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„Der wundervoll weibliche Vintage Virus“ – Ein Interview mit Heike Merkle von Death by Dress

Vintage Kostüm von Death by Dress

(Advertorial)

Heike Merkle entwirft mit viel Enthusiasmus für ihr Frankfurter Label Death by Dress wundervolle Vintage Kleider und liebt es, die Persönlichkeit ihrer Kundinnen zum Strahlen zu bringen. Für den Vintage Flaneur hat sie sich die Zeit genommen einige Fragen rund um ihr Label zu beantworten.

Liebe Heike, du bist eine ausgebildete Damenschneiderin und Bekleidungstechnikerin; wann begann deine Leidenschaft für Kleidung und wann kam der Entschluss, Death by Dress zu gründen?

Death by Dress entstand in einer Zeit, in der es mir nicht gut ging: Nach einem Burn-out 2011 wusste ich, dass ich mein Leben ändern muss. Mich um mich selbst kümmern, das war jetzt angesagt. Ich reduzierte meine Arbeitszeit und machte eine Stilberatung, ja wirklich 😉 In der Zeit traf ich mich regelmäßig mit lieben Freundinnen zu einem Creative Sunday und da hat mich dann die Freude am Kleider designen und nähen wieder gepackt. Nach über 25 Jahren (!) holte ich die Nähmaschine aus dem Schrank und habe angefangen wieder zu nähen, erstmal nur für mich. Meine Freunde motivierten mich, meine Kleider auf einem Designmarkt in Frankfurt zu präsentieren.  Das Feedback war so überwältigend, dass ich mich entschloss Death by Dress nebenberuflich zu betreiben. 2016 habe ich in Frankfurt Höchst ein kleines Atelier angemietet, wo ich nun meine Kleider designe, anfertige und meine wundervollen Kundinnen empfangen kann. Im gleichen Jahr stellte ich fest, dass mein damaliger Arbeitgeber, für den ich immer noch zu 60% tätig war, nicht mehr zu mir und meinen Wertevorstellungen passte. Ich konnte mich damit nicht mehr arrangieren. Seit 2018 stehe ich nun auf eigenen Füßen und arbeite auf eine Weise, die mich erfüllt und zufrieden macht.Vintage Kleid von Death by Dress

Wofür steht Death by Dress? Worauf legst du besonderen Wert bei deinen Entwürfen?

Death by Dress steht für authentische und wundervoll weibliche Mode. Ich liebe Kleider, die die Persönlichkeit einer Frau unterstreichen – ganz gleich welche Figur sie hat. Und wenn Sie dazu noch die Weiblichkeit einer Frau betonen, ist das wunderbar. Es gibt keinen Grund die Weiblichkeit einer Frau zu verstecken. Auch als emanzipierte Frau möchte ich mich stilvoll und weiblich kleiden und das zu jedem Anlass passend. Ich möchte mich nicht uniformiert und der Männerwelt angepasst kleiden müssen. Und in welcher Zeit waren Frauen weiblicher und stilvoller gekleidet als in den 30er bis 60er Jahren? Ich finde es herrlich diesen schönen Kleidungsstil heute mit Selbstbewusstsein und Emanzipation in Einklang zu bringen.

Es ist wichtig, dass die Kleider alltagstauglich sind. Also in jeder Situation getragen werden können, ob im Business, auf dem Spielplatz mit den Kindern, beim Rad fahren oder bei einer Einladung. Dabei lege ich Wert auf eine hohe Qualität und darauf, dass die Kleider waschbar sind. Nichts ist schlimmer, als Kleidungsstücke, die in die Reinigung gegeben werden müssen. Auch verwende ich überwiegend Baumwolle, Leinen, Schurwolle mit Kaschmir oder Seide. Polyester vermeide ich soweit wie möglich, maximal als Beimischung.

Vintage Kostüm von Death by Dress

Die Kleider von Death by Dress sind limitierte Maßanfertigungen, wie entstehen diese Kleider bzw. wie entwickelst du mit deinen Kundinnen den Traum vom Kleid? Hast du verschiedene Schnittmuster oder können noch eigene Ideen eingebracht werden?

Ich orientiere mich nicht an Trends weder bei Farbe, Muster oder Stil. Es interessiert mich auch nicht, was gerade angesagt ist. In erster Linie orientiere an dem, was mir gefällt und was ich selbst tragen möchte – auch wenn ich selbst nicht alles anziehen kann. Umso mehr freue ich mich darüber, dass es so viele verschiedene Frauentypen gibt, für die ich Kleider kreieren darf. Inspiration finde ich in Schnittmusterheften aus den 1930er und 1950er Jahren. Wenn mein Herz beim Anblick eines Kleides zu pochen anfängt, entwickle ich aus diesen Vorlagen einen neuen, modernisierten Schnitt für Death by Dress. Stoffe kaufe ich oft nach Bauchgefühl – und manchmal liegt ein Stoff dann zwei Jahre im Regal. Irgendwann lese ich etwas oder sehe auf einer Ausstellung ein Bild und plötzlich ist sie da, die Idee für dieses neue, ganz individuelle Kleid.

Und ganz wichtig ist das Feedback meiner Kundinnen. Bekommen Sie viele Komplimente wird der Schnitt in der kommenden Saison beibehalten und weiterentwickelt.

Ich habe pro Saison verschiedenen Schnittmuster die man mit meinen Stoffen kombinieren kann. Individuelle Anpassungen sind immer möglich. Manche Kundinnen wollen lieber kleine Ärmel an Ihren Kleidern, andere wiederum mögen das Kleid gerne kürzer oder, wenn es zum Kleid passt, auch lieber mal einen engeren Rock. Das sind Wünsche, auf die ich im Atelier eingehen kann.

Vintage Kleid von Death by Dress

Was ist für dich das Besondere an den Kleidern im Vintage und Retro-Stil?

Dass sie so wunderbar weiblich sind. Sie machen die Welt bunter und vielfältiger. Und man bekommt als Frau ganz viel Komplimente von Männern und vor allen Dingen auch Frauen. Ganz spontan und ganz ehrlich. Was gibt es Schöneres! Viele Menschen freuen sich diesen Stil auf den Straßen zu sehen, auch wenn Sie sich selbst noch nicht trauen, weil frau damit auch auffällt. Aber vielleicht können wir ja die eine oder andere mit dem wundervoll weiblichen “Vintage-Virus“ infizieren. 😉

Welche Kleider, welche Farben, Themen und Schnitte wird man im Frühjahr bei Death by Dress finden?

Wie immer wird es sehr vielfältig und bunt, sowohl bei der Schnittführung, als auch bei den Mustern, sodass jede Frau ein Lieblingskleid für sich finden kann! Zusätzlich werden wieder feine Jäckchen und Mäntel für die Übergangszeit dazu kommen.

Herzlichen Dank, liebe Heike, für das Interview!

 

Mehr von Death by Dress zeigen wir Ihnen auch in unserer aktuellen Ausgabe Nr.26.

Zur Webseite von Death by Dress geht es hier entlang.

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„Wir legen Wert auf Entschleunigung & Qualität.“ – Anna von Dotty & Dan im Interview

Dotty & Dan. Vintage Kleider aus Berlin

(Advertorial)

In Werneuchen bei Berlin befindet sich eine kleine Perle für Vintage-Liebhaber namens Dotty & Dan. Dort werden alle fündig, die sich schöne Vintage Kleidung mit hoher Qualität und ein ganz besonderes Shoppingerlebnis wünschen. Die wunderbare Anna von Dotty & Dan hat sich die Zeit genommen, uns ein paar Fragen rund um ihren persönlichen Vintage Lifestyle und natürlich ihr Geschäft zu beantworten.

Liebe Anna, was bedeutet Vintage Lifestyle für dich? Und wann begann deine Leidenschaft für Vintage?

Vintage Lifestyle assoziiere ich mit den Glanzzeiten des alten Hollywoods. Ich fand schon immer Menschen, welche ihren eigenen Stil haben und nicht jedem Modetrend folgen sehr interessant. Von klein auf habe ich gern mit meiner Oma alte Filme gesehen und war schon damals besonders von der Kleidung angetan. Aber ebenso mag ich noch heute die Etikette der alten Zeit.

Dotty & Dan und das Team dahinter.
von links nach rechts: Tochter Julia, Annas Mann Micha, Anna selbst und Stefan (guter Freund und stetiger Helfer).

Trotz allem entdeckte ich die Leidenschaft erst für diesen Stil mit meinem Umzug nach Berlin im Jahr 2010.

Wann kam der Entschluss, einen Laden für Vintage und Rockabilly Mode zu eröffnen?

Ich wollte mich schon lange beruflich verändern und etwas Neues probieren. Im Jahr 2016 wurde dann aus einer fixen Idee ein handfestes Konzept. Dank großer Unterstützung meines Mannes konnte ich meinen Traum verwirklichen und meine Leidenschaft für diese Mode mit meinen Kunden teilen. Am 24. September 2016 wurde das Geschäft dann eröffnet.

Welchen Stil findet man bei Dotty & Dan? Welche Marken bietet ihr an?

Bei uns findet man Vintage-Mode aus den 40er bis 60er Jahren und natürlich auch den Rockabilly-Style. Wir sind stets auf der Suche nach europäischen Labels und Firmen aus Deutschland. Mir ist es besonders wichtig kleinere Unternehmen, wie JessiAnn Collection, Petticoatwelt, Funkelzucker, Pompy´s Pomade, Miss Apple Blossom usw. zu unterstützen.

Man findet bei uns außerdem Labels wie emmy design Schweden, Daisy Dapper, Very Cherry, Diefenthal 1905, Club of Gents, King Louie, mademoiselle yeye, Kleinkariert, Rumble59 uvm.

Einblick in Dotty & Dan

Was wird bei Dotty & Dan ganz großgeschrieben und wofür seid ihr bekannt?

In unserer schnelllebigen Zeit haben wir uns das Ziel gesetzt mit unserem Geschäft einen Ort der Entschleunigung zu schaffen. Wir möchten mit unserem Geschäft erreichen, dass sich die Menschen hier wohlfühlen, sich Zeit nehmen, und wenn es auch nur ums Kontakte-knüpfen geht. Wir möchten erreichen, dass der Kunde zufrieden unseren Laden verlässt. Wir legen Wert auf Authentizität, Individualität und möchten, dass sich der Kunde rückbesinnt auf Werte und Qualität, da diese heutige „Geiz ist geil“-Mentalität viele Einzelhändler kaputt macht.

Hast du ein paar persönliche Tipps für den winterlichen Vintage Look? Was kann man im Januar, wenn man das graue, kalte Wetter schon langsam satt hat, tragen?

Ich persönlich trage gern Tweed (z. B. den Winterrock Polly von JessiAnn Collection) und Tartan (z.B. von Vivien of Holloway). Diese Stoffe gepaart mit einem Strickrolli oder Schluppenbluse mit Weste wärmen und sehen immer elegant aus. Und nicht zu vergessen: ein Hut! Das macht das Outfit in meinen Augen erst perfekt!

Ganz lieben Dank, Anna, für das Interview!

 

In Ausgabe 25 konnte der Vintage Flaneur übrigens auch schon tolle Outfits von Dotty & Dan präsentieren!

Zur Webseite & zum Onlineshop von Dotty & Dan geht es hier lang.

Dotty & Dan Logo

 

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Modistin Bea Kahl vom Atelier Behauptungen im Interview

Hutmode vom Atelier Behauptungen aus Solingen

(Advertorial)

Bea Kahl ist gelernte Modistin und u.a. spezialisiert auf Vintage Hutmode, in ihrem Atelier Behauptungen in Solingen entwirft sie individuelle Modelle für Hutbegeisterte und gibt in ihren Kursen die Geheimnisse der Hutmacherkunst an Interessierte weiter. Dem Vintage Flaneur hat sie ein paar Fragen rund um ihren Beruf und ihr Atelier beantwortet:

Erzählen Sie uns ein bisschen von Ihrem Werdegang: wie sind Sie zu Ihrem wunderbaren Beruf gekommen?

Ein Handwerkberuf sollte es sein, das war klar. Ich erinnere mich an meine ersten Designversuche, die ich als Kind mit meiner Barbiepuppe umgesetzt habe und die Freude, die ich daran empfunden habe. An den Beruf der Modistin habe ich zunächst gar nicht gedacht als ich einen Ausbildungsplatz suchte.  Aber das Schicksal wollte es, dass mir dieser Beruf zur richtigen Zeit über den Weg gelaufen ist und es fühlte sich sofort zweifellos richtig an.

Gelernt habe ich von 1987 bis 1989, in einem kleinen Hutgeschäft in Düsseldorf.  Nach einigen Jahren Berufserfahrung, unter anderem als Filialleiterin in einem Hutgeschäft auf der Düsseldorfer Königsallee, habe ich 1993 die Meisterschule in Abendform besucht und die Prüfung 1994 abgelegt. Während meiner Kindererziehungszeit war es praktisch, mein Atelier zu Hause zu haben.  Dort entstanden Hutmodelle, die ich auf Kunsthandwerkermärkten verkaufte.Hüte aus der Kollektion des Atelier Behauptungen

Vor vier Jahren dann, habe ich mich getraut im Solinger Künstlerviertel, den alten Güterhallen im Südpark, ein schönes großes und lichtes Atelier anzumieten. Außerdem war mir immer wichtig, das Wissen dieses wundervollen Handwerks weiter zu tragen, deshalb engagiere ich mich seit 1998 ehrenamtlich, als Mitglied im Meisterprüfungsausschuss für Modisten bei der Handwerkskammer in Aachen. Und seit dieser Zeit gebe ich auch mein Wissen der Hutmacherkunst in Kursen an Interessierte weiter. In gemütlicher Atmosphäre und einer Gruppe von höchstens 5 TeilnehmerInnen biete ich in meinen Kursen die Gelegenheit, intensiver auf die Kreativität, Wünsche  und Experimentierlust der TeilnehmerInnen einzugehen und eigene Hüte zu kreieren. Stolz kann ich behaupten, dass einige meiner Schüler den Weg in ihre eigene Selbstständigkeit gefunden haben.

Hutmacherin Bea Kahl vom Atelier Behauptungen

Was ist das Besondere am Atelier Behauptungen? Was zeichnet Sie und Ihre Kreationen aus?

Erst einmal…  ich liebe Wortspiele. Behauptungen ist mir eines Nachts einfach vor mein inneres Auge gehüpft. Der Name spielt auf das Haupt und auch seine Bedeckung, den Hut an; das Haupt zu bedecken, heißt auch es zu schützen. Und in der heutigen Zeit, in der das  Huttragen eher etwas Besonderes ist,  muss man sich mit Hut schon durchsetzen, sprich behaupten. Zudem finde ich es immer wieder spannend, die Behauptung „Ich habe gar kein Hutgesicht“ zu widerlegen.

Ich bin Mitglied in einem Kunstverein, der jedes Jahr 2 Feste unter einem bestimmten Thema ausrichtet.  Jedes Atelier setzt dieses Thema in seinem Gewerk um. Dies ist natürlich eine sehr kreative Zeit. So entstehen sehr außergewöhnliche Modelle, die auf der Grenze zwischen Design und Kunst liegen. Diese knisternde Atmosphäre zieht Menschen an, die Gefallen haben an den Besonderheiten, die sich hier entwickeln.

Und natürlich wünsche ich mir sehr, dass der Hut  wieder mehr zum Alltag gehört. Deshalb machen alltagstaugliche Hüte mit einem besonderen Touch an Individualität ein großes Spektrum meiner Kreationen aus. Meine Damenhüte und Herrenhüte sind in ihren Stilen so mannigfaltig wie es Persönlichkeiten gibt. Oft dienen meine Modelle als  Ausgangspunkt.  Dann erarbeite ich mit den Kunden/Innen zusammen Farbe und Material für eine neue Anfertigung , der Hutkopf  und der Hutrand werden den Proportionen der Träger/Innen angepasst und das Material nach Zweck gewählt.

Zu welchen Anlässen kaufen die Menschen heute gerne Hüte?

Zum Schutz, vor Wind und Wetter, für festliche Anlässe und natürlich zum  Ausdruck seiner Persönlichkeit. In den letzten Jahren ist die Vintagemode ein wichtiger Bestandteil meiner Kollektion geworden. Da die  Romantik und Weiblichkeit vergangener Jahrzehnte wieder aufgeblüht ist, besteht ein steigendes Interesse an diesen Hutmodellen. Ich liebe zum Beispiel den New Look der 1940er Jahre und die Hutmode der 20er.

Vintage Hut aus dem Atelier Behauptungen

Der Hut ist wieder zum Individualisierungsmerkmal geworden. Im Gegensatz zu früher, als es gar keine Frage war ob mit Hut oder ohne, ist es in der heutigen Zeit so, dass man sich entschließen muss Hutträger zu werden.  In diesem Stadium ist es wichtig ganz sensibel zu beraten. Wer Huträger werden will, muss erst mal seinen eigenen Stil finden, in dem er sich authentisch fühlt. Jede Kopfbedeckung sollte eine Einheit mit seinem Träger bilden und nicht wie ein Fremdkörper auf dem Kopf thronen. Und es braucht Zeit und Muße bis sich der Blick in den Spiegel nicht mehr fremd anfühlt.

Wer Hutträger werden möchte, sollte sich die Zeit nehmen und bei jeder sich bietenden Gelegenheit Hüte probieren. Er wird dann mit der Zeit merken, wie sich der Blick auf sich selber verändert. Das Persönliche entwickele ich oft mit meinen Kunden zusammen, so wird der Bezug zum neuen Hut vertrauter.

Welche Hutformen und Materialien sind besonders gut für die nasskalte Jahreszeit geeignet?

Filze sind von ihrer natürlichen Eigenschaft her wärmend und wasserabweisend und deshalb sehr gut für die nasskalte Jahreszeit geeignet. Getragen werden zur Zeit eher unkomplizierte großrandige Hüte oder Schirmkappen, die den Kopf vor Regen schützen. Und warme Kappen, die die Ohren bedecken.

Wärmende Hutmode für den Winter

Welche Farben sind im Winter besonders beliebt?

Ganz ehrlich… ich richte ich mich nicht wirklich nach dem, was so jedes Jahr von wem auch immer vorgegeben wird. Bei hochwertigen Hüten legen meine Kunden sehr viel Wert darauf, dass sie die Hüte mehrere Jahre tragen können. Deshalb sind die klassischen Farben schwarz, grau, blau, rot, bordeaux, wie eh und je, immer besonders beliebt, da sie sehr kompatibel sind. Aber auf Wunsch fertigen ich natürlich auch Hüte in jeder andere Farbe an.

Ein Hut begleitet seinen Besitzer mehr als nur eine Saison, haben Sie ein paar Tipps für die richtige Aufbewahrung und Pflege?

  • Ein Hut, den sie regelmäßig tragen, sollte einen Platz im Kleiderschrank oder auf der Garderobe haben. Der Hutrand sollte frei hängen, damit er seine Form behält.
  • Filzhüte, die feucht geworden sind, trocknen sie formgerecht bei Zimmertemperatur.
  • Polstern Sie den Hutkopf mit Seidenpapier aus und stellen sie den Hut dann zum trocknen auf eine Flasche oder ähnliches.
  • Staub entfernen Sie mit einen Fusselbürste.
  • Im Sommer bewahrt man einen Filzhut am besten in einer Schachtel auf. Polstern sie die Schachtel mit Seidenpapier aus damit Hutkopf und Hutrand geschützt sind. Zum Mottenschutz legen Sie eine Nelke oder Sandelholz mit in die Schachtel.
  • Einen Stroh- bzw. Panamahut sollte man in einer aufgeblasenen Plastiktüte aufbewahren um ihn vor dem Austrocknen zu schützen.
  • Mehr Brillianz bekommt der Hut wieder, wenn sie ihn mit einer weichen Bürste und mit Dampf aus dem Wasserkessel oder Wasserkocher abbürsten

 

Herzlichen Dank an Bea Kahl vom Atelier Behauptungen für das schöne Interview!

 

Atelier BehauptungenAtelier Behauptungen - Logo

Alexander-Coppel- Str. 24

42651 Solingen

Mehr Infos zum Atelier Behauptungen & zu den Hutkursen finden Sie hier.

 

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True vintage Schuhe – Schicke Fußbekleidung von Retro Unique

vintage Stiefel von Retro Unique

(Advertorial) Alle, die sich das ehrgeizige Ziel gesetzt haben, wirklich true vintage zu leben, wissen es schon längst: Ein true vintage Outfit will von Kopf bis Fuß durchdacht sein! Also gehören zu Kleid, Hut und Handtasche auch die passenden vintage Schuhe oder Stiefel und in dieser Hinsicht wird man bei Retro Unique sicherlich fündig und auch alle mit einem Faible für Bikerboots und Westernstiefel sind bei Retro Unique an der richtigen Adresse.

Lesen Sie unser kleines Interview und erfahren Sie mehr über Retro Unique und das außergewöhnliche Sortiment des Shops, der Vintageherzen höher schlagen lässt:

Wofür steht Retro Unique?vintage Stiefel von Retro Unique

Retro Unique gibt es seit dem Jahr 2006 und steht für ein Unternehmen welches mit Herzblut vintage Schuhen ein zweites Leben bei einem neuen Liebhaber einräumt. Wir legen viel Wert auf eine hochwertige Aufarbeitung unserer Lederstücke. Ein kompromissloser Kundenservice ist für uns genauso wichtig wie die Qualität unserer Ware.

Woher kommt Ihre Leidenschaft für vintage Schuhe?

Es ist einfach schön, an Frauenbeinen hübsche Stiefel und Schuhe zu sehen. Unsere vintage Schuhe heben eine Einzigartigkeit Ihrer Trägerin hervor; es ist eine Gegenbewegung zur Massenware unserer aktuellen Zeit. Ein gelungenes vintage Outfit, am besten natürlich mit einem unserer Paar Schuhe, belohnt uns für die umfangreiche Arbeit, die wir vor dem Einstellen unserer Artikel haben.vintage Stiefel von Retro Unique

Wo finden Sie all die außergewöhnlichen Second Hand Modelle und worauf achten Sie bei der Auswahl?

Die Ware kommt größtenteils aus alten Schuhmachereien, aus Theater- und Filmfundus sowie aus dem Ausland, wie z.B. unsere Western- und Bikerstiefel.

Welche Bandbreite kann der Kunde bei Ihnen finden, sind Sie auf bestimmte Jahrzehnte oder bestimmte Modelle spezialisiert?

Wir haben derzeit 70er-90er Westernstiefel und Bikerstiefel für Sie & Ihn, 50er-90er Schnürschuhe im Granny Stil der 20er Jahre sowie Damenstiefel der 70er-90er Jahre im Sortiment. Für Wünsche oder Bestellungen außerhalb dieses Sortiments sind wir aber immer offen und bemühen uns diese Ware dann zu besorgen im Rahmen unseres Möglichen.

Welche Schuhmodelle sind gerade jetzt zu Beginn der kälteren Saison beliebt? Was bieten Sie im Herbst und Winter an?

Derzeit haben wir unseren Shop um mehrere, hunderte Paare von Damenstiefeln und Schnürschuhen bereichert. Da bleibt kein Stil unberührt; einige unserer Modelle sind sogar gefüttert und somit bestens für die kalte Jahreszeit geeignet.

Schauen Sie doch einfach mal bei Retro Unique vorbei: www.retro-unique.de und www.retrounique.de

Mehr Schuhe im Vintage-Stil finden Sie auch im Vintage Flaneur.

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„An einem Tag mit Hut ist man nicht in Eile“ – Hutmacherin Antia im Interview

Fräulein Zauberhaft und Antia - Die Hutmacherin

(Advertorial) In Ausgabe 24 des Vintage Flaneurs präsentieren wir Ihnen alles rund um den vintage Hut und zeigen schöne Hutmode passend zum Herbst. Auch von Antia – der Hutmacherin ist in der Ausgabe 24 der ein oder andere wundervolle vintage Hut zu sehen. Als gelernte Modistin hat sie natürlich besonders viel Erfahrung mit den unterschiedlichsten Hutformen und viele, gute Tipps für alle, die gerne mehr Hut tragen möchten. Dem Vintage Flaneur hat Antia einige Fragen zum Thema beantwortet und erzählt von ihrer Herbst- Winter Kollektion.

Wann begann deine Leidenschaft für Hüte? Und wann hast du dich dazu entschieden, Modistin zu werden?

Meine Leidenschaft für Hüte und Kopfputz habe ich bereits von Kindesbeinen an. Als Kind war Omas Hutschrank mein Reich und bot mir grenzenlosen Eintritt in die Welt der Phantasie: Ich wurde zur Prinzessin, Piratenbraut, war auf Pferderennen und bin mit großen, alten US Cars gefahren. Später waren Flohmärkte und Secondhandshops meine Ziele, um immer wieder neue Hut und Kleiderschätzchen zu finden. Damals wurden meine mit Stolz getragenen Errungenschaften milde belächelt und als „Oma Klamotte“ betitelt und auch abgetan. Heute nennt man es Vintage und wird zu meiner Freunde vermehrt getragen.

Während meine Schulzeit erfuhr ich, dass es den Handwerksberuf der Modistin (frühere Bezeichnung – Putzmacherin) gibt und ja, was kann ich mehr sagen, ab da war klar was ich machen werde.

Was ist typisch Antia? Wofür stehen deine Hüte?

Meine Hüte stehen für die Weiblichkeit, für das (wieder) sichtbar-Sein, für das eigene Empfinden, für die eigenen Augen – für das Bild, welches neu aus einem Spiegel herausschaut und so schön ist. Es ist dieses unbeschreiblich wunderbare Gefühl was so ein kleines Kopfputz-Schätzchen mit der Trägerin machen kann. Plötzlich hat man Zeit, die Schritte werden langsamer und das Hütchen macht sich selbstständig. Nicht selten geschehen kleine unerwartete federleichte Ereignisse… Türen werden aufgehalten, Gentlemen bieten sich an beim Tragen zu helfen oder ziehen im vorbei gehen den Hut. Das Lächeln kommt zurück…

An so einem Tag mit vintage Hut ist man nicht in Eile…vintageinspirierter Hut

Vermisst du als Modistin eigentlich die vergangenen Zeiten, in denen Hüte noch ganz selbstverständlich zu einem kompletten Outfit gehörten? Oder findest du, dass die Möglichkeiten sich auszudrücken heute vielfältiger sind?

Hm, das ist eine Frage, die nicht mit ja oder nein beantwortet werden kann.

Definitiv war es eine ganz wunderbare und enorm ausdrucksstarke Zeit der Mode, doch war diese auch sehr streng reglementiert. Der Hintergrund der gesellschaftlichen Ordnung, die Stellung der Frau, die Rechte der Frau – alles war anders und spiegelte sich auch entsprechend in der Mode wieder.

Gerade mal vor 40 Jahren gab es eine Reform des Ehe- und Familienrechts. „Beide Ehegatten sind berechtigt, erwerbstätig zu sein.“ Vorher musste Frau den Ehegatten um Erlaubnis fragen, ob sie arbeiten gehen darf. Ohne Berufstätigkeit hatten die Damen damals somit um einiges mehr Zeit für sich selbst zur Verfügung. Geht man noch weiter zurück und nimmt nur mal die Gegebenheiten, so gab es größere Autos, in die es einfach war mit großem Hut und enger schmaler Kleidung bequem hineinzugleiten (oftmals stand auch der private Chauffeur hilfreich zur Seite). Versucht man heutzutage in diesem Outfit in einen kleinen Corsa und/oder eine ältere hohe Straßenbahn einzusteigen – so hat man ein kleines Problem.

Danach kam die komplette Wende. Die Achtsamkeit auf sich selbst wurde beiseitegelegt und alles verschwand unter Hektik, Stress und einem immensen Grad an „Funktionieren müssen“. In den 1980er Jahren erlebte man das große Schließen der Hutsalons.

Die Zeiten ändern sich jedoch erneut und die Damen wie auch die Herren beginnen sich die Zeit zu nehmen die Weiblichkeit wiederzuentdecken und liebevoll auszuleben. Herren, die sich in ihre Liebsten neu verlieben weil ein Umbruch geschieht und die Damenwelt wieder weiblich wird. Dies ist so schön zu sehen insbesondere dies auch miterleben zu können.

Hüte von Antia - Die Hutmacherin
Fräulein Zuaberhaft macht ihrem Namen alle Ehre mit dem roten Hut von Antia.

Trägst du eigentlich auch privat oft einen vintage Hut und zu welchen Anlässen?

Ja, da ich mit „Hut“ aufgewachsen bin, gehört er einfach und selbstverständlich dazu. Für mich ist der Hut das berühmte i-Tüpfelchen an Ausdruck, ein Accessoire, aber auch der im ursprünglichen Sinne Schutz vor Kälte, Regen, Sonne… Ein weiterer, wenn auch sehr persönlicher Grund, ist, dass ich nicht wirklich begabt bin, schöne Frisuren zu zaubern und es wie ihr ja alle kennt diese furchtbaren Bad Hair Days gibt, so trage ich auch im Alltag Hut und es sieht einfach schön aus.

Auf Messen und Events im Vintage-Style ist Hut natürlich eine äußerst angenehme Pflicht. Sehr gerne greife ich aber auch zu einem kleinen Fascinator oder Headscarf (hach, so herrlich unkompliziert), je nach Lust, Laune und Outfit. Oft höre ich von Frauen „wann soll ich einen Hut tragen“ oder „sowas steht mir nicht“, hier kann ich nur erwidern: Jedem steht Hut, es gibt so viele verschiedene Formen und Variationen, hier findet sich für jedes Köpfchen ein Hütchen. Und tragen? Wann man Lust dazu hat! Ihr selbst seid der Anlass. Hüte passen auch wunderbar auf Jeans und Hosen. Es muss nicht immer Rock oder Kleid sein. Und wenn es „nur“ ein kleiner Fascinator ist, es hebt das Outfit nochmals besonders hervor.

Jetzt, wo der Herbst vor der Tür steht, beginnt auch wieder die Zeit für wärmende Hutmode und die Farben werden gedeckter. Welche Materialien, Farben und Hutformen verwendest du jetzt besonders gern?

Bei neuen Hut Kollektionen arbeite ich gerne mit meiner Berliner Designerin Fräulein Zauberhaft zusammen und lasse mich von Ihr beraten. Sie wählt Farben und Materialien aus, skizziert und beschreibt Formen und Tragevariationen von neuen Hütchen, die sie sich vorstellt. So sind bereits wundervolle „Vintage inspirierte Träumchen“ entstanden. Als Tochter der Hutmacherin ist sie inmitten von Hutformen und Materialien aufgewachsen und hat ein ganz eigenes und wunderbares Gespür für Harmonie und Ausdruck entwickelt.

Aber hört Sie selbst:

Unser beider Leidenschaft ist es ist schönen und oftmals einzigartigen Hut und Kopfputz zu entwerfen und anzufertigen. Wir durchforsten alle erdenklichen Fundorte nach Bändern, Spitzen, Federn, Schleier, Broschen und vieles mehr, um wunderbare Hüte zu machen, die kein anderer haben wird.
Speziell für den Herbst geht es natürlich auch in gedecktere Farben. Wir lieben warme Ton in Ton Farben aber auch Mischungen und Kontraste wie z.B. ockergelb zu braungrau aber auch zu moosgrün oder azurblau, anthrazit zu braun aber auch zu aubergine und flaschengrün  uvm.

Unverzichtbar sind klassische Muster wie Pepita, Leo oder besonders in diesem Herbst Tartan. Für diese kühlere und kalte Jahreszeit verarbeiten wir hauptsächlich Haarfilz und bevorzugt in Langhaar und Velour Qualitäten. Natürlich ist auch Wollfilz immer dabei – dieses Material verwenden wir vermehrt für unsere 40er und 50er Jahre Hut-Kollektionen. Verbunden mit der richtigen Hutform ist der Hut nicht nur schön und wärmend, sondern wird zudem zum unverzichtbaren Accessoire.

Eines noch – dies hat mir meine Lehrherrin, aus dem legendären Hutsalon Ilona, mit auf den Weg gegeben. Haltet euch immer vor Augen: „Man wird nur angeschaut wenn man gefällt“

Nehmt also die Blicke, die ihr an einem Tag mit Hut bekommt als Kompliment, als überaus positive Resonanz und als „Ja – du gefällst mir, sehr“ und lächelt…

Eure Putzmacherinnen

Antia & Alisha/ Fräulein Zauberhaft

www.antia.de

Alles für das perfekte Outfit mit vintage Hut finden Sie im Vintage Flaneur Nr.24

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Vegane Vintage Mode von Glücksgöttin – bunt, fröhlich und feminin

Glücksgöttin Vegane Vintage Mode

(Advertorial) In der Gartenparty-Modestrecke der Sommerausgabe Nr.23 des Vintage Flaneurs können Sie unter anderem ein paar bezaubernde Kleider des Labels Glücksgöttin entdecken. Glücksgöttin steht für nachhaltige, vegane Vintage Mode und für verspielte, farbenfrohe Vintage Kleider. Dieses Label und die Designerin hinter Glücksgöttin, Stephanie Springstrow, möchten wir Ihnen heute gerne einmal näher vorstellen:

Seit wann gibt es Glücksgöttin und wofür steht dein Label? Was hat dich zur Gründung von Glücksgöttin motiviert?

Glücksgöttin gibt es seit 2012. Mir gefiel die Art und Weise nicht, wie (die meiste) Kleidung entsteht. Umso tiefer man recherchiert, um so gruseliger wird es. Und die faire Mode, die es bereits gab, war mir persönlich nicht verspielt und weiblich genug.

Vegane Vintage Mode von GlücksgöttinGlücksgöttin steht explizit für vegane Vintage Mode, was bedeutet das bzw. worauf muss man achten, damit Mode vegan ist?

Nachdem ich selbst seit 6 Jahren vegan lebe, ist es selbstverständlich für mich gewesen vegane Kleidung zu produzieren. D.h. ich verzichte auf Wolle, Seide, Leder, Horn, Muscheln und verwende überwiegend Baumwolle. Tierleidfreie Mode ist mir neben der Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema.

Kannst du deine Kundinnen beschreiben: was sind das für Frauen, die bei Glücksgöttin ihre Kleider kaufen? Oder für welche Sorte Frau entwirfst du deine Kleider?

Das sind lebensfrohe und selbstbewusste Frauen, die etwas Besonderes suchen und mutig ihren eigenen Weg gehen. Neulich habe ich eines der schönsten Komplimente von einer Kundin bekommen. Sie meinte, egal wo sie sich befindet, sobald sie ein Glücksgöttin-Kleid trägt, fühlt sie sich als etwas ganz Besonderes.

Vegane Vintage Mode von Glücksgöttin
Stephanie Springstrow von Glücksgöttin.

Viele Glücksgöttin-Kleider sind farbenfroh, leicht und verspielt. Gibt es bestimmte Farben oder Muster, mit denen du jetzt im Sommer besonders gern arbeitest?

Im Grunde entstehen alle Kleider aus dem Augenblick heraus. Ich sehe ein Stück Stoff und weiß was daraus werden soll. So entstehen immer wieder wunderbare Einzelstücke…und es bleibt spannend. In den Sommermonaten wird es natürlich noch ein bisschen bunter und blumiger. Momentan habe ich eine Schwäche für die ganz nostalgischen beziehungsweise romantischen Modelle.

Wo findest du eigentlich all die schönen Stoffe für die Glücksgöttin-Kleider?

Wie bereits erwähnt, ist Nachhaltigkeit für mich ein wichtiges Thema. Daher verwende ich zu 99% vorhandene Materialien. Ich bin ständig auf der Jagd nach gut erhaltenen Stoffschätzen. Fündig werde ich auf Flohmärkten, Ebay und Secondhand-Läden. Denn nachhaltig ist das Stück Stoff, das am längsten lebt.

Vegane Vintage Mode von GlücksgöttinWas bedeutet Vintage für dich? Lebst du selbst vintage?

Ich selbst bevorzuge alte, beseelte Dinge mit Charme und in guter Qualität. Stil und Klasse, statt liebloser Masse. Ich halte es jedoch locker und springe in den Epochen gerne hin und her oder mixe alles wild miteinander. Erlaubt ist was gefällt. Irgendetwas ist immer vintage an mir, sei es die Friseur, ein Accessoire oder das Glücksgöttin Kleidungsstück (ich selbst trage natürlich auch gerne Glücksgöttin). In Hosen wird man mich sehr selten antreffen.  Ich finde der Vintage Stil ist eine wunderbare Möglichkeit aus jeder Frau die schönste Seite hervor zu locken.

Herzlichen Dank, liebe Stephanie für das Interview & viel Erfolg mit Glücksgöttin!

 

Neugierig geworden? Dann schauen Sie noch schnell bei Glücksgöttin vorbei:

https://de-de.facebook.com/GluecksgoettinveganeMode/

http://www.ebay.de/usr/gluecksgoettin*vegane*mode?_trksid=p2047675.l2559

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Jetzt wird es bunt! – Kleinkariert im Interview mit dem Vintage Flaneur

Nadine Vieker von Kleinkariert

(Advertorial) Accessoires sind das A und O für ein gelungenes Vintage Outfit und wer auf der Suche nach besonderem, fröhlich-bunten Schmuck oder einem einzigartigen Fascinator ist, der wird bei Kleinkariert sicherlich fündig. Auch zum Beispiel in der Sommerausgabe Nr.23 des Vintage Flaneurs zeigen wir einige hinreißende Stücke von Kleinkariert, in die man sich direkt verlieben kann. Heute möchten wir Ihnen das Gesicht hinter Kleinkariert vorstellen: Nadine Vieker designt für ihr Label nicht nur Schmuck, sondern auch bezaubernde und detailverliebte Fascinator und ebenso tolle Röcke mit einzigartigen Prints.

Liebe Nadine, woher kommt deine Begeisterung für Vintage Mode und Schmuck? Seit wann spielt Vintage für dich eine Rolle und was fasziniert dich daran?

Schon in der frühen Kindheit bin ich mit Rock’n’Roll in Berührung gekommen. Meine ältere Schwester war ein grosser Elvis-Fan und ich war davon überzeugt, dass Sie ihn auch heiraten würde (damals war mir nicht klar, dass Elvis schon lange tot war). Gemeinsam haben wir uns viele Filme angesehen und ich war begeistert von diesen „Dreh-Röcken“, die so schön beim Tanzen abstehen. In meiner Jugend habe ich dann selbst mit Kleidung und Frisuren experimentiert. Das, was ich gerne anziehen wollte, gab es nicht zu kaufen, weshalb ich anfing, selbst Hand und Nadel anzulegen. Die Liebe zur Rock’n’Roll-Musik hat mich soweit ich denken kann immer schon begleitet.

Kleinkariert - Vintage Mode und Accessoires

Seit wann gibt es Kleinkariert?

Kleinkariert  wurde im Jahr 2008 gegründet und  zunächst neben dem Beruf ausgeübt. Mein kleines Label erfreute sich schnell an einem festen Kundenstamm, der die in liebevoller Handarbeit gearbeiteten Produkte aus feinsten Rohstoffen zu schätzen wusste und mir so die Entscheidung, Anfang 2017 in die Selbstständigkeit zu wechseln, erleichterte.

Dein neues Logo ist sehr sommerlich-fröhlich, darauf ist ein Flamingo zu sehen, und es passt wunderbar zu deiner Sommerkollektion. Erzähl uns ein bisschen davon: Mit welchen Themen und Motiven arbeitest du diesen Sommer?

Nun, der Flamingo als heimliches Maskottchen begleitet Kleinkariert schon seit der Gründung. In diesem Jahr wollten wir dem Lebensgefühl unserer Kundinnen ein bisschen mehr Sonne im Herzen hinzufügen und ihnen ein noch breiteres Lächeln ins Gesicht zaubern, so dass der Slogan „Kleines Label, grosse Liebe“ um den Satz „Das fühlt sich an wie Urlaub“ erweitert werden kann. Und dieser Satz beschreibt nicht nur das Design mit sommerlichen Farben, Tiki-Motiven, Flamingo-Prints oder Hibiskus-Blüten, sondern auch den Tragekomfort der Kleinkariert-Röcke, die eben niemals kneifen, sondern jede Kalorieneskapade mitmachen.

Headpiece Strawberringo von Kleinkariert
Headpiece Strawberringo von Kleinkariert

Mit welchen Materialien arbeitest du eigentlich und woher nimmst du deine Ideen?

Woher ich meine Ideen nehme, kann ich selbst nie genau sagen. Wenn ich durch die Gegend laufe, ist eine Auge immer absolut Kleinkariert fokussiert. Ich sehe etwas, habe die Idee und kann es meist kaum erwarten, diese in die Tat umzusetzen. Gerne verwende ich „alte“ Materialien. Also solche, die bereits vor langer Zeit ihren eigentlichen Dienst eingestellt haben. Das kann besonders im Schmuckbereich beispielsweise altes Sammlerspielzeug sein. Oft finden sich in der Kleinkariert-Kleidung original Vintage-Stoffe wieder. Bei neuen Stoffen achte ich darauf, dass diese  fair gehandelt sind.

Was sind deine persönlichen Top 3 für den Sommer? Ohne welche Dinge gehst du nicht aus dem Haus?

Puh… ich persönlich mag gerade sehr gerne alles was aus Bambus ist. Das kann Schmuck oder auch ein damit dekoriertes Headpiece sein. Ich selbst gehe nie ohne Ohrringe aus dem Haus, denn die Kleinkariert-Ohrringe sind immer ein Hingucker und auch meine Kundinnen berichten mir, dass sie sehr oft dafür Komplimente bekommen.

Tiki-Ohrringe von Kleinkariert
Sommerliche Tiki-Ohrringe von Kleinkariert

Du fertigst u.a. auch ganz zauberhafte Fascinator an: findest du die Frauen sollten mehr Hüte & Co tragen?

Ich finde gerade die Hut- und Frisurenmode der „guten alten Zeit“ faszinierend und bin auch jedes Mal erstaunt darüber, wie viel Mühe sich Frau damals gegben hat. Gerade die Hutmode wertet jedes Outfit auf und lenkt den Blick der anderen direkt auf das wichtigste: den Kopf – selbst ohne aufwendige Frisuren.

Herzlichen Dank an Nadine von Kleinkariert für das Interview!

Schauen Sie schnell noch bei Kleinkariert vorbei: www.kleinkariert-klunker.de

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Interview: Designerin Anne-Marie Morscheck von Atelier DSigns über ihr Vintage Label „Fräulein Valentine“

Logo Atelier DSigns

(Advertorial) In der Sommerausgabe 23 des Vintage Flaneurs zeigen wir in unseren Modestrecken u.a. wunderbare Vintage Kleider von Atelier DSigns aus Düsseldorf. Hinter diesem Namen steht die Designerin Anne-Marie Morscheck, die sich zu einem Interview mit dem Vintage Flaneur bereit erklärt hat und sich und ihre Arbeit heute einmal ganz persönlich vorstellt:

Liebe Frau Morscheck, Sie entwerfen Kleider für die beiden Labels „Atelier DSigns“ und „Fräulein Valentine“ by Atelier DSigns – wofür stehen die Labels jeweils und was machen die einzelnen Kollektionen aus?

Das ich zwei Kollektionslinien habe, mag sicherlich etwas verwirrend erscheinen, hat aber einen ganz einfachen Grund. Ich habe mich 2003 mit dem Label Atelier DSigns selbständig gemacht. Die Kollektion steht für moderne Schnitte, geprägt von asymmetrischen Schnittformen und ungewöhnlichen Materialkompositionen mit einem nostalgischen Anklang.

Seit 2007 ist dann die Linie Fräulein Valentine hinzugekommen. Hier tobe ich mich auf dem Feld der 40er und 50er Jahre aus. Nostalgische Petticoatkleider mit liebevollen Schnittdetails bilden hier den Schwerpunkt. Auf die hochwertigen Materialien sowie die handwerkliche Verarbeitung wird hier großen Wert gelegt. Die Kleider werden nach den Maßen der Kundin angefertigt.

Aus der Kollektion Fräulein Valentine von Atelier DSigns

Woher kommt ihre Begeisterung für Vintage-inspirierte Mode und die Schnitte der 1950er Jahre? Was lieben Sie besonders an den Schnitten von damals und wie interpretieren Sie sie neu?

Ich liebe den Stil der 50er Jahre. Ich mag die Farben, die Pastelltöne- vanillegelb, pistazie, himbeere… Ich finde die Möbel aus der Zeit wunderschön. Es war alles sehr filigran aber dennoch sehr klar und schnörkellos. Auch die Grafiken und Muster finde ich interessant. Die Mode war sehr weiblich und hat mit der X-Silhouette die Figur der Frau optimal unterstrichen. Es war eine sehr positive Zeit- natürlich auch noch stark von gesellschaftlichen Konventionen geprägt, besonders für die Frauen, aber der Krieg war vorbei, der Wohlstand wuchs und die Menschen freuten sich überlebt zu haben.

Tragen Sie selbst auch Vintage Mode?

Immer wieder werde ich als Modedesignerin damit konfrontiert, wie ich mich selber anziehe. Ich muss ehrlich gestehen, ich verfolge keinen bestimmten Stil oder Look. Ich glaube, ich bin als Designerin, die sich tagein tagaus mit dem Thema Mode beschäftigt, einfach überinformiert und darum mache ich auch nicht jede Mode mit. Der Stil der 50er Jahre gefällt mir unheimlich gut, aber ich selber sehe mich nicht darin. Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht in die Frau hineinversetzen kann, die sich in dem Stil kleidet, das ist ja schließlich mein Beruf.

Woher nehmen Sie die Inspiration für Ihre Kollektionen? Wie entstehen Ihre Kleider?

Inspirieren lasse ich mich sehr gerne von Filmen und Fotografien aber auch Musik oder ein bestimmter Stoff, sowie ein Lebensstil kann Inspirationsquelle sein.

Die Kollektion entsteht in meinem Atelier in Düsseldorf. Nach Erstellung einer Ideensammlung (auch Moodbord genannt) skizziere und sortiere ich so lange, bis sich einige essentielle Teile herauskristallisieren. Dann beginnt, wenn nicht schon vorhanden, die Materialrecherche. Anschließend wird der Schnitt und ein Dummie erstellt, anprobiert, korrigiert, erneut anprobiert, korrigiert, bis er gut ist. Schlussendlich wird alles aus dem Originalstoff zugeschnitten und genäht.Aus der Kollektion Fräulein Valentine von Atelier DSigns

Welche Kleidungsstücke sind für Sie zeitlose Klassiker, die jede Frau über mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte tragen kann?

Ein zeitloser Mantel ist eine gute Investition, Etuit- und Hemdblusenkleider lassen sich immer wieder neu interpretieren, ebenso eine Marlene-Hose und ein paar gute Jeans.

Vermissen Sie etwas an der heutigen Frauen-Mode oder sehen Sie darin vielleicht ganz im Gegenteil besondere Stärken?

Die sehr bekannte Trendforscherin Lee Edelkoort propagiert zur Zeit die These, dass die Mode tot ist und das ist, wie ich meine, eine traurige Tatsache. Die Entwicklung der Fast-Fashion, mit zig Kollektionen pro Jahr, macht es unmöglich von Mode zu sprechen, da geht es nur ums konsumieren. Es gibt kaum noch Wissen über Bekleidung. Wie werden die Stoffe hergestellt, wo die Kollektionen und wie sieht ein Kleidungsstück aus, das wirklich sitzt.

Die wenigen Frauen, die sich mit dem Thema Stil (und nicht Trend) auseinandersetzen finden sich besonders in der Vintage- Szene. Ich hoffe, dass sich hier das Denken über die Wertigkeit und auch die Nachhaltigkeit weiter trägt.

Herzlichen Dank für das schöne und interessante Interview!

Zögern Sie nicht und schauen Sie auch gleich auf der Webseite des Atelier DSigns vorbei: www.lookatdsigns.deAus der Kollektion Fräulein Valentine von Atelier DSigns

 

 

 

 

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Zum Verlieben: Wundervoller Vintage Schmuck von Froilein Adrett

(Advertorial) Fast jede Frau liebt Schmuck: Seien es Ohrringe, Ketten, Broschen oder ein Fascinator – mit einem schönen Accessoire lassen sich so manche Vintage Outfits und auch Frisuren ganz nach Stimmung und Vorliebe aufpeppen. Froilein Adrett hat für jeden Geschmack und jede Stimmung das richtige Vintage Schmuckstück: in ihrer aktuellen Kollektion findet man u.a. fruchtige Ohrringe, maritim-verspielte Armkettchen und klassische Schmuckstücke mit Schwalbendesign, aber auch elegante Klassiker. Bei Froilein Adrett wird die Damenwelt mit einer Affinität für Vintage Schmuck mit Sicherheit fündig!

Für den Vintage Flaneur hat Katrin von Froilein Adrett noch ein paar Fragen zu ihrer aktuellen Kollektion und aus der Welt des Schmuckdesigns beantwortet:

Liebe Katrin,woher nimmst du die Ideen für deine Schmuckkollektionen?

Ich lasse mich gerne von alten Filmen inspirieren und versuche die meisten meiner Schmuckstücke den „Originalen“ nachzuempfinden. Aber auch auf Festivals, Vintage-Märkten etc. sehe ich viele Dinge, die mich dazu inspirieren etwas Neues auszuprobieren.

Vintage Schmuck von Froilein Adrett.

Mit welchen Materialien arbeitest du?

Das kann alles mögliche sein: alte Knöpfe oder Schmuckteile aus Lucite, Softplastik, Metall, Bakelit, Catalin, etc. Ich verwende aber auch neuzeitige Elemente aus Resin, Fimo/Polymer, Holz, Bast, Glas, Stoff….. Ich liebe es mit verschiedenen Materialien zu arbeiten und Altes mit Neuem zu verbinden.

Unter welchem Motto steht deine aktuelle Kollektion?

Zur Zeit habe ich passend zur Jahreszeit wieder sehr viel mit Holz, Bambus, Stroh und natürlich Früchten bzw. Obst angefertigt. Mit diesen Themen und Materialien kommt auch für mich während der Anfertigung immer etwas Urlaubsfeeling auf :-))

Gibt es für dich Do’s und Dont’s in Sachen Schmuck und Outfit?

Eigentlich darf und sollte sogar jeder das tragen, was er möchte und in dem er sich wohlfühlt. Schmuck soll glücklich machen. Frei nach dem Motto: mix-and-match and be YOURSELF!

Was meinen eigenen Schmuck angeht:  da bin ich eher jemand, der „tragbaren“, „alltagstauglichen“ Schmuck bevorzugt. Das sieht man auch an meinen selbstgemachten Schätzen. Natürlich habe ich auch das ein oder andere ausgefallene oder auch kitschige Stück, aber an sich mag ich eher solche Stücke, die man wirklich jeden Tag tragen kann und ich lege großen Wert darauf, dass meine Schmuckstücke auch durchaus als „Originale von damals“ durchgehen könnten 😉Schmuck aus der aktuellen Kollektion von Froilein Adrett

Welche Schmuckstücke sollte jede Vintage Lady besitzen, weil sie einfach zu allem passen?

Eine schlichte, feine Perlenkette und dazu passenden Ohrschmuck. Meiner Meinung nach kann man diese Klassiker zu jedem Outfit kombinieren, egal ob klassischer Badeanzug oder schickes Abendkleid.

Vielen lieben Dank für das Interview!

Haben Sie jetzt vielleicht auch Lust auf ein paar fruchtige oder maritime Accessoires passend zur Sommerzeit? Dann schauen Sie doch schnell bei Fräulein Adrett vorbei: https://www.froilein-adrett.de

Mehr bezaubernden Vintage Schmuck finden Sie in jeder Ausgabe des Vintage Flaneurs.

Klassische Eleganz von Froilein Adrett

 

 

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Vintage, Coco und Rockabilly Hochzeit – Brautkleider von „Brautmoden Adriane Böhm“

(Advertorial) Passend zu der Modestrecke zum Thema „Vintage Hochzeit“ in der Ausgabe 22 des Vintage Flaneurs möchten wir Ihnen heute die zauberhafte Brautmoden-Boutique „Brautmoden Adriane Böhm“ in Rosenheim/Kolbermoor vorstellen. Auf ihrer Webseite zitiert Adriane Böhm niemand anderen als die legendäre Coco Chanel, die einmal sagte: „Anders zu sein ist unersetzlich“. Dieses Motto wird bei Brautmoden Adriane Böhm ganz groß geschrieben, und so sind bei Adriane Böhm, die sich auch selbst für den Vintage Stil und die Rockabilly Hochzeit begeistert, alle Bräute an der richtigen Stelle, die auf ein individuelles, einzigartiges Outfit setzen.

Im Gespräch mit dem Vintage Flaneur erzählt Adriane Böhm von ihrem Konzept, aktuellen Trends und der Faszination „Vintage“:

Liebe Frau Böhm, seit wann gibt es Ihre Boutique und wofür steht „Brautmoden Adriane Böhm“?

Das Geschäft “Brautmoden Adriane Böhm“ wurde im November 2009 eröffnet. Wir stehen vor allem für herzliche und kompetente Beratung.

Inspiriert wurde ich bei der Gründung von den Modesalons vergangener Epochen und den kleinen feinen Boutiquen in Frankreich und Italien. (Haben Sie den Spielfilm “Coco“ gesehen? Genau so! 🙂 )

Adriane Böhm liebt den Vintage Lifestyle und hat auch für Rockabella Bräute die richtige Kleiderauswahl.

Nach welchen Kriterien suchen Sie die Kleider für Ihre Boutique aus?

Jede Braut braucht und möchte ihr individuelles Kleid, das ihren Stil und ihre Persönlichkeit unterstreicht, z.B. bei einer Rockabilly Hochzeit. Genau das sind die Kriterien unseres liebevoll ausgesuchten Sortiments. Wir bieten luftige Tüllträume, Roben in fließenden Stoffen, feine Spitzengebilde ebenso wie klare Outfits. Es ist vielfältig und aufregend bei uns!

Gibt es gerade einen speziellen Trend?

Leichte Tüllkleider im Ballerina Stil, mit Strickjäckchen aus Kaschmire oder Corsagette in Spitze sind sehr gefragt.

Auch der Bohostyle ist momentan beliebt und wird dabei eleganter. Die Schnitte sind körperbetonter und die Stoffe edler.

Wie Sie uns verraten haben, haben Sie selbst eine Vorliebe für Vintage Mode – woher kommt diese Leidenschaft und was ist für Sie so besonders an den Kleidern im Vintage Stil?

Es ist weniger die Mode, es ist dieses Lebensgefühl, das mich schon seit meiner Jugend begleitet. Das „Click!“ einer Handtasche mit Bügelverschluss, der Geruch eines Gesichtspuders im Perlmuttdöschen… und dieses Selbstbewusstsein, im wahrsten Sinne des Wortes, das die Menschen ausstrahlen, die Vintage Mode tragen und diesen Lifestyle inszenieren.

„Brautmoden Adriane Böhm“ hat alles, um auch die rockige Vintage Braut einzukleiden!

Was lieben Sie besonders an Ihrer Arbeit in der Hochzeitsbranche?

Eine Hochzeit ist ein ganz besonderer Moment im Leben und wir sind stolz, ein wenig dazu beitragen zu dürfen, dass dieser Moment unvergesslich bleibt.

Herzlichen Dank für das Interview!

Schauen Sie gern auch online bei Adriane Böhm vorbei und lesen Sie die Tipps auf dem dazugehörigen Hochzeitsblog: https://www.adrianeboehm.de/

Fotos & Bildbearbeitung von: Lisi Lehner Fotografie.

(Advertorial)

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„Ihr seid wunderschön!“ – Patricia von Rebel Curves über Vintage Plus Size Mode

Vintage Mode von Rebel Curves aus München

(Advertorial) Rebel Curves aus Müchen bietet Vintage Plus Size Mode ab Größe 42 und ist damit die richtige Anlaufstelle für alle Plus Size Ladies, die Spaß an Vintage Mode haben. Sei es bunt und fröhlich oder klassisch-elegant: Bei Rebel Curves gibt es wunderschöne Kleider für jeden Anlass und Geschmack. Hinter dem Namen „Rebel Curves“ steht die wunderbare Patricia, die genau weiß, mit welchen Sorgen die Plus Size-Damenwelt zu kämpfen hat und sich vor allem eines auf ihre Fahne geschrieben hat: ihre Kundinnen sollen in ihren neuen Kleidern schön, weiblich und selbstbewusst fühlen!

Für den Vintage Flaneur erzählt Patricia heute mehr über Rebel Curves und das Thema Vintage Plus Size Mode:

Wann hast du den Entschluss gefasst, Rebel Curves zu gründen? Und wofür steht Rebel Curves?

Die Entscheidung Rebel Curves zu gründen kam im Jahr 2012, als ich trotz intensiver Suche nach Vintage Mode für große Größen nichts finden konnte, was in meinen Augen der klassischen Frau entsprechen würde. Eine Frau die sich mit ihren weiblichen Kurven auch in einem Classy-50s Dress schön fühlen und zeigen möchte. Zu dem Zeitpunkt entwickelte sich die Idee, selbst einen Shop zu eröffnen, mit ausgewählten Marken und später auch einer eigenen Kollektion. Nach intensiver Vorbereitungszeit startete ich dann 2015 mein geplantes Projekt und eröffnete meinen Showroom mit angeschlossenem Online Shop.

In meinem Logo habe ich mein persönliches Credo „Beauty has no size“ verewigt. Das spiegelt meine Meinung wider, dass Schönheit nicht an eine Konfektionsgröße gebunden ist, sondern in allen Formen, Kurven und Größen vertreten ist und wunderbar aussieht. Da ich weiß, dass wir Frauen das ganz gerne vergessen, wenn es um uns selbst geht, möchte ich genau hier ansetzen und meinen Kundinnen sagen/zeigen: „Ihr seid wunderschön und das sollt ihr auch zeigen!“

Die wunderbare Patricia von Rebel Curves.
Patricia von Rebel Curves.

Welche Labels bietest du an?

Ich führe im Moment Kleider der Marken, Cherry Velvet, Lady V Vinatge, Banned, Collectif, Dolly&Dotty und Hellbunny. Im Laufe der Zeit kommen weitere ausgewählte Lieferanten dazu, aber ich achte sehr darauf, dass die Kleider in den größeren Größen nicht einfach nur „größer“ geschnitten sind, sondern eben auch an die Kurven angepasst wurden.

Was war deine persönliche Motivation, dich auf Vintage Plus Size Mode zu konzentrieren?

Ganz klar meine eigene Konfektionsgröße – 48. Seit ich denken kann, hatte ich immer Probleme hübsche Sachen zu finden, shoppen gehen war für mich nicht so simpel, wie für eine Frau mit einer Konfektionsgröße um die 38. Ja, das konnte echt frustrierend sein… bis   ich diese wundervolle Vintage-Mode für mich entdeckt habe.

Hat sich dein Leben verändert, seit du mit Rebel Curves unterwegs bist? Was liebst du an deinem Job am meisten?

Oh ja, mein Leben hat sich um 180 Grad gewandelt! Ich habe so viele wunderbare Menschen durch meine Leidenschaft für Vintage-Mode und mein Projekt kennen lernen dürfen. Mein Job ist nicht einfach „nur“ meine tägliche Arbeit, sondern er ist zu meinem Lebensmittelpunkt geworden und ich habe riesen Spaß daran meine Begeisterung mit meinen Kundinnen zu teilen. Die allergrößte Freude bereitet mir, wenn sich eine Kundin schön und sexy fühlt – völlig unabhängig von ihrer Konfektionsgröße. Dieses Strahlen in den Augen, wenn sie sich im Spiegel des Showrooms ansehen, den Rock schwingen lassen und dabei kokettieren – das ist unbezahlbar!

Rebel Cuvres - Vintage Mode für Plus Size Ladies
Elegante Vintage Mode ab Größe 42 von Rebel Curves.

Viele Frauen, die in die Kategorie Plus Size fallen, trauen sich nicht, schöne und auch farbenfrohe Kleider zu tragen. Aus deiner Erfahrung: warum sind gerade die Kleider im 50er Jahre-Stil toll für kurvige Frauen?

Gerade die Swing-Kleider sind perfekt für Plus Size- sie betonen die Taille und umschmeicheln mit weitschwingendem Rock evtl. Pölsterchen. Aber auch Pencilkleider stehen kurvigen Ladies extrem gut, besonders wenn sie ein oder mehrere pfiffige Details haben, wie einen seitlichen Faltenüberwurf und ein sexy Dekolleté. Die farbenfrohen Modelle der Kleider umschmeicheln gekonnt die Kurven und betonen die tolle Silhouette.

Hast du eine persönliche Botschaft an alle Plus Size-Frauen, die noch zweifeln und auf der Suche nach schöner Mode für sich sind?

Traut Euch! Probiert alle Farben, Schnitte, Längen aus und wählt dann die Modelle in denen Ihr Euch absolut wohl und schön fühlt. Gebt Euch nicht mit weniger zufrieden! Glaubt mir, es lohnt sich. Und dabei ist es völlig egal, ob Ihr damit aus dem (modischen) Rahmen fallt oder nicht. Und das Beste zum Schluss: Ihr werdet mit Komplimenten nur so überschüttet werden!

Und hier noch 3 tolle Tipps von Patricia für Plus Size Frauen:

  • Erlaubt ist was gefällt und in was frau sich schön fühlt –  dann stimmt auch die Ausstrahlung und man rockt sein Outfit
  • Trage auch mal Sachen, die Dich vielleicht im ersten Moment aus deiner gewohnten Komfortzone herausbringen: Wenn Du Dich z. B. in einem ärmellosen Kleid absolut unwohl fühlst, weil Du Deine Arme nicht schön findest, dann wähle ein Kleid mit Ärmeln oder kombiniere einen Paschmina oder ein Strickwestchen dazu. Dadurch hast Du zusätzlich mehr Kombinationsmöglichkeiten. Es ist völlig normal, etwas an sich nicht so toll zu finden. Wichtig dabei ist, dass Du nicht aus den Augen verlierst, wie schön und feminin Du bist und das mit Deinem Outfit gekonnt unterstreichst.
  • Noch etwas Praktisches zum Schluss: Spielt mit Accessoires! Gürtel in einer Kontrastfarbe oder unterschiedlicher Breite verändern das komplette Outfit. So kannst Du Deine Outfits mal klassisch, mal peppig oder auch leger tragen. Das Gleiche gilt für Schmuck: Broschen sind absolute Multitasker – ob an der Brust, als „Gürtel-Highlight“ oder in Kombination mit einem Schal. Sie betonen Deine Vorzüge, oder lenken von einer Problemzone ab- je nachdem wo Du sie einsetzten möchtest.

 

Vielen Dank, liebe Patricia für das schöne Interview!

Schauen Sie bei Rebel Curves vorbei.

Wunderbare Vintage Plus Size Mode finden Sie z.B. auch im Vintage Flaneur Nr.18.

(Advertorial)

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Aus alt mach neu – Vintage Brautkleider mit Geschichte von Vererbt

True Vintage Brautkleid von Vererbt

(Advertorial) Wir freuen uns sehr, Ihnen heute Judith Erb von Vererbt vorzustellen, deren wirklich einzigartige Vintage Brautkleider u.a. in unserer Modestrecke zum Thema Vintage Hochzeit der Ausgabe 22 des Vintage Flaneurs zu sehen sind:

Judith Erb stöbert für ihre Kollektionen Vintage Brautkleider aus der Generation unserer Eltern und Großeltern auf, bereitet sie auf oder arbeitet sie um und gibt die wundervollen true vintage-Kleider auf diese Weise mit ihrer ganz individuellen Geschichte weiter an die neuen Bräute. Vererbt will individuellen Geschmack fördern und den Dingen die Wertschätzung verleihen, die sie verdienen. Das Konzept von Vererbt ist damit vor allem eines: alles andere als mainstream und dadurch etwas für alle Bräute, die auf der Suche nach etwas ganz Besonderem sind!

Du bist eigentlich Wirtschaftsingenieurin. Wie kam es dazu, dass du dich für die Schneiderei, die Hochzeitsbranche und die Selbstständigkeit entschieden hast?

Vererbt gibt es seit etwas mehr als zwei Jahren. Über meine Leidenschaft alte Dinge neu zu kombinieren und die Erkenntnis, dass es so viele wunderbare Hochzeitskleider in den Schränken geben muss, bin ich auf die Idee gekommen, Vintage-Brautkleider zu verkaufen. Das hätte ich mir vor fünf Jahren sicher noch nicht träumen lassen. Begonnen habe ich ganz klein in meiner Altbauwohnung in Essen. Seit letztem Jahr gibt es ein kleines Studio in Köln. Nach wie vor mache ich Vererbt aber nur in Teilzeit. Freitags und samstags können die Bräute zur Anprobe kommen, die übrigen Tage arbeite ich in Essen.

Brautkleid Merle von Vererbt
Modell „Merle“ aus der Kollektion von Vererbt.

Woher kommt deine Leidenschaft für Vintage Brautkleider?

Mich faszinieren die verschiedenen Schnitte und Materialien, die sich doch sehr deutlich von heutigen Trends unterscheiden. Zudem gibt es bei Vererbt ja immer eine Geschichte zu jedem Kleid. Die ursprünglichen Besitzerinnen erzählen mir von ihrer Hochzeit, wie sie ihren Mann kennengelernt haben etc.. Jedes Mal, wenn ich eine Geschichte höre und sehe, welches Leuchten die zum Teil über 50 Jahre verheirateten Paar beim Gedanken an ihre Hochzeit in den Augen haben, freue ich mich, diesen Moment geschaffen zu haben.

Und wo findest du all die wundervollen Vintage Brautkleider?

In der Zwischenzeit hat sich die Idee von Vererbt schon weit herumgesprochen. Ich bekomme die Kleider meist per E-Mail oder telefonisch angeboten. Ich schaue mir die Kleider dann an und entscheide, ob ich es gerne in die Kollektion aufnehmen möchte.

Du bearbeitest die Vintage Brautkleider, nähst sie um oder fügst neue Details hinzu: Was bedeutet dir die Kombination von alt & neu?

Ich kann mich immer wieder neu dafür begeistern, die alten Modelle neu zu designen. Ich hole mir Inspirationen bei aktuellen Kleidern und wir schauen dann gemeinsam mit der Kundin, was passen könnte. Wir haben wirklich schon viele tolle Ideen entwickelt und so ein ganz individuelles Kleid geschaffen, dass ganz auf die Wünsche der Braut zugeschnitten ist. Wenn ich dann ein Foto der Braut in ihrem Vererbt-Kleid sehe, macht mich das schon sehr stolz.

Bemerkst du einen neuen Trend zum Thema Vintage und welche Frauen kommen zu dir?

Es fällt mir schwer meine Kundinnen in einen Typ zu kategorisieren. Grundsätzlich sind es alles Frauen, die vielleicht etwas Individuelles wollen, aber nicht so viel Geld dafür ausgeben wollen. Eine große Rolle spielt für viele auch, dass jedes Kleid eine Geschichte mit sich bringt und ein bisschen zum Glücksbringer wird.

Einen neuen Trend im Bereich Vintage kann ich nicht beobachten. Mir fällt nur immer wieder auf, dass Vintage inzwischen ein sehr weitläufiger Begriff ist. Wenn ich meine Originale aus der Zeit anschaue, sehe ich die Schnitte etc. selten in den neu aufgelegten Vintage-Kollektionen wieder.

Vintage Flaneur - Vintage Brautkleid von Vererbt
Foto aus Ausgabe 22 des Vintage Flaneurs
Fotografie: Coeval, H&M: Ioanna – Hair & Make Up, Model: Michelle Ramone, Kleid: Vererbt

Gibt es ein Kleid aus deiner aktuellen Kollektion, das du besonders gern hast? Oder gibt es ein Kleid mit einer besonderen Geschichte?

Ich habe viele Favoriten in der Kollektion. Die Kleider sind alle so unterschiedlich wie auch ihre Geschichten. Da gibt es Ost-West-Liebesgeschichten, Karnevals- oder Schützenfest Kennenlernstorys, Berichte von großen Polterabenden uvm. Ein sehr besonderes Kleid ist für mich zum Beispiel die Roswitha. Sie stammt aus dem Jahr 1965 und wurde für eine Winterhochzeit maßgeschneidert.

Gibt es einen Ratschlag, den du einer Braut, die noch auf der Suche nach ihrem Kleid ist, mit auf den Weg geben würdest?

In jedem Fall sollte jede Braut sich in ihrem Kleid wohlfühlen und sich auf den eigenen Geschmack verlassen. Dann sollte man sich vielleicht auch überlegen, welchen Wert man dem Kleid zusprechen mag, dabei hat der Preis aus meiner Sicht nicht immer was mit der Schönheit des Kleides zu tun. Bevor man in die konventionellen Brautmodengeschäfte geht, gibt es sicher so viele Alternativen, die es sich anzuschauen lohnt. Vererbt ist eine davon, aber es gibt auch tolle Maßschneider oder alternative Konzepte, die wunderbare Kleider herstellen!

Herzlichen Dank an Judith Erb für das schöne Interview!

Neugierig geworden? Dann schauen Sie doch einmal bei Vererbt vorbei: Für den Verkauf der Brautkleider lädt Judith Erb nach Köln-Mülheim ein, in ihrem kleinen Studio im Gebäude 6 am Deutz-Mülheimer Hafen befindet sich genug Platz für Anproben mit den Freundinnen oder der ganzen Familie. Termine können telefonisch vereinbart werden. Anproben sind jeweils freitags oder samstags möglich.

Brautkleid Marion von Vererbt
Modell „Marion“ aus der Kollektion von Vererbt.

 

 

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Vintage Hochzeit – Kerstin Mechler von küssdiebraut im Interview

Vintage Brautkleid von küssdiebraut

(Advertorial) In der Modestrecke zum Thema „Vintage Wedding“ der Ausgabe 22 des Vintage Flaneurs können Sie auch die traumhaften Modelle von küssdiebraut bewundern. Das junge deutsche Premium-Label, das wir Ihnen heute näher vorstellen möchten, wurde 2009 von der Designerin Kerstin Mechler gegründet; sie entwirft bezaubernd lässige Brautmode mit abgestimmten Accessoires, die jedem Kleid einen individuellen Charakter verleihen. Der typische küssdiebraut-Look ist schlicht, authentisch und mit viel Vintage-Charme. Die Designerin liebt innovative Materialien, außergewöhnliche Silhouetten und die Vielfalt, die aus beidem entstehen kann – das macht die Kollektionen von küssdiebraut so unverwechselbar und abwechslungsreich!

Die neue Kollektion 2017 besticht durch außergewöhnliche kurze und lange Brautkleider – modische Formen, leichte Stoffe und eine vielfältige Accessoireauswahl. Ein frecher Retro-Wind weht in den kurzen Petticoat-Brautkleidern, die fröhliche 50ies Stimmung verbreiten. Neben diesen neuen Varianten der kurzen Braukleider in schwingenden Formen gibt es aber auch schmal fließende, lange und dabei sinnlich-feminine Silhouetten, inspiriert vom Hippielook und mit viel Boho-Glamour! Es finden sich hochgeschlossene Modelle, verschiedene Arm- und Trägervarianten und tiefe Rückenausschnitte, wie sie z.B. auch in der Hochzeitsstrecke im Vintage Flaneur – Ausgabe 22 – zu sehen sind. Auch Overall und Brautanzug sind ein wichtiges und zeitgemäßes Thema bei küssdiebraut. Das Premium Label steht für einen modernen Stil, der sich durch eine lässige Kombination aus neuem Vintage Look und urbanem Touch auszeichnet.

Vintage Hochzeit mit dem Modell Zoe von küssdiebraut
Modell Zoe aus der Kollektion 2017 von küssdiebraut.

Für den Vintage Flaneur hat die Designerin Kerstin Mechler noch ein paar ganz persönliche Fragen zu Ihrem Label küssdiebraut beantwortet:

Wie sind Sie zu Ihrem Beruf als Designerin gekommen? Was hat Sie dazu angetrieben?

Mich hat Kleidung schon immer fasziniert, ich habe als Jugendliche einfach drauf los genäht, mit Stoffen experimentiert – aber damals noch ganz ohne Hintergedanken 😉 Bei der Berufswahl bin ich dann auf Modedesign gestoßen und war sofort begeistert.

Was macht Ihr Label küssdiebraut aus?

Unser Konzept war von Anfang an, ein anspruchsvolles Designprodukt zu einem vernünftigen Preis anzubieten. Dabei ist unser Stil modern und eher schlicht, in der Kombination mit unseren unterschiedlichsten Accessoires kann die Braut ihr Brautoutfit dadurch selbst individuell mitgestalten.

Vintage Hochzeit mit dem Modell Dana von küssdiebraut
Modell Dana aus der Kollektion 2017 von küssdiebraut.

Woher holen Sie sich Ihre Inspirationen für neue Kollektionen?

Inspirationen sammle ich im Unterbewusstsein immer und überall, das kann ich nicht konkret beschreiben. Aber wenn zu einer gewissen Zeit im Jahr die Entwurfsphase ansteht, beginnt sie für mich mit der Auswahl neuer Stoffe. Sobald ich die Materialien in den Händen halte und fühle, entstehen automatisch die passenden Schnittformen und Silhouetten in meinem Kopf.

Mit welchen Stoffen und Details arbeiten Sie aktuell am liebsten?

Mir ist es wichtig, dass unsere Kleider angenehm, luftig und leicht zu tragen sind. Daher wähle ich stets weiche, fließende Stoffe wie zarte Seide, filigrane Spitzen und softe Elastanqualitäten.

Gibt es ein Modell, mit dessen Entwurf Sie eine besondere Erinnerung oder Geschichte verbinden?

Nicht so direkt … aber ich glaube, die Geburt unserer Kinder hat meine Handschrift noch etwas weicher und stimmiger werden lassen. Daher gibt es für mich die Kollektionen vor und die mit den Kindern – vielleicht empfinde ich das auch nur selbst so 😉

Brautkleid Shelly von küssdiebraut
Modell Shelly aus der Kollektion 2017 von küssdiebraut.

Unter Ihren kurzen Brautkleidern finden sich viele Kleider in tea length oder mit Petticoat – haben Sie selber eine Liebe für Vintage Kleider? Was fasziniert Sie am Vintage Stil?

Für mich bedeutet Vintage eine Anerkennung früherer Jahrzehnte bzw. deren Kleidung und Lebensstil. Dabei mag ich besonders die Eleganz und die Frische der 50er Jahre, die wir in unseren kurzen Petticoat-Kleidern widerspiegeln. Aber ebenso auch die Aufgeschlossenheit und Lebensfreude der Hippiezeit, die wir in unseren Boho-Modellen anklingen lassen.

Für welche Sorte Frau bzw. Braut entwerfen Sie Ihre Kleider?

Die küssdiebraut-Braut ist kein Mäuschen, das sich hinter einem großen Brautkleid versteckt oder verkleiden möchte. Sie ist selbstbewusst, kennt sich und ihren Stil, möchte ihren Hochzeitstag nach den eigenen Vorstellungen feiern und sich dabei in ihrem Brautkleid wohl und authentisch fühlen!

Herzlichen Dank an Kerstin Mechler für das Interview. Werfen Sie abschließend noch einen Blick auf die wundervolle Kollektion von küssdiebraut, es lohnt sich!

Vintage Hochzeit mit dem Modell Poppy von küssdiebraut
Modell Poppy aus der Kollektion 2017 von küssdiebraut.

 

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Vintage Hochzeit – Brautkleider von noni: farbenfroh und federleicht

Vintage Hochzeit mit noni

(Advertorial) In unserer Ausgabe 22 des Vintage Flaneurs widmen wir uns einmal mehr dem Thema Vintage Hochzeit und zeigen Ihnen dabei u.a. die wunderbaren Kleider des Kölner Labels noni, das wir Ihnen heute näher vorstellen wollen:

Hinter dem Namen noni stehen die Designerinnen Johanne Bossmann und Judith Müller und ihr fünfzehnköpfiges Team. Seit 2005 entwerfen die beiden Designerinnen in ihrem Kölner Atelier einzigartige Brautkleider und hochwertige Accessoires. Typisch für die Kleider von noni ist der puristische Stil und die Liebe zu klaren Formen und Schnitten, wie sie z.B. auch in den sechs neuen Modellen der “noni Kollektion“ zu erkennen sind.

Vintage Brautkleid Mia von Noni
Modell Mia aus der noni Kollektion 2017

Aber auch die farbenfrohe Vintage Braut mit einer Vorliebe für schwingende Röcke und Petticoats wird bei noni mit Sicherheit fündig, denn auch die Kleider im Stil der 50er Jahre sind seit jeher ein noni-Markenzeichen! Kleine Details in pink und rosa oder zartem blau und grün verleihen den Kleidern in tea length und aus elfenbeinfarbener Dupionseide farbige Akzente und Leichtigkeit.

Neben den fröhlichen Rockabilly Hochzeitskleidern mit Petticoats in kräftigen Farben (mehr zum richtigen Tragen des Petticoat lesen Sie hier) finden sich natürlich auch klassische, bodenlange Kleider im modernen oder verträumten Stil, z.B. in der neuen Linie „noni federleicht“. Mit den sieben neuen Kleidern dieser Linie mit Brautkleidern aus eleganter Seide, Seidenchiffon, edlem Tüll oder hochwertigem Organza interpretiert das Designer-Duo den romantischen Bohemian-Stil für die Saison 2017 neu und bleibt dabei seinem puristischen Stil dennoch treu. Im Übrigen bezieht Noni alle Stoffe von europäischen Anbietern – ein weiteres Markenzeichen.

Vintage Brautkleid Fleur von noni
Brautkleid Fleur aus der Linie noni federleicht

Grundsätzlich kann sich jede zukünftige Braut bei noni Länge, Form, Farbe und die Accessoires ihres maßgeschneiderten Kleides ganz nach Wunsch zusammenstellen. Das Gleiche gilt auch für die Kleider im 50er Jahre Stil, auch hier gilt es zwischen verschiedenen Ausschnittvarianten, Ärmellängen, Brautjäckchen aus zarter Spitze und farbigen Bändern auszuwählen und das Kleid damit zu individualiseren. Am Ende ist jedes noni-Kleid so wunderschön und einzigartig wie seine Braut!

Neugierig geworden, liebe Vintage Bräute? Dann schauen Sie doch bei noni vorbei!

Vintage Brautkleid von noni
Foto aus Ausgabe 22 des Vintage Flaneurs
Fotografie: Coeval, H&M: Ioanna – Hair & Make Up, Model: Sumaiya, Kleid: noni

(Foto oben aus Ausgabe 22 des Vintage Flaneurs von Coeval, H&M: Ioanna Hair & Makeup, Model: Michelle Ramone, Kleid: Noni)

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Düsseldorfs retro Friseur: Salon Walter Steiner

Vintage Friseur in Düsseldorf

Ihnen reichen die Frisuren Tutorials allein nicht, die im Vintage Flaneur zu finden sind? Sie möchten sich lieber von einem retro Friseur frisieren lassen? Dann haben wir gute Neuigkeiten: Die Düsseldorfer retro Damenwelt (und nicht nur die retro Damenwelt) hat einen neuen, fantastischen Salon, den sie besuchen kann um sich aufhübschen zu lassen. Der Salon Walter Steiner eröffnete Anfang November nach aufwändigen Renovierungsarbeiten seine Pforten und ist eine wahre Augenweide und ganz sicher einen Besuch wert.

Ausschließlich mit echten Requisiten aus den 50er Jahren ist der Salon von Carola Steiner und Jessica Walter ausgestattet. Die beiden Friseurmeisterinnen nennen sich „Fräulein Kitty“ und „Fräulein Jette“ und sind spezialisiert auf Frisuren der 40er bis 60er Jahre. Nur die Haarpflege von Balmain und „Sexy Hair“ (vegan) entsprechen dem aktuellen Zeitgeist.

Fünf Jahre haben die Jungunternehmerinnen vom rosacremefarbenen Moulinexfön bis zur Kadus Trockenhaube originale Einrichtungsteile gesammelt, um den neuen Hot Spot der eleganten Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts zu gestalten.

Die beiden Inhaberinnen leben auch privat im Stil dieser Zeit und hatten in ihren Berufen diese Seite auch schon immer gelebt: Carola Steiner durfte mit Ausnahmegenehmigung ihres bisherigen Arbeitgebers ihre individuellen Outfits auch im Job tragen; Jessica Walter frisierte bei Szeneevents.

Auch Kundinnen mit Freude am aktuellen Zeitgeist werden hocherfreut gestylt. Sie sollen nur Freude an Kaffee in kleinen Sammeltässchen mitbringen.

Die Damen bieten eine breite Palette an Angeboten: Frisuren für privat, Shows, Events, Bälle, Hochzeiten, Film, etc. Olaplexbehandlungen, Extensions in diversen Längen und Farben, aber auch Maniküre, Make ups für jede Gelegenheit und natürlich historische Frisuren mit Schwerpunkt auf die 1920er bis 1960er Jahre. Auch außer Haus besuchen Fräulein Kitty und Fräulein Jette Sie gerne auf Festivals, Bällen, Junggesellenabschied und ähnlichem.

Adresse: Düsseldorfer Kronprinzenstraße 96

Öffnungszeiten: Montag geschlossen, Dienstag 10 – 21 Uhr, Mittwoch 10 – 19 Uhr, Donnerstag 10 – 19 Uhr, Freitag 10 – 19 Uhr, Samstag 8 – 15 Uhr

Termine außerhalb der Öffnungszeiten und Außerhaus sind natürlich ebenfalls auf Vereinbarung möglich

www.salon-walter-steiner.de

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Mein wunderbarer Hutsalon: Kopfkunst zum Kaufen oder Erlernen

Hüte von Ricarda Engelsberger im Vintage Flaneur

Dass Ricarda Engelsberger von „Mein wunderbarer Hutsalon“ sich bestens auf die Kunst versteht, zauberhafte vintageinspirierte Hüte herzustellen, zeigte bereits ihr Auftritt in einem der Modeshootings in Ausgabe 18 des Vintage Flaneurs. Doch das ist nicht das einzige Angebot: Ricarda gibt auch Workshops in denen sich die Dame von Welt ihren ganz eigenen Traumhut selber herstellen kann.. Wäre das nicht ein unschlagbar individuelles Weihnachtsgeschenk? Wir stellten Ricarda unsere 5 Fragen.

Beschreib uns kurz dein Hutlabel “Mein wunderbarer Hutsalon”

Meine Liebe zum Modistenhandwerk möchte ich gerne teilen und mitteilen. Aus diesem Grund gebe ich mit viel Herzblut Workshops in denen frau (oder man) den eigenen, ganz individuellen Wunschhut oder Mode- und Kostümschaffende allgemeine Grundlagen der Modisterei und gerne auch spezifische Techniken erlernen können, denn dieses Handwerk ist einfach viel zu schön um in Vergessenheit zu geraten.

Außerdem bietet Mein wunderbarer Hutsalon neben der klassischen Anfertigung von Modellhüten nach Wunsch auch ausgesuchte Modelle in Konfektion im Online-Shop an.

Ricarda Engelsberger von Mein wunderbarer Hutsalon
Ricarda Engelsberger von Mein wunderbarer Hutsalon

Was hat dich zum wunderbaren Hutsalon inspiriert?

„Mein wunderbarer Hutsalon“ ist inspiriert von den Hutsalons wie es sie früher gab: Hüte aufputzen und umarbeiten lassen, nach (Bild)-Vorlage anfertigen lassen oder Hüte bei guter Beratung probieren – das ist eine besondere Welt, die mich fasziniert.

Vorbild ist der Hutsalon, in dem ich gelernt habe und meine Meisterin, die die vielen alten, tollen Techniken der Modisterei aus den 40er und 50er Jahren und ihr Fachwissen an mich weitergegeben hat.

Hutworkshop in "Mein wunderbarer Hutsalon"
Hutworkshop in „Mein wunderbarer Hutsalon“

 

Ganz knapp gefragt: Warum Vintage?

Vintage oder die Liebe zu vergangenen Zeiten ist eine Leidenschaft, die mich schon als Kind begleitete. Die 50er Jahre Singles meiner Mutter und die Mode aus dieser Zeit begeisterten mich und meine Eltern und Großeltern mussten sehr oft „von früher“ erzählen. Diese Begeisterung und meine Leidenschaft für kreatives Handwerk haben mich dann später dazu gebracht, dem Beruf der Modistin zu erlernen und mich mit Stil- und Kostümkunde der 20-er bis 50er Jahre zu beschäftigen.

Eines der Hutkunstwerke von Ricarda Engelsberger
Eines der Hutkunstwerke von Ricarda Engelsberger

 

Was sind deine Musthaves für die Dame von Welt und den mondänen Herren?

Neben dem Hut, der unser Outfit erst komplett macht, und den ich definitiv als Musthave für den stilvollen Vintage-Look bezeichnen möchte, sind Höflichkeit und gute Umgangsformen einfach unschlagbar schmückend und machen unwiderstehlich.

 

Was würdest du unseren Lesern gerne mitgeben?

Steht zu Euren kleinen Marotten und pflegt sie, sie machen Euch einzigartig. 🙂

Ein weiterer wundervoller Hut von Mein wunderbarer Hutsalon
Ein weiterer wundervoller Hut von Mein wunderbarer Hutsalon

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Bild ganz oben aus Ausgabe 18 des Vintage Flaneurs: by Miss Giggles, Model: Tanya Gouraige, Kleid: Stop Staring via Fruchthaus Berlin

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Hutmode aus Leidenschaft: Antia die Hutmacherin

Elegante Hutmode von Antia: Die Hutmacherin

(Advertorial) Hüte sind wohl eines der Accessoires, mit denen man sich am einfachsten einen stilvollen Vintage-Auftritt verleiht. Ein besonders schönes Hutlabel ist Antia: Die Hutmacherin. Wer sie ist, was sie macht und was ihr besonders wichtig ist erzählt sie uns im Interview.

Beschreib uns kurz dein Hutlabel “Antia: die Hutmacherin”.

„Ein Hut bringt die schlafenden Eigenschaften eines weiblichen Wesens zum Vorschein, und macht immer wieder eine andere Frau aus seiner Trägerin …“

Mut zum Hut durch ein charmantes Hut-Atelier. Hochwertige Materialien werden in traditioneller Handwerkskunst mit original Hutformen ab den 1920er Jahren zu bezaubernden Hut- & Kopfputz verwandelt. Ich biete: Feine Hüte „von Hand gezogen“, bezaubernder Kopfputz, verspielte Gestecke, entzückende Fascinator, exklusive Vintage inspirierte Modellhüte sowie individuelle Maß-Einzelanfertigungen.

Kopfbedeckungen von Antia sind ein Musthave für Vintagefans
Kopfbedeckungen von Antia sind ein Musthave für Vintagefans

Wer bist du, was machst du? Was sind deine Spezialitäten?

Über mich wurden einmal folgende schöne Worte geschrieben:

„Modistenmeisterin Antje Heitzler ist eine dieser Frauen, der es gelingt, anderen Frauen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Denn sie ist Hutmacherin aus Leidenschaft.“

Ja – hier sehe ich mich, dies ist meine Passion. Jeden Tag auf das Neue! Meine Spezialität oder eher mein Liebe liegt in der Hut-Mode vergangener Jahrzehnte.

Unsere Chefredakteurin Frl. Dovermann trägt selber gern die Werke von Antia, wie hier, zur Berlin Fashion Week
Unser Chef-Fräulein Dovermann trägt selber gern die Werke von Antia, wie hier, zur Berlin Fashion Week

Was hat dich zu Antia: die Hutmacherin inspiriert?

Die frühere Bezeichnung der Modistin war Putzmacherin – welch schöne Definition. Da steckt so viel dahinter, kleine Dinge die in der heutigen Welt viel zu kurz kommen und die doch so wichtig sind. Herausputzen, sich für sich selbst Zeit nehmen, entschleunigen und die Seele baumeln lassen.

…um sich dann mit strahlenden Augen als schöne, aufrechte und starke in sich ruhende Lady im Spiegel wiederzuentdecken.

Ein schöner Hut, ein ausgewählter Kopfputz unterstreicht und definiert genau dieses Gefühl. Die Schultern gehen automatisch ein Stück nach hinten, die Wirbelsäule streckt sich, das Kinn geht nach oben und der Blick – der Blick geht aufrecht geradeaus. Die Resonanz auf diese Ausstrahlung ist bemerkenswert und jede Frau und jeder Mann sollte in den Genuss davon kommen.

Ich möchte mit meinem Label Antia : die Hutmacherin und meiner Modisteria zeigen, welche fantastischen Veränderungen geschehen an einem Tag mit Hut und dies bereits bei einer kleinen Anprobe vor dem Spiegel.

Ganz knapp gefragt: Warum Vintage?

Eigentlich ganz kurz und einfach: Ich habe ab meiner Jugend meine Lieblingsstücke in Sache Kleidung nur in Secondhand Stores und Flohmärkten entdecken können – und im Laufe der Zeit hat mein Kleidungsstil einen offiziellen Namen erhalten: „Vintage“.

Was sind deine Musthaves für die Dame von Welt und den mondänen Herren?

Zeit und Muse sich selbst als Anlass zu sehen. Wert legen auf die eigenen Wünsche, auf das individuell Besondere. Es wird nicht vieles und in vielfertiger Ausführung benötigt, aber das Stückchen für das Frau und/oder Mann sich letztendlich entscheidet, sollte wirklich das Wünschstückchen sein. Und genau mit dieser Freude mit dieser Zufriedenheit wird ein jede(r) zur authentischen Erscheinung.

 Was würdest du unseren Lesern gerne mitgeben?

Seid euch selbst – nehmt euch selbst als Anlass, denn Ihr seid einzigartig und wunderbar.

http://antia.de/antia

http://de.dawanda.com/shop/AntiaHutMode

Mehr Vintage Hüte und passende Mode auch in jeder Ausgabe des Vintage Flaneurs.

Antia bietet stilvolle Hüte für Damen und Herren
Antia bietet stilvolle Hüte für Damen und Herren
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Vintageinspirierte Mode mit Gewissen: King Louie

Kleidung des Vintage Labels King Louie

Fragt man in der Redaktion des Vintage Flaneurs nach gut im Alltag tragbarer vintageinspirierter Mode, so kommt ganz sicher wie aus der Pistole geschossen die Antwort „King Louie“ – nicht umsonst, unser Frl. Dovermann setzt als „working Mum“ privat viel auf das niederländische Label. Richtig schön sind die Kleider noch dazu, wie das Cover der Ausgabe 16 des Vintage Flaneurs eindrucksvoll beweist. Was viele nicht kennen, ist die spannende Geschichte und die Ethik hinter diesem Unternehmen. Wir wollen sie Ihnen erzählen.

Die Geschichte des Vintagelabels King Louie

Schon 1981 gründen Ann Berlips und George Cramer (sie waren damals 22 und 26 Jahre alt) ihre Firma in Amsterdam. Als echte Vintagefans suchen sie Vintage Kleidung und verkaufen sie sehr erfolgreich auf dem Noordermarkt in Amsterdam. Dazu haben sie noch Nebenjobs und studieren beide. Ihr Konzept funktioniert so gut, dass der Kleidungsvorrat bald nicht mehr bei Ann auf den Dachboden passt. So eröffnen Ann und George 1983 ihren ersten Laden in Amsterdam und nennen ihn „Exota“, nach einer 50er-Jahre-Limonadenmarke. Sie verkaufen dort eine bunte Mischung aus Vintagekleidung, Second Hand-Stücken und eigenen Entwürfen.

Ihre selbstentworfene Kleidung kommen dabei so gut an, dass George und Ann ihr eigenes Label auf den Markt bringen wollen. Einen passenden Namen zu finden ist nicht so einfach, doch der Name von einer Vintage Bowling Shirt-Marke gefällt ihnen so gut, dass sie ihre Marke auch „King Louie“ nennen. Ein schwarzer Rollkragenpullover aus Baumwolle ist der erste Entwurf, der diesen Namen trägt. Solche Pullover wurden in den 80er Jahren, ganz „jazz“, zu einer Levi’s 501 und einem breiten Gürtel getragen – das war so modern, dass es einfach nicht genug „true vintage“ Rollkragen gab.

1987 richten die zwei bereits ihren eigenen Großhandel ein und damit beginnen auch andere Geschäfte mit dem Verkauf der King Louie-Kleidung. Das Sortiment wird einige Jahre später um die Kinderlinie Petit Louie erweitert – sie ist natürlich ebenfalls vintageinspiriert.

1992 zieht das Ladengeschäft „Exota“ um – der alte Laden ist inzwischen viel zu klein. Es geht in die Negen Straatjes, die sich zu einem der schönsten Einkaufsviertel von Amsterdam entwickeln. Und dort ist Exota auch heute noch dort zu finden. Und nicht nur mit einem Laden, denn auch dieser erste Shop bietet bald nicht mehr genug Platz für die wachsende Kollektion von King Louie. Deswegen eröffnet ein zweites Exota-Geschäft schräg gegenüber dem ersten.

Auch das Internet kommt mehr und mehr auf und King Louie bekommt 2008 seinen Online-Shop. Ganz im alten Stil werden Bestellungen aus diesem innerhalb von Amsterdam zu Beginn noch mit dem Transportfahrrad zugestellt. Und nicht nur hier besinnt sich King Louie auf alte Wurzeln: Bis heute – das heißt seit über 30 Jahren – ist King Louie immer noch jeden Montag und Samstag auf dem Noordermarkt in Amsterdam. (Lesen Sie unter dem Bild weiter…)

Aus der aktuellen Kollektion des Retro Modelabls King Louie
Aus der aktuellen Kollektion des Retro Modelabls King Louie

Nachhaltigkeit und soziales Engagement bei King Louie

Und so wächst King Louie bis heute. Es folgen weitere Kollektionen wie die Ledertaschenkollektion, Vintage-Sandalen oder Schmuck. Inzwischen gibt es das Label fast in ganz Europa zu kaufen. Einiges ist George und Ann aber bis heute wichtig und ändert sich sicher nicht: Sie wollen der Kleidung sowie den Herstellern und Mitarbeitern Beachtung schenken. Viele der heutigen Mitarbeiter sind schon von Anfang an bei King Louie tätig.

Zudem arbeitet das Label nur mit Herstellern zusammen, die gute Arbeitsbedingungen sicher gewährleisten. King Louie ist deswegen 2015 der „Fair Wear Foundation“ beigetreten. Dabei handelt es sich um eine unabhängigen Organisation, die sich für die stetige Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Kleidungsindustrie einsetzt. Dazu kontrolliert die Foundation streng, dass die Produktionsstätten keine Kinderarbeit und keine übermäßig langen Arbeitszeiten zulassen und dass alle Mitarbeiter unter unbedenklichen und sicheren Umständen arbeiten. Bei Reisen in die Türkei und nach Asien überzeugt dich das Label jedes Jahr selbst von den Umständen. King Louies größter Lieferant, mit dem das Label schon seit über 20 Jahren zusammen arbeitet, ist ein Hersteller, dessen Inhaberin sich bereits seit Jahren für die Gleichberechtigung von Frauen einsetzt.

In diese Richtung soll es auch weitergehen. 10 % der Kleidung von King Louie haben derzeit ein GOTS-Zertifikat (d.h. Global Organic Textile Standard). Das bedeutet, dass die Kleidung dank biologischer Fasern und entsprechender Produktionsverfahren hundertprozentig nachhaltig ist. Dazu kommen, ganz neu, Kleider aus recyceltem Polyester, die aus alten PET-Flaschen hergestellt werden. Beeindruckend, oder? (Lesen Sie unter dem Bild weiter…)

King Louie bietet Strickjacken in toller Qualität - Foto aus Ausgabe 16 by Vanessa Marie Fotografie, H&M Melanie Draeger, Model Julia Rockets, Rock via Fräulein Backfisch.
King Louie bietet Strickjacken in toller Qualität – Foto aus Ausgabe 16 by Vanessa Marie Fotografie, H&M Melanie Draeger, Model Julia Rockets, Rock via Fräulein Backfisch.

 

Des Vintage Flaneurs Meinung

Wir hatten das Glück, George bei einer Berlin Fashion Week über den Weg zu laufen – und so können wir aus dem Nähkästchen plaudern, dass er bei allem Erfolg ein sehr netter und umgänglicher Mann mit stilsicherem Auftreten ist. Dazu finden wir es vorbildlich, sich so sehr für bessere Bedingungen in der Modeindustrie einzusetzen. Dementsprechend legen wir Ihnen dieses farbenfrohe, vintageinspirierte Label mit ethischem Hintergrund und einer echten Geschichte gern und mit gutem Gewissen ans Herz. Und sollten Sie, liebe Leser, sich mal in Amsterdam aufhalten: Schauen Sie unbedingt in den Negen Straatjes und in den Exota-Läden vorbei, die Shops alleine bieten Ihnen schon viel Wundervolles. Aber dazu stimmt es, dass das ganze Viertel wunderschön ist und man dort Amsterdam von seiner schönsten Seite erlebt.

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Vintage-Trip durch München

wir waren 2 sehr schöne Tage zu Besuch in München. Und wir hatten das Glück, gleich drei Münchnerinnen zu haben, die uns gezeigt haben, wie viel Vintage diese Stadt zu bieten hat: Tanja zur Mühlen vom Online Vintage-Schmuck-Laden wunder-same-vintage.de, Showgirl, Schauspielerin und Burlesque-Lehrerin Sandy Beach und Patricia vom Retro Plussize-Laden Rebel Curves haben uns eine kleine Führung gegeben. Wir zeigen Ihnen, wo es uns hin verschlagen hat – und sammeln dazu weitere Tipps (denn in der kurzen Zeit haben wir nur einen kleinen Teil schaffen können). Schreiben Sie uns einen Kommentar wenn etwas fehlt, damit Besucher wie wir eine gute Übersicht haben!

Retro-Cafés und Restaurants in München

Cafe Cord – im Café Cord waren wir Mittagessen – ein klares schlichtes 60s Ambiente und gutes Essen. – Sonnenstr. 19

Wir machen Cupcakes – ist ein winziger ganz bezaubernder Miniladen mit leckeren Cupcakes. – Utzschneiderstrasse 12

Vintage Cupcakeladen in München
Cupcakeladen in München: Wir machen Cupcakes

Café Lotti: Romantischer Shabby Chique – Schleißheimer Str. 13

Hoover&Floyd: Kuchen und Essen im grandiosen Ambiente der 20er und 30er Jahre – Ickstattstraße 2, 80469

Café Jasmin: Traditionsreiches Café in originalgetreuem Stil – Steinheilstraße 20

Barroom: Charmante und intime Bar mit Belle-Époque-Flair, wo der Inhaber persönlich die Cocktails kreiert und mixt.Milchstraße 17

Café Fräulein: Café im Shabby Chique Stil, bekannt für seine Zimtschnecken – Frauenstraße 11

Der verrückte Eismacher: … macht unglaublich verrücktes Eis! – Amalienstraße 77

Kongress Bar: Cocktailbar im Stil der 50er Jahre Theresienhöhe 15

Vintage und Retro Shops

Alexa’s – ist einer der ältesten Vintage Läden in München und absoluter Kult. Seit über 30 Jahren verkauft Alexa True Vintage Mode gemischt mit ein wenig Repros. – Utzschneiderstraße 10

Alexas ist der älteste Vintage Laden Münchens
Der Vintage Flaneur zu Besuch bei Alexa

Maison Chi Chi – Die bezaubernde Chi Chi Bouvet führt mit ihrem Maison Chi Chi einen wunderschönen Vintageladen mit hochwertiger und eleganter Repro-Mode. – Baaderstraße 64

Der Vintage Flaneur beim Retroladen Maison ChiChi in München
Der Vintage Flaneur beim Retroladen Maison ChiChi

Cat with a hat – ein True-Vintage-True-Munich-Laden mit Münchner Originalen – Baaderstraße 53

Cat with a Hat: True Vintage in München
Cat with a Hat: True Vintage in München

Tricia Leonard VintageTrue Vintage Laden in München mit besonders schönem Schmuck. – Baaderstraße 53

Fräulein HeleneHochwertige Damenmode mit VintageflairRumfordstr. 45

Vintage Love – Vintage Love legt großen Wert auf Exklusivität und Einzigartigkeit, daher findet man dort selten ein Teil zweimal. – Frauenstraße 22, 80469 München

Gross Real Wear: Ein spannendes Konzept von hochwertiger Retro-Mode bis Skaterkleidung – Ledererstraße 2

Der Gürtelmacher Thomas W. Beckert – Hier liegen Genie und Wahnsinn eng beieinander –  Sendlinger Str. 49

Cove & Co – Maßanzüge und feine Trachten beim Traditionsmaßschneider – Josephspitalstraße 6

Cove & Co, Maßschneiderei in München
Cove & Co, Maßschneiderei

Hammer und Nagel – Eine echte Werkstatt für Maniküre & Pediküre für Männer, unbedingt ansehen! – Blumenstraße 3

Pomade Shop – weithin bekannter Shop für Pomade, Haar- und Bartpflege – Blumenstraße 3

Gerdismann – kultiger SecondHand-Laden –  Fraunhoferstraße 9 & Barerstr. 74

Ralf’s Fine Garments Seeker for Seekers – ausgewählte Marken und Produkte für Männer, die auf der Suche nach dem Besonderen sind – Fraunhoferstraße 29

Statement Denim Store – Coole Mode für Männer die das Besondere schätzen – Fraunhoferstraße 8

 

Andere Arten von verrückten Läden im Vintage Stil

Omas Köstlichkeiten – Kleiner Laden voll mit Schokolade, Tee, Marmelade und Retro-Geschenkartikeln – Sendlinger Str. 49

Sams & Son -Die coolste Schatzkammer an Antiquitäten die ihr euch vorstellen könnt –  Fraunhoferstraße 23

Szenedrinks & Delikatessen – Klasse statt Masse auch auf dem Tisch – Baaderstraße 66

Hot Wollé – Nur ein Wollladen? Nein, geführt von Petra Perle, einem Urgestein der Münchener Künstlerszene wird es ein Abenteuer – Müllerstr. 50

Haben will – Wundervoller Antiquitätenladen – Fraunhoferstr. 41

Vintage Dance Studio – Alles Vintage, oder was? Steptanz, Burlesque, Charleston, Clogging, Cancan, Vintage Jazz u.v.m. – Maillingerstraße 6

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Frozen Hibiscus – Elegante Vintage Mode mit Augenzwinkern

3 Damen in Vintage Mode von Retro Label Frozen Hibiscus

(Advertorial) Wunderschöne Retro Kleider mit ausgefallenen Details, so kennen und lieben wir das Berliner Modelabel Frozen Hibiscus. Und das nicht erst seit kurzem, schon seit vielen Ausgaben des Vintage Flaneurs ist Designerin Claudia mit ihren Kreationen bei uns zu finden. Derzeit feiert sie mit einer fulminanten Jubiläumskollektion das zehnjährige Bestehen von Frozen Hibiscus. Dazu gratulieren wir ihr herzlich und nutzen die Gelegenheit, Ihnen Label wie Kollektion zu präsentieren.

Beschreib uns kurz dein Vintage Modelabel “Frozen Hibiscus”

Frozen Hibiscus ist ein ein vintage-inspiriertes Label für außergewöhnliche Kleidung im Stil der 20er-50er Jahre sowohl für Damen als auch für Herren. Wir interpretieren diesen Stil, fröhlich-frisch und mit einem Augenzwinkern, neu. Design, Schnitte und Produktion werden ausschließlich in Berlin ausgeführt. Frozen Hibiscus ist quasi eine Berliner Pflanze. Alle Kreationen können auf Wunsch auch auf Maß gefertigt werden.Retro Damen und Herrenmode von Frozen Hibiscus

Was hat dich zu Frozen Hibiscus inspiriert?

Zu Frozen Hibiscus inspiriert haben mich meine Vorliebe zur Hawaiianischen Kultur, dem Tiki-Stil und generellem Faible für die 20er-50er Jahren (Kleidung, Musik, Tanz und Möbel). Der Hibiscus ist die Blume Hawaiis und symbolisiert das fröhliche Lebensgefühl der Hawaiianer, das Frozen steht für das Konservieren der Stile vergangener Zeiten.

Du hast gerade eine neue Kollektion draußen: Magst du uns was zu ihr erzählen?

Die aktuelle Kollektion von Frozen Hibiscus ist eine Jubiläumskollektion. Frozen Hibiscus wird dieses Jahr 10 Jahre alt! Die Kollektion heißt „Vintage Voyage“ und macht eine Reise durch drei Dekaden des letzten Jahrhunderts und durch die letzten 10 Jahre von Frozen Hibiscus. Wir streifen durch die „Seaside Holidays“ der 1930er Jahre mit ihren eleganten, maritimen Strandoutfits, die paradiesischen „Hawaiian Flower“-Looks der 1940s sowie den coolen Beatnik-Style der 1950er „Jazzclubs“. Die Kollektion ist ein Mix aus Designklassikern vergangener Kollektionen und neuen Kreationen. Z.B. wird es vier Overall-Varianten geben, etwas Südseezauber und mexikanische Einflüsse, aber auch Outfits für den Herren. Dieses Mal habe ich dafür mit vier Models gearbeitet: drei bezaubernde Fräuleins und einem adretten Herren.

Outfit Brighton sitzend 2 IMG_5998

Ganz knapp gefragt: Warum Vintage?

Ich liebe die Inszenierung von Looks und einem vermeintlichen Lebensgefühl vergangener Zeiten, aber nicht auf die plakative Art und Weise wie es oft in der Retro-Richtung zu finden ist. Vintage steht heutzutage ja nicht mehr nur für alte, gebrauchte Dinge sondern auch für eine Art Wertigkeit, z.B. Qualität/Haltbarkeit oder einem Wertegefühl, etwas Besonderem mit Geschichte. Ich finde die Übersetzung dazu sehr passend für Frozen Hibiscus: engl. Adjektiv für hervorragend; altehrwürdig; erlesen. Vielleicht wird ein Frozen Hibiscus-Teil auch irgendwann mal ein echtes „Vintage“-Stück, was Jahrzehnte überdauert hat.

Was sind deine Musthaves für die Dame von Welt und den mondänen Herren?

Ein Musthave ist natürlich ein Outfit von Frozen Hibiscus! J Z.B. unser Kleid „Liz“ oder einen unserer Bleistift- oder A-Linienröcke mit schicker Bluse oder Kurzpullover oder einer unserer Overalls. Für die Herren empfehle ich eine unserer Bundfaltenhosen, Hemden oder Weste.

Was würdest du unseren Lesern gerne mitgeben?

Habt Spaß an eurer Kleidung, die Konfektionsgröße ist irrelevant. Sie sollte nur richtig sitzen. Investiert in hochwertige Kleidungsstücke, dann habt ihr länger was davon. Und nicht zu vergessen: unterstützt die kleinen Labels und Läden, denn sie können euch die beste Beratung geben und auf eure Wünsche eingehen, um euer Lieblingsteil zu finden! Aloha!

Stöbern Sie durch unsere Galerie unten!

Sie finden die aktuelle Kollektion von Frozen Hibiscus hier