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„Der wundervoll weibliche Vintage Virus“ – Ein Interview mit Heike Merkle von Death by Dress

Vintage Kostüm von Death by Dress

(Advertorial)

Heike Merkle entwirft mit viel Enthusiasmus für ihr Frankfurter Label Death by Dress wundervolle Vintage Kleider und liebt es, die Persönlichkeit ihrer Kundinnen zum Strahlen zu bringen. Für den Vintage Flaneur hat sie sich die Zeit genommen einige Fragen rund um ihr Label zu beantworten.

Liebe Heike, du bist eine ausgebildete Damenschneiderin und Bekleidungstechnikerin; wann begann deine Leidenschaft für Kleidung und wann kam der Entschluss, Death by Dress zu gründen?

Death by Dress entstand in einer Zeit, in der es mir nicht gut ging: Nach einem Burn-out 2011 wusste ich, dass ich mein Leben ändern muss. Mich um mich selbst kümmern, das war jetzt angesagt. Ich reduzierte meine Arbeitszeit und machte eine Stilberatung, ja wirklich 😉 In der Zeit traf ich mich regelmäßig mit lieben Freundinnen zu einem Creative Sunday und da hat mich dann die Freude am Kleider designen und nähen wieder gepackt. Nach über 25 Jahren (!) holte ich die Nähmaschine aus dem Schrank und habe angefangen wieder zu nähen, erstmal nur für mich. Meine Freunde motivierten mich, meine Kleider auf einem Designmarkt in Frankfurt zu präsentieren.  Das Feedback war so überwältigend, dass ich mich entschloss Death by Dress nebenberuflich zu betreiben. 2016 habe ich in Frankfurt Höchst ein kleines Atelier angemietet, wo ich nun meine Kleider designe, anfertige und meine wundervollen Kundinnen empfangen kann. Im gleichen Jahr stellte ich fest, dass mein damaliger Arbeitgeber, für den ich immer noch zu 60% tätig war, nicht mehr zu mir und meinen Wertevorstellungen passte. Ich konnte mich damit nicht mehr arrangieren. Seit 2018 stehe ich nun auf eigenen Füßen und arbeite auf eine Weise, die mich erfüllt und zufrieden macht.Vintage Kleid von Death by Dress

Wofür steht Death by Dress? Worauf legst du besonderen Wert bei deinen Entwürfen?

Death by Dress steht für authentische und wundervoll weibliche Mode. Ich liebe Kleider, die die Persönlichkeit einer Frau unterstreichen – ganz gleich welche Figur sie hat. Und wenn Sie dazu noch die Weiblichkeit einer Frau betonen, ist das wunderbar. Es gibt keinen Grund die Weiblichkeit einer Frau zu verstecken. Auch als emanzipierte Frau möchte ich mich stilvoll und weiblich kleiden und das zu jedem Anlass passend. Ich möchte mich nicht uniformiert und der Männerwelt angepasst kleiden müssen. Und in welcher Zeit waren Frauen weiblicher und stilvoller gekleidet als in den 30er bis 60er Jahren? Ich finde es herrlich diesen schönen Kleidungsstil heute mit Selbstbewusstsein und Emanzipation in Einklang zu bringen.

Es ist wichtig, dass die Kleider alltagstauglich sind. Also in jeder Situation getragen werden können, ob im Business, auf dem Spielplatz mit den Kindern, beim Rad fahren oder bei einer Einladung. Dabei lege ich Wert auf eine hohe Qualität und darauf, dass die Kleider waschbar sind. Nichts ist schlimmer, als Kleidungsstücke, die in die Reinigung gegeben werden müssen. Auch verwende ich überwiegend Baumwolle, Leinen, Schurwolle mit Kaschmir oder Seide. Polyester vermeide ich soweit wie möglich, maximal als Beimischung.

Vintage Kostüm von Death by Dress

Die Kleider von Death by Dress sind limitierte Maßanfertigungen, wie entstehen diese Kleider bzw. wie entwickelst du mit deinen Kundinnen den Traum vom Kleid? Hast du verschiedene Schnittmuster oder können noch eigene Ideen eingebracht werden?

Ich orientiere mich nicht an Trends weder bei Farbe, Muster oder Stil. Es interessiert mich auch nicht, was gerade angesagt ist. In erster Linie orientiere an dem, was mir gefällt und was ich selbst tragen möchte – auch wenn ich selbst nicht alles anziehen kann. Umso mehr freue ich mich darüber, dass es so viele verschiedene Frauentypen gibt, für die ich Kleider kreieren darf. Inspiration finde ich in Schnittmusterheften aus den 1930er und 1950er Jahren. Wenn mein Herz beim Anblick eines Kleides zu pochen anfängt, entwickle ich aus diesen Vorlagen einen neuen, modernisierten Schnitt für Death by Dress. Stoffe kaufe ich oft nach Bauchgefühl – und manchmal liegt ein Stoff dann zwei Jahre im Regal. Irgendwann lese ich etwas oder sehe auf einer Ausstellung ein Bild und plötzlich ist sie da, die Idee für dieses neue, ganz individuelle Kleid.

Und ganz wichtig ist das Feedback meiner Kundinnen. Bekommen Sie viele Komplimente wird der Schnitt in der kommenden Saison beibehalten und weiterentwickelt.

Ich habe pro Saison verschiedenen Schnittmuster die man mit meinen Stoffen kombinieren kann. Individuelle Anpassungen sind immer möglich. Manche Kundinnen wollen lieber kleine Ärmel an Ihren Kleidern, andere wiederum mögen das Kleid gerne kürzer oder, wenn es zum Kleid passt, auch lieber mal einen engeren Rock. Das sind Wünsche, auf die ich im Atelier eingehen kann.

Vintage Kleid von Death by Dress

Was ist für dich das Besondere an den Kleidern im Vintage und Retro-Stil?

Dass sie so wunderbar weiblich sind. Sie machen die Welt bunter und vielfältiger. Und man bekommt als Frau ganz viel Komplimente von Männern und vor allen Dingen auch Frauen. Ganz spontan und ganz ehrlich. Was gibt es Schöneres! Viele Menschen freuen sich diesen Stil auf den Straßen zu sehen, auch wenn Sie sich selbst noch nicht trauen, weil frau damit auch auffällt. Aber vielleicht können wir ja die eine oder andere mit dem wundervoll weiblichen “Vintage-Virus“ infizieren. 😉

Welche Kleider, welche Farben, Themen und Schnitte wird man im Frühjahr bei Death by Dress finden?

Wie immer wird es sehr vielfältig und bunt, sowohl bei der Schnittführung, als auch bei den Mustern, sodass jede Frau ein Lieblingskleid für sich finden kann! Zusätzlich werden wieder feine Jäckchen und Mäntel für die Übergangszeit dazu kommen.

Herzlichen Dank, liebe Heike, für das Interview!

 

Mehr von Death by Dress zeigen wir Ihnen auch in unserer aktuellen Ausgabe Nr.26.

Zur Webseite von Death by Dress geht es hier entlang.

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„Wir legen Wert auf Entschleunigung & Qualität.“ – Anna von Dotty & Dan im Interview

Dotty & Dan. Vintage Kleider aus Berlin

(Advertorial)

In Werneuchen bei Berlin befindet sich eine kleine Perle für Vintage-Liebhaber namens Dotty & Dan. Dort werden alle fündig, die sich schöne Vintage Kleidung mit hoher Qualität und ein ganz besonderes Shoppingerlebnis wünschen. Die wunderbare Anna von Dotty & Dan hat sich die Zeit genommen, uns ein paar Fragen rund um ihren persönlichen Vintage Lifestyle und natürlich ihr Geschäft zu beantworten.

Liebe Anna, was bedeutet Vintage Lifestyle für dich? Und wann begann deine Leidenschaft für Vintage?

Vintage Lifestyle assoziiere ich mit den Glanzzeiten des alten Hollywoods. Ich fand schon immer Menschen, welche ihren eigenen Stil haben und nicht jedem Modetrend folgen sehr interessant. Von klein auf habe ich gern mit meiner Oma alte Filme gesehen und war schon damals besonders von der Kleidung angetan. Aber ebenso mag ich noch heute die Etikette der alten Zeit.

Dotty & Dan und das Team dahinter.
von links nach rechts: Tochter Julia, Annas Mann Micha, Anna selbst und Stefan (guter Freund und stetiger Helfer).

Trotz allem entdeckte ich die Leidenschaft erst für diesen Stil mit meinem Umzug nach Berlin im Jahr 2010.

Wann kam der Entschluss, einen Laden für Vintage und Rockabilly Mode zu eröffnen?

Ich wollte mich schon lange beruflich verändern und etwas Neues probieren. Im Jahr 2016 wurde dann aus einer fixen Idee ein handfestes Konzept. Dank großer Unterstützung meines Mannes konnte ich meinen Traum verwirklichen und meine Leidenschaft für diese Mode mit meinen Kunden teilen. Am 24. September 2016 wurde das Geschäft dann eröffnet.

Welchen Stil findet man bei Dotty & Dan? Welche Marken bietet ihr an?

Bei uns findet man Vintage-Mode aus den 40er bis 60er Jahren und natürlich auch den Rockabilly-Style. Wir sind stets auf der Suche nach europäischen Labels und Firmen aus Deutschland. Mir ist es besonders wichtig kleinere Unternehmen, wie JessiAnn Collection, Petticoatwelt, Funkelzucker, Pompy´s Pomade, Miss Apple Blossom usw. zu unterstützen.

Man findet bei uns außerdem Labels wie emmy design Schweden, Daisy Dapper, Very Cherry, Diefenthal 1905, Club of Gents, King Louie, mademoiselle yeye, Kleinkariert, Rumble59 uvm.

Einblick in Dotty & Dan

Was wird bei Dotty & Dan ganz großgeschrieben und wofür seid ihr bekannt?

In unserer schnelllebigen Zeit haben wir uns das Ziel gesetzt mit unserem Geschäft einen Ort der Entschleunigung zu schaffen. Wir möchten mit unserem Geschäft erreichen, dass sich die Menschen hier wohlfühlen, sich Zeit nehmen, und wenn es auch nur ums Kontakte-knüpfen geht. Wir möchten erreichen, dass der Kunde zufrieden unseren Laden verlässt. Wir legen Wert auf Authentizität, Individualität und möchten, dass sich der Kunde rückbesinnt auf Werte und Qualität, da diese heutige „Geiz ist geil“-Mentalität viele Einzelhändler kaputt macht.

Hast du ein paar persönliche Tipps für den winterlichen Vintage Look? Was kann man im Januar, wenn man das graue, kalte Wetter schon langsam satt hat, tragen?

Ich persönlich trage gern Tweed (z. B. den Winterrock Polly von JessiAnn Collection) und Tartan (z.B. von Vivien of Holloway). Diese Stoffe gepaart mit einem Strickrolli oder Schluppenbluse mit Weste wärmen und sehen immer elegant aus. Und nicht zu vergessen: ein Hut! Das macht das Outfit in meinen Augen erst perfekt!

Ganz lieben Dank, Anna, für das Interview!

 

In Ausgabe 25 konnte der Vintage Flaneur übrigens auch schon tolle Outfits von Dotty & Dan präsentieren!

Zur Webseite & zum Onlineshop von Dotty & Dan geht es hier lang.

Dotty & Dan Logo

 

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Modistin Bea Kahl vom Atelier Behauptungen im Interview

Hutmode vom Atelier Behauptungen aus Solingen

(Advertorial)

Bea Kahl ist gelernte Modistin und u.a. spezialisiert auf Vintage Hutmode, in ihrem Atelier Behauptungen in Solingen entwirft sie individuelle Modelle für Hutbegeisterte und gibt in ihren Kursen die Geheimnisse der Hutmacherkunst an Interessierte weiter. Dem Vintage Flaneur hat sie ein paar Fragen rund um ihren Beruf und ihr Atelier beantwortet:

Erzählen Sie uns ein bisschen von Ihrem Werdegang: wie sind Sie zu Ihrem wunderbaren Beruf gekommen?

Ein Handwerkberuf sollte es sein, das war klar. Ich erinnere mich an meine ersten Designversuche, die ich als Kind mit meiner Barbiepuppe umgesetzt habe und die Freude, die ich daran empfunden habe. An den Beruf der Modistin habe ich zunächst gar nicht gedacht als ich einen Ausbildungsplatz suchte.  Aber das Schicksal wollte es, dass mir dieser Beruf zur richtigen Zeit über den Weg gelaufen ist und es fühlte sich sofort zweifellos richtig an.

Gelernt habe ich von 1987 bis 1989, in einem kleinen Hutgeschäft in Düsseldorf.  Nach einigen Jahren Berufserfahrung, unter anderem als Filialleiterin in einem Hutgeschäft auf der Düsseldorfer Königsallee, habe ich 1993 die Meisterschule in Abendform besucht und die Prüfung 1994 abgelegt. Während meiner Kindererziehungszeit war es praktisch, mein Atelier zu Hause zu haben.  Dort entstanden Hutmodelle, die ich auf Kunsthandwerkermärkten verkaufte.Hüte aus der Kollektion des Atelier Behauptungen

Vor vier Jahren dann, habe ich mich getraut im Solinger Künstlerviertel, den alten Güterhallen im Südpark, ein schönes großes und lichtes Atelier anzumieten. Außerdem war mir immer wichtig, das Wissen dieses wundervollen Handwerks weiter zu tragen, deshalb engagiere ich mich seit 1998 ehrenamtlich, als Mitglied im Meisterprüfungsausschuss für Modisten bei der Handwerkskammer in Aachen. Und seit dieser Zeit gebe ich auch mein Wissen der Hutmacherkunst in Kursen an Interessierte weiter. In gemütlicher Atmosphäre und einer Gruppe von höchstens 5 TeilnehmerInnen biete ich in meinen Kursen die Gelegenheit, intensiver auf die Kreativität, Wünsche  und Experimentierlust der TeilnehmerInnen einzugehen und eigene Hüte zu kreieren. Stolz kann ich behaupten, dass einige meiner Schüler den Weg in ihre eigene Selbstständigkeit gefunden haben.

Hutmacherin Bea Kahl vom Atelier Behauptungen

Was ist das Besondere am Atelier Behauptungen? Was zeichnet Sie und Ihre Kreationen aus?

Erst einmal…  ich liebe Wortspiele. Behauptungen ist mir eines Nachts einfach vor mein inneres Auge gehüpft. Der Name spielt auf das Haupt und auch seine Bedeckung, den Hut an; das Haupt zu bedecken, heißt auch es zu schützen. Und in der heutigen Zeit, in der das  Huttragen eher etwas Besonderes ist,  muss man sich mit Hut schon durchsetzen, sprich behaupten. Zudem finde ich es immer wieder spannend, die Behauptung „Ich habe gar kein Hutgesicht“ zu widerlegen.

Ich bin Mitglied in einem Kunstverein, der jedes Jahr 2 Feste unter einem bestimmten Thema ausrichtet.  Jedes Atelier setzt dieses Thema in seinem Gewerk um. Dies ist natürlich eine sehr kreative Zeit. So entstehen sehr außergewöhnliche Modelle, die auf der Grenze zwischen Design und Kunst liegen. Diese knisternde Atmosphäre zieht Menschen an, die Gefallen haben an den Besonderheiten, die sich hier entwickeln.

Und natürlich wünsche ich mir sehr, dass der Hut  wieder mehr zum Alltag gehört. Deshalb machen alltagstaugliche Hüte mit einem besonderen Touch an Individualität ein großes Spektrum meiner Kreationen aus. Meine Damenhüte und Herrenhüte sind in ihren Stilen so mannigfaltig wie es Persönlichkeiten gibt. Oft dienen meine Modelle als  Ausgangspunkt.  Dann erarbeite ich mit den Kunden/Innen zusammen Farbe und Material für eine neue Anfertigung , der Hutkopf  und der Hutrand werden den Proportionen der Träger/Innen angepasst und das Material nach Zweck gewählt.

Zu welchen Anlässen kaufen die Menschen heute gerne Hüte?

Zum Schutz, vor Wind und Wetter, für festliche Anlässe und natürlich zum  Ausdruck seiner Persönlichkeit. In den letzten Jahren ist die Vintagemode ein wichtiger Bestandteil meiner Kollektion geworden. Da die  Romantik und Weiblichkeit vergangener Jahrzehnte wieder aufgeblüht ist, besteht ein steigendes Interesse an diesen Hutmodellen. Ich liebe zum Beispiel den New Look der 1940er Jahre und die Hutmode der 20er.

Vintage Hut aus dem Atelier Behauptungen

Der Hut ist wieder zum Individualisierungsmerkmal geworden. Im Gegensatz zu früher, als es gar keine Frage war ob mit Hut oder ohne, ist es in der heutigen Zeit so, dass man sich entschließen muss Hutträger zu werden.  In diesem Stadium ist es wichtig ganz sensibel zu beraten. Wer Huträger werden will, muss erst mal seinen eigenen Stil finden, in dem er sich authentisch fühlt. Jede Kopfbedeckung sollte eine Einheit mit seinem Träger bilden und nicht wie ein Fremdkörper auf dem Kopf thronen. Und es braucht Zeit und Muße bis sich der Blick in den Spiegel nicht mehr fremd anfühlt.

Wer Hutträger werden möchte, sollte sich die Zeit nehmen und bei jeder sich bietenden Gelegenheit Hüte probieren. Er wird dann mit der Zeit merken, wie sich der Blick auf sich selber verändert. Das Persönliche entwickele ich oft mit meinen Kunden zusammen, so wird der Bezug zum neuen Hut vertrauter.

Welche Hutformen und Materialien sind besonders gut für die nasskalte Jahreszeit geeignet?

Filze sind von ihrer natürlichen Eigenschaft her wärmend und wasserabweisend und deshalb sehr gut für die nasskalte Jahreszeit geeignet. Getragen werden zur Zeit eher unkomplizierte großrandige Hüte oder Schirmkappen, die den Kopf vor Regen schützen. Und warme Kappen, die die Ohren bedecken.

Wärmende Hutmode für den Winter

Welche Farben sind im Winter besonders beliebt?

Ganz ehrlich… ich richte ich mich nicht wirklich nach dem, was so jedes Jahr von wem auch immer vorgegeben wird. Bei hochwertigen Hüten legen meine Kunden sehr viel Wert darauf, dass sie die Hüte mehrere Jahre tragen können. Deshalb sind die klassischen Farben schwarz, grau, blau, rot, bordeaux, wie eh und je, immer besonders beliebt, da sie sehr kompatibel sind. Aber auf Wunsch fertigen ich natürlich auch Hüte in jeder andere Farbe an.

Ein Hut begleitet seinen Besitzer mehr als nur eine Saison, haben Sie ein paar Tipps für die richtige Aufbewahrung und Pflege?

  • Ein Hut, den sie regelmäßig tragen, sollte einen Platz im Kleiderschrank oder auf der Garderobe haben. Der Hutrand sollte frei hängen, damit er seine Form behält.
  • Filzhüte, die feucht geworden sind, trocknen sie formgerecht bei Zimmertemperatur.
  • Polstern Sie den Hutkopf mit Seidenpapier aus und stellen sie den Hut dann zum trocknen auf eine Flasche oder ähnliches.
  • Staub entfernen Sie mit einen Fusselbürste.
  • Im Sommer bewahrt man einen Filzhut am besten in einer Schachtel auf. Polstern sie die Schachtel mit Seidenpapier aus damit Hutkopf und Hutrand geschützt sind. Zum Mottenschutz legen Sie eine Nelke oder Sandelholz mit in die Schachtel.
  • Einen Stroh- bzw. Panamahut sollte man in einer aufgeblasenen Plastiktüte aufbewahren um ihn vor dem Austrocknen zu schützen.
  • Mehr Brillianz bekommt der Hut wieder, wenn sie ihn mit einer weichen Bürste und mit Dampf aus dem Wasserkessel oder Wasserkocher abbürsten

 

Herzlichen Dank an Bea Kahl vom Atelier Behauptungen für das schöne Interview!

 

Atelier BehauptungenAtelier Behauptungen - Logo

Alexander-Coppel- Str. 24

42651 Solingen

Mehr Infos zum Atelier Behauptungen & zu den Hutkursen finden Sie hier.

 

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Die Frau für Glamour pur – Visagistin Dorothée Hartmann im Interview

Make-up Kunst von Visagistin Dorothée Hartmann

(Advertorial) In der aktuellen Ausgabe des Vintage Flaneurs finden Sie eine wunderbar glamouröse Modestrecke mit Abendmode im Stil der 20er Jahre. Den hollywoodreifen Look mit Wasserwelle und perfektem Make-up verdanken unsere Models in diesem Fall der Stylistin Dorothée Hartmann, die sich und Ihre individuellen Make-up Kreationen in dem folgenden Interview einmal genauer vorstellt:

Erzähl uns ein bisschen davon wie du zu deinem Beruf gekommen bist: wann hast du dich entschieden Visagistin zu werden und seit wann arbeitest du in diesem Job?

Mir war schon sehr früh in meiner Jugend klar, dass ich einen kreativen, handwerklich ausgerichteten Beruf ergreifen wollte. Außerdem habe ich sehr früh verstanden, dass es mir sehr liegt, die weibliche Schönheit, Vielfältig- und Wandelbarkeit so zu beeinflussen, dass eine neue, andere und wunderschöne Frau entsteht.
Es passte für mich perfekt Kosmetik, Ästhetik, Glamour, Frausein, historische Stilepochen, Perfektion, Farben und Materialen einsetzen zu können. Das alles waren Ursachen und Beweggründe, die mich beeinflusst haben.
All die unterschiedlichen Facetten zu vereinen und einen eigenen Wiedererkennungswert meiner Arbeiten zu schaffen waren für mich die primären Überlegungen, die mich veranlassten diesen Beruf zu wählen, der mir die Möglichkeit gibt meiner Kreativität freien Lauf zu lassen und einen ganz eigenen Stil zu schaffen.
Heute bin ich seit 27 Jahren im TV, Foto-, Show- und Kunstbusiness tätig.

Make-up Kunst von Visagistin Dorothée Hartmann

Was macht deinen speziellen Stil aus? Wofür bist du bekannt?

Mein Ziel heute ist es weibliche, hyper-glamouröse Zauberwesen entstehen zu lassen. Kreationen aus perfektem Make-Up, Handarbeit mit individueller Handschrift, und z.B. Reptilienhäute mit Strass, Perlen und Glimmer, Spitzenmalerei, Netze, Netzoptiken sind Kennzeichen meiner Arbeit. Stylitisch biete ich eine Kombination aus Haute Coiffeure (selbstentwickelte Haarteile), Facepaint (Spitzenoptiken) und Bodypaint (Lingerie, Dessous, Glamour und Skelette).

Somit bin ich in der Branche bekannt für handgemalte Spitzen-Schleier in 3 D-Optik mit Strass Elementen, Perlen, Federn etc.

Bodypainting von Visagistin Dorothée Hartmann

Für wen arbeitest du bzw. hast du schon gearbeitet? Und in welcher Art von Kooperation arbeitest du am liebsten?

Ich habe schon für sehr viele Unternehmen, Fernsehshows wie z.B. Wella, L’Oreal, Henkel, Marbert, für RTL, den WDR, Brainpool, die Harald Schmidt Show, das 40 jähriges Porsche Design Event in LA 2012, die Show für Mercedes Benz S-Class Coupe/weltweite Werbekampagne mit Start auf der IAA 2013 gearbeitet, nehme aber auch Aufträge von privaten Personen an, die sich in eine völlig andere, glamouröse Person verwandeln möchten, je nach Anlass.
Dass ich in erster Linie allein arbeite, ergibt sich schon aus den besonderen Anforderungen an meinen Job und die Einzigartigkeit der Ergebnisse, die erzielt werden sollen und die nur durch meine Fähigkeiten entstehen können. Dabei kann mir vielleicht jemand assistieren, jedoch nie wirklich helfen!

In unserem 20er Jahre Shooting für die Ausgabe 25 hast du den Models Spitzenornamente mit Perlen gezaubert, wo hast du diese Make-up Kunst gelernt?

(Dorothée lächelt.)

Die Kunst des Malens von Netzen- und Spitzenschleiern konnte mir niemand vermitteln oder beibringen, ich habe mir diese Techniken selbst in sehr mühevollem autodidaktischem Lernen erarbeitet und heute zu einer so hohen Perfektion entwickelt, dass dieses auch nicht ohne weiteres reproduzierbar ist. Somit kann ich diese Technik sehr exklusiv anbieten!

Hast du ein paar Tipps für unsere Leserinnen für ein perfektes Vintage Make-up?

Für das perfekte Vintage Make-Up müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein bzw. unbedingt beachtet werden:

  1. Schneewittchen Make-Up als Basic Teint
  2. Pfirsich Rouge oder Pompon Wangen
  3. Lange falsche Wimpern
  4. Blutrote, matte Lippen
  5. Lange, mandelförmig gefeilte rote Fingernägel
  6. Pechschwarzer, 5oer Jahre-Style geschwungener Sophia Loren Eyeliner
  7. Eleganter, locker frisierte Chingion (Haare) oder Lockenmähne

Die einfachste Lösung ist natürlich mich zu buchen.
Ich bin erreichbar unter dorothee.hartmann@icloud.com

 

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Vintage Weihnachten – Weihnachtsbräuche und -symbole

Vintage Weihnachten - Bräuche und Symbole

Weihnachten – das ist ein überaus verheißungsvolles Wort! Jeder von uns verbindet mit der Vorweihnachts- und Festtagszeit sicherlich ganz spezielle Erinnerungen aus Kindertagen. Für die meisten von uns gehört der Duft von Plätzchen in die Adventszeit, ebenso wie Kerzenschein und Zeit mit der Familie. Unvorstellbar außerdem: Ein Weihnachten ohne den lichtgeschmückten Weihnachtsbaum und das oft üppige Festtagsessen.

Um ein richtiges Vintage Weihnachten zu feiern, ist mehr nötig als das perfekte retro Styling für sie und ihn oder true vintage Christbaumkugeln. Weihnachten bedeutet vor allem Zeit für Familie und hat viel mit Tradition und Brauchtum zu tun. Für einige Familien gehört es z.B. bis heute zum Heiligen Abend, in die traditionelle Christmette zu gehen und manche stellen noch immer, wie schon ihre Eltern und Großeltern, eine Weihnachtskrippe in ihrem Wohnzimmer auf.  Eine gute Gelegenheit, den Bräuchen und Symbolen der Adventszeit und der Weihnachtstage einmal auf den Grund zu gehen!

Vorweihnachtszeit – Wann kommt endlich das Christkind?

Zur Vorweihnachtszeit gehört ganz klar der Adventskranz. Mit jedem Adventssonntag wird eine weitere der vier Kerzen entzündet bis das Weihnachtsfest endlich vor er Tür steht. Der Adventskranz geht dabei auf den Hamburger Erzieher Johann Hinrich Wichern zurück, der 1839 für die Kinder in seinem Haus einen Holzkranz mit 23 Kerzen baute. An jedem neuen Morgen durfte eine weitere Kerze angezündet werden. Unser heutiger Adventskranz aus Tannengrün ist eine vereinfachte Version dieses Holzkranzes und hat zog erst um 1900 in jeden weihnachtlich gestimmten Haushalt ein.

Auch der bei Kindern wie Erwachsenen so beliebte Adventskalender gehört in die Vorweihnachtszeit. Bis zum Heiligabend darf jeden Tag ein neues Türchen geöffnet werden. Dabei gibt es den Adventskalender tatsächlich noch gar nicht so lange: Die fabelhafte Idee hatte ein Unternehmer aus München im Jahr 1903: er druckte einen Kalender mit 24 Feldern, auf den Kinder zunächst bunte Bilder kleben konnten. Die Idee, hinter den Zahlen und Türchen Schokolade oder andere Süßigkeiten zu verstecken, entwickelte sich sogar noch sehr viel später.

Vintage Weihnachten - Bräuche und Symbole
Fotos aus Ausgabe 19: Fotografie und Bearbeitung: Jamari Lior, H&M: Christina vom Little Shop of Beauty in Bonn, Model: Paula Walks.

O Tannenbaum – Der Weihnachtsbaum

Zum Weihnachtsfest gehört hierzulande ein passender Baum, d.h. eine schöne, dunkelgrüne Tanne, die dann mit allerlei Glaskugeln, Figuren, Strohsternen, Kerzen und wahlweise ganz viel Lametta behangen wird.

Schon im Mittelalter galten grüne Zweige in der Winterzeit als Hoffnungsträger, sie standen für neues Leben und so hängte man Misteln, Tannen- und Eibenzweige auf, um damit in der kalten Weihnachtszeit das Leben zu feiern und böse Geister fern zu halten.

 

Im Mittelalter wurde das Weihnachtsfest übrigens öffentlich gefeiert: dazu gehörten schon damals Weihnachtsmärkte, Festumzüge auf den Straßen und Krippenspiele in den Kirchen. Die meisten Weihnachtsbäume wurden öffentlich auf großen Plätzen aufgestellt, ganz ähnlich wie die Maibäume und sie hießen dementsprechend auch Weihnachtsmaien.

Einer der ersten erwähnten Weihnachtsbäume stand 1419 im Freiburger Heilig-Geist Spital. Er war nicht wie heute üblich mit Glasschmuck und Kerzen versehen, sondern wurde mit Lebkuchen, Äpfeln und Nüssen behängt, die dann am Neujahrstag geplündert werden durften.

Erst mit der Aufklärung, in deren Kontext die teils bis ins Mittelalter zurückreichenden Bräuche als Aberglauben bekämpft wurden, hielt das Weihnachtsfest in die immer wichtiger werdende Familie und den geschützten Privatraum Einzug und so fand auch der Weihnachtsbaum allmählich seinen Weg in die Wohnzimmer, zunächst allerdings vornehmlich in protestantischen Familien. Für Katholiken war weiterhin die Weihnachtskrippe die wichtigste Requisite der Weihnachtszeit.

Es glitzert und funkelt – Der Christbaumschmuck

Für viele von uns gehören Lichter an den Weihnachtsbaum und wahrscheinlich kennt jeder von uns einige Verfechter der Tradition, nur echte Kerzen an den Baum zu stecken und die Lichterketten mit Nicht-Achtung zu strafen. Die Tradition, den Weihnachtsbaum, mit Kerzen zu schmücken, ist übrigens noch gar nicht so alt. Erst im 19. Jahrhundert und mit den Stoffen Stearin und Paraffin brachte das Kerzenlicht weihnachtliches Leuchten in die Haushalte und an den Tannenbaum.

Ebenso verhält es sich mit den gläsernen Christbaumkugeln, im 18. Jahrhundert behängte man die sogenannten Zuckerbäume noch mit Süßigkeiten, Äpfeln und Nüssen, die gerne auch schon vergoldet sein durften. Wann genau dann die große Produktion der gläsernen Weihnachtsbaumkugeln einsetzte, kann offenbar nicht mehr mit Sicherheit zurückverfolgt werden. Es existiert z.B. die Geschichte, dass sich im Jahr 1847 einer der traditionellen Glasbläser in Lauscha die schönen Äpfel und Nüsse für den Baum nicht leisten konnte und sich den Baumschmuck daher selbst aus Glas anfertigte. Belegbar dagegen ist, dass 1848 in Lauscha ein erster Auftrag über sechs Dutzend Glaskugeln aufgegeben wurde.

Vintage Weihnachten - Bräuche und Symbole
Fotos aus Ausgabe 19: Fotografie und Bearbeitung: Jamari Lior, H&M: Christina vom Little Shop of Beauty in Bonn, Models: Teresa von Thée & Paula Walks.

Christkind, Santa Claus & Co

Am 24. Dezember hat all das Warten dann endlich ein Ende: an Heiligabend kommt das Christkind (oder in vielen Familien inzwischen der Weihnachtsmann) und legt die Geschenke unter den festlich geschmückten Tannenbaum. Doch das ist nicht überall der Fall: In den Niederlanden dagegen ist nicht der 24. Dezember der höchste Weihnachtstag, sondern der Nikolaustag und damit der 6. Dezember. In Großbritannien, den USA und Australien bringt Santa Claus oder Father Christmas die Geschenke durch die Schornsteine in die Häuser und die Bescherung folgt erst am Morgen des 25. Dezembers.

Abseits von diesen inzwischen schon allseits bekannten Figuren der Weihnacht gibt es aber auch noch andere spannende Weihnachtsbräuche und Symbole: in Spanien sind es beispielsweise die Heiligen Drei Könige, die den Kindern am 6. Januar die Geschenke bringen und ihre Ankunft wird schon am Tag zuvor mit großen Straßenumzügen gefeiert. Während in Spanien fast überall Weihnachtskrippen aufgestellt werden, finden sich unsere so geliebten Weihnachtsbäume eher selten.

In Italien ist Weihnachten (natürlich!) ebenfalls ein großes Familienfest, auch hier werden die Kinder am Dreikönigstag beschenkt, hier ist es allerdings die weise Hexe Befana, die durch die Kamine in die Häuser rutscht und in den Schuhen der Kinder Geschenke hinterlässt. In einigen Teilen des Landes werden die Kinder auch schon am Heiligen Abend durch das Gesû bambino (das Christkind) oder von Babbo Natale, eine Version des Weihnachtsmannes, beschenkt.

Auch, wenn es sicher noch sehr viel mehr zu den vielen Symbolen der Weihnachtszeit zu sagen gäbe, endet hier unser kleiner Ausflug durch die Welt der Weihnacht, der sie hoffentlich ein wenig auf diese besondere Zeit des Jahres einstimmen konnte.

Erzählen Sie uns doch gerne in einem Kommentar von Ihren speziellen Bräuchen und Erinnerungen oder was Sie traditionellerweise an Ihren Weihnachtsbaum hängen.

Abendmode für die Festtagszeit, jede Menge Geschenktipps, Do it Yourselfs und vieles mehr finden Sie auch in der Weihnachtsausgabe 25.

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True vintage Schuhe – Schicke Fußbekleidung von Retro Unique

vintage Stiefel von Retro Unique

(Advertorial) Alle, die sich das ehrgeizige Ziel gesetzt haben, wirklich true vintage zu leben, wissen es schon längst: Ein true vintage Outfit will von Kopf bis Fuß durchdacht sein! Also gehören zu Kleid, Hut und Handtasche auch die passenden vintage Schuhe oder Stiefel und in dieser Hinsicht wird man bei Retro Unique sicherlich fündig und auch alle mit einem Faible für Bikerboots und Westernstiefel sind bei Retro Unique an der richtigen Adresse.

Lesen Sie unser kleines Interview und erfahren Sie mehr über Retro Unique und das außergewöhnliche Sortiment des Shops, der Vintageherzen höher schlagen lässt:

Wofür steht Retro Unique?vintage Stiefel von Retro Unique

Retro Unique gibt es seit dem Jahr 2006 und steht für ein Unternehmen welches mit Herzblut vintage Schuhen ein zweites Leben bei einem neuen Liebhaber einräumt. Wir legen viel Wert auf eine hochwertige Aufarbeitung unserer Lederstücke. Ein kompromissloser Kundenservice ist für uns genauso wichtig wie die Qualität unserer Ware.

Woher kommt Ihre Leidenschaft für vintage Schuhe?

Es ist einfach schön, an Frauenbeinen hübsche Stiefel und Schuhe zu sehen. Unsere vintage Schuhe heben eine Einzigartigkeit Ihrer Trägerin hervor; es ist eine Gegenbewegung zur Massenware unserer aktuellen Zeit. Ein gelungenes vintage Outfit, am besten natürlich mit einem unserer Paar Schuhe, belohnt uns für die umfangreiche Arbeit, die wir vor dem Einstellen unserer Artikel haben.vintage Stiefel von Retro Unique

Wo finden Sie all die außergewöhnlichen Second Hand Modelle und worauf achten Sie bei der Auswahl?

Die Ware kommt größtenteils aus alten Schuhmachereien, aus Theater- und Filmfundus sowie aus dem Ausland, wie z.B. unsere Western- und Bikerstiefel.

Welche Bandbreite kann der Kunde bei Ihnen finden, sind Sie auf bestimmte Jahrzehnte oder bestimmte Modelle spezialisiert?

Wir haben derzeit 70er-90er Westernstiefel und Bikerstiefel für Sie & Ihn, 50er-90er Schnürschuhe im Granny Stil der 20er Jahre sowie Damenstiefel der 70er-90er Jahre im Sortiment. Für Wünsche oder Bestellungen außerhalb dieses Sortiments sind wir aber immer offen und bemühen uns diese Ware dann zu besorgen im Rahmen unseres Möglichen.

Welche Schuhmodelle sind gerade jetzt zu Beginn der kälteren Saison beliebt? Was bieten Sie im Herbst und Winter an?

Derzeit haben wir unseren Shop um mehrere, hunderte Paare von Damenstiefeln und Schnürschuhen bereichert. Da bleibt kein Stil unberührt; einige unserer Modelle sind sogar gefüttert und somit bestens für die kalte Jahreszeit geeignet.

Schauen Sie doch einfach mal bei Retro Unique vorbei: www.retro-unique.de und www.retrounique.de

Mehr Schuhe im Vintage-Stil finden Sie auch im Vintage Flaneur.

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„An einem Tag mit Hut ist man nicht in Eile“ – Hutmacherin Antia im Interview

Fräulein Zauberhaft und Antia - Die Hutmacherin

(Advertorial) In Ausgabe 24 des Vintage Flaneurs präsentieren wir Ihnen alles rund um den vintage Hut und zeigen schöne Hutmode passend zum Herbst. Auch von Antia – der Hutmacherin ist in der Ausgabe 24 der ein oder andere wundervolle vintage Hut zu sehen. Als gelernte Modistin hat sie natürlich besonders viel Erfahrung mit den unterschiedlichsten Hutformen und viele, gute Tipps für alle, die gerne mehr Hut tragen möchten. Dem Vintage Flaneur hat Antia einige Fragen zum Thema beantwortet und erzählt von ihrer Herbst- Winter Kollektion.

Wann begann deine Leidenschaft für Hüte? Und wann hast du dich dazu entschieden, Modistin zu werden?

Meine Leidenschaft für Hüte und Kopfputz habe ich bereits von Kindesbeinen an. Als Kind war Omas Hutschrank mein Reich und bot mir grenzenlosen Eintritt in die Welt der Phantasie: Ich wurde zur Prinzessin, Piratenbraut, war auf Pferderennen und bin mit großen, alten US Cars gefahren. Später waren Flohmärkte und Secondhandshops meine Ziele, um immer wieder neue Hut und Kleiderschätzchen zu finden. Damals wurden meine mit Stolz getragenen Errungenschaften milde belächelt und als „Oma Klamotte“ betitelt und auch abgetan. Heute nennt man es Vintage und wird zu meiner Freunde vermehrt getragen.

Während meine Schulzeit erfuhr ich, dass es den Handwerksberuf der Modistin (frühere Bezeichnung – Putzmacherin) gibt und ja, was kann ich mehr sagen, ab da war klar was ich machen werde.

Was ist typisch Antia? Wofür stehen deine Hüte?

Meine Hüte stehen für die Weiblichkeit, für das (wieder) sichtbar-Sein, für das eigene Empfinden, für die eigenen Augen – für das Bild, welches neu aus einem Spiegel herausschaut und so schön ist. Es ist dieses unbeschreiblich wunderbare Gefühl was so ein kleines Kopfputz-Schätzchen mit der Trägerin machen kann. Plötzlich hat man Zeit, die Schritte werden langsamer und das Hütchen macht sich selbstständig. Nicht selten geschehen kleine unerwartete federleichte Ereignisse… Türen werden aufgehalten, Gentlemen bieten sich an beim Tragen zu helfen oder ziehen im vorbei gehen den Hut. Das Lächeln kommt zurück…

An so einem Tag mit vintage Hut ist man nicht in Eile…vintageinspirierter Hut

Vermisst du als Modistin eigentlich die vergangenen Zeiten, in denen Hüte noch ganz selbstverständlich zu einem kompletten Outfit gehörten? Oder findest du, dass die Möglichkeiten sich auszudrücken heute vielfältiger sind?

Hm, das ist eine Frage, die nicht mit ja oder nein beantwortet werden kann.

Definitiv war es eine ganz wunderbare und enorm ausdrucksstarke Zeit der Mode, doch war diese auch sehr streng reglementiert. Der Hintergrund der gesellschaftlichen Ordnung, die Stellung der Frau, die Rechte der Frau – alles war anders und spiegelte sich auch entsprechend in der Mode wieder.

Gerade mal vor 40 Jahren gab es eine Reform des Ehe- und Familienrechts. „Beide Ehegatten sind berechtigt, erwerbstätig zu sein.“ Vorher musste Frau den Ehegatten um Erlaubnis fragen, ob sie arbeiten gehen darf. Ohne Berufstätigkeit hatten die Damen damals somit um einiges mehr Zeit für sich selbst zur Verfügung. Geht man noch weiter zurück und nimmt nur mal die Gegebenheiten, so gab es größere Autos, in die es einfach war mit großem Hut und enger schmaler Kleidung bequem hineinzugleiten (oftmals stand auch der private Chauffeur hilfreich zur Seite). Versucht man heutzutage in diesem Outfit in einen kleinen Corsa und/oder eine ältere hohe Straßenbahn einzusteigen – so hat man ein kleines Problem.

Danach kam die komplette Wende. Die Achtsamkeit auf sich selbst wurde beiseitegelegt und alles verschwand unter Hektik, Stress und einem immensen Grad an „Funktionieren müssen“. In den 1980er Jahren erlebte man das große Schließen der Hutsalons.

Die Zeiten ändern sich jedoch erneut und die Damen wie auch die Herren beginnen sich die Zeit zu nehmen die Weiblichkeit wiederzuentdecken und liebevoll auszuleben. Herren, die sich in ihre Liebsten neu verlieben weil ein Umbruch geschieht und die Damenwelt wieder weiblich wird. Dies ist so schön zu sehen insbesondere dies auch miterleben zu können.

Hüte von Antia - Die Hutmacherin
Fräulein Zuaberhaft macht ihrem Namen alle Ehre mit dem roten Hut von Antia.

Trägst du eigentlich auch privat oft einen vintage Hut und zu welchen Anlässen?

Ja, da ich mit „Hut“ aufgewachsen bin, gehört er einfach und selbstverständlich dazu. Für mich ist der Hut das berühmte i-Tüpfelchen an Ausdruck, ein Accessoire, aber auch der im ursprünglichen Sinne Schutz vor Kälte, Regen, Sonne… Ein weiterer, wenn auch sehr persönlicher Grund, ist, dass ich nicht wirklich begabt bin, schöne Frisuren zu zaubern und es wie ihr ja alle kennt diese furchtbaren Bad Hair Days gibt, so trage ich auch im Alltag Hut und es sieht einfach schön aus.

Auf Messen und Events im Vintage-Style ist Hut natürlich eine äußerst angenehme Pflicht. Sehr gerne greife ich aber auch zu einem kleinen Fascinator oder Headscarf (hach, so herrlich unkompliziert), je nach Lust, Laune und Outfit. Oft höre ich von Frauen „wann soll ich einen Hut tragen“ oder „sowas steht mir nicht“, hier kann ich nur erwidern: Jedem steht Hut, es gibt so viele verschiedene Formen und Variationen, hier findet sich für jedes Köpfchen ein Hütchen. Und tragen? Wann man Lust dazu hat! Ihr selbst seid der Anlass. Hüte passen auch wunderbar auf Jeans und Hosen. Es muss nicht immer Rock oder Kleid sein. Und wenn es „nur“ ein kleiner Fascinator ist, es hebt das Outfit nochmals besonders hervor.

Jetzt, wo der Herbst vor der Tür steht, beginnt auch wieder die Zeit für wärmende Hutmode und die Farben werden gedeckter. Welche Materialien, Farben und Hutformen verwendest du jetzt besonders gern?

Bei neuen Hut Kollektionen arbeite ich gerne mit meiner Berliner Designerin Fräulein Zauberhaft zusammen und lasse mich von Ihr beraten. Sie wählt Farben und Materialien aus, skizziert und beschreibt Formen und Tragevariationen von neuen Hütchen, die sie sich vorstellt. So sind bereits wundervolle „Vintage inspirierte Träumchen“ entstanden. Als Tochter der Hutmacherin ist sie inmitten von Hutformen und Materialien aufgewachsen und hat ein ganz eigenes und wunderbares Gespür für Harmonie und Ausdruck entwickelt.

Aber hört Sie selbst:

Unser beider Leidenschaft ist es ist schönen und oftmals einzigartigen Hut und Kopfputz zu entwerfen und anzufertigen. Wir durchforsten alle erdenklichen Fundorte nach Bändern, Spitzen, Federn, Schleier, Broschen und vieles mehr, um wunderbare Hüte zu machen, die kein anderer haben wird.
Speziell für den Herbst geht es natürlich auch in gedecktere Farben. Wir lieben warme Ton in Ton Farben aber auch Mischungen und Kontraste wie z.B. ockergelb zu braungrau aber auch zu moosgrün oder azurblau, anthrazit zu braun aber auch zu aubergine und flaschengrün  uvm.

Unverzichtbar sind klassische Muster wie Pepita, Leo oder besonders in diesem Herbst Tartan. Für diese kühlere und kalte Jahreszeit verarbeiten wir hauptsächlich Haarfilz und bevorzugt in Langhaar und Velour Qualitäten. Natürlich ist auch Wollfilz immer dabei – dieses Material verwenden wir vermehrt für unsere 40er und 50er Jahre Hut-Kollektionen. Verbunden mit der richtigen Hutform ist der Hut nicht nur schön und wärmend, sondern wird zudem zum unverzichtbaren Accessoire.

Eines noch – dies hat mir meine Lehrherrin, aus dem legendären Hutsalon Ilona, mit auf den Weg gegeben. Haltet euch immer vor Augen: „Man wird nur angeschaut wenn man gefällt“

Nehmt also die Blicke, die ihr an einem Tag mit Hut bekommt als Kompliment, als überaus positive Resonanz und als „Ja – du gefällst mir, sehr“ und lächelt…

Eure Putzmacherinnen

Antia & Alisha/ Fräulein Zauberhaft

www.antia.de

Alles für das perfekte Outfit mit vintage Hut finden Sie im Vintage Flaneur Nr.24

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Frozen Devil – Fruchtige Sorbets mit Schuss für Genießer

Sorbets mit Schuss von Frozen Devil

(Advertorial) Was gibt es Schöneres als eine kühle Erfrischung an einem sommerlich-warmen Tag mit Sonnenschein? Die leckeren Sorbets mit Schuss von Frozen Devil sind aber nicht nur im Sommer ein Genuss, sondern sicher auch ein Highlight für einen schönen Feierabend. Im Interview hat uns die Inhaberin von Frozen Devil Dunia El-Said ganz persönlich von der Firmengründung und den tollen Sorbet-Sorten erzählt:

Möchten Sie uns Ihre Geschichte zu erzählen: Wie kamen Sie auf die Idee, qualitativ hochwertige Eissorten mit Alkohol zu produzieren und Frozen Devil zu gründen?

Seit 20 Jahren beschäftige ich mich als Beraterin der Lebensmittelbranche mit dem Thema Lebensmittel. Die letzten 8 Jahre habe ich mich schwerpunktmäßig dem Dessert gewidmet. Was mir gefehlt hat war ein hochwertiges Dessert, gefroren, speziell für Erwachsene, aber leicht und fruchtig sollte es sein. Ich habe zunächst ein Jahr lang diese Idee mit mir herum getragen und dann endlich mit den Versuchen für ein Sorbet mit Schuss begonnen. Nach einem weiteren Jahr hatte ich drei leckere Sorbets entwickelt. Nun stand ich vor der Frage was damit tun… Viele Freunde und vor allen Dingen meine Familie haben mich bei dem Schritt in die Selbstständigkeit unterstützt.

Sorbets mit Schuss von Frozen Devil
Der Bestseller von Frozen Devil – Mango & Gin

Sie sind Unternehmerin und Mutter, wie Sie uns erzählt haben, gab es spezielle Hürden zu meistern. Welche Eigenschaften braucht man als Start-Up-Unternehmen Ihrer Meinung nach besonders?

Ja als Mutter zweier Kinder und mit einem Mann, der beruflich sehr stark eingespannt ist, braucht es eine 100% ige Überzeugung für die eigene Idee. Trotz der Überzeugung braucht man den Rückhalt der Familie, da unendlich viele Stunden Arbeit den Weg in die Selbstständigkeit pflastern. Zudem benötigt man ein finanzielles Polster, denn es ist zunächst einmal eine finanzielle Durststrecke angesagt. Welche Eigenschaften man besonders benötigt? Ein starker Wille seine Idee zu verwirklichen , Offenheit Veränderungen anzunehmen: Der Weg geht nicht gerade nach oben, es treten Umstände auf, mit denen man nicht rechnet, Spaß am Netzwerken, denn vieles läuft zunächst nur über Kontakte, Bereitschaft viel Neues zu lernen, denn wer beherrscht schon von A wie Akquise über S wie Steuer bis P wie Produktion alle Bereiche…?

Was ist Frozen Devil und welche Sorten gibt es? Haben Sie selbst einen Favoriten unter den Sorten von Frozen Devil?

Frozen Devil ist das erste handgefertigte Sorbet mit Alkohol welches in den Supermärken zu kaufen gibt.  Frozen Devil steht für exquisiten Genuss. Lieber Klasse statt Masse. Alle Produkte sind Vegan, Glutenfrei und ohne Farb- und Konservierungsstoffe hergestellt. Es gibt die Sorten: Mango & Gin, Strawberry & Rum und Blueberry & Vodka.

 

Meine Lieblingssorte ist Blaubeere mit Wodka, obwohl diese am schwersten zu produzieren ist und ich jedes Mal bei der Reinigung meiner Eismanufaktur darüber nachdenke besser ein helles Sorbet zu produzieren.

Der Bestseller ist Mango mit Gin. Die Kunden lieben den Geschmack als würde man in eine Flugmango beißen. Der Gin verstärkt dieses wundervolle Aroma noch weiter.

Sorbets mit Schuss von Frozen Devil

Worauf achten Sie besonders hinsichtlich der Zutaten?

Für mich ist es wichtig, dass die Zutaten kein allergenes Potential haben. Zudem kaufe ich die Früchte immer bei einem Händler, von dessen Qualität ich überzeugt bin. Nur so kann ich eine gleichbleibende Qualität des Endproduktes garantieren.

Wo produzieren Sie und wo kann man Frozen Devil kaufen?

Hergestellt werden die Devils in Bad Godesberg in meiner eigenen Eismanufaktur. Ich habe mich sehr bewusst dagegen entschieden die Produktion an ein Femdunternehmen abzugeben, da ich ansonsten nicht nach meinem Verfahren gearbeitet werden würde. Der Nachteil ist allerdings, dass ich nur langsam wachsen kann, da die Produktionskapazitäten begrenzt sind. Der Prozess ist sehr zeitintensiv dafür erhalte ich ein Spitzenprodukt.
Kaufen kann man die Devils in Bonn bei Edeka Mohr, Edeka Schüller, im Early Bird, im Schni, bei Kooki, Herrn Schlösser und im BTHV. In Hamburg bei Feinkost Ahrend. In Köln bei Edeka Engls. Wir versenden das Eis sehr gerne in speziellen Verpackungen oder man kann es nach Rücksprache mit mir in der Eismanufaktur abholen.

Haben Sie drei Tipps für uns und unsere LeserInnen wie man möglichst cool durch den Sommer kommt?

„Cool bleiben“ gelingt prima bei einem Spaziergang am frühen Morgen bevor der Trubel und die Hitze des Tages aufsteigen, Mittags einfach mal Eiswürfel an die Arme und den Kopf reiben und abends ein Frozen Devil mit Freunden genießen und dabei Spaß haben!

Haben Sie auch Lust auf einen Frozen Devil bekommen? Dann schauen Sie bei Frozen Devil vorbei: www.frozen-devil.com

Mehr Tipps für den Sommer finden Sie u.a. auch im Vintage Flaneur Nr.23.

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Vegane Vintage Mode von Glücksgöttin – bunt, fröhlich und feminin

Glücksgöttin Vegane Vintage Mode

(Advertorial) In der Gartenparty-Modestrecke der Sommerausgabe Nr.23 des Vintage Flaneurs können Sie unter anderem ein paar bezaubernde Kleider des Labels Glücksgöttin entdecken. Glücksgöttin steht für nachhaltige, vegane Vintage Mode und für verspielte, farbenfrohe Vintage Kleider. Dieses Label und die Designerin hinter Glücksgöttin, Stephanie Springstrow, möchten wir Ihnen heute gerne einmal näher vorstellen:

Seit wann gibt es Glücksgöttin und wofür steht dein Label? Was hat dich zur Gründung von Glücksgöttin motiviert?

Glücksgöttin gibt es seit 2012. Mir gefiel die Art und Weise nicht, wie (die meiste) Kleidung entsteht. Umso tiefer man recherchiert, um so gruseliger wird es. Und die faire Mode, die es bereits gab, war mir persönlich nicht verspielt und weiblich genug.

Vegane Vintage Mode von GlücksgöttinGlücksgöttin steht explizit für vegane Vintage Mode, was bedeutet das bzw. worauf muss man achten, damit Mode vegan ist?

Nachdem ich selbst seit 6 Jahren vegan lebe, ist es selbstverständlich für mich gewesen vegane Kleidung zu produzieren. D.h. ich verzichte auf Wolle, Seide, Leder, Horn, Muscheln und verwende überwiegend Baumwolle. Tierleidfreie Mode ist mir neben der Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema.

Kannst du deine Kundinnen beschreiben: was sind das für Frauen, die bei Glücksgöttin ihre Kleider kaufen? Oder für welche Sorte Frau entwirfst du deine Kleider?

Das sind lebensfrohe und selbstbewusste Frauen, die etwas Besonderes suchen und mutig ihren eigenen Weg gehen. Neulich habe ich eines der schönsten Komplimente von einer Kundin bekommen. Sie meinte, egal wo sie sich befindet, sobald sie ein Glücksgöttin-Kleid trägt, fühlt sie sich als etwas ganz Besonderes.

Vegane Vintage Mode von Glücksgöttin
Stephanie Springstrow von Glücksgöttin.

Viele Glücksgöttin-Kleider sind farbenfroh, leicht und verspielt. Gibt es bestimmte Farben oder Muster, mit denen du jetzt im Sommer besonders gern arbeitest?

Im Grunde entstehen alle Kleider aus dem Augenblick heraus. Ich sehe ein Stück Stoff und weiß was daraus werden soll. So entstehen immer wieder wunderbare Einzelstücke…und es bleibt spannend. In den Sommermonaten wird es natürlich noch ein bisschen bunter und blumiger. Momentan habe ich eine Schwäche für die ganz nostalgischen beziehungsweise romantischen Modelle.

Wo findest du eigentlich all die schönen Stoffe für die Glücksgöttin-Kleider?

Wie bereits erwähnt, ist Nachhaltigkeit für mich ein wichtiges Thema. Daher verwende ich zu 99% vorhandene Materialien. Ich bin ständig auf der Jagd nach gut erhaltenen Stoffschätzen. Fündig werde ich auf Flohmärkten, Ebay und Secondhand-Läden. Denn nachhaltig ist das Stück Stoff, das am längsten lebt.

Vegane Vintage Mode von GlücksgöttinWas bedeutet Vintage für dich? Lebst du selbst vintage?

Ich selbst bevorzuge alte, beseelte Dinge mit Charme und in guter Qualität. Stil und Klasse, statt liebloser Masse. Ich halte es jedoch locker und springe in den Epochen gerne hin und her oder mixe alles wild miteinander. Erlaubt ist was gefällt. Irgendetwas ist immer vintage an mir, sei es die Friseur, ein Accessoire oder das Glücksgöttin Kleidungsstück (ich selbst trage natürlich auch gerne Glücksgöttin). In Hosen wird man mich sehr selten antreffen.  Ich finde der Vintage Stil ist eine wunderbare Möglichkeit aus jeder Frau die schönste Seite hervor zu locken.

Herzlichen Dank, liebe Stephanie für das Interview & viel Erfolg mit Glücksgöttin!

 

Neugierig geworden? Dann schauen Sie noch schnell bei Glücksgöttin vorbei:

https://de-de.facebook.com/GluecksgoettinveganeMode/

http://www.ebay.de/usr/gluecksgoettin*vegane*mode?_trksid=p2047675.l2559

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Veranstaltungstipp: Das Classic Festival Schloß Lembeck 21.-23.07.2017

Das erste Classic Festival auf Schloß Lembeck

(Werbung) Heute haben wir einen ganz besonderen Tipp für alle Oldtimer-Fans: vom 21.-23.07.2017 findet auf dem wunderschönen Gelände des westfälischen Wasserschloss Lembeck (40km nördl. von Essen bei Dorsten) erstmals das Classic Festival Schloß Lembeck statt. Die Besucher erwartet ein Oldtimer-Festival im einzigartigen und stilvollen Ambiente eines typisch westfälischen Wasserschlosses bestehend u.a. aus einer Ausstellung für gepflegte Old- und Youngtimer; diverse Marktstände präsentieren Lifestyle-Produkte rund um das Thema Oldtimer und im eleganten Festzelt erwartet den Besucher mit dem mehrfach ausgezeichneten Star-Koch Thomas Püttmann ein anspruchsvoller Restaurant-Betrieb. Wer lieber picknicken möchte, wird auch dafür sein Plätzchen finden: mit speziellen Picknick-Tickets erhalten Freiluftfans einen großzügigen Parkplatz auf der Picknickwiese vor dem Schloss für zwei Personen und können vor wunderbarer Kulisse eine Pause einlegen.

Auch für die passende musikalische Unterhaltung ist gesorgt, am Samstag und Sonntag spielen die Speedos für das Oldtimer-liebende Publikum und sorgen für Stimmung und Partylaune. Und natürlich darf auch das richtige Outfit in einem so stilvollen Ambiente nicht fehlen: Besucher im eleganten Vintage Outfit sind erwünscht und gern gesehen. Am Sonntag, 23.07.2017 wird unter allen Besuchern das schönste, nostalgische Besucher-Outfit gekürt!

Das erste Classic Festival auf Schloß LembeckConcours d’Elegance mit Publikumswertung!

Zu jedem stilvollen Oldtimer-Festival gehört auch ein sogenannter „Concours D’Elegance“ – die Präsentation der Teilnehmerfahrzeuge einer Veranstaltung vor einer Fachjury und dem Publikum. Normalerweise begutachtet eine Fach-Jury die Fahrzeuge und vergibt auf Basis diverser Kriterien die entsprechenden Platzierungen. Beim Classic-Festival Schloß Lembeck soll das jedoch erstmals anders sein! Hier ist das Publikum die Jury und gibt per Stimmkarte sein Votum ab. So entscheidet das Publikum, welches das vermeintlich schönste Fahrzeug ist, damit haben auch Fahrzeuge eine Gewinnaussicht, die bei einer Fach-Jury-Wertung kaum Chancen hätten, nur weil vielleicht der eine oder andere „Makel“ daran ist. Das Publikum jedoch entscheidet nach persönlichem Geschmack und Sympathie und ist unbestechlich.

Der Concours d‘ Elegance findet nur am Samstag, den 22. Juli 2017 ab 14.30 Uhr statt, der glückliche Sieger wird um 17.00 Uhr verkündet.

Oldtimer Ausfahrt auf dem Classic Festival Schloß Lembeck

Oldtimer-Ausfahrt

Für alle Oldtimer-Enthusiasten, die den Besuch des Festivals am Sonntag mit einer kleinen Ausfahrt kombinieren möchten, besteht die Möglichkeit sich mit Abfahrt um 10:30 Uhr zu einem 2,5 –stündigen, gemütlichen Ausflug durch das Münsterland anzumelden. Sie erhalten dazu ein detailliertes, einfach aufgebautes Roadbook incl. Kartenmaterial und können so ganz gemütlich das angrenzende Münsterland erkunden. Beim Start erhalten Sie ferner ein schönes Lunchpaket mit Snacks und Getränken, sodass Sie jederzeit entlang der Strecke ein gemütliches Picknick einlegen können.

Ab 13:00 Uhr erreichen dann alle Fahrzeuge wieder das Festival-Gelände und haben die Sondererlaubnis im Schritt-Tempo durch den Schlosspark zu fahren – dabei werden die Fahrzeuge dem Publikum über Lautsprecher kurz präsentiert.

Zum „Sonntag-Ausflug“ sind teilnahmeberechtigt:
Max. 75 gut gepflegte, schöne und besondere Fahrzeuge bis max. Baujahr 1985. Der Veranstalter behält sich das Recht einer Fahrzeugauswahl vor. Die Teilnahme mit dem angemeldeten Fahrzeug ist verpflichtend und darf ohne Zustimmung des Veranstalters nicht mehr getauscht werden.

Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie hier: https://www.classic-festival.de/allgemeine-infos/sonntag-ausflug

Eintrittspreise
1-Tages-Ticket (Samstag oder Sonntag)
Erwachsene: Vorverkauf 16,00€ – Tageskasse 19,00€
Kinder bis 12 J.: Vorverkauf 5,00€ – Tageskasse 6,00€
2-Tages-Ticket
Erwachsene: Vorverkauf 25,00€ – Tageskasse 30,00€
Kinder bis 12 J.: Vorverkauf 6,00€ – Tageskasse 7,00€
Picknick-Ticket
1 Auto + 2 Personen an 1 Tag: 45,00€ (inklusive Zugang zum Gelände)
Das Classic Festival Schloß Lembeck
  • Organisation:
Classic-Festival Oldtimer GmbH
Thomas Schlott, Klaus Koehne
Telefon: 02202 / 188 26 46
Fax: 02202 / 293 48 76
Mail: info@classic-festival.de
  • Alle Informationen finden Sie auch unter: www.classic-festival.de
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Jetzt wird es bunt! – Kleinkariert im Interview mit dem Vintage Flaneur

Nadine Vieker von Kleinkariert

(Advertorial) Accessoires sind das A und O für ein gelungenes Vintage Outfit und wer auf der Suche nach besonderem, fröhlich-bunten Schmuck oder einem einzigartigen Fascinator ist, der wird bei Kleinkariert sicherlich fündig. Auch zum Beispiel in der Sommerausgabe Nr.23 des Vintage Flaneurs zeigen wir einige hinreißende Stücke von Kleinkariert, in die man sich direkt verlieben kann. Heute möchten wir Ihnen das Gesicht hinter Kleinkariert vorstellen: Nadine Vieker designt für ihr Label nicht nur Schmuck, sondern auch bezaubernde und detailverliebte Fascinator und ebenso tolle Röcke mit einzigartigen Prints.

Liebe Nadine, woher kommt deine Begeisterung für Vintage Mode und Schmuck? Seit wann spielt Vintage für dich eine Rolle und was fasziniert dich daran?

Schon in der frühen Kindheit bin ich mit Rock’n’Roll in Berührung gekommen. Meine ältere Schwester war ein grosser Elvis-Fan und ich war davon überzeugt, dass Sie ihn auch heiraten würde (damals war mir nicht klar, dass Elvis schon lange tot war). Gemeinsam haben wir uns viele Filme angesehen und ich war begeistert von diesen „Dreh-Röcken“, die so schön beim Tanzen abstehen. In meiner Jugend habe ich dann selbst mit Kleidung und Frisuren experimentiert. Das, was ich gerne anziehen wollte, gab es nicht zu kaufen, weshalb ich anfing, selbst Hand und Nadel anzulegen. Die Liebe zur Rock’n’Roll-Musik hat mich soweit ich denken kann immer schon begleitet.

Kleinkariert - Vintage Mode und Accessoires

Seit wann gibt es Kleinkariert?

Kleinkariert  wurde im Jahr 2008 gegründet und  zunächst neben dem Beruf ausgeübt. Mein kleines Label erfreute sich schnell an einem festen Kundenstamm, der die in liebevoller Handarbeit gearbeiteten Produkte aus feinsten Rohstoffen zu schätzen wusste und mir so die Entscheidung, Anfang 2017 in die Selbstständigkeit zu wechseln, erleichterte.

Dein neues Logo ist sehr sommerlich-fröhlich, darauf ist ein Flamingo zu sehen, und es passt wunderbar zu deiner Sommerkollektion. Erzähl uns ein bisschen davon: Mit welchen Themen und Motiven arbeitest du diesen Sommer?

Nun, der Flamingo als heimliches Maskottchen begleitet Kleinkariert schon seit der Gründung. In diesem Jahr wollten wir dem Lebensgefühl unserer Kundinnen ein bisschen mehr Sonne im Herzen hinzufügen und ihnen ein noch breiteres Lächeln ins Gesicht zaubern, so dass der Slogan „Kleines Label, grosse Liebe“ um den Satz „Das fühlt sich an wie Urlaub“ erweitert werden kann. Und dieser Satz beschreibt nicht nur das Design mit sommerlichen Farben, Tiki-Motiven, Flamingo-Prints oder Hibiskus-Blüten, sondern auch den Tragekomfort der Kleinkariert-Röcke, die eben niemals kneifen, sondern jede Kalorieneskapade mitmachen.

Headpiece Strawberringo von Kleinkariert
Headpiece Strawberringo von Kleinkariert

Mit welchen Materialien arbeitest du eigentlich und woher nimmst du deine Ideen?

Woher ich meine Ideen nehme, kann ich selbst nie genau sagen. Wenn ich durch die Gegend laufe, ist eine Auge immer absolut Kleinkariert fokussiert. Ich sehe etwas, habe die Idee und kann es meist kaum erwarten, diese in die Tat umzusetzen. Gerne verwende ich „alte“ Materialien. Also solche, die bereits vor langer Zeit ihren eigentlichen Dienst eingestellt haben. Das kann besonders im Schmuckbereich beispielsweise altes Sammlerspielzeug sein. Oft finden sich in der Kleinkariert-Kleidung original Vintage-Stoffe wieder. Bei neuen Stoffen achte ich darauf, dass diese  fair gehandelt sind.

Was sind deine persönlichen Top 3 für den Sommer? Ohne welche Dinge gehst du nicht aus dem Haus?

Puh… ich persönlich mag gerade sehr gerne alles was aus Bambus ist. Das kann Schmuck oder auch ein damit dekoriertes Headpiece sein. Ich selbst gehe nie ohne Ohrringe aus dem Haus, denn die Kleinkariert-Ohrringe sind immer ein Hingucker und auch meine Kundinnen berichten mir, dass sie sehr oft dafür Komplimente bekommen.

Tiki-Ohrringe von Kleinkariert
Sommerliche Tiki-Ohrringe von Kleinkariert

Du fertigst u.a. auch ganz zauberhafte Fascinator an: findest du die Frauen sollten mehr Hüte & Co tragen?

Ich finde gerade die Hut- und Frisurenmode der „guten alten Zeit“ faszinierend und bin auch jedes Mal erstaunt darüber, wie viel Mühe sich Frau damals gegben hat. Gerade die Hutmode wertet jedes Outfit auf und lenkt den Blick der anderen direkt auf das wichtigste: den Kopf – selbst ohne aufwendige Frisuren.

Herzlichen Dank an Nadine von Kleinkariert für das Interview!

Schauen Sie schnell noch bei Kleinkariert vorbei: www.kleinkariert-klunker.de

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Interview: Designerin Anne-Marie Morscheck von Atelier DSigns über ihr Vintage Label „Fräulein Valentine“

Logo Atelier DSigns

(Advertorial) In der Sommerausgabe 23 des Vintage Flaneurs zeigen wir in unseren Modestrecken u.a. wunderbare Vintage Kleider von Atelier DSigns aus Düsseldorf. Hinter diesem Namen steht die Designerin Anne-Marie Morscheck, die sich zu einem Interview mit dem Vintage Flaneur bereit erklärt hat und sich und ihre Arbeit heute einmal ganz persönlich vorstellt:

Liebe Frau Morscheck, Sie entwerfen Kleider für die beiden Labels „Atelier DSigns“ und „Fräulein Valentine“ by Atelier DSigns – wofür stehen die Labels jeweils und was machen die einzelnen Kollektionen aus?

Das ich zwei Kollektionslinien habe, mag sicherlich etwas verwirrend erscheinen, hat aber einen ganz einfachen Grund. Ich habe mich 2003 mit dem Label Atelier DSigns selbständig gemacht. Die Kollektion steht für moderne Schnitte, geprägt von asymmetrischen Schnittformen und ungewöhnlichen Materialkompositionen mit einem nostalgischen Anklang.

Seit 2007 ist dann die Linie Fräulein Valentine hinzugekommen. Hier tobe ich mich auf dem Feld der 40er und 50er Jahre aus. Nostalgische Petticoatkleider mit liebevollen Schnittdetails bilden hier den Schwerpunkt. Auf die hochwertigen Materialien sowie die handwerkliche Verarbeitung wird hier großen Wert gelegt. Die Kleider werden nach den Maßen der Kundin angefertigt.

Aus der Kollektion Fräulein Valentine von Atelier DSigns

Woher kommt ihre Begeisterung für Vintage-inspirierte Mode und die Schnitte der 1950er Jahre? Was lieben Sie besonders an den Schnitten von damals und wie interpretieren Sie sie neu?

Ich liebe den Stil der 50er Jahre. Ich mag die Farben, die Pastelltöne- vanillegelb, pistazie, himbeere… Ich finde die Möbel aus der Zeit wunderschön. Es war alles sehr filigran aber dennoch sehr klar und schnörkellos. Auch die Grafiken und Muster finde ich interessant. Die Mode war sehr weiblich und hat mit der X-Silhouette die Figur der Frau optimal unterstrichen. Es war eine sehr positive Zeit- natürlich auch noch stark von gesellschaftlichen Konventionen geprägt, besonders für die Frauen, aber der Krieg war vorbei, der Wohlstand wuchs und die Menschen freuten sich überlebt zu haben.

Tragen Sie selbst auch Vintage Mode?

Immer wieder werde ich als Modedesignerin damit konfrontiert, wie ich mich selber anziehe. Ich muss ehrlich gestehen, ich verfolge keinen bestimmten Stil oder Look. Ich glaube, ich bin als Designerin, die sich tagein tagaus mit dem Thema Mode beschäftigt, einfach überinformiert und darum mache ich auch nicht jede Mode mit. Der Stil der 50er Jahre gefällt mir unheimlich gut, aber ich selber sehe mich nicht darin. Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht in die Frau hineinversetzen kann, die sich in dem Stil kleidet, das ist ja schließlich mein Beruf.

Woher nehmen Sie die Inspiration für Ihre Kollektionen? Wie entstehen Ihre Kleider?

Inspirieren lasse ich mich sehr gerne von Filmen und Fotografien aber auch Musik oder ein bestimmter Stoff, sowie ein Lebensstil kann Inspirationsquelle sein.

Die Kollektion entsteht in meinem Atelier in Düsseldorf. Nach Erstellung einer Ideensammlung (auch Moodbord genannt) skizziere und sortiere ich so lange, bis sich einige essentielle Teile herauskristallisieren. Dann beginnt, wenn nicht schon vorhanden, die Materialrecherche. Anschließend wird der Schnitt und ein Dummie erstellt, anprobiert, korrigiert, erneut anprobiert, korrigiert, bis er gut ist. Schlussendlich wird alles aus dem Originalstoff zugeschnitten und genäht.Aus der Kollektion Fräulein Valentine von Atelier DSigns

Welche Kleidungsstücke sind für Sie zeitlose Klassiker, die jede Frau über mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte tragen kann?

Ein zeitloser Mantel ist eine gute Investition, Etuit- und Hemdblusenkleider lassen sich immer wieder neu interpretieren, ebenso eine Marlene-Hose und ein paar gute Jeans.

Vermissen Sie etwas an der heutigen Frauen-Mode oder sehen Sie darin vielleicht ganz im Gegenteil besondere Stärken?

Die sehr bekannte Trendforscherin Lee Edelkoort propagiert zur Zeit die These, dass die Mode tot ist und das ist, wie ich meine, eine traurige Tatsache. Die Entwicklung der Fast-Fashion, mit zig Kollektionen pro Jahr, macht es unmöglich von Mode zu sprechen, da geht es nur ums konsumieren. Es gibt kaum noch Wissen über Bekleidung. Wie werden die Stoffe hergestellt, wo die Kollektionen und wie sieht ein Kleidungsstück aus, das wirklich sitzt.

Die wenigen Frauen, die sich mit dem Thema Stil (und nicht Trend) auseinandersetzen finden sich besonders in der Vintage- Szene. Ich hoffe, dass sich hier das Denken über die Wertigkeit und auch die Nachhaltigkeit weiter trägt.

Herzlichen Dank für das schöne und interessante Interview!

Zögern Sie nicht und schauen Sie auch gleich auf der Webseite des Atelier DSigns vorbei: www.lookatdsigns.deAus der Kollektion Fräulein Valentine von Atelier DSigns

 

 

 

 

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Zum Verlieben: Wundervoller Vintage Schmuck von Froilein Adrett

(Advertorial) Fast jede Frau liebt Schmuck: Seien es Ohrringe, Ketten, Broschen oder ein Fascinator – mit einem schönen Accessoire lassen sich so manche Vintage Outfits und auch Frisuren ganz nach Stimmung und Vorliebe aufpeppen. Froilein Adrett hat für jeden Geschmack und jede Stimmung das richtige Vintage Schmuckstück: in ihrer aktuellen Kollektion findet man u.a. fruchtige Ohrringe, maritim-verspielte Armkettchen und klassische Schmuckstücke mit Schwalbendesign, aber auch elegante Klassiker. Bei Froilein Adrett wird die Damenwelt mit einer Affinität für Vintage Schmuck mit Sicherheit fündig!

Für den Vintage Flaneur hat Katrin von Froilein Adrett noch ein paar Fragen zu ihrer aktuellen Kollektion und aus der Welt des Schmuckdesigns beantwortet:

Liebe Katrin,woher nimmst du die Ideen für deine Schmuckkollektionen?

Ich lasse mich gerne von alten Filmen inspirieren und versuche die meisten meiner Schmuckstücke den „Originalen“ nachzuempfinden. Aber auch auf Festivals, Vintage-Märkten etc. sehe ich viele Dinge, die mich dazu inspirieren etwas Neues auszuprobieren.

Vintage Schmuck von Froilein Adrett.

Mit welchen Materialien arbeitest du?

Das kann alles mögliche sein: alte Knöpfe oder Schmuckteile aus Lucite, Softplastik, Metall, Bakelit, Catalin, etc. Ich verwende aber auch neuzeitige Elemente aus Resin, Fimo/Polymer, Holz, Bast, Glas, Stoff….. Ich liebe es mit verschiedenen Materialien zu arbeiten und Altes mit Neuem zu verbinden.

Unter welchem Motto steht deine aktuelle Kollektion?

Zur Zeit habe ich passend zur Jahreszeit wieder sehr viel mit Holz, Bambus, Stroh und natürlich Früchten bzw. Obst angefertigt. Mit diesen Themen und Materialien kommt auch für mich während der Anfertigung immer etwas Urlaubsfeeling auf :-))

Gibt es für dich Do’s und Dont’s in Sachen Schmuck und Outfit?

Eigentlich darf und sollte sogar jeder das tragen, was er möchte und in dem er sich wohlfühlt. Schmuck soll glücklich machen. Frei nach dem Motto: mix-and-match and be YOURSELF!

Was meinen eigenen Schmuck angeht:  da bin ich eher jemand, der „tragbaren“, „alltagstauglichen“ Schmuck bevorzugt. Das sieht man auch an meinen selbstgemachten Schätzen. Natürlich habe ich auch das ein oder andere ausgefallene oder auch kitschige Stück, aber an sich mag ich eher solche Stücke, die man wirklich jeden Tag tragen kann und ich lege großen Wert darauf, dass meine Schmuckstücke auch durchaus als „Originale von damals“ durchgehen könnten 😉Schmuck aus der aktuellen Kollektion von Froilein Adrett

Welche Schmuckstücke sollte jede Vintage Lady besitzen, weil sie einfach zu allem passen?

Eine schlichte, feine Perlenkette und dazu passenden Ohrschmuck. Meiner Meinung nach kann man diese Klassiker zu jedem Outfit kombinieren, egal ob klassischer Badeanzug oder schickes Abendkleid.

Vielen lieben Dank für das Interview!

Haben Sie jetzt vielleicht auch Lust auf ein paar fruchtige oder maritime Accessoires passend zur Sommerzeit? Dann schauen Sie doch schnell bei Fräulein Adrett vorbei: https://www.froilein-adrett.de

Mehr bezaubernden Vintage Schmuck finden Sie in jeder Ausgabe des Vintage Flaneurs.

Klassische Eleganz von Froilein Adrett

 

 

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Liberté – Eine Kurzgeschichte im Retro Style

Liberté - Eine Foto Story im Retro Style von Refined Bohemia

Wir freuen uns sehr, Ihnen heute eine wirklich liebevoll produzierte Foto-Story im Retro Style von Refined Bohemia präsentieren zu dürfen. Die Idee dazu kam Jessica (25) von Refined Bohemia während eines Fotoshootings für Ihre Bridal-Kollektion, das eigentlich für einen Blogpost gedacht war, und so entstand kurzerhand dann eine ganze Kurzgeschichte mit dazu passender Fotostrecke. Auf Jessicas Anfrage, ob wir die schöne Foto-Story nicht über den Vintage Flaneur weiterposten wollten, reagierten wir natürlich mit JA, und so wünschen wir Ihnen nun viel Vergnügen bei der Lektüre:

Ein großes weißes Gebäude, das bereits aus der Ferne gut zu sehen war, bildete den Mittelpunkt der kleinen Stadt. Reisende verirrten sich hier nur selten, denn eine Metropole war dieses schüchterne Fleckchen Erde wahrlich nicht.

Er blickte durch den Sucher seiner Kamera. Eine Routine – er bemerkte es selbst nicht mehr. Die Landschaft wurde ihm in diesem Blick vertraut. Er suchte nach Wiederholungen, Besonderheiten, und nach etwas, das ihm vollkommen neu erschien. Sein Zeigefinger zuckte ungewohnt über dem Knopf, der das Erspähte in seine Unsterblichkeit zu überführen vermochte. Unzählbar oft hatte er das Motiv bereits seiner angestammten Umgebung entrissen. Unzählig oft, doch dieses eine Mal zögerte er.Liberté - Eine Kurzgeschichte im Retro Style von Refined Bohemia

Der Wind, der hier oben rauer wehte als in seiner Heimatstadt, verwandelte sich in das warme Gefühl von Geborgenheit. Und auch der Regen verschwand für ihn so plötzlich, wie er eingesetzt hatte. Leuchten rote Locken, ein tannengrünes Kleid, das eine unbekannte Landschaft illuminierte und ein zurückhaltendes Lächeln waren der Grund für dieses so unbekannte Gefühl der Schwerelosigkeit. Eine junge Dame richtete ihr vom Wind leicht aufgewühltes Haar und hatte Mühe, ihren Schirm festzuhalten.

Liberté - Eine Foto Story im Retro Style von Refined Bohemia„Darf ich Ihnen zur Hilfe eilen?“, rief der junge Herr ihr zu, alsbald sich seine Augen an die unbekannte Schönheit und seine Bauchgegend an das Kribbeln gewöhnt hatten. „Das ist sehr zuvorkommend von Ihnen“, antwortete die Frau, deren Koffer bereits vom Schaffner höchstpersönlich in ihrem Abteil verstaut wurden. Sie reichte ihm den Schirm und hakte sich in der gleichen Sekunde mit einem selbstbewussten Griff unter den Arm ihres unbekannten Retters ein. „Einem Gentleman wie Ihnen begegnet man hier nicht allzu häufig“, begann sie das Gespräch und mit einem Blick auf seine Kamera fragte sie sich zugleich, was diesen pfiffigen Herrn wohl zu einer solchen Reise trieb. „Durchreise“, er bemerkte zugleich, dass diese Aussage äußerst unangebracht erscheinen musste und schob noch schnell ein: „Ich möchte die Fjorde sehen, von der seit der letzten Abenteuerreise unserer Arktischen Sozietät so viel berichtet wird.“ Liberté - Eine Foto Story im Retro Style von Refined Bohemia

„Unsere Arktische Sozietät?“, ein fragender Blick ließ ihn aus seinem Tritt kommen und er hatte Mühe, seine Verlegenheit nicht vor ihren Augen zur Schau zu stellen. Eine unangenehme Röte stieg in sein Gesicht. „Entschuldigen Sie das Versehen, ich habe mich ja noch nicht vorgestellt“, antwortete der Engländer und informierte die Dame im selben Aufgebot über allerlei Nützliches aber auch zuhauf Unnützliches über sich. „Ein Abenteurer, zugleich eine rastlose Seele und nun auf der Suche nach landschaftlicher Schönheit und nach sich selbst“, war ihr weitreichendes Urteil über den jungen Herrn, „alles in allem eine äußerst interessante Erscheinung“. „Bitte einsteigen“, ein schriller Pfiff holte sie aus ihren Gedanken zurück in die rauchende Realität dieses dunkelgrünen Stahlgefährts und mit schnellen Schritten eilte sie auf den Waggon zu, noch immer untergehakt bei dem jungen Herrn, der ihrem Schritt problemlos mithielt.

Liberté - Eine Foto Story im Retro Style von Refined BohemiaSie wollte noch nicht reingehen, zu schön war der Wind, den die langsam anfahrende Karawane auf ihr kleines Plateau trieb und ihr Mitreisender schien das gleiche zu fühlen, denn er blieb bei ihr. Für immer.

„So lassen sie uns auf eine unbekannte Reise gehen, in der wilden See schwimmen und die Sterne der klaren Nacht zählen. Wir werden uns lieben und wir werden frei sein“, rief sie und der Wind trug ihre Worte hinfort. Die junge Frau blickte zurück, ohne Schwermut, sondern im Bewusstsein dass sich ihre Freiheit nun vor ihr ausdehnte wie ein Teppich voll unbekannter Muster.

Liberté - Eine Foto Story im Retro Style von Refined Bohemia

Liberté - Eine Foto Story im Retro Style von Refined Bohemia

 

Über Refined Bohemia:

Refined Bohemia ist eine Lifestylemarke und steht für liebevoll angefertigte Schmuck-Kleinserien. Die Schmuckstücke verbinden Natur und Nostalgie in moderner Weise, inspiriert vom Boho-Stil und der französischen Bohème. Die verwendete Materialien sind oftmals in Erdtönen gehalten, greifen Naturmotive und -formen auf, und vermitteln das Gefühl von handgemachten Unikaten. Neben Kristallen und Perlen lassen sich auch Anhänger und Spitzenborten aus Antiquitätenläden finden. Die Liebe zum Detail zeigt sich in der Ausgestaltung der Schmuckstücke. Die Materialien kommen zumeist von kleinen Händlern aus Spanien, Portugal, Griechenland oder Amerika und sind oftmals nur in geringer Stückzahl verfügbar, sodass einige Schmuckstücke streng limitiert sind.

Schauen Sie gerne auch bei Refined Bohemia vorbei: https://www.refinedbohemia.com/

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Vintage, Coco und Rockabilly Hochzeit – Brautkleider von „Brautmoden Adriane Böhm“

(Advertorial) Passend zu der Modestrecke zum Thema „Vintage Hochzeit“ in der Ausgabe 22 des Vintage Flaneurs möchten wir Ihnen heute die zauberhafte Brautmoden-Boutique „Brautmoden Adriane Böhm“ in Rosenheim/Kolbermoor vorstellen. Auf ihrer Webseite zitiert Adriane Böhm niemand anderen als die legendäre Coco Chanel, die einmal sagte: „Anders zu sein ist unersetzlich“. Dieses Motto wird bei Brautmoden Adriane Böhm ganz groß geschrieben, und so sind bei Adriane Böhm, die sich auch selbst für den Vintage Stil und die Rockabilly Hochzeit begeistert, alle Bräute an der richtigen Stelle, die auf ein individuelles, einzigartiges Outfit setzen.

Im Gespräch mit dem Vintage Flaneur erzählt Adriane Böhm von ihrem Konzept, aktuellen Trends und der Faszination „Vintage“:

Liebe Frau Böhm, seit wann gibt es Ihre Boutique und wofür steht „Brautmoden Adriane Böhm“?

Das Geschäft “Brautmoden Adriane Böhm“ wurde im November 2009 eröffnet. Wir stehen vor allem für herzliche und kompetente Beratung.

Inspiriert wurde ich bei der Gründung von den Modesalons vergangener Epochen und den kleinen feinen Boutiquen in Frankreich und Italien. (Haben Sie den Spielfilm “Coco“ gesehen? Genau so! 🙂 )

Adriane Böhm liebt den Vintage Lifestyle und hat auch für Rockabella Bräute die richtige Kleiderauswahl.

Nach welchen Kriterien suchen Sie die Kleider für Ihre Boutique aus?

Jede Braut braucht und möchte ihr individuelles Kleid, das ihren Stil und ihre Persönlichkeit unterstreicht, z.B. bei einer Rockabilly Hochzeit. Genau das sind die Kriterien unseres liebevoll ausgesuchten Sortiments. Wir bieten luftige Tüllträume, Roben in fließenden Stoffen, feine Spitzengebilde ebenso wie klare Outfits. Es ist vielfältig und aufregend bei uns!

Gibt es gerade einen speziellen Trend?

Leichte Tüllkleider im Ballerina Stil, mit Strickjäckchen aus Kaschmire oder Corsagette in Spitze sind sehr gefragt.

Auch der Bohostyle ist momentan beliebt und wird dabei eleganter. Die Schnitte sind körperbetonter und die Stoffe edler.

Wie Sie uns verraten haben, haben Sie selbst eine Vorliebe für Vintage Mode – woher kommt diese Leidenschaft und was ist für Sie so besonders an den Kleidern im Vintage Stil?

Es ist weniger die Mode, es ist dieses Lebensgefühl, das mich schon seit meiner Jugend begleitet. Das „Click!“ einer Handtasche mit Bügelverschluss, der Geruch eines Gesichtspuders im Perlmuttdöschen… und dieses Selbstbewusstsein, im wahrsten Sinne des Wortes, das die Menschen ausstrahlen, die Vintage Mode tragen und diesen Lifestyle inszenieren.

„Brautmoden Adriane Böhm“ hat alles, um auch die rockige Vintage Braut einzukleiden!

Was lieben Sie besonders an Ihrer Arbeit in der Hochzeitsbranche?

Eine Hochzeit ist ein ganz besonderer Moment im Leben und wir sind stolz, ein wenig dazu beitragen zu dürfen, dass dieser Moment unvergesslich bleibt.

Herzlichen Dank für das Interview!

Schauen Sie gern auch online bei Adriane Böhm vorbei und lesen Sie die Tipps auf dem dazugehörigen Hochzeitsblog: https://www.adrianeboehm.de/

Fotos & Bildbearbeitung von: Lisi Lehner Fotografie.

(Advertorial)

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„Ihr seid wunderschön!“ – Patricia von Rebel Curves über Vintage Plus Size Mode

Vintage Mode von Rebel Curves aus München

(Advertorial) Rebel Curves aus Müchen bietet Vintage Plus Size Mode ab Größe 42 und ist damit die richtige Anlaufstelle für alle Plus Size Ladies, die Spaß an Vintage Mode haben. Sei es bunt und fröhlich oder klassisch-elegant: Bei Rebel Curves gibt es wunderschöne Kleider für jeden Anlass und Geschmack. Hinter dem Namen „Rebel Curves“ steht die wunderbare Patricia, die genau weiß, mit welchen Sorgen die Plus Size-Damenwelt zu kämpfen hat und sich vor allem eines auf ihre Fahne geschrieben hat: ihre Kundinnen sollen in ihren neuen Kleidern schön, weiblich und selbstbewusst fühlen!

Für den Vintage Flaneur erzählt Patricia heute mehr über Rebel Curves und das Thema Vintage Plus Size Mode:

Wann hast du den Entschluss gefasst, Rebel Curves zu gründen? Und wofür steht Rebel Curves?

Die Entscheidung Rebel Curves zu gründen kam im Jahr 2012, als ich trotz intensiver Suche nach Vintage Mode für große Größen nichts finden konnte, was in meinen Augen der klassischen Frau entsprechen würde. Eine Frau die sich mit ihren weiblichen Kurven auch in einem Classy-50s Dress schön fühlen und zeigen möchte. Zu dem Zeitpunkt entwickelte sich die Idee, selbst einen Shop zu eröffnen, mit ausgewählten Marken und später auch einer eigenen Kollektion. Nach intensiver Vorbereitungszeit startete ich dann 2015 mein geplantes Projekt und eröffnete meinen Showroom mit angeschlossenem Online Shop.

In meinem Logo habe ich mein persönliches Credo „Beauty has no size“ verewigt. Das spiegelt meine Meinung wider, dass Schönheit nicht an eine Konfektionsgröße gebunden ist, sondern in allen Formen, Kurven und Größen vertreten ist und wunderbar aussieht. Da ich weiß, dass wir Frauen das ganz gerne vergessen, wenn es um uns selbst geht, möchte ich genau hier ansetzen und meinen Kundinnen sagen/zeigen: „Ihr seid wunderschön und das sollt ihr auch zeigen!“

Die wunderbare Patricia von Rebel Curves.
Patricia von Rebel Curves.

Welche Labels bietest du an?

Ich führe im Moment Kleider der Marken, Cherry Velvet, Lady V Vinatge, Banned, Collectif, Dolly&Dotty und Hellbunny. Im Laufe der Zeit kommen weitere ausgewählte Lieferanten dazu, aber ich achte sehr darauf, dass die Kleider in den größeren Größen nicht einfach nur „größer“ geschnitten sind, sondern eben auch an die Kurven angepasst wurden.

Was war deine persönliche Motivation, dich auf Vintage Plus Size Mode zu konzentrieren?

Ganz klar meine eigene Konfektionsgröße – 48. Seit ich denken kann, hatte ich immer Probleme hübsche Sachen zu finden, shoppen gehen war für mich nicht so simpel, wie für eine Frau mit einer Konfektionsgröße um die 38. Ja, das konnte echt frustrierend sein… bis   ich diese wundervolle Vintage-Mode für mich entdeckt habe.

Hat sich dein Leben verändert, seit du mit Rebel Curves unterwegs bist? Was liebst du an deinem Job am meisten?

Oh ja, mein Leben hat sich um 180 Grad gewandelt! Ich habe so viele wunderbare Menschen durch meine Leidenschaft für Vintage-Mode und mein Projekt kennen lernen dürfen. Mein Job ist nicht einfach „nur“ meine tägliche Arbeit, sondern er ist zu meinem Lebensmittelpunkt geworden und ich habe riesen Spaß daran meine Begeisterung mit meinen Kundinnen zu teilen. Die allergrößte Freude bereitet mir, wenn sich eine Kundin schön und sexy fühlt – völlig unabhängig von ihrer Konfektionsgröße. Dieses Strahlen in den Augen, wenn sie sich im Spiegel des Showrooms ansehen, den Rock schwingen lassen und dabei kokettieren – das ist unbezahlbar!

Rebel Cuvres - Vintage Mode für Plus Size Ladies
Elegante Vintage Mode ab Größe 42 von Rebel Curves.

Viele Frauen, die in die Kategorie Plus Size fallen, trauen sich nicht, schöne und auch farbenfrohe Kleider zu tragen. Aus deiner Erfahrung: warum sind gerade die Kleider im 50er Jahre-Stil toll für kurvige Frauen?

Gerade die Swing-Kleider sind perfekt für Plus Size- sie betonen die Taille und umschmeicheln mit weitschwingendem Rock evtl. Pölsterchen. Aber auch Pencilkleider stehen kurvigen Ladies extrem gut, besonders wenn sie ein oder mehrere pfiffige Details haben, wie einen seitlichen Faltenüberwurf und ein sexy Dekolleté. Die farbenfrohen Modelle der Kleider umschmeicheln gekonnt die Kurven und betonen die tolle Silhouette.

Hast du eine persönliche Botschaft an alle Plus Size-Frauen, die noch zweifeln und auf der Suche nach schöner Mode für sich sind?

Traut Euch! Probiert alle Farben, Schnitte, Längen aus und wählt dann die Modelle in denen Ihr Euch absolut wohl und schön fühlt. Gebt Euch nicht mit weniger zufrieden! Glaubt mir, es lohnt sich. Und dabei ist es völlig egal, ob Ihr damit aus dem (modischen) Rahmen fallt oder nicht. Und das Beste zum Schluss: Ihr werdet mit Komplimenten nur so überschüttet werden!

Und hier noch 3 tolle Tipps von Patricia für Plus Size Frauen:

  • Erlaubt ist was gefällt und in was frau sich schön fühlt –  dann stimmt auch die Ausstrahlung und man rockt sein Outfit
  • Trage auch mal Sachen, die Dich vielleicht im ersten Moment aus deiner gewohnten Komfortzone herausbringen: Wenn Du Dich z. B. in einem ärmellosen Kleid absolut unwohl fühlst, weil Du Deine Arme nicht schön findest, dann wähle ein Kleid mit Ärmeln oder kombiniere einen Paschmina oder ein Strickwestchen dazu. Dadurch hast Du zusätzlich mehr Kombinationsmöglichkeiten. Es ist völlig normal, etwas an sich nicht so toll zu finden. Wichtig dabei ist, dass Du nicht aus den Augen verlierst, wie schön und feminin Du bist und das mit Deinem Outfit gekonnt unterstreichst.
  • Noch etwas Praktisches zum Schluss: Spielt mit Accessoires! Gürtel in einer Kontrastfarbe oder unterschiedlicher Breite verändern das komplette Outfit. So kannst Du Deine Outfits mal klassisch, mal peppig oder auch leger tragen. Das Gleiche gilt für Schmuck: Broschen sind absolute Multitasker – ob an der Brust, als „Gürtel-Highlight“ oder in Kombination mit einem Schal. Sie betonen Deine Vorzüge, oder lenken von einer Problemzone ab- je nachdem wo Du sie einsetzten möchtest.

 

Vielen Dank, liebe Patricia für das schöne Interview!

Schauen Sie bei Rebel Curves vorbei.

Wunderbare Vintage Plus Size Mode finden Sie z.B. auch im Vintage Flaneur Nr.18.

(Advertorial)

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Aus alt mach neu – Vintage Brautkleider mit Geschichte von Vererbt

True Vintage Brautkleid von Vererbt

(Advertorial) Wir freuen uns sehr, Ihnen heute Judith Erb von Vererbt vorzustellen, deren wirklich einzigartige Vintage Brautkleider u.a. in unserer Modestrecke zum Thema Vintage Hochzeit der Ausgabe 22 des Vintage Flaneurs zu sehen sind:

Judith Erb stöbert für ihre Kollektionen Vintage Brautkleider aus der Generation unserer Eltern und Großeltern auf, bereitet sie auf oder arbeitet sie um und gibt die wundervollen true vintage-Kleider auf diese Weise mit ihrer ganz individuellen Geschichte weiter an die neuen Bräute. Vererbt will individuellen Geschmack fördern und den Dingen die Wertschätzung verleihen, die sie verdienen. Das Konzept von Vererbt ist damit vor allem eines: alles andere als mainstream und dadurch etwas für alle Bräute, die auf der Suche nach etwas ganz Besonderem sind!

Du bist eigentlich Wirtschaftsingenieurin. Wie kam es dazu, dass du dich für die Schneiderei, die Hochzeitsbranche und die Selbstständigkeit entschieden hast?

Vererbt gibt es seit etwas mehr als zwei Jahren. Über meine Leidenschaft alte Dinge neu zu kombinieren und die Erkenntnis, dass es so viele wunderbare Hochzeitskleider in den Schränken geben muss, bin ich auf die Idee gekommen, Vintage-Brautkleider zu verkaufen. Das hätte ich mir vor fünf Jahren sicher noch nicht träumen lassen. Begonnen habe ich ganz klein in meiner Altbauwohnung in Essen. Seit letztem Jahr gibt es ein kleines Studio in Köln. Nach wie vor mache ich Vererbt aber nur in Teilzeit. Freitags und samstags können die Bräute zur Anprobe kommen, die übrigen Tage arbeite ich in Essen.

Brautkleid Merle von Vererbt
Modell „Merle“ aus der Kollektion von Vererbt.

Woher kommt deine Leidenschaft für Vintage Brautkleider?

Mich faszinieren die verschiedenen Schnitte und Materialien, die sich doch sehr deutlich von heutigen Trends unterscheiden. Zudem gibt es bei Vererbt ja immer eine Geschichte zu jedem Kleid. Die ursprünglichen Besitzerinnen erzählen mir von ihrer Hochzeit, wie sie ihren Mann kennengelernt haben etc.. Jedes Mal, wenn ich eine Geschichte höre und sehe, welches Leuchten die zum Teil über 50 Jahre verheirateten Paar beim Gedanken an ihre Hochzeit in den Augen haben, freue ich mich, diesen Moment geschaffen zu haben.

Und wo findest du all die wundervollen Vintage Brautkleider?

In der Zwischenzeit hat sich die Idee von Vererbt schon weit herumgesprochen. Ich bekomme die Kleider meist per E-Mail oder telefonisch angeboten. Ich schaue mir die Kleider dann an und entscheide, ob ich es gerne in die Kollektion aufnehmen möchte.

Du bearbeitest die Vintage Brautkleider, nähst sie um oder fügst neue Details hinzu: Was bedeutet dir die Kombination von alt & neu?

Ich kann mich immer wieder neu dafür begeistern, die alten Modelle neu zu designen. Ich hole mir Inspirationen bei aktuellen Kleidern und wir schauen dann gemeinsam mit der Kundin, was passen könnte. Wir haben wirklich schon viele tolle Ideen entwickelt und so ein ganz individuelles Kleid geschaffen, dass ganz auf die Wünsche der Braut zugeschnitten ist. Wenn ich dann ein Foto der Braut in ihrem Vererbt-Kleid sehe, macht mich das schon sehr stolz.

Bemerkst du einen neuen Trend zum Thema Vintage und welche Frauen kommen zu dir?

Es fällt mir schwer meine Kundinnen in einen Typ zu kategorisieren. Grundsätzlich sind es alles Frauen, die vielleicht etwas Individuelles wollen, aber nicht so viel Geld dafür ausgeben wollen. Eine große Rolle spielt für viele auch, dass jedes Kleid eine Geschichte mit sich bringt und ein bisschen zum Glücksbringer wird.

Einen neuen Trend im Bereich Vintage kann ich nicht beobachten. Mir fällt nur immer wieder auf, dass Vintage inzwischen ein sehr weitläufiger Begriff ist. Wenn ich meine Originale aus der Zeit anschaue, sehe ich die Schnitte etc. selten in den neu aufgelegten Vintage-Kollektionen wieder.

Vintage Flaneur - Vintage Brautkleid von Vererbt
Foto aus Ausgabe 22 des Vintage Flaneurs
Fotografie: Coeval, H&M: Ioanna – Hair & Make Up, Model: Michelle Ramone, Kleid: Vererbt

Gibt es ein Kleid aus deiner aktuellen Kollektion, das du besonders gern hast? Oder gibt es ein Kleid mit einer besonderen Geschichte?

Ich habe viele Favoriten in der Kollektion. Die Kleider sind alle so unterschiedlich wie auch ihre Geschichten. Da gibt es Ost-West-Liebesgeschichten, Karnevals- oder Schützenfest Kennenlernstorys, Berichte von großen Polterabenden uvm. Ein sehr besonderes Kleid ist für mich zum Beispiel die Roswitha. Sie stammt aus dem Jahr 1965 und wurde für eine Winterhochzeit maßgeschneidert.

Gibt es einen Ratschlag, den du einer Braut, die noch auf der Suche nach ihrem Kleid ist, mit auf den Weg geben würdest?

In jedem Fall sollte jede Braut sich in ihrem Kleid wohlfühlen und sich auf den eigenen Geschmack verlassen. Dann sollte man sich vielleicht auch überlegen, welchen Wert man dem Kleid zusprechen mag, dabei hat der Preis aus meiner Sicht nicht immer was mit der Schönheit des Kleides zu tun. Bevor man in die konventionellen Brautmodengeschäfte geht, gibt es sicher so viele Alternativen, die es sich anzuschauen lohnt. Vererbt ist eine davon, aber es gibt auch tolle Maßschneider oder alternative Konzepte, die wunderbare Kleider herstellen!

Herzlichen Dank an Judith Erb für das schöne Interview!

Neugierig geworden? Dann schauen Sie doch einmal bei Vererbt vorbei: Für den Verkauf der Brautkleider lädt Judith Erb nach Köln-Mülheim ein, in ihrem kleinen Studio im Gebäude 6 am Deutz-Mülheimer Hafen befindet sich genug Platz für Anproben mit den Freundinnen oder der ganzen Familie. Termine können telefonisch vereinbart werden. Anproben sind jeweils freitags oder samstags möglich.

Brautkleid Marion von Vererbt
Modell „Marion“ aus der Kollektion von Vererbt.

 

 

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Von der Liebe zu Sammeltassen und Zuckerdosen – Vintage Porzellan von Goldröschen

Thementisch Kaffeetafel von Goldröschen Porzellanverleih

(Advertorial) In unserer Modestrecke zum Thema „Vintage Hochzeit“ der Ausgabe Nr.22 des Vintage Flaneurs stehen unsere zauberhaften Vintage Bräute u.a. an einer wunderschön gedeckten Kaffeetafel. Das unglaublich feine Kaffeeservice mit Goldrand, die Zuckerdosen, Etageren und kristallenen Karaffen ist echtes Vintage Porzellan und wurde uns freundlicherweise von Anja Happe von Goldröschen zur Verfügung gestellt, die wir Ihnen heute näher vorstellen wollen:

Als Spezialistin für die schönsten Kaffeekränzchen und stilvoll gedeckten Hochzeitstafeln bietet Anja Happe mit „Goldröschen“ ausgesuchtes Vintage-Porzellan und Nostalgie-Dekoration für Hochzeiten, Geburtstage und Feste zum Verleih an. Seltene Sammeltassen, Kaffeeservices, alte Tee- und Kaffeekannen, Vintage-Kaffeelöffel und Kuchengabeln, Milchkännchen und Zuckerdöschen sowie Kuchenplatten und Etageren – über 2.500 liebevoll gesammelte und zusammengetragene Erbstücke rund um den gedeckten Tisch finden sich aktuell in ihrem Sortiment.
Um den gedeckten Tisch komplett abzurunden, bietet das Goldröschen-Team neben Vintage-Porzellan, altem Besteck und Kristallgläsern auch passende Tischwäsche und nostalgische Dekoration zum Ausleihen an. Für den Extra-Klecks Sahne auf der Torte sorgt dabei Anja Happes langjährige berufliche Expertise rund um Porzellan, Besteck und Gläser, die sie in die individuelle Beratung aller Kunden einfließen lässt.

Für die Leserinnen und Leser des Vintage Flaneurs hat Anja Happe noch ein paar Fragen rund um ihr wunderschönes Vintage Porzellan beantwortet:

Vintage Porzellan von Goldröschen im Vintage Flaneur Nr.22
Foto aus Ausgabe 22 des Vintage Flaneurs
Fotografie: Coeval, Vintage Porzellan: Goldröschen

Woher kommt Ihre Leidenschaft für Sammelporzellan? Was fasziniert Sie daran besonders?

Meine Familie und ich leben in einem über 100 Jahr alten Haus, welches echten Retro Charme versprüht. Ich liebe die vielen kleinen Ecken und Kanten unseres Hauses und frage mich ganz oft, was hier wohl schon alles geschehen ist. Und genau so geht es mir mit meinem Sammelporzellan. Mein ältestes Service ist von einer Hochzeit am 18. Oktober 1894. Die Geschichten – das Besondere, das diese Gegenstände ausstrahlen, faszinieren mich.

Wie ist Goldröschen entstanden? Wann haben Sie den Entschluss gewagt, sich mit Ihrer Leidenschaft selbstständig zu machen?

Wir haben unsere eigene Winter-Hochzeit in einer alten umgebauten Scheune gefeiert und mussten vom Mobiliar bis zur Deko alles selber organisieren und vor Ort bringen. Meine Omas und Tanten haben für unsere Hochzeit  ihre Schränke leer geräumt und es entstand ein wundervolles buntes Sammelsurium aus dem unterschiedlichsten Porzellan. Bei vielen Gästen hat es Erinnerungen geweckt – wie wir bspw. selber als Kinder aus diesem Porzellan unseren Kinderkaffee von meiner Oma bekommen haben. Das Eis war bei allen Gästen sehr schnell gebrochen und unsere Hochzeit war ein rundum gelungenes Fest.

Nach der Geburt meiner beiden Töchter habe ich dann im Jahr 2015 den lang gehegten Wunsch der Selbstständigkeit mit Goldröschen gewagt, und statte heute Feste und Feier jeder Art und Couleur mit meinem Retro Porzellan und der nostalgischen Dekoration aus.

Thementisch "Wedding Table" von Goldröschen
Thementisch „Hochzeitstafel“ von Goldröschen – Vintage Porzellanverleih. Foto von Yvonne Haag.

Woher stammt all Ihr wunderschönes Vintage Porzellan?

Den Grundstein hat damals tatsächlich das Familienporzellan für unsere eigene Hochzeit gelegt. Heute findet man mich oft auf Trödelmärkten, wo ich manchmal „neues“ altes Porzellan und Deko für meinen Verleih finde. Manchmal sucht das Porzellan allerdings auch seinen Weg zu mir und wir begegnen uns an den unterschiedlichsten Orten. Es gibt also viele Wege, in die Goldröschen-Familie aufgenommen zu werden.

Für welche Anlässe wird Ihr Porzellan gebucht?

Für jede Art von Fest. Sei es eine kleine Familienfeier zur Taufe oder einen runden Geburtstag, eine große Hochzeitsfeier, ein Gartenfest oder auch Betriebsfeiern mit bis zu 250 Personen. Immer öfter kommen jetzt auch Anfragen für das „Getting Ready“ der Braut. Viele Frauen wollen die letzten ruhigen Momente vor ihrem großen Tag noch einmal in Ruhe mit ihren Lieben genießen und was hilft da besser, als eine schöne Tasse Tee und ein wenig Gebäck?

Mein Porzellan und die nostalgische Dekorationen tanzen einfach gerne auf jeder Feier und jedem Anlass mit!

Vintage Brautkleid von küssdiebraut
Foto aus Ausgabe 22 des Vintage Flaneurs
Fotografie: Coeval, H&M: Ioanna – Hair & Make Up, Model: Michelle Ramone, Kleid: küssdiebraut, Vintage Porzellan: Goldröschen

Gibt es in diesem Zusammenhang ein Ereignis oder eine spezielle Geschichte, die Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

Jede Feier und Hochzeit ist auf ihre Art einzigartig und wunderschön. Es gibt so viele tolle private Momente, die die Menschen gebührend mit so viel Liebe zum Detail feiern. Daher sollten diese Ereignisse dann eines auch bleiben: ganz privat.

Gibt es ein Service oder vielleicht auch nur einen bestimmten Gegenstand aus Ihrem Sortiment, den Sie besonders lieb gewonnen haben?

Ich hänge tatsächlich ganz besonders an meinem Hochzeitsservice von 1894. Das Porzellan ist mit bunten Blumen handbemalt und die Kaffeetassen wahnsinnig filigran gearbeitet. Jede Tasse, jeder Teller erzählen eine eigene kleine florale Geschichte. Wenn ich manchmal in Ruhe  eine Tasse Kaffee aus diesem ganz besonderen Porzellan genieße, stelle ich mir oft die Geschichten der Menschen vor, die im Laufe der letzten 120 Jahre mit diesen Tellern und Tassen  gegessen und getrunken haben und frage mich, wie wohl die erste Hochzeit und vor allem die Braut ausgesehen haben mag.

Herzlichen Dank für das Interview, liebe Frau Happe!

Sind Sie, liebe Leserinnen und Leser, vielleicht auch noch auf der Suche nach dem ganz besonderen Detail für Ihre Hochzeit oder eine Geburtstagsfeier? Dann schauen Sie gerne bei Goldröschen vorbei! Der Goldröschen-Service umfasst den Köln-Düsseldorfer-Raum sowie Dortmund, Wuppertal, Hagen und den Nürburgring.

Whisky Bar von Goldröschen - Vintage Porzellan
Whisky Bar von Goldröschen – Vintage Porzellanverleih. Foto von Daniela Hitzblech.
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Vintage Hochzeit – Kerstin Mechler von küssdiebraut im Interview

Vintage Brautkleid von küssdiebraut

(Advertorial) In der Modestrecke zum Thema „Vintage Wedding“ der Ausgabe 22 des Vintage Flaneurs können Sie auch die traumhaften Modelle von küssdiebraut bewundern. Das junge deutsche Premium-Label, das wir Ihnen heute näher vorstellen möchten, wurde 2009 von der Designerin Kerstin Mechler gegründet; sie entwirft bezaubernd lässige Brautmode mit abgestimmten Accessoires, die jedem Kleid einen individuellen Charakter verleihen. Der typische küssdiebraut-Look ist schlicht, authentisch und mit viel Vintage-Charme. Die Designerin liebt innovative Materialien, außergewöhnliche Silhouetten und die Vielfalt, die aus beidem entstehen kann – das macht die Kollektionen von küssdiebraut so unverwechselbar und abwechslungsreich!

Die neue Kollektion 2017 besticht durch außergewöhnliche kurze und lange Brautkleider – modische Formen, leichte Stoffe und eine vielfältige Accessoireauswahl. Ein frecher Retro-Wind weht in den kurzen Petticoat-Brautkleidern, die fröhliche 50ies Stimmung verbreiten. Neben diesen neuen Varianten der kurzen Braukleider in schwingenden Formen gibt es aber auch schmal fließende, lange und dabei sinnlich-feminine Silhouetten, inspiriert vom Hippielook und mit viel Boho-Glamour! Es finden sich hochgeschlossene Modelle, verschiedene Arm- und Trägervarianten und tiefe Rückenausschnitte, wie sie z.B. auch in der Hochzeitsstrecke im Vintage Flaneur – Ausgabe 22 – zu sehen sind. Auch Overall und Brautanzug sind ein wichtiges und zeitgemäßes Thema bei küssdiebraut. Das Premium Label steht für einen modernen Stil, der sich durch eine lässige Kombination aus neuem Vintage Look und urbanem Touch auszeichnet.

Vintage Hochzeit mit dem Modell Zoe von küssdiebraut
Modell Zoe aus der Kollektion 2017 von küssdiebraut.

Für den Vintage Flaneur hat die Designerin Kerstin Mechler noch ein paar ganz persönliche Fragen zu Ihrem Label küssdiebraut beantwortet:

Wie sind Sie zu Ihrem Beruf als Designerin gekommen? Was hat Sie dazu angetrieben?

Mich hat Kleidung schon immer fasziniert, ich habe als Jugendliche einfach drauf los genäht, mit Stoffen experimentiert – aber damals noch ganz ohne Hintergedanken 😉 Bei der Berufswahl bin ich dann auf Modedesign gestoßen und war sofort begeistert.

Was macht Ihr Label küssdiebraut aus?

Unser Konzept war von Anfang an, ein anspruchsvolles Designprodukt zu einem vernünftigen Preis anzubieten. Dabei ist unser Stil modern und eher schlicht, in der Kombination mit unseren unterschiedlichsten Accessoires kann die Braut ihr Brautoutfit dadurch selbst individuell mitgestalten.

Vintage Hochzeit mit dem Modell Dana von küssdiebraut
Modell Dana aus der Kollektion 2017 von küssdiebraut.

Woher holen Sie sich Ihre Inspirationen für neue Kollektionen?

Inspirationen sammle ich im Unterbewusstsein immer und überall, das kann ich nicht konkret beschreiben. Aber wenn zu einer gewissen Zeit im Jahr die Entwurfsphase ansteht, beginnt sie für mich mit der Auswahl neuer Stoffe. Sobald ich die Materialien in den Händen halte und fühle, entstehen automatisch die passenden Schnittformen und Silhouetten in meinem Kopf.

Mit welchen Stoffen und Details arbeiten Sie aktuell am liebsten?

Mir ist es wichtig, dass unsere Kleider angenehm, luftig und leicht zu tragen sind. Daher wähle ich stets weiche, fließende Stoffe wie zarte Seide, filigrane Spitzen und softe Elastanqualitäten.

Gibt es ein Modell, mit dessen Entwurf Sie eine besondere Erinnerung oder Geschichte verbinden?

Nicht so direkt … aber ich glaube, die Geburt unserer Kinder hat meine Handschrift noch etwas weicher und stimmiger werden lassen. Daher gibt es für mich die Kollektionen vor und die mit den Kindern – vielleicht empfinde ich das auch nur selbst so 😉

Brautkleid Shelly von küssdiebraut
Modell Shelly aus der Kollektion 2017 von küssdiebraut.

Unter Ihren kurzen Brautkleidern finden sich viele Kleider in tea length oder mit Petticoat – haben Sie selber eine Liebe für Vintage Kleider? Was fasziniert Sie am Vintage Stil?

Für mich bedeutet Vintage eine Anerkennung früherer Jahrzehnte bzw. deren Kleidung und Lebensstil. Dabei mag ich besonders die Eleganz und die Frische der 50er Jahre, die wir in unseren kurzen Petticoat-Kleidern widerspiegeln. Aber ebenso auch die Aufgeschlossenheit und Lebensfreude der Hippiezeit, die wir in unseren Boho-Modellen anklingen lassen.

Für welche Sorte Frau bzw. Braut entwerfen Sie Ihre Kleider?

Die küssdiebraut-Braut ist kein Mäuschen, das sich hinter einem großen Brautkleid versteckt oder verkleiden möchte. Sie ist selbstbewusst, kennt sich und ihren Stil, möchte ihren Hochzeitstag nach den eigenen Vorstellungen feiern und sich dabei in ihrem Brautkleid wohl und authentisch fühlen!

Herzlichen Dank an Kerstin Mechler für das Interview. Werfen Sie abschließend noch einen Blick auf die wundervolle Kollektion von küssdiebraut, es lohnt sich!

Vintage Hochzeit mit dem Modell Poppy von küssdiebraut
Modell Poppy aus der Kollektion 2017 von küssdiebraut.

 

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Was ziehe ich heute an? Die Pariser Antwort auf die Frage aller Fragen – Literaturtipp

Frau in Kleid vor Eifelturm

(Promotion) In der Ausgabe Nr.22 des Vintage Flaneurs beschäftigen wir uns u.a. mit dem ominösen Phänomen des Pariser Modestils und verweisen dabei auch auf den Style Guide „Pariser Chic“ von Inès de la Fressange. Für alle Modebegeisterten, die noch immer nicht genug von der Pariser Eleganz haben, ist sicherlich auch der im April 2017 erschienene, zweite Band „Was ziehe ich heute an? Pariser Chic – Einfach perfekt für jeden Anlass“ ein inspirierendes Lesevergnügen.

Vom Mädchenabend mit den besten Freundinnen über den Nachmittag mit den Kids auf dem Spielplatz bis zur perfekten Business- und Abendgarderobe – Inès de la Fressange zeigt uns den perfekten Stil einer Pariserin für alle Gelegenheiten.
Die Modeikone zeigt eine Garderobe aus zeitlosen und einfachen Basics, die sich zu großen Teilen garantiert schon im eigenen Kleiderschrank befinden und in immer neuen Kombinationen einfach stylish aussehen. Zu jedem Look präsentieren Fotos die einzelnen Teile im Detail und dazu das perfekte Ergebnis. Dazu gibt es amüsante Tipps, welche modischen Kniffe zu empfehlen sind oder doch eher vermieden werden sollten.

Zugegeben: True Vintage Ladies und Rockabellas mit Leib und Seele auf der Suche nach Tipps für den perfekten Vintage Look im Pariser Stil werden im Style Guide von Inès de la Fressange und Sophie Gachet nicht fündig. Die Paris Looks von Inès de la Fressange sind modern, reduziert, aber immer lässig elegant und zeitlos. Auch dieses Mal geben die Farben Schwarz, Weiß, Beige und Dunkelblau in den modischen Vorschlägen den Ton an. Das kleine Schwarze und der schicke Hosenanzug sind immernoch unverzichtbares Musthave im Kleiderschrank der modisch sicheren Frau. Viel Wert legt Fressange dieses Mal außerdem auf den jeweiligen Look abrundende Handtaschen, die besonders, wenn es mit den Kindern an die Frische Luft geht, groß genug, praktisch und trotzdem schick sind.

Bei allem geht es Fressange keineswegs darum, jeder neuen Trendvorgabe hinterher zu rennen, vielmehr geht es ihr um eine solide, modische Grundausstattung und die Kombination zeitloser Basics, die letzten Endes für einen modisch souveränen und eleganten Pariser Look sorgen.
„Was ziehe ich heute an?“ ist ein praktisches Ideenbuch für stilbewusste und mode-interessierten Leserinnen, das sich leicht und unterhaltsam liest und durch seine reiche Bebilderung viel fürs Auge bietet. Es zeigt jeder Frau, wie sie sich leicht und unkompliziert anzieht und jeden Tag in ihrer Kleidung absolut wohlfühlt. Lässig und elegant wie eine Pariserin eben.

Inès de la Fressange/ Sopie Gachet
Was ziehe ich heute an? Pariser Chic – einfach perfekt für jeden Anlass

Broschiert, 160 Seiten,
mit 150 farbigen Abbildungen
aus dem Französischen von Ursula Held
erschienen im Knesebeck Verlag
Preis € 24,95 [D] 25,70 [A]
ISBN 978-3-95728-084-8

Style Guide von Inès de la Fressange: Was ziehe ich heute an?

(Titelbild: Pixabay: rozeroodart)