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Meine Sonnenbrille im Vintage-Style

Frau mit Sonnenbrille im Vintagestyle

Der Sommer ist da, die Sonne brennt und mit ihr die Frage nach der perfekten Sonnenbrille im Vintage-Style. Denn für die Liebhaber eines klassischen Stils darf es natürlich auch an einer Retro-Brille nicht fehlen. Dabei ist die Frage (ihr kennt die Einschränkung schon von uns) nicht pauschal zu beantworten.

Eine gute Sonnenbrille, an der man lange Freude hat, kostet Geld. Das gilt umso mehr, wenn man sowieso Brillenträger/in ist und eine Sonnenbrille mit Stärke benötigt. Aber auch ohne Sehstärke sollte zum Beispiel ein guter UV-Schutz auf keinen Fall vernachlässigt werden. Die Investition in eine ordentliche Sonnenbrille lohnt sich! Umso wichtiger ist es, sich vorher über eine grundlegende Dinge Gedanken zu machen.

Wie ausgefallen darf es denn sein?

Sonnenbrillen gibt es in allen Formen und Farben. Von der Morticia-Adams-Fledermaus-Sonnenbrille über klassische Formen, wie sie bereits Audrey Hepburn trug, ist alles zu haben. Auch dicke Horn- oder Kunststoffgestelle sind heute ebenso einfach zu bekommen wie zierlichen Rahmen aus Metall. Es ist also ein guter Anfang, sich zu fragen, wie ausgefallen es denn für den eigenen Geschmack sein darf. Was bringt einem letzten Endes eine Brille, die man nie anzieht, weil man sich zu exponiert fühlt und sich eigentlich gar nicht an das Gestell herantraut? Oder umgekehrt: Weil man sie zu langweilig findet? Gar nichts.
Ebenso ein Faktor ist die Kombinierbarkeit. Ein farblich ausgefallenes Brillengestellt, das man zwar liebt, aber das Null zu den Kleiderbeständen passt und daher immer liegen bleibt, macht keinen Sinn. Also: „Schau mich an, denn ich bin ein Star“ oder klassisches Understatement – was liegt Dir?

Mann mit Sonnenbrille im Vintagestyle

Eine Frage der Ära

Die ausgesprochenen Vintage-Anhänger unter unseren Lesern haben sich optisch oft einem bestimmtem Jahrzehnt verschrieben. Aber auch weniger festgelegte Augenschutz-Suchenden können natürlich eine Dekade als Inspiration für den Kauf der perfekten Sonnenbrille im Vintage-Style nehmen. Während die gerade sehr angesagten, ganz dünnen runden Metallgestelle an die 20er Jahre erinnern (insbesondere, wenn der Style drumherum stimmt), entführen einen radikale Cateye-Formen unwillkürlich in die späten 50er Jahre, die Zeiten des Rock’n’Rolls. Männern geben Fliegerbrillen den Marlon Brando-Coolnessfaktor. Klassische Formen in elegantem schwarz (oder weiß) lassen sich hervorragend mit einem Coco-Chanel-Stil kombinieren: Wie wäre es dazu mit schwarzen, knöchelfreien Stoffhosen, einem schwarz-weiß-geringeltem Shirt und Ballerinas? Knallbunte Plastikgestelle mit gigantischen, gerne auch leicht eckigen Gläsern bringen das Saturday-Night-Fever der späten 60er/frühen 70er zurück. Und damit sind nur einige Varianten angerissen. By the way: Hier kann man sich auch durchaus die Frage stellen, ob man sich in Vintageläden oder auf Flohmärkten auf die Jagd nach einem Original mache möchte, eine Reproduktion eines altbewährten Gestells bevorzugt oder sogar eine moderne Brille haben will, die sich an den Retrostil anlehnt.

Wie ist Dein Profil?

Weitere Hinweise können ganz pragmatische Herangehensweisen geben. Für Menschen mit einer ausgeprägten Sehschwäche fallen schmale Brillengestelle oft weg, da sie die schweren Gläser nicht halten können – oder es schlicht zu unbequem wäre. Auch die Frage, welches Gestell eigentlich zu welchem Gesichtstypen passt, kann helfen. Natürlich nur, wenn man sich nicht entscheiden kann, denn wenn man sich in ein Gestell verliebt, sollte man natürlich tragen – unabhängig von irgendwelchen Guides. Ist man aber unentschlossen, kann man durchaus auf alte Weisheiten wie „Die Brille sollte das Gesicht ausgleichen“ zurückgreifen: Also kurz gesagt: Sehr rundes Gesicht verträgt nicht so gut sehr runde Brille. Auch einen Gedanken wert: Bist du eher sorgsam oder eher tollpatschig? Für zweiteren Menschenschlag ist eine stabilere Brille von Vorteil – sowie ein guten Brillenetui in der Handtasche. Dieses steht allerdings jedem gut zu Gesicht steht, der seine Sonnenbrille liebt.

Und wer sich bei all dem immer noch nicht entscheiden kann, bei dem bleibt es halt nicht bei einer Sonnenbrille im Vintage-Style – da wird es eine Sammlung.

Übrigens: Wenn Du Hüte magst, hat Fräulein Nicole vielleicht die passenden Tipps für Dich!

Weitere Tipps für Deine Vintage-Garderobe gibt es in jedem Vintage Flaneur

Fotocredits: Beide Bilder: Shutterstock Evgeniya Porechenskaya

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Polkadots – das gepunktete Klischee der Retromode

Schicker 50s Style mit Polkadots

Es gibt da dieses Polkadot-Kleid, das sowohl das ultimative Klischee der Retromode ist, als auch von vielen Vintage-Fans gehasst wird: Das knielange Model mit Neckholder, darunter ein Petticoat, der unter dem Saum hervorschaut, und natürlich in knalligem Rot – gemustert mit riesigen weißen Punkten. 

Für viele Menschen, die nicht schon einen Vintage-Lifestyle leben, ist das rote Polkadot-Kleid im Minnie-Maus-Stil mit das erste, an was sie denken, wenn sie das Wort „Rock’n’Roll“ hören. Und es ist ein durchaus positiv behaftetes Klischee, sie finden es fröhlich, feminin und hübsch. Selbst im Karneval findet man es als „50er Jahre Kostüm“. Auf diese Art und Weise ist das Polkadot-Kleid sicher auch dafür verantwortlich, einige Damen nachhaltiger für Retromode zu begeistern und der Vintage- oder Rockabilly-Szene (mehr zum Thema Vintageszenen gibt es in Ausgabe 39) nahezubringen – und Nachwuchs können Szenen (so schwer sie sich oft damit tun) eigentlich immer gut gebrauchen. Viele Frauen, die sich heute ganz selbstverständlich im Retrobereich bewegen, haben diesen Einstieg genommen und hatten „in ihren Anfängen“ eben dieses (oder ein ähnliches) Kleid im Schrank.

Aber dadurch wird es eben auch zu einem Einsteigermodell, das die Trägerin oftmals als Touristin der Vintagemode outet. Es ist für die viele Trägerinnen nur eine Verkleidung, nicht anders, als wenn sie sich als Meerjungfrau verkleiden. Das Polkadot-Kleid hat daher einen nicht ganz einfachen Ruf. Immer mal wieder lesen wir sogar von Damen aus dem Vintagebereich, die sagen, dass sie nie (wieder) Polkadots tragen würden. Dabei kann das Pünktchenmuster durchaus charmant und stilvoll sein. Allerdings solltest Du (ob Einsteiger oder nicht) ein paar Hinweise beachten.

So schön können Polkadots sein. (Foto aus Asg. 17 von Bevis Photography, Bearbeitung: Sarah Tröster, HuM Belle la Donna, Model Lady Cherrykiss)

Tipps zum Tragen von Polkadots

  1. Der erste und wohl allerwichtigste Tipp: Kaufe nicht billig! Sobald das Kleid auch nur ein Minimum mehr sein soll als ein Karnevalskostüm, kaufe keinen One-Size-Polyester-Mist (entschuldige die offenen Worte). Das sieht immer preiswert und ein bisschen albern aus. Selbst das umstrittene Kleid im Minnie-Maus-Look gibt es von einschlägigen Firmen als ganz normales Kleid „in schön“. Das mag nicht jedermanns Geschmack sein, da das Muster schon sehr auffällig ist, aber das muss es ja auch nicht. Wenn Du das Neckholder-in-Rot-mit-riesigen-weißen-Punkten magst, zieh es an. Aber investiere Dein Geld in ein ordentliches Modell und style Dich ordentlich. Dann kannst Du es mit Spaß tragen.
  2. Im oben beschriebenen Retro-Klischee versteckt sich noch eine zweite Diskussion aus dem Retro-Mode-Bereich: Wir trägt man eigentlich einen Petticoat? Darf/soll er unter dem Rock hervorschauen oder nicht? Dazu findest Du hier einen eigenen Artikel. 
  3. Und noch ein Wort zum Klischee. Wenn du einen solchen Style tragen willst, solltest du es tun. Bedenke aber beim Tragen, dass das Bild, an das Du Dich hier anlehnst, das einer Teenagerin oder wenigstens einer sehr jungen Frau ist. An gestandenen Frauen jenseits der 20er fällt es zunehmend schwer, einen riesigen Petticoat und einen hüpfenden Pferdeschwanz mit Schleife ernst zu nehmen. Es gefällt Dir halt einfach? Dann trag es trotzdem. Aber vielleicht schaust du auch mal, ob es nicht tolle Retromode gibt, die dein Alter positiv zur Geltung bringt und einfach nur kleidsam und natürlich an Dir aussieht. Vielleicht ist das Polkadot-Kleid ja auch für Dich der Einstieg in die wunderbare Vintage-Modewelt! Und die hat so viel mehr zu bieten als das.
  4. Und diese Vintage-Modewelt hat auch an Polkadots viel mehr zu bieten, als nur riesige weiße Punkte auf knallrotem Grund. Es gibt wirklich schöne und stilvolle Kleidung mit Pünktchen-Muster! Passend für jedes Alter und jeden Stil. Die meisten kommen irgendwann an den Punkt (Haha), dass die Punkte des Musters nicht zu groß sein dürfen. Sehr schön finden wir Pünktchen auf dezenteren Hintergrundfarben wie Dunkelblau, Altrosa oder einem gedeckten Grün. Wir raten also von allen Vorverurteilungen ab. Pünktchen lassen sich sehr gut stilvoll und variabel tragen: Von einem edlen Monochromen Look hin zu klassischer Vintage-Mode bis hin zu einem fröhlichen und mädchenhaften 50er Jahre-Look ist auch mit Punkten alles drin! (Mehr zum Thema Polkadots gibt es in Ausgabe 27)

Wie ist Deine Meinung zu Polkadots? Vote mit!

Artikelbild aus Asg. 12 von Mike Koslinck, HuM: Nani Hope, Model: Alessa Ghoulish

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Mehr zum Thema Vintage Szenen:

Vintage Flaneur Cover Ausgabe 39

Mehr zum Thema Polkadots:

Ausgabe 27 Cover
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Mehr als schnöder Haarschmuck: Retro Hüte, Fascinator, Haarblüten

Retro Hüte liebt diese Frau

Ich weiß ja nicht wie es Ihnen geht, aber ich liebe alles, was meinen Kopf schmückt! Vintage oder Retro Hüte, Fascinator und anderer Haarschmuck sind für mich das ultimative Accessoire. Ich habe mittlerweile sogar schon eine ganz beachtliche Sammlung. Darunter sind kleine und große Hüte, Blüten, Schleifen, Spangen, Turbane… Neue, aber auch einige Originale aus den 40er oder 50er Jahren. Natürlich versuche ich immer zu schauen, dass es zur vorhandenen Garderobe passt, allerdings klappt das nicht immer. Dann muss halt ein neues Kleid dazu gekauft oder genäht werden (ein Pech aber auch). Aufbewahrt werden meine Schätze in Hutkoffern und passenden Schachteln. Sie sollen ja gut erhalten bleiben und nicht einstauben.

Retro Hutbox

Je nach Gelegenheit wird ein größerer oder kleinerer Hut oder eben „nur“ eine Blüte oder Schleife aufgesetzt. Das ist nicht nur vom Anlass abhängig, sondern auch davon, zu welcher Frisur sich just an diesem Tag meine Haare überreden lassen. Daher habe ich gerne alle Formen in allen Farben, die zu meinem Kleiderschrankinhalt passen.

Vintage Style Hut

Gewusst wo

Jetzt interessieren Sie sich sicher dafür, wo man Retro Hüte und Co am besten herbekommen kann! Da gibt es viele Quellen. Die Originale finde ich auf Flohmärkten, in Vintageläden, in diversen Gruppen bei Facebook, das eine oder andere auch auf Veranstaltungen, wobei die Gruppen wohl bisher meine größte Quelle waren. Die neuen Hüte kaufe ich bei verschiedenen Hutmacherinnen und gelegentlich auch übers Internet. Bei Weekendern gibt es auch immer wieder Gelegenheit, das eine oder andere neue oder alte Teil zu ergattern.

Und die Hutboxen? In 1€-Läden finden sich die runden Schachteln. Die Koffer habe ich aus dem Internet und vom Flohmarkt.

Mit etwas Geschick und Übung lassen sich vor allem kleine Fascinator, einfache Hüte und schöne Hutboxen auch selber herstellen. Dafür gibt es im Internet, in einschlägiger Literatur, bei vielen Hutmachern und natürlich auch immer wieder im Vintage Flaneur Anleitungen und Zubehör. In Ausgabe 24 des Vintage Flaneurs gibt es zum Beispiel eine kleine Hutkunde mit zahlreichen Formen! Da kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Frau mit Haarblume

Meine ganz persönlichen Schätze

Ich will euch meine anderen Schätze nicht vorenthalten – zumindes eine Auswahl! Hier ist ein Teil der Modelle, die ich mir bisher geleistet habe.

Die „Neuen“, diese sind alle „made in Germany“.

Die „Alten“, diese sind aus Deutschland oder in den USA erstanden.

 

Einer meiner Lieblinge ist derzeit dieser hinreißende Fascinator mit Böötchen – ist er nicht zuckersüß?

maritimer Fascinator mit Papierboot

Ich hoffe, dass Ihnen der Einblick in meine Sammlung gefallen hat. Vielleicht konnte ich ihnen ja auch „Lust auf Hut“ machen. Früher ging Frau nicht unbehütet aus dem Haus. Es ist so ein schönes Accessoire. Es rundet das Vintage-Outfit zusammen mit Schmuck, Handtasche und Schuhen erst richtig ab. Also trauen Sie sich! Hier finden Sie sogar einen kleinen Test, um den perfekten Hut für sich zu finden! – Und erzählen Sie mir doch von Ihrem ganz eigenen Lieblingsstück!

Ihr Fräulein Nicole

www.fraeuleinnicole.de

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Vintage Mode für den filmreifen Winter

Frau im Vintagelook isst Popcorn

Liebe Flaneure, erstmalig zeigen wir Ihnen heute eine ganze geschlossene Strecke aus der Ausgabe 25: Die filmreife Vintage Wintermode im Kino!

Aus der Vintage Flaneur Redaktion

Was fast niemand weiß, obwohl es alle kennen: Ein Bild kommt nicht so aus dem Druck, wie es am Bildschirm aussieht. Sie können es selber versuchen und mal ein Foto daheim ausdrucken. Sie werden sehen, dass es die Farben verändert, die Schärfen und noch mehr. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle, wie der Typ des Druckers und das Papier, auf dem Sie drucken.

Genau das gilt auch für uns: Wenn wir unsere Daten in die Druckerei schicken, wissen wir nie zu 100 % was wir als Produkt zurückbekommen. Es ist auch für uns immer eine Überraschung – meistens eine gute, aber eben nicht immer. So kam die Strecke zur Wintermode im Kino zu dunkel heraus. Dafür kann niemand etwas: Die Fotografin Yvonne Sophie Thöne hat ebenso tolle Arbeit geleistet wie Visagistin Nicole Blasel und die Models Marcel Häfner, Madame Donna de la Miez, Mina Ignis und Miss Sunset oder die Location, die Wied-Scala in Neitersen.

Über Vintage Glamour und Wintermode

Das können wir so natürlich nicht stehen lassen. Wir wissen, dass die meisten von Ihnen unsere Modestrecken lieben und immer gespannt erwarten, was die Modewelt zu bieten hat. Und so sollen Sie auch heute unser Vintage Wintermode sehen. Für alle, die die Ausgabe 25 des Vintage Flaneurs bereits haben als Zusatz zur gedruckten Strecke. Und für alle, die ihn noch nicht haben, als Anreiz: Die Ausgabe 25 ist nämlich sehr schön geworden. Die zweite Foto-Strecke voll mit glamouröser Abendmode sieht toll aus, spannende Artikel (über Kino und Filme, über Absinth, über Babylon Berlin und so viel mehr) säumen die Strecken und Do-it-yourselfs regen zum Zeit nehmen und Nachmachen an. Nicht zuletzt gibt es die schönsten Geschenktipps für Weihnachten. Hier finden Sie weitere Infos.

Und nun wünschen wir Ihnen ganz viel Spaß mit unserer filmreifen Vintage Wintermode!

Gruppe von Menschen in Vintage Wintermode betritt ein Kino
Mina Ignis: Mantel via Dotty & Dan, Hut: Laurence Leleux – Madame Donna de la Miez: Jacke und Rock via TopVintage – Miss Sunset: Mantel via TopVintage, Hut: Laurence Leleux – Marcel Häfner: Collegejacke, Jeans und Portemonnaikette: Rumble59

Frauen in Retrofashion suchen ihren Platz im Kino
Miss Sunset: Kleid: Vive Maria – Madame Donna de la Miez: Kleid via Dotty & Dan, Hut: Coy – Art to wear/Berliner Hutsalon

Menschen in Vintagemode im Kino bringen popcorn
Madame Donna de la Miez: Oberteil und Pencilskirt: Rumble59, Hut: Maliné – Miss Sunset: Kleid: Orsay, Hut: Maliné – Marcel Häfner: Hemd, Weste, Jackett und Hose: Vecona Vintage

Frau in Retrokleidung vor Kinoleinwand
Madame Donna de la Miez: Kleid via TopVintage, Headpiece: Maliné

Frauen in Vintagekleidung im Kino klappen Stühle runter
Miss Sunset: Rock und Strickjacke via TopVintage – Mina Ignis: Kleid: Vive Maria, Strickjacke und Handschuhe via Dotty & Dan, Hut: Maliné

Päärchen in Retromode füttern sich im Kino mit Popcorn
Miss Sunset: Strickkleid via TopVintage, Hut: Laurence Leleux – Marcel Häfner: Hemd, Weste, Jackett und Hose: Vecona Vintage

Päärchen in Vintagefashion sitzt im Kino
Marcel Häfner: Hemd, Weste und Hose: Vecona Vintage – Madame Donna de la Miez: Pullover und Rock via TopVintage, Hut: Coy – Art to wear/Berliner Hutsalon

Rockabilly im Kino machen Popcornschlacht
Mina Ignis: Kleid via TopVintage, Schuhe: Keds – Miss Sunset: Overall via Dotty & Dan, Mütze: Coy – Art to wear/Berliner – Marcel Häfner: Jeans und Hemd: Rumble59 – Madame Donna de la Miez: Jeans und Collegejacke: Rumble 59, Schuhe: Keds

Menschen in Retrokleid und Knickerbocker sitzen im Kino
Miss Sunset: Kleid: Blutsgeschwister – Marcel Häfner: Knickerbocker, Weste und Mütze: Retronia, Strümpfe via Retronia – Mina Ignis: Bluse und Rock via Dotty & Dan, Hut: Laurence Leleux

Frauen in Retrokleidung langweilen sich bei Actionfilm
Madame Donna de la Miez: Kleid: Vive Maria, Tasche via Dotty & Dan – Miss Sunset: Kleid via TopVintage, Hut: Maliné – Mina Ignis: Strickkleid: Blutsgeschwister

Frau im Vintageoutfit sitzt im Kino
Miss Sunset: Hose und Pullover via TopVintage, Hut: Coy – Art to wear/Berliner Hutsalon

zwei Päärchen in Vintage Mode sitzen im Kino
Madame Donna de la Miez: Rock und Strickoberteil via TopVintage – Mina Ignis: Kleid: Blutsgeschwister – Miss Sunset: High Waist-Hose und Bluse via Dotty & Dan – Marcel Häfner: Jeans und Gürtel: Rumble 59, Hut via Coy – Art to wear/Berliner Hutsalon

Päärchen im schicken Vintagelook verlässt Kino
Mina Ignis: Kleid via TopVintage – Marcel Häfner: Knickerbocker und Weste: Retronia, Strümpfe via Retronia

Rock'n'Roll Päärchen im Kino Gang
Marcel Häfner: Oberteil, Jeans und Gürtel: Rumble59 – Madame Donna de la Miez: Jeans: Rumble59, Bluse: Vive Maria

 

Frau im Vintagelook isst Popcorn
Mina Ignis: Strickjacke: Blutsgeschwister

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Schwanger im Vintage Stil

Schwanger im Vintagestil

eine Schwangerschaft im Vintage Stil – geht das zusammen? Schon in meiner ersten Schwangerschaft habe ich meine Probleme, mich während dieser Zeit schön anzuziehen, mit Ihnen geteilt. Auch in der zweiten Schwangerschaft stand ich wieder vor der Frage: wie kleide ich mich schwanger im Vintage Stil? Und ein bisschen anders ist es ja immer: Mein Bauch ist viel größer als in der ersten Schwangerschaft und während Greta ein Dezemberkind war, kommt unser zweiter Nachwuchs voraussichtlich Ende August – und der Sommer stellt da ganz andere Anforderungen als der Winter… Abgesehen davon hat sich an meiner Grundeinstellung aber nicht viel geändert. Ich wollte Kleider, die mir gefallen. Und dabei sollten sie nicht unbequem sein – unbequem ist eh schon genug. Ich wollte für die Monate nicht extra viel Geld in Kleidung investieren, die ich danach nicht mehr brauchen würde (wir wollen aber auch nicht mehr als zwei Kinder haben).  Und so blieben auch die alten Probleme:Schwanger beim Walldorf Weekender

„Echte“ alte Schwangerschaftsmode ist teuer und entspricht auch wirklich nicht meinem Geschmack. Dasselbe gilt aber für neue Schwangerschaftsmode – was H&M mir da zu bieten hat, das ist einfach nicht mein Ding (auch wenn das immerhin erschwinglich ist). So bin ich auch durch diese Schwangerschaft mit einem Minimum an „echter“ Schwangerschaftsmode gekommen: Genau 1 Kleid habe ich gekauft, für meine standesamtliche Trauung. Für mein Empfinden sind nach wie vor Asos und Mamalicious die einzigen Labels, die funktionieren, wenn man richtige Schwangerschaftskleider haben will. Es gibt da ab und an Schönes. Und wer sich das nun fragt: Die kirchliche Trauung habe ich kein Umstandskleid getragen, sondern ein Kleid im lockeren 20er Jahre-Stil. Das würde zwar jetzt nicht mehr passen, aber im März war es kein Problem.Schwanger und Vintage bei der Berlin Fashion Week

Im Großen und Ganzen bin ich aber wieder bei meinen geliebten, ebenso schönen wie pflegeleichten Jersey-Kleidern gelandet. Entgegen meiner Befürchtungen klappt das auch bis jetzt, am Ende der Schwangerschaft und mit so großem Bauch, dass ich regelmäßig gefragt werde, ob ich Zwillinge bekäme. Meine Labels dafür stehen auch fest: King Louie, Blutsgeschwister und Vive Maria. Damit habe ich mein bislang schon arbeitsreiches Jahr gut über die Bühne gebracht, den Walldorf Weekender, die Berlin Fashion Week aber auch den Alltag mit Computerarbeit, Hund und Kind.

Und wenn Sie jetzt noch weitere Inspirationen wünschen: Wir haben die gute Gelegenheit genutzt und in einem der Fotoshootings für Ausgabe 23 erstmaltig mit Babybauch gearbeitet. Nica del Mar stellt in der Strecke viele schöne Kleider vor, die auch ihren Schwangerschaftsbauch zieren. Die Ausgabe bekommen Sie hier.

Umstandsmode in Ausgabe 24 des Vintage Flaneurs
Foto aus Ausgabe 24 des Vintage Flaneurs, von Delicate Photography, H&M: Katrin Werger, Model: Nica del Mar, Kleid: Blutsgeschwister, Schmuck: Kleinkariert, Deko: Depot

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Vintage Mode: Wie trage ich einen Petticoat?

Darf man den Petticoat sehen oder nicht?

Der Petticoat gehört zur retro Mode dazu wie kaum ein anderes Kleidungsstück. Vielen fällt er bei dem Thema sogar als erstes ein. Tatsächlich wird er jedoch auch heiß umkämpft – denn wie trägt man ihn denn eigentlich, diesen Unterrock?

Kleine Geschichte des Petticoat

Beim Petticoat (übersetzt etwa „Kleiner Umhang“) handelt es sich um einen bauschigen Unterrock aus verschiedenen Stufen. Der Stoff ist je nach gewünschter Fallform sehr steif, klassisch sind Petticoats aus Perlon oder Nylon (heute auch oft aus Tüll), manches Mal verziert mit Rüschen oder Spitze. Meistens besteht er aus einer ersten Stufe, die noch schmal fällt – dem Sattel. Es folgen die ausladenden Stufen, die den Rock der Oberbekleidung in die gewünschte Form heben und dabei die schmale Taille betonen.

Man kann sich denken, dass formende Unterröcke nicht erst seit den 50ern existieren (zumal die vielen Stofflagen einen zusätzlichen Vorteil haben: Sie wärmen die Dame im Winter). Es gibt sie bereits seit dem 16. Jahrhundert. Auch die nach 1840 aufkommenden und weit weniger angenehm zu tragenden Reifröcke (oder Krinolinen) gehören in diese Kategorie.

1947 aber enstand unter Christian Dior ein neues weibliches Formenideal, das seinen Geschichte machenden „New Look“ prägte. Die Damen sollten weich abfallende Schultern haben, runde Hüften und eine extrem schmale Taille. Nicht zuletzt wurde hier auch wieder angefangen, das in den 20ern weitestgehend unpopulär gewordene Taillenkorsett zu tragen. Die schmale Taille konnte aber auch durch einen sehr engen oder eben einen weiten, durch einen Petticoat gestützen Rock hervorgehoben werden. (By the way: Ob Sie eher der der niedliche Weite-Rock-Typ sind oder der Sexy-Pencilskirt-Typ, das können Sie in diesem amüsanten Test herausfinden) – unterm Bild gehts weiter

Sieht man etwa meinen Petticoat?!?
Sieht man etwa meinen Petticoat?!? – Bild aus Ausgabe 18 von Miss Giggles, H&M: Clockstopper Studios, Model: Silvana Denker

In den 50ern gelangte der Petticoat dann zu weiterer Popularität, auch mit dem Boom um den Rock’n’Roll zusammenhängend. Schon hier tat sich erstmals die Frage auf: Darf der Petticoat unter dem Rock hervorschauen oder ist das absolut ungehörig? Immerhin müssen Sie bedenken, dass viele Eltern dieser Zeit überaus prüde waren. Von den Streitigkeiten ungerührt überlebte der Petticoat noch eine ganze Weile, bis in den späten 60ern der Minirock, aber auch mit Twiggy ein wiederum vollkommen neues Formenideal für Frauen aufkam, in das dieser Unterrock überhaupt nicht mehr passte.

Ausgestorben ist er freilich nicht. Natürlich zum einen in der Vintage- und Rock’n’Roll-Szene. In vielen traditionellen Tanzbekleidungen lebte er die ganze Zeit weiter, etwa im Square Dance oder bei den hiesigen Tanzmariechen. In der Braut- und Abendmode ist er ebenfalls ein Evergreen. Wann immer jemand einem Kleid oder Rock eine gefällige, ausgestellte Form geben will, setzt er einen Petticoat ein – wie oft haben Sie schon in Läden Kleider gesehen, bei denen unten die eingenähten Tüllbahnen unter dem Rock hervorschauten? Womit wir zu der umkämpften Frage kommen: Darf das überhaupt sein?!?

Wie lang muss und darf ein Petticoat sein?

Wieviel darf man vom Petticoat sehen?
Foto aus Ausgabe 5 des Vintage Flaneurs von Redtro Photography, H&M: Eliza Dotlittle, Model: Tinka Demand

Eines kann man ganz sicher sagen: Ein zu kurzer Petticoat, das geht nicht. Das hat ganz praktische Gründe. Ist der Unterrock billig und nur ein bisschen Tüll, hat er dann keinen Effekt. Ein echter Petticoat aber macht dann eine Stufe in den Rock, der darüber getragen wird: Es gibt einen Knick, wo der Unterrock aufhört, danach fällt der Rock gerade nach unten. Das sieht wirklich seltsam aus.

Spannender und für mehr Unmut sorgend ist die Frage nach dem zu langen Petticoat. Ursprünglich durfte ein Petticoat nicht unterm Rock hervorschauen. Er war Unterwäsche und genauso wenig wie man seinen BH oder sein Höschen (oder, hätten Sie es gewusst?: bei den Herren auch die Hosenträger) herausblitzen ließ, sollte auch der Unterrock zu sehen sein. Das gehörte sich nun wirklich nicht. Wer es also sehr ernst nimmt mit solchen althergebrachten Regeln, der hat hier sicher recht. Ganz ehrlich: Wir hier in der Redaktion stehen nicht darauf, wenn der Petticoat zu sehen ist. Als Herausgeber einer Modezeitschrift wissen wir aber auch: Alte Regeln sind nicht immer das, wonach sich die Mode richtet (Gott sei Dank). Sie richtet sich auch schlicht nach dem, was eben de facto getragen wird. In einer Zeit, in der das Hervorschauen von Unterwäsche nun wirklich nichts Außergewöhnliches ist (erinnern Sie sich an die Zeit, mit den Hüfthosen und den Tangas?!? DAS war gruselig!) und in der Röcke an und für sich fast schon etwas Besonderes sind kann man nicht unbedingt die alten Messlatten anlegen. Auch haben wir ja schon gelesen, dass bereits in den späten 50ern junge Menschen ihre Eltern damit provozierten, den Petticoat herausschauen zu lassen – über den historischen Background kann man sich also nicht wirklich beschweren. Und ganz ehrlich: Viele der Dekolletés der modernen retro Kleidung wären damals mit Sicherheit auf große Ablehnung gestoßen.

Kurz: Wir plädieren für die Friedensfahne. Man sollte Bescheid wissen, was man tut, das sicher. Allzuoft macht man sich durch den heraushängenden Petticoat vor allem als verkleidet und uninformiert kenntlich. Aber was man nun letzten Endes kleidsam findet, bleibt ja einem selbst überlassen. Wir selber finden es schöner, den Unterrock nicht zu sehen – also werden Sie das im Vintage Flaneur auch kaum finden.

Aber vielleicht sehen Sie es ja anders? Oder genauso? Wie stehen Sie dazu? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

Letzter Tipp:

Sie möchten sich einen Petticoat kaufen? Wir können hier nur zu Qualität raten. Ein 25-Euro-Petticoat aus einem Billiglohnland und ein teurer oder gar ein echter Vintage Petticoat – das sind wirklich Welten.

Ein Petticoat kann auch elegant sein
Foto aus Ausgabe 7 von Redtro Photography, H&M und Model: Mademoiselle Parfait de la Neige


Bild oben: Foto aus Ausgabe 16 des Vintage Flaneurs von Vanessa Marie Fotografie, H&M: Melanie Draeger, Model: Julia Rockets

 

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Vintagemode in der Schwangerschaft

Liebe Flaneure (und in diesem Fall besonders: Flaneurinnen),

seit wir beschlossen haben, mit meiner, Frl. Dovermanns, Schwangerschaft offen umzugehen, werde ich immer wieder von Leserinnen des Vintage Flaneurs auf Vintagemode in der Schwangerschaft angesprochen, also, danach gefragt. Nur fürchte ich: Da ist (auch für mich) guter Rat teuer.

Wir halten fest:

1. Selbst wenn man es hat – wer möchte schon für wenige Wochen, im höchsten Falle Monate (je nachdem wie sehr man sich wie schnell verändert) Unsummen an Geld ausgeben?

Vintagemode Schwangerschaft
Ich gehöre (leider) wirklich nicht zu den fotogenen Menschen – aber vielleicht gibt Ihnen das einen Eindruck, womit ich mich Kleidertechnisch über Wasser halte. Hier ein Jerseykleid, eigentlich etwas kurz für meinen Geschmack, aber ich mag den Kragen.

Vintagemode Schwangerschaft
Und eine Kombination aus einer originalen Bluse (Frl. Glitter Boutique) und einer Strickjacke und einem Jerseyrock (H&M)

2. Originale sind, abgesehen davon, dass sie oft teuer sind, selten und (was noch wichtiger ist): So sehr die „normale“ Mode von damals der Dame von Welt geschmeichelt haben mag, Umstandsmode wurde einfach zeltartig abgetan – nicht schön. Und sicher nicht das, was ich gerne tragen möchte.

3. Das gleiche Problem ereilt mich aber in dem, was mir die moderne Mode anbietet: ich stehe einfach nicht auf Hängerchen – da sieht frau doch gleich noch viel breiter aus?!? Und auch ansonsten, seltsame Sprüche oder Prints auf sehr weiten T-shirts, Umstandshosen (sehr praktisch, zugegeben, aber nichts in Schnitten in denen ich mich gerne sehe), das ist alles nichts, was ich gerne anziehen mag – und ich mag mich auch nicht die nächsten Monate schlecht angezogen fühlen. Es ist schon schwierig genug, sich mit seinem ständig verändernen Körper anzufreunden – ständig schwanke ich zwischen „wie schön so ein schwangerer Körper ist“ und „mein Gott, wie plump ich geworden bin..“. Da ist es besonders wichtig, sich in seiner Kleidung wohlzufühlen, denke ich.

4. Und: Alle Regeln des Ankleidens, mit denen man in seinem sonstigen Leben gut fährt, die man sich in vielen Jahren des „Trainings“ angeeignet hat, gelten plötzlich nicht mehr. Ich selber habe mich immer in überknielangen Röcken am wohlsten gefühlt. Durch die veränderten Proportionen, besonders durch die nach oben verlagerte Taille (ich will mich nicht beschweren – immerhin hat sich meine Taille bislang gut gehalten..) funktioniert das plötzlich nicht mehr – auf einmal wirken Röcke, die kurz über dem Knie enden, eleganter, Röcke die unter dem Knie enden (die sowieso für Schwangere kaum zu finden sind) sehen seltsam aus: Der Oberkörper wirkt viel zu kurz.

Mit anderen Worten: Es ist schwierig. Was ist zu tun?

Erwarten Sie jetzt bitte keine Lösungen von mir – im Gegenteil, wenn Ihnen etwas Sinniges dazu einfällt bin ich Ihnen ebenso dankbar wie die Frauen, die mich ratsuchend angeschrieben haben. Aber ich will Ihnen wenigstens meine Behelfslösungen, die (zumindest bislang noch) funktionieren, nicht vorenthalten.

Ich habe angefangen, auf Jesery zurückzugreifen. Da gibt es (meistens nicht mal in der Schwangeren- sondern in der „normalen“ Abteilung“) hilfreiche Pencilskirts, die mir zumindest derzeit auch noch gut passen. Auch Pencilkleider aus Jersey – im besten Falle nicht zu kurz aber etwas kürzer, als ich sie gewöhnlich trage – helfen mir durch den Alltag. Strickjäckchen muss ich etwas größer kaufen als normal und ewig wird das sicher nicht gehen, aber so klappt es im Moment ganz gut. Besonders toll: Blusen. Viele echte Vintageblusen sind sehr weit geschnitten, das ist schon sehr hilfreich. Und auch was mir da derzeit von der Modeindustrie angeboten wird ist toll – Chiffonartige Stoffe, oft mit Schluppe oder gefältelt, aber ohne Hemdkragen (eben so, wie ich es mag) und vielfach weit geschnitten: Sehr praktisch wenn man im 7. Monat schwanger ist.

Das Styling wie immer und schon kommt man sicher nicht mit best-dressed Award aber doch zufriedenstellend gekleidet bis hierhin durch. Und wie es in 2 Monaten ist, werde ich ja dann sehen.

Lediglich der Problemfall „Schuhe“ bleibt.. (Schnüren wird nicht einfacher und die Füße werden schnell dick ;-))

Also konkret, wo kaufe ich gerade:

Niemals in üblichen Mama-Läden, die Sachen dort fand ich (man möge es mir verzeihen) – nicht zu mir passend.

king
King Louie – ich selber habe andere Modelle die passen, ich würde es also probieren. Ein tolles klassisches Kleid für den Winter, vielleicht mit einer beerenfarbenen Strickjacke..

Mein ungeschlagener Platz 1: King Louie. Das Label verwendet viele feste Jerseystoffe oder Strick – in tollen, oft nostalgischen Schnitten. Es ist keine echte Schwangerschaftsmode aber das heißt ja im Zweifel vor allem, dass ich die Kleidung auch nach der Schwangerschaft noch tragen kann – und in diesem Fall hab ich sogar Lust darauf.

Platz 2: H&M. Ich weiß, politisch schwierig. Aber ich habe noch keine Frau kennengelernt, die während der Schwangerschaft nicht auf diese günstige Möglichkeit zurückgegriffen hätte. Und eins muss man H&M ja lassen: Sie haben oft sehr schöne klassische Blusen, die mir vielfach auch jetzt noch passen. Und preiswerte Jerseyröcke.

Asos
Klassisch schwarz, unten ausgestellt – damit kann man doch arbeiten, endlose Kombinationsmöglichkeiten.. Und da der Preis nicht hoch ist, ist es nicht schlimm wenn man es nur eine Weile tragen kann

Platz 3: ASOS Maternity. Wenns dann doch mal an die echte Schwangerschaftsmode geht. ASOS bietet mir da immer wieder klassische Schnitte, schöne Längen, Materialien wie Spitze und das im besten Fall zum überschaubaren Preis.

Wenn Sie dem noch etwas hinzuzufügen habe: Sehr gerne! Immerhin bin auch ich in diesem Fall nur eine „Hilfesuchende“, und für ehrliche Hinweise dankbar. Ansonsten hoffe ich, vielleicht selber ein wenig hilfreich gewesen zu sein.

Mit liebsten Grüßen, Ihr

Frl. Dovermann

Mehr tolle Vintagemode für die Schwangerschaft finden Sie z.B. auch in Ausgabe 23 des Vintage Flaneurs.