsehshows wie z.B. Wella, L’Oreal, Henkel, Marbert, für RTL, den WDR, Brainpool, die Harald Schmidt Show, das 40 jähriges Porsche Design Event in LA 2012, die Show für Mercedes Benz S-Class Coupe/weltweite Werbekampagne mit Start auf der IAA 2013 gearbeitet, nehme aber auch Aufträge von privaten Personen an, die sich in eine völlig andere, glamouröse Person verwandeln möchten, je nach Anlass.
Dass ich in erster Linie allein arbeite, ergibt sich schon aus den besonderen Anforderungen an meinen Job und die Einzigartigkeit der Ergebnisse, die erzielt werden sollen und die nur durch meine Fähigkeiten entstehen können. Dabei kann mir vielleicht jemand assistieren, jedoch nie wirklich helfen!

In unserem 20er Jahre Shooting für die Ausgabe 25 hast du den Models Spitzenornamente mit Perlen gezaubert, wo hast du diese Make-up Kunst gelernt?

(Dorothée lächelt.)

Die Kunst des Malens von Netzen- und Spitzenschleiern konnte mir niemand vermitteln oder beibringen, ich habe mir diese Techniken selbst in sehr mühevollem autodidaktischem Lernen erarbeitet und heute zu einer so hohen Perfektion entwickelt, dass dieses auch nicht ohne weiteres reproduzierbar ist. Somit kann ich diese Technik sehr exklusiv anbieten!

Hast du ein paar Tipps für unsere Leserinnen für ein perfektes Vintage Make-up?

Für das perfekte Vintage Make-Up müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein bzw. unbedingt beachtet werden:

  1. Schneewittchen Make-Up als Basic Teint
  2. Pfirsich Rouge oder Pompon Wangen
  3. Lange falsche Wimpern
  4. Blutrote, matte Lippen
  5. Lange, mandelförmig gefeilte rote Fingernägel
  6. Pechschwarzer, 5oer Jahre-Style geschwungener Sophia Loren Eyeliner
  7. Eleganter, locker frisierte Chingion (Haare) oder Lockenmähne

Die einfachste Lösung ist natürlich mich zu buchen.
Ich bin erreichbar unter dorothee.hartmann@icloud.com

 

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Veranstaltungstipp: Silvester Maskenball im Kameha Grand Bonn

Silvester Maskenball im Kameha Grand Bonn

(Advertorial) Wer dieses Jahr an Silvester einmal in ganz großer Abendgarderobe alle Blicke auf sich ziehen möchte und dazu in einem außergewöhnlich glamourösen Ambiente feiern will, der ist im Designhotel Kameha Grand Bonn genau richtig!

Silvester Maskenball im Kameha Grand Bonn

Das Kameha Grand Bonn lädt zu einem magischen Abend und einem fulminanten Start ins neue Jahr ein: die diesjährige Grand Gold Silvester Party steht unter dem vielversprechenden Motto „Maskenball“ und verspricht einen Abend voller geheimnisvolle Eleganz und rästelhaften Begegnungen.

Empfangen werden Sie mit einem kühlen Welcome-Drink bei Kerzenschein und einer imposanten Dekoration. Fühlen Sie sich in eine andere Zeit zurückversetzt und verbringen Sie einen außergewöhnlichen Abend mit spektakulärem Feuerwerk. Gefeiert wird auf die facettenreichen Live-Acts der „Heavens Club“ Band sowie auf das mitreißende Live-Set von DJ Fab-io. Darüber hinaus können Sie sich auf viele weitere Showacts freuen.

Dresscode: Mit einer stilvollen Abendgarderobe sind Sie auf dem Maskenball des Kameha Grand Bonn perfekt gekleidet. Gern können Sie Ihrem Outfit das gewisse Extra verleihen und passend zum Motto mit einer Maske erscheinen.

Silvester Maskenball Kamhea Grand Bonn

Kameha Grand Bonn, Am Bonner Bogen 1, 53227 Bonn

31. Dezember 2017, ab 21 Uhr

Tickets: 49,- inklusive Welcome Drink

Mehr Infos zum Maskenball und zur Ticketbuchung finden Sie hier.

 

P.S. Inspirationen für das perfekte Outfit finden Sie auch in der Weihnachtsausgabe des aktuellen Vintage Flaneur.

 

 

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20er Jahre Party geben

Frau im 20er Jahre Kleid vor Piano

Feiern wie der große Gatsby mit einer grandiosen 20er Jahre Party – das ist derzeit das hohe Ideal einer Feier. Legendär erscheinen die Zusammenkünfte der Roaring Twenties, unabhängig davon, ob im glanzvollen Amerika oder dem verruchten Berlin der Weimarer Republik. Rauschhaft kommt sie uns vor diese Zeit und vor allem ihre Parties, hemmungslos und prachtvoll. Wer kann sich dieser Ästhetik schon entziehen? Auch wir lieben sie und haben in Ausgabe 25 des Vintage Flaneurs so einiges Glitzerndes und Glamouröses für ein solches Fest zusammengetragen.

In diesem Zuge kam eine Leserin auf uns zu und fragte nach Tipps für eine eigene Festivität im Stil der 20er. Seither frage ich mich, ob man die so wirklich geben kann.

Die 20er Jahre – abseits der Pracht

Werfen wir einen kleinen, nur oberflächlichen Blick nach hinten: Die 20er Jahre waren wirklich sehr weit von unserem heutigen Leben entfernt. Im Zuge von schillernden Figuren wie dem Großen Gatsby blenden wir gerne aus, dass es eine finanziell und gesellschaftlich sehr schwierige Zeit war. Der erste Weltkrieg war gerade vorbei, viele Menschen bitter arm, vom Krieg traumatisiert, viele Väter, Söhne, Brüder waren nicht zurückgekommen oder seelisch oder körperlich verletzt. Viele alten Überzeugungen, moralisch wie politisch, waren in den Grundfesten erschüttert worden. Es war eine pessimistische Generation, von F. Scott Fitzgerald und Getrude Stein als „verlorene Generation“ oder Frankreich als „Generation in Flammen“ bezeichnet. Und auch abseits des Krieges war die Lebenswelt eine andere: An eine Wohnkultur wie heute beispielsweise war gar nicht zu denken in einer Zeit, wo viele in Zimmern mit nur der allernötigsten Ausstattung lebten, ohne Bad, ohne fließendes Wasser, ohne Elektrizität (das gab es natürlich alles schon, aber es war keineswegs für jeden zugänglich). Das schreibe ich nicht, um den moralische  Zeigefinger gegen 20er Jahre Feiern zu erheben, sondern weil es elemtarer Bestandteil auch der Feierkultur war. (lesen Sie unter dem Bild weiter)

Zwei Damen in 20er Jahre Kleidern
Aus Ausgabe 19 von Jamari Lior, H&M: Little Shop of Beauty, hinten: Teresa von Thée in Vecona Vintage, vorne: Paula Walks in Frock & Frill

Das androgyne Schönheitsideal des Flappergirls beispielsweise hat eigentlich einen eher unschönen Hintergrund: Die jungen Mädchen hatten lange gehungert und waren mangelernährt, daher waren sie per se viel schmaler als Frauen heute. Und auch, dass das Korsett damals in die Kritik geriet und as lockere Kleid in Mode kam, hatte nicht nur mit modischer Entwicklung und Emanzipation zu tun: Viele Frauen mussten nun, da die Männer auf dem Schlachtfeld waren, arbeiten und legten das Korsett daher ab, nicht aus hehren Idealen. An dieser Stelle stößt man einmal mehr auf das spannende Phänomen, dass der Krieg, bei all seinen Schrecken, die Frauenbewegungen immer vorangetrieben hat (das gilt auch für den zweiten Weltkrieg wieder). Durch das Wegfallen der Männer zu Hause kam es für die weiblichen Mitglieder der Familie zu einer anderen Situation. Das Arbeiten war mühselig, gab aber auch ein neues Selbstbewusstsein. Und es war oft kein Vater und kein Bruder zu Hause, der die jungen Mädchen, die nach Ablenkung vom Alltag hungerten, zu Hause hätten halten können – was ihnen die Möglichkeit gab, Feiern zu gehen, zu rauchen und gegebenenfalls auch moralische Grenzen hinter sich zu lassen.

Die eben erwähnte Wohnsituation trieb viele Menschen aus dem Haus. Wie viel schöner war es doch in einer Bar oder einem Café oder einem der legendären Tanzhäuser Berlins (wenn man es sich leisten konnte) als in einem kargen Zimmer. Liebe Flaneure, gerade die großen Tanzhäuser müssen unglaublich gewesen sein, mit unendlich viel Phantasie (und Budget wie es scheint) eingerichtet, mit Wasserfällen, Telefonleitungen von Tisch zu Tisch, Spiegeln, Lüstern, exotischen Tieren und und und. Investitionen in Amüsementbetriebe lohnten sich: Keiner wollte zu Hause bleiben, und der eben überstandene Krieg ließ den Menschen das Geld aus der Tasche fließen. Das Leben konnte so kurz sein, es wollte genossen und die Erinnerungen an die Übel der Welt vergessen werden.

Vergessen, das ist ein wichtiges Stichwort für diese Generation ohne Zukunft. Und Drogen gehörten da für viele dazu. Zum Mythos der goldenen 20er gehören rauhe Mengen an Alkohol untrennbar dazu (übrigens nicht nur zu den Feiern, trinken war alltäglicher als heute, weil es weniger umstritten war). Aber nicht nur das, auch andere Rauschmittel wie Opiate, Kokain oder Heroin waren zu bekommen und wurden viel hemmungsloser genutzt als heute. Schwierig zu bewerten erscheint mir die Sexualität der damaligen Zeit, zwischen alten Moralvorstellungen und dem Gefühl, das Leben sofort genießen zu müssen (und vielleicht für eine Nacht mit Gefälligkeiten auch von einem Herren den ganzen Abend eingeladen zu werden).

Ganz sicher ist jedoch: Mit Tipps für eine „echte 20er Jahre Party“ stoße ich an meine Grenzen. Wir können und wollen die Zeit nicht zurückdrehen. Und ich kann Ihnen schlecht raten, lebende exotische Vögel als Dekoration in Ihr Wohnzimmer zu setzen, Ihren Gästen eine Schellackplatte aufzulegen und Ihnen dann reichlich Opiate anzubieten. Seien wir ehrlich: Wenn wir eine 20er Jahre Party feiern, dann lehnen wir uns optisch und musikalisch an, aber wir feiern einen Traum, einen Mythos, und sollten das auch genau so genießen.

Nun aber doch: Tipps für die 20er Jahre Party

Damit aber wenigsten ein bisschen der passende Flair aufkommen kann, will ich wenigstens versuchen Ihnen etwas an die Hand zu geben. Am einfachsten ist der Weg zu einer professionell organisierten 20er Jahre Party zu gehen wie der Boheme Sauvage oder „Party like Gatsby“, e sgibt derzeit verschiedene Anbieter. Da ist schon für eine tolle Location und oft ein bombastisches Unterhaltungsprogramm gesorgt. Sie müssen nur noch die passende Garderobe (die Sie zum Beispiel in Ausgabe 25 der Vinatge Flaneurs finden) sorgen und für das passende 20er Jahre Make-up.

Es soll aber doch bei Ihnen daheim sein?

Passende Kleidung und Make-up sollten selbstredend auch hier nicht fehlen. Für das Essen spare ich mir Tipps – die Essgewohnheiten der 20er sind weit weg von unseren und Sie werden viele „echte Rezepte“ nicht nachmachen können oder wollen. Machen Sie einfach etwas Leckeres, nicht wahr? Sorgen Sie für passende Musik (je nach Geschmack, alte Schlager, Swing oder Elektro-Swing beispielsweise). Ein Trichter-Grammophon ist natürlich sehr zierend, funktionierende Repros sind für nicht allzuviel Geld zu bekommen – allerdings dürfen Sie von einem 60 Euro Gerät auch keine große klangliche Leistung erwarten. Außerdem bräuchten Sie dann noch jede Menge Nadeln und natürlich passende Schellackplatten – wenn es ums Musikhören geht bleiben Sie also vielleicht einfach bei Ihrem gewohnten Gerät. Als Dekoration bieten sich massig Stoffe an, dunkle und Gold vielleicht. Prächtige Blumen, große Vasen, alte Teppiche, es darf üppig sein. Versuchen Sie Ihre Wohnung zu verzaubern, dann erreichen Sie die Stimmung, die wir alle an den 20er Jahre Partys so lieben.

(Bild oben: Aus Ausgabe 25 von Jamari Lior, H&M: Dorothée Hartmann, Model: Lisa Denise, Mode via Fräulein Backfisch)

Frauen im 20er Jahre Stil
Aus Ausgabe 25 von Jamari Lior, H&M: Dorothée Hartmann, Models. Kety Biela und Malena, Mode via Fräulein Backfisch (vorne), Vecona Vintage und Maliné (Turban) hinten
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Vintage Weihnachten – Weihnachtsbräuche und -symbole

Vintage Weihnachten - Bräuche und Symbole

Weihnachten – das ist ein überaus verheißungsvolles Wort! Jeder von uns verbindet mit der Vorweihnachts- und Festtagszeit sicherlich ganz spezielle Erinnerungen aus Kindertagen. Für die meisten von uns gehört der Duft von Plätzchen in die Adventszeit, ebenso wie Kerzenschein und Zeit mit der Familie. Unvorstellbar außerdem: Ein Weihnachten ohne den lichtgeschmückten Weihnachtsbaum und das oft üppige Festtagsessen.

Um ein richtiges Vintage Weihnachten zu feiern, ist mehr nötig als das perfekte retro Styling für sie und ihn oder true vintage Christbaumkugeln. Weihnachten bedeutet vor allem Zeit für Familie und hat viel mit Tradition und Brauchtum zu tun. Für einige Familien gehört es z.B. bis heute zum Heiligen Abend, in die traditionelle Christmette zu gehen und manche stellen noch immer, wie schon ihre Eltern und Großeltern, eine Weihnachtskrippe in ihrem Wohnzimmer auf.  Eine gute Gelegenheit, den Bräuchen und Symbolen der Adventszeit und der Weihnachtstage einmal auf den Grund zu gehen!

Vorweihnachtszeit – Wann kommt endlich das Christkind?

Zur Vorweihnachtszeit gehört ganz klar der Adventskranz. Mit jedem Adventssonntag wird eine weitere der vier Kerzen entzündet bis das Weihnachtsfest endlich vor er Tür steht. Der Adventskranz geht dabei auf den Hamburger Erzieher Johann Hinrich Wichern zurück, der 1839 für die Kinder in seinem Haus einen Holzkranz mit 23 Kerzen baute. An jedem neuen Morgen durfte eine weitere Kerze angezündet werden. Unser heutiger Adventskranz aus Tannengrün ist eine vereinfachte Version dieses Holzkranzes und hat zog erst um 1900 in jeden weihnachtlich gestimmten Haushalt ein.

Auch der bei Kindern wie Erwachsenen so beliebte Adventskalender gehört in die Vorweihnachtszeit. Bis zum Heiligabend darf jeden Tag ein neues Türchen geöffnet werden. Dabei gibt es den Adventskalender tatsächlich noch gar nicht so lange: Die fabelhafte Idee hatte ein Unternehmer aus München im Jahr 1903: er druckte einen Kalender mit 24 Feldern, auf den Kinder zunächst bunte Bilder kleben konnten. Die Idee, hinter den Zahlen und Türchen Schokolade oder andere Süßigkeiten zu verstecken, entwickelte sich sogar noch sehr viel später.

Vintage Weihnachten - Bräuche und Symbole
Fotos aus Ausgabe 19: Fotografie und Bearbeitung: Jamari Lior, H&M: Christina vom Little Shop of Beauty in Bonn, Model: Paula Walks.

O Tannenbaum – Der Weihnachtsbaum

Zum Weihnachtsfest gehört hierzulande ein passender Baum, d.h. eine schöne, dunkelgrüne Tanne, die dann mit allerlei Glaskugeln, Figuren, Strohsternen, Kerzen und wahlweise ganz viel Lametta behangen wird.

Schon im Mittelalter galten grüne Zweige in der Winterzeit als Hoffnungsträger, sie standen für neues Leben und so hängte man Misteln, Tannen- und Eibenzweige auf, um damit in der kalten Weihnachtszeit das Leben zu feiern und böse Geister fern zu halten.

 

Im Mittelalter wurde das Weihnachtsfest übrigens öffentlich gefeiert: dazu gehörten schon damals Weihnachtsmärkte, Festumzüge auf den Straßen und Krippenspiele in den Kirchen. Die meisten Weihnachtsbäume wurden öffentlich auf großen Plätzen aufgestellt, ganz ähnlich wie die Maibäume und sie hießen dementsprechend auch Weihnachtsmaien.

Einer der ersten erwähnten Weihnachtsbäume stand 1419 im Freiburger Heilig-Geist Spital. Er war nicht wie heute üblich mit Glasschmuck und Kerzen versehen, sondern wurde mit Lebkuchen, Äpfeln und Nüssen behängt, die dann am Neujahrstag geplündert werden durften.

Erst mit der Aufklärung, in deren Kontext die teils bis ins Mittelalter zurückreichenden Bräuche als Aberglauben bekämpft wurden, hielt das Weihnachtsfest in die immer wichtiger werdende Familie und den geschützten Privatraum Einzug und so fand auch der Weihnachtsbaum allmählich seinen Weg in die Wohnzimmer, zunächst allerdings vornehmlich in protestantischen Familien. Für Katholiken war weiterhin die Weihnachtskrippe die wichtigste Requisite der Weihnachtszeit.

Es glitzert und funkelt – Der Christbaumschmuck

Für viele von uns gehören Lichter an den Weihnachtsbaum und wahrscheinlich kennt jeder von uns einige Verfechter der Tradition, nur echte Kerzen an den Baum zu stecken und die Lichterketten mit Nicht-Achtung zu strafen. Die Tradition, den Weihnachtsbaum, mit Kerzen zu schmücken, ist übrigens noch gar nicht so alt. Erst im 19. Jahrhundert und mit den Stoffen Stearin und Paraffin brachte das Kerzenlicht weihnachtliches Leuchten in die Haushalte und an den Tannenbaum.

Ebenso verhält es sich mit den gläsernen Christbaumkugeln, im 18. Jahrhundert behängte man die sogenannten Zuckerbäume noch mit Süßigkeiten, Äpfeln und Nüssen, die gerne auch schon vergoldet sein durften. Wann genau dann die große Produktion der gläsernen Weihnachtsbaumkugeln einsetzte, kann offenbar nicht mehr mit Sicherheit zurückverfolgt werden. Es existiert z.B. die Geschichte, dass sich im Jahr 1847 einer der traditionellen Glasbläser in Lauscha die schönen Äpfel und Nüsse für den Baum nicht leisten konnte und sich den Baumschmuck daher selbst aus Glas anfertigte. Belegbar dagegen ist, dass 1848 in Lauscha ein erster Auftrag über sechs Dutzend Glaskugeln aufgegeben wurde.

Vintage Weihnachten - Bräuche und Symbole
Fotos aus Ausgabe 19: Fotografie und Bearbeitung: Jamari Lior, H&M: Christina vom Little Shop of Beauty in Bonn, Models: Teresa von Thée & Paula Walks.

Christkind, Santa Claus & Co

Am 24. Dezember hat all das Warten dann endlich ein Ende: an Heiligabend kommt das Christkind (oder in vielen Familien inzwischen der Weihnachtsmann) und legt die Geschenke unter den festlich geschmückten Tannenbaum. Doch das ist nicht überall der Fall: In den Niederlanden dagegen ist nicht der 24. Dezember der höchste Weihnachtstag, sondern der Nikolaustag und damit der 6. Dezember. In Großbritannien, den USA und Australien bringt Santa Claus oder Father Christmas die Geschenke durch die Schornsteine in die Häuser und die Bescherung folgt erst am Morgen des 25. Dezembers.

Abseits von diesen inzwischen schon allseits bekannten Figuren der Weihnacht gibt es aber auch noch andere spannende Weihnachtsbräuche und Symbole: in Spanien sind es beispielsweise die Heiligen Drei Könige, die den Kindern am 6. Januar die Geschenke bringen und ihre Ankunft wird schon am Tag zuvor mit großen Straßenumzügen gefeiert. Während in Spanien fast überall Weihnachtskrippen aufgestellt werden, finden sich unsere so geliebten Weihnachtsbäume eher selten.

In Italien ist Weihnachten (natürlich!) ebenfalls ein großes Familienfest, auch hier werden die Kinder am Dreikönigstag beschenkt, hier ist es allerdings die weise Hexe Befana, die durch die Kamine in die Häuser rutscht und in den Schuhen der Kinder Geschenke hinterlässt. In einigen Teilen des Landes werden die Kinder auch schon am Heiligen Abend durch das Gesû bambino (das Christkind) oder von Babbo Natale, eine Version des Weihnachtsmannes, beschenkt.

Auch, wenn es sicher noch sehr viel mehr zu den vielen Symbolen der Weihnachtszeit zu sagen gäbe, endet hier unser kleiner Ausflug durch die Welt der Weihnacht, der sie hoffentlich ein wenig auf diese besondere Zeit des Jahres einstimmen konnte.

Erzählen Sie uns doch gerne in einem Kommentar von Ihren speziellen Bräuchen und Erinnerungen oder was Sie traditionellerweise an Ihren Weihnachtsbaum hängen.

Abendmode für die Festtagszeit, jede Menge Geschenktipps, Do it Yourselfs und vieles mehr finden Sie auch in der Weihnachtsausgabe 25.

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Vintage Mode für den filmreifen Winter

Frau im Vintagelook isst Popcorn

Liebe Flaneure, erstmalig zeigen wir Ihnen heute eine ganze geschlossene Strecke aus der Ausgabe 25: Die filmreife Vintage Wintermode im Kino!

Aus der Vintage Flaneur Redaktion

Was fast niemand weiß, obwohl es alle kennen: Ein Bild kommt nicht so aus dem Druck, wie es am Bildschirm aussieht. Sie können es selber versuchen und mal ein Foto daheim ausdrucken. Sie werden sehen, dass es die Farben verändert, die Schärfen und noch mehr. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle, wie der Typ des Druckers und das Papier, auf dem Sie drucken.

Genau das gilt auch für uns: Wenn wir unsere Daten in die Druckerei schicken, wissen wir nie zu 100 % was wir als Produkt zurückbekommen. Es ist auch für uns immer eine Überraschung – meistens eine gute, aber eben nicht immer. So kam die Strecke zur Wintermode im Kino zu dunkel heraus. Dafür kann niemand etwas: Die Fotografin Yvonne Sophie Thöne hat ebenso tolle Arbeit geleistet wie Visagistin Nicole Blasel und die Models Marcel Häfner, Madame Donna de la Miez, Mina Ignis und Miss Sunset oder die Location, die Wied-Scala in Neitersen.

Über Vintage Glamour und Wintermode

Das können wir so natürlich nicht stehen lassen. Wir wissen, dass die meisten von Ihnen unsere Modestrecken lieben und immer gespannt erwarten, was die Modewelt zu bieten hat. Und so sollen Sie auch heute unser Vintage Wintermode sehen. Für alle, die die Ausgabe 25 des Vintage Flaneurs bereits haben als Zusatz zur gedruckten Strecke. Und für alle, die ihn noch nicht haben, als Anreiz: Die Ausgabe 25 ist nämlich sehr schön geworden. Die zweite Foto-Strecke voll mit glamouröser Abendmode sieht toll aus, spannende Artikel (über Kino und Filme, über Absinth, über Babylon Berlin und so viel mehr) säumen die Strecken und Do-it-yourselfs regen zum Zeit nehmen und Nachmachen an. Nicht zuletzt gibt es die schönsten Geschenktipps für Weihnachten. Hier finden Sie weitere Infos.

Und nun wünschen wir Ihnen ganz viel Spaß mit unserer filmreifen Vintage Wintermode!

Gruppe von Menschen in Vintage Wintermode betritt ein Kino
Mina Ignis: Mantel via Dotty & Dan, Hut: Laurence Leleux – Madame Donna de la Miez: Jacke und Rock via TopVintage – Miss Sunset: Mantel via TopVintage, Hut: Laurence Leleux – Marcel Häfner: Collegejacke, Jeans und Portemonnaikette: Rumble59
Frauen in Retrofashion suchen ihren Platz im Kino
Miss Sunset: Kleid: Vive Maria – Madame Donna de la Miez: Kleid via Dotty & Dan, Hut: Coy – Art to wear/Berliner Hutsalon
Menschen in Vintagemode im Kino bringen popcorn
Madame Donna de la Miez: Oberteil und Pencilskirt: Rumble59, Hut: Maliné – Miss Sunset: Kleid: Orsay, Hut: Maliné – Marcel Häfner: Hemd, Weste, Jackett und Hose: Vecona Vintage
Frau in Retrokleidung vor Kinoleinwand
Madame Donna de la Miez: Kleid via TopVintage, Headpiece: Maliné
Frauen in Vintagekleidung im Kino klappen Stühle runter
Miss Sunset: Rock und Strickjacke via TopVintage – Mina Ignis: Kleid: Vive Maria, Strickjacke und Handschuhe via Dotty & Dan, Hut: Maliné
Päärchen in Retromode füttern sich im Kino mit Popcorn
Miss Sunset: Strickkleid via TopVintage, Hut: Laurence Leleux – Marcel Häfner: Hemd, Weste, Jackett und Hose: Vecona Vintage
Päärchen in Vintagefashion sitzt im Kino
Marcel Häfner: Hemd, Weste und Hose: Vecona Vintage – Madame Donna de la Miez: Pullover und Rock via TopVintage, Hut: Coy – Art to wear/Berliner Hutsalon
Rockabilly im Kino machen Popcornschlacht
Mina Ignis: Kleid via TopVintage, Schuhe: Keds – Miss Sunset: Overall via Dotty & Dan, Mütze: Coy – Art to wear/Berliner – Marcel Häfner: Jeans und Hemd: Rumble59 – Madame Donna de la Miez: Jeans und Collegejacke: Rumble 59, Schuhe: Keds
Menschen in Retrokleid und Knickerbocker sitzen im Kino
Miss Sunset: Kleid: Blutsgeschwister – Marcel Häfner: Knickerbocker, Weste und Mütze: Retronia, Strümpfe via Retronia – Mina Ignis: Bluse und Rock via Dotty & Dan, Hut: Laurence Leleux
Frauen in Retrokleidung langweilen sich bei Actionfilm
Madame Donna de la Miez: Kleid: Vive Maria, Tasche via Dotty & Dan – Miss Sunset: Kleid via TopVintage, Hut: Maliné – Mina Ignis: Strickkleid: Blutsgeschwister
Frau im Vintageoutfit sitzt im Kino
Miss Sunset: Hose und Pullover via TopVintage, Hut: Coy – Art to wear/Berliner Hutsalon
zwei Päärchen in Vintage Mode sitzen im Kino
Madame Donna de la Miez: Rock und Strickoberteil via TopVintage – Mina Ignis: Kleid: Blutsgeschwister – Miss Sunset: High Waist-Hose und Bluse via Dotty & Dan – Marcel Häfner: Jeans und Gürtel: Rumble 59, Hut via Coy – Art to wear/Berliner Hutsalon
Päärchen im schicken Vintagelook verlässt Kino
Mina Ignis: Kleid via TopVintage – Marcel Häfner: Knickerbocker und Weste: Retronia, Strümpfe via Retronia
Rock'n'Roll Päärchen im Kino Gang
Marcel Häfner: Oberteil, Jeans und Gürtel: Rumble59 – Madame Donna de la Miez: Jeans: Rumble59, Bluse: Vive Maria

 

Frau im Vintagelook isst Popcorn
Mina Ignis: Strickjacke: Blutsgeschwister
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True vintage Schuhe – Schicke Fußbekleidung von Retro Unique

vintage Stiefel von Retro Unique

(Advertorial) Alle, die sich das ehrgeizige Ziel gesetzt haben, wirklich true vintage zu leben, wissen es schon längst: Ein true vintage Outfit will von Kopf bis Fuß durchdacht sein! Also gehören zu Kleid, Hut und Handtasche auch die passenden vintage Schuhe oder Stiefel und in dieser Hinsicht wird man bei Retro Unique sicherlich fündig und auch alle mit einem Faible für Bikerboots und Westernstiefel sind bei Retro Unique an der richtigen Adresse.

Lesen Sie unser kleines Interview und erfahren Sie mehr über Retro Unique und das außergewöhnliche Sortiment des Shops, der Vintageherzen höher schlagen lässt:

Wofür steht Retro Unique?vintage Stiefel von Retro Unique

Retro Unique gibt es seit dem Jahr 2006 und steht für ein Unternehmen welches mit Herzblut vintage Schuhen ein zweites Leben bei einem neuen Liebhaber einräumt. Wir legen viel Wert auf eine hochwertige Aufarbeitung unserer Lederstücke. Ein kompromissloser Kundenservice ist für uns genauso wichtig wie die Qualität unserer Ware.

Woher kommt Ihre Leidenschaft für vintage Schuhe?

Es ist einfach schön, an Frauenbeinen hübsche Stiefel und Schuhe zu sehen. Unsere vintage Schuhe heben eine Einzigartigkeit Ihrer Trägerin hervor; es ist eine Gegenbewegung zur Massenware unserer aktuellen Zeit. Ein gelungenes vintage Outfit, am besten natürlich mit einem unserer Paar Schuhe, belohnt uns für die umfangreiche Arbeit, die wir vor dem Einstellen unserer Artikel haben.vintage Stiefel von Retro Unique

Wo finden Sie all die außergewöhnlichen Second Hand Modelle und worauf achten Sie bei der Auswahl?

Die Ware kommt größtenteils aus alten Schuhmachereien, aus Theater- und Filmfundus sowie aus dem Ausland, wie z.B. unsere Western- und Bikerstiefel.

Welche Bandbreite kann der Kunde bei Ihnen finden, sind Sie auf bestimmte Jahrzehnte oder bestimmte Modelle spezialisiert?

Wir haben derzeit 70er-90er Westernstiefel und Bikerstiefel für Sie & Ihn, 50er-90er Schnürschuhe im Granny Stil der 20er Jahre sowie Damenstiefel der 70er-90er Jahre im Sortiment. Für Wünsche oder Bestellungen außerhalb dieses Sortiments sind wir aber immer offen und bemühen uns diese Ware dann zu besorgen im Rahmen unseres Möglichen.

Welche Schuhmodelle sind gerade jetzt zu Beginn der kälteren Saison beliebt? Was bieten Sie im Herbst und Winter an?

Derzeit haben wir unseren Shop um mehrere, hunderte Paare von Damenstiefeln und Schnürschuhen bereichert. Da bleibt kein Stil unberührt; einige unserer Modelle sind sogar gefüttert und somit bestens für die kalte Jahreszeit geeignet.

Schauen Sie doch einfach mal bei Retro Unique vorbei: www.retro-unique.de und www.retrounique.de

Mehr Schuhe im Vintage-Stil finden Sie auch im Vintage Flaneur.

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„An einem Tag mit Hut ist man nicht in Eile“ – Hutmacherin Antia im Interview

Fräulein Zauberhaft und Antia - Die Hutmacherin

(Advertorial) In Ausgabe 24 des Vintage Flaneurs präsentieren wir Ihnen alles rund um den vintage Hut und zeigen schöne Hutmode passend zum Herbst. Auch von Antia – der Hutmacherin ist in der Ausgabe 24 der ein oder andere wundervolle vintage Hut zu sehen. Als gelernte Modistin hat sie natürlich besonders viel Erfahrung mit den unterschiedlichsten Hutformen und viele, gute Tipps für alle, die gerne mehr Hut tragen möchten. Dem Vintage Flaneur hat Antia einige Fragen zum Thema beantwortet und erzählt von ihrer Herbst- Winter Kollektion.

Wann begann deine Leidenschaft für Hüte? Und wann hast du dich dazu entschieden, Modistin zu werden?

Meine Leidenschaft für Hüte und Kopfputz habe ich bereits von Kindesbeinen an. Als Kind war Omas Hutschrank mein Reich und bot mir grenzenlosen Eintritt in die Welt der Phantasie: Ich wurde zur Prinzessin, Piratenbraut, war auf Pferderennen und bin mit großen, alten US Cars gefahren. Später waren Flohmärkte und Secondhandshops meine Ziele, um immer wieder neue Hut und Kleiderschätzchen zu finden. Damals wurden meine mit Stolz getragenen Errungenschaften milde belächelt und als „Oma Klamotte“ betitelt und auch abgetan. Heute nennt man es Vintage und wird zu meiner Freunde vermehrt getragen.

Während meine Schulzeit erfuhr ich, dass es den Handwerksberuf der Modistin (frühere Bezeichnung – Putzmacherin) gibt und ja, was kann ich mehr sagen, ab da war klar was ich machen werde.

Was ist typisch Antia? Wofür stehen deine Hüte?

Meine Hüte stehen für die Weiblichkeit, für das (wieder) sichtbar-Sein, für das eigene Empfinden, für die eigenen Augen – für das Bild, welches neu aus einem Spiegel herausschaut und so schön ist. Es ist dieses unbeschreiblich wunderbare Gefühl was so ein kleines Kopfputz-Schätzchen mit der Trägerin machen kann. Plötzlich hat man Zeit, die Schritte werden langsamer und das Hütchen macht sich selbstständig. Nicht selten geschehen kleine unerwartete federleichte Ereignisse… Türen werden aufgehalten, Gentlemen bieten sich an beim Tragen zu helfen oder ziehen im vorbei gehen den Hut. Das Lächeln kommt zurück…

An so einem Tag mit vintage Hut ist man nicht in Eile…vintageinspirierter Hut

Vermisst du als Modistin eigentlich die vergangenen Zeiten, in denen Hüte noch ganz selbstverständlich zu einem kompletten Outfit gehörten? Oder findest du, dass die Möglichkeiten sich auszudrücken heute vielfältiger sind?

Hm, das ist eine Frage, die nicht mit ja oder nein beantwortet werden kann.

Definitiv war es eine ganz wunderbare und enorm ausdrucksstarke Zeit der Mode, doch war diese auch sehr streng reglementiert. Der Hintergrund der gesellschaftlichen Ordnung, die Stellung der Frau, die Rechte der Frau – alles war anders und spiegelte sich auch entsprechend in der Mode wieder.

Gerade mal vor 40 Jahren gab es eine Reform des Ehe- und Familienrechts. „Beide Ehegatten sind berechtigt, erwerbstätig zu sein.“ Vorher musste Frau den Ehegatten um Erlaubnis fragen, ob sie arbeiten gehen darf. Ohne Berufstätigkeit hatten die Damen damals somit um einiges mehr Zeit für sich selbst zur Verfügung. Geht man noch weiter zurück und nimmt nur mal die Gegebenheiten, so gab es größere Autos, in die es einfach war mit großem Hut und enger schmaler Kleidung bequem hineinzugleiten (oftmals stand auch der private Chauffeur hilfreich zur Seite). Versucht man heutzutage in diesem Outfit in einen kleinen Corsa und/oder eine ältere hohe Straßenbahn einzusteigen – so hat man ein kleines Problem.

Danach kam die komplette Wende. Die Achtsamkeit auf sich selbst wurde beiseitegelegt und alles verschwand unter Hektik, Stress und einem immensen Grad an „Funktionieren müssen“. In den 1980er Jahren erlebte man das große Schließen der Hutsalons.

Die Zeiten ändern sich jedoch erneut und die Damen wie auch die Herren beginnen sich die Zeit zu nehmen die Weiblichkeit wiederzuentdecken und liebevoll auszuleben. Herren, die sich in ihre Liebsten neu verlieben weil ein Umbruch geschieht und die Damenwelt wieder weiblich wird. Dies ist so schön zu sehen insbesondere dies auch miterleben zu können.

Hüte von Antia - Die Hutmacherin
Fräulein Zuaberhaft macht ihrem Namen alle Ehre mit dem roten Hut von Antia.

Trägst du eigentlich auch privat oft einen vintage Hut und zu welchen Anlässen?

Ja, da ich mit „Hut“ aufgewachsen bin, gehört er einfach und selbstverständlich dazu. Für mich ist der Hut das berühmte i-Tüpfelchen an Ausdruck, ein Accessoire, aber auch der im ursprünglichen Sinne Schutz vor Kälte, Regen, Sonne… Ein weiterer, wenn auch sehr persönlicher Grund, ist, dass ich nicht wirklich begabt bin, schöne Frisuren zu zaubern und es wie ihr ja alle kennt diese furchtbaren Bad Hair Days gibt, so trage ich auch im Alltag Hut und es sieht einfach schön aus.

Auf Messen und Events im Vintage-Style ist Hut natürlich eine äußerst angenehme Pflicht. Sehr gerne greife ich aber auch zu einem kleinen Fascinator oder Headscarf (hach, so herrlich unkompliziert), je nach Lust, Laune und Outfit. Oft höre ich von Frauen „wann soll ich einen Hut tragen“ oder „sowas steht mir nicht“, hier kann ich nur erwidern: Jedem steht Hut, es gibt so viele verschiedene Formen und Variationen, hier findet sich für jedes Köpfchen ein Hütchen. Und tragen? Wann man Lust dazu hat! Ihr selbst seid der Anlass. Hüte passen auch wunderbar auf Jeans und Hosen. Es muss nicht immer Rock oder Kleid sein. Und wenn es „nur“ ein kleiner Fascinator ist, es hebt das Outfit nochmals besonders hervor.

Jetzt, wo der Herbst vor der Tür steht, beginnt auch wieder die Zeit für wärmende Hutmode und die Farben werden gedeckter. Welche Materialien, Farben und Hutformen verwendest du jetzt besonders gern?

Bei neuen Hut Kollektionen arbeite ich gerne mit meiner Berliner Designerin Fräulein Zauberhaft zusammen und lasse mich von Ihr beraten. Sie wählt Farben und Materialien aus, skizziert und beschreibt Formen und Tragevariationen von neuen Hütchen, die sie sich vorstellt. So sind bereits wundervolle „Vintage inspirierte Träumchen“ entstanden. Als Tochter der Hutmacherin ist sie inmitten von Hutformen und Materialien aufgewachsen und hat ein ganz eigenes und wunderbares Gespür für Harmonie und Ausdruck entwickelt.

Aber hört Sie selbst:

Unser beider Leidenschaft ist es ist schönen und oftmals einzigartigen Hut und Kopfputz zu entwerfen und anzufertigen. Wir durchforsten alle erdenklichen Fundorte nach Bändern, Spitzen, Federn, Schleier, Broschen und vieles mehr, um wunderbare Hüte zu machen, die kein anderer haben wird.
Speziell für den Herbst geht es natürlich auch in gedecktere Farben. Wir lieben warme Ton in Ton Farben aber auch Mischungen und Kontraste wie z.B. ockergelb zu braungrau aber auch zu moosgrün oder azurblau, anthrazit zu braun aber auch zu aubergine und flaschengrün  uvm.

Unverzichtbar sind klassische Muster wie Pepita, Leo oder besonders in diesem Herbst Tartan. Für diese kühlere und kalte Jahreszeit verarbeiten wir hauptsächlich Haarfilz und bevorzugt in Langhaar und Velour Qualitäten. Natürlich ist auch Wollfilz immer dabei – dieses Material verwenden wir vermehrt für unsere 40er und 50er Jahre Hut-Kollektionen. Verbunden mit der richtigen Hutform ist der Hut nicht nur schön und wärmend, sondern wird zudem zum unverzichtbaren Accessoire.

Eines noch – dies hat mir meine Lehrherrin, aus dem legendären Hutsalon Ilona, mit auf den Weg gegeben. Haltet euch immer vor Augen: „Man wird nur angeschaut wenn man gefällt“

Nehmt also die Blicke, die ihr an einem Tag mit Hut bekommt als Kompliment, als überaus positive Resonanz und als „Ja – du gefällst mir, sehr“ und lächelt…

Eure Putzmacherinnen

Antia & Alisha/ Fräulein Zauberhaft

www.antia.de

Alles für das perfekte Outfit mit vintage Hut finden Sie im Vintage Flaneur Nr.24