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20er Jahre Party geben

Frau im 20er Jahre Kleid vor Piano

Feiern wie der große Gatsby mit einer grandiosen 20er Jahre Party – das ist derzeit das hohe Ideal einer Feier. Legendär erscheinen die Zusammenkünfte der Roaring Twenties, unabhängig davon, ob im glanzvollen Amerika oder dem verruchten Berlin der Weimarer Republik. Rauschhaft kommt sie uns vor diese Zeit und vor allem ihre Parties, hemmungslos und prachtvoll. Wer kann sich dieser Ästhetik schon entziehen? Auch wir lieben sie und haben in Ausgabe 25 des Vintage Flaneurs so einiges Glitzerndes und Glamouröses für ein solches Fest zusammengetragen.

In diesem Zuge kam eine Leserin auf uns zu und fragte nach Tipps für eine eigene Festivität im Stil der 20er. Seither frage ich mich, ob man die so wirklich geben kann.

Die 20er Jahre – abseits der Pracht

Werfen wir einen kleinen, nur oberflächlichen Blick nach hinten: Die 20er Jahre waren wirklich sehr weit von unserem heutigen Leben entfernt. Im Zuge von schillernden Figuren wie dem Großen Gatsby blenden wir gerne aus, dass es eine finanziell und gesellschaftlich sehr schwierige Zeit war. Der erste Weltkrieg war gerade vorbei, viele Menschen bitter arm, vom Krieg traumatisiert, viele Väter, Söhne, Brüder waren nicht zurückgekommen oder seelisch oder körperlich verletzt. Viele alten Überzeugungen, moralisch wie politisch, waren in den Grundfesten erschüttert worden. Es war eine pessimistische Generation, von F. Scott Fitzgerald und Getrude Stein als „verlorene Generation“ oder Frankreich als „Generation in Flammen“ bezeichnet. Und auch abseits des Krieges war die Lebenswelt eine andere: An eine Wohnkultur wie heute beispielsweise war gar nicht zu denken in einer Zeit, wo viele in Zimmern mit nur der allernötigsten Ausstattung lebten, ohne Bad, ohne fließendes Wasser, ohne Elektrizität (das gab es natürlich alles schon, aber es war keineswegs für jeden zugänglich). Das schreibe ich nicht, um den moralische  Zeigefinger gegen 20er Jahre Feiern zu erheben, sondern weil es elemtarer Bestandteil auch der Feierkultur war. (lesen Sie unter dem Bild weiter)

Zwei Damen in 20er Jahre Kleidern
Aus Ausgabe 19 von Jamari Lior, H&M: Little Shop of Beauty, hinten: Teresa von Thée in Vecona Vintage, vorne: Paula Walks in Frock & Frill

Das androgyne Schönheitsideal des Flappergirls beispielsweise hat eigentlich einen eher unschönen Hintergrund: Die jungen Mädchen hatten lange gehungert und waren mangelernährt, daher waren sie per se viel schmaler als Frauen heute. Und auch, dass das Korsett damals in die Kritik geriet und as lockere Kleid in Mode kam, hatte nicht nur mit modischer Entwicklung und Emanzipation zu tun: Viele Frauen mussten nun, da die Männer auf dem Schlachtfeld waren, arbeiten und legten das Korsett daher ab, nicht aus hehren Idealen. An dieser Stelle stößt man einmal mehr auf das spannende Phänomen, dass der Krieg, bei all seinen Schrecken, die Frauenbewegungen immer vorangetrieben hat (das gilt auch für den zweiten Weltkrieg wieder). Durch das Wegfallen der Männer zu Hause kam es für die weiblichen Mitglieder der Familie zu einer anderen Situation. Das Arbeiten war mühselig, gab aber auch ein neues Selbstbewusstsein. Und es war oft kein Vater und kein Bruder zu Hause, der die jungen Mädchen, die nach Ablenkung vom Alltag hungerten, zu Hause hätten halten können – was ihnen die Möglichkeit gab, Feiern zu gehen, zu rauchen und gegebenenfalls auch moralische Grenzen hinter sich zu lassen.

Die eben erwähnte Wohnsituation trieb viele Menschen aus dem Haus. Wie viel schöner war es doch in einer Bar oder einem Café oder einem der legendären Tanzhäuser Berlins (wenn man es sich leisten konnte) als in einem kargen Zimmer. Liebe Flaneure, gerade die großen Tanzhäuser müssen unglaublich gewesen sein, mit unendlich viel Phantasie (und Budget wie es scheint) eingerichtet, mit Wasserfällen, Telefonleitungen von Tisch zu Tisch, Spiegeln, Lüstern, exotischen Tieren und und und. Investitionen in Amüsementbetriebe lohnten sich: Keiner wollte zu Hause bleiben, und der eben überstandene Krieg ließ den Menschen das Geld aus der Tasche fließen. Das Leben konnte so kurz sein, es wollte genossen und die Erinnerungen an die Übel der Welt vergessen werden.

Vergessen, das ist ein wichtiges Stichwort für diese Generation ohne Zukunft. Und Drogen gehörten da für viele dazu. Zum Mythos der goldenen 20er gehören rauhe Mengen an Alkohol untrennbar dazu (übrigens nicht nur zu den Feiern, trinken war alltäglicher als heute, weil es weniger umstritten war). Aber nicht nur das, auch andere Rauschmittel wie Opiate, Kokain oder Heroin waren zu bekommen und wurden viel hemmungsloser genutzt als heute. Schwierig zu bewerten erscheint mir die Sexualität der damaligen Zeit, zwischen alten Moralvorstellungen und dem Gefühl, das Leben sofort genießen zu müssen (und vielleicht für eine Nacht mit Gefälligkeiten auch von einem Herren den ganzen Abend eingeladen zu werden).

Ganz sicher ist jedoch: Mit Tipps für eine „echte 20er Jahre Party“ stoße ich an meine Grenzen. Wir können und wollen die Zeit nicht zurückdrehen. Und ich kann Ihnen schlecht raten, lebende exotische Vögel als Dekoration in Ihr Wohnzimmer zu setzen, Ihren Gästen eine Schellackplatte aufzulegen und Ihnen dann reichlich Opiate anzubieten. Seien wir ehrlich: Wenn wir eine 20er Jahre Party feiern, dann lehnen wir uns optisch und musikalisch an, aber wir feiern einen Traum, einen Mythos, und sollten das auch genau so genießen.

Nun aber doch: Tipps für die 20er Jahre Party

Damit aber wenigsten ein bisschen der passende Flair aufkommen kann, will ich wenigstens versuchen Ihnen etwas an die Hand zu geben. Am einfachsten ist der Weg zu einer professionell organisierten 20er Jahre Party zu gehen wie der Boheme Sauvage oder „Party like Gatsby“, e sgibt derzeit verschiedene Anbieter. Da ist schon für eine tolle Location und oft ein bombastisches Unterhaltungsprogramm gesorgt. Sie müssen nur noch die passende Garderobe (die Sie zum Beispiel in Ausgabe 25 der Vinatge Flaneurs finden) sorgen und für das passende 20er Jahre Make-up.

Es soll aber doch bei Ihnen daheim sein?

Passende Kleidung und Make-up sollten selbstredend auch hier nicht fehlen. Für das Essen spare ich mir Tipps – die Essgewohnheiten der 20er sind weit weg von unseren und Sie werden viele „echte Rezepte“ nicht nachmachen können oder wollen. Machen Sie einfach etwas Leckeres, nicht wahr? Sorgen Sie für passende Musik (je nach Geschmack, alte Schlager, Swing oder Elektro-Swing beispielsweise). Ein Trichter-Grammophon ist natürlich sehr zierend, funktionierende Repros sind für nicht allzuviel Geld zu bekommen – allerdings dürfen Sie von einem 60 Euro Gerät auch keine große klangliche Leistung erwarten. Außerdem bräuchten Sie dann noch jede Menge Nadeln und natürlich passende Schellackplatten – wenn es ums Musikhören geht bleiben Sie also vielleicht einfach bei Ihrem gewohnten Gerät. Als Dekoration bieten sich massig Stoffe an, dunkle und Gold vielleicht. Prächtige Blumen, große Vasen, alte Teppiche, es darf üppig sein. Versuchen Sie Ihre Wohnung zu verzaubern, dann erreichen Sie die Stimmung, die wir alle an den 20er Jahre Partys so lieben.

(Bild oben: Aus Ausgabe 25 von Jamari Lior, H&M: Dorothée Hartmann, Model: Lisa Denise, Mode via Fräulein Backfisch)

Frauen im 20er Jahre Stil
Aus Ausgabe 25 von Jamari Lior, H&M: Dorothée Hartmann, Models. Kety Biela und Malena, Mode via Fräulein Backfisch (vorne), Vecona Vintage und Maliné (Turban) hinten
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Veranstaltungstipp: Die 18. Landpartie auf Schloss Bückeburg – Zeitreise in die 20er Jahre

Veranstaltungstipp: Die 18. Landpartie auf Schloss Bückeburg

(Advertorial) Vom 15. – 18. Juni 2017 findet auf Schloss Bückeburg die 18. Landpartie statt, Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe heißt Sie Herzlich Willkommen! In diesem Jahr steht die Landpartie unter dem glamourösen Motto der Golden 20’s:  Vier Tage lang schmücken stilvolle Inszenierungen „like the golden Twenties“ das Schloss, den Schlosspark und das übrige Veranstaltungsgelände und nehmen die Besucher der 18. Landpartie mit auf eine Reise in die vor Lebensfreude nur so sprühende Zeit der funkelnden 20er Jahre!

Als Bonus für alle Vintage Fans: Besucher im authentischen 20er Jahre Outfit, gerne mit Perlenkette und Cloche oder im mondänen Flapper Dress mit Wasserwelle und Kopfschmuck, erhalten freien Eintritt!!Veranstaltungstipp: Die 18. Landpartie auf Schloss Bückeburg

Rund 200 ausgewählte Aussteller aus dem In- und Ausland präsentieren im exklusiven Rahmen der 18. Landpartie auf Schloss Bückeburg ein erlesenes Assortiment aus den Bereichen Haus und Garten, Mode, Lebensart, Kulinarik, Kunsthandwerk und Floristik. Genießen Sie das Flair des „Goldenen Sommers“ auf den neuen liebevoll dekorierten „Lieblingsplätzen“ und lassen Sie sich von dem umfangreichen, thematisch abgestimmten Rahmenprogramm begeistern!

Für die opulent gestaltete Gatsby-Bühne haben sich Rico Grese und Leonard Garner von Mimi Berlin etwas Einzigartiges einfallen lassen: eine szenisch dargestellte Modenschau der Goldenen 20er! Täglich wird auf der Gatsby Bühne und auf der Bühne in der Wagenremise  Mode aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts präsentiert, zum Teil historische Originale, von der Alltagskleidung bis hin zum glamourösen Flapper Dress.

Doch auch die Besucher-Outfits im Stil der 20er werden auf der 18. Landpartie honoriert: jeden Tag wird um 16.15 Uhr im Rosenrondell das Outfit des Tages gekürt! Und natürlich darf auch getanzt werden! Mehrmals täglich führt die Tanzschule Lindyfeld auf der Gatsby Bühne den Lindy Hop und den legendären Charleston vor und animiert zum Mittanzen.

Veranstaltungstipp: Die 18. Landpartie auf Schloss Bückeburg

Auch Oldtimer-Freunde kommen auf der 18. Landpartie voll auf ihre Kosten: am Freitag und Samstag (16.-17.06.2017) können Sie die automobilen Klassiker der 20er Jahre während der Oldtimer-Einfahrten am Schlosstor bewundern. Und wem nach all den vielen Eindrücken vielleicht der Sinn nach ein wenig Entschleunigung steht, der ist sicherlich am Sonntag, 18.06.2017 um 13.00 Uhr auf dem 20er Jahre Picknick im Fürstlichen Schlosspark gut aufgehoben.

Mehr Infos zum wahrhaft vielfältigen Rahmenprogramm der 18. Landpartie finden Sie auch auf der Webseite zum Event oder auf facebook.

 

Die 18. Landpartie – Golden 20’s

15. – 18. Juni 2017

Öffnungszeiten: täglich 10 – 19 Uhr

Eintrittspreise: Erwachsene 15€ –  2-Tageskarte: 21€ – Kinder & Jugendliche bis einschl. 15 Jahre haben freien Eintritt

Freier Eintritt für alle Besucher im authentischen 20er Jahre-Outfit!

Kostenlose Kinderbetreuung auf dem Ausstellungsgelände.

 

Veranstaltungsort

Schloss Bückeburg

Alexander Perl

Schlossplatz 1, 31675 Bückeburg

 

Kontakt zum Organisationsbüro

Landpartie Schloss Bückeburg GmbH & Co. KG

Mechthild Wilke / Stefanie Janzen

Herbartstr. 1, 26122 Oldenburg

Telefon: 0441.13138

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20er Jahre Make-up – Wissenswertes und Tipps

Foto einer Dame aus den 20ern

Seit Neoswing und der Elektroswing wie der von Alice Francis (mit der es ein Interview in Ausgabe 15 des Vintage Flaneurs zu lesen gibt) die Partyszenen der Großstädte erobern, erwacht bei vielen Menschen das Interesse an Vintage und Retro – besonders auch was das Styling betrifft. Das dramatische Aussehen der Flappergirls und ihr Flair von Wildheit in einer konservativen Umwelt fasziniert Damen wie Herren. Besonders das 20er Jahre Make-up war ausdrucksstark und rebellisch  – wir wollen das genauer betrachten:

Päärchen im modernen 20er Jahre-Look der Neoswingparties
Dank vieler neues Neoswing und Elektroswingparties ist das Interesse an 20er Jahre Stylings neu entfacht. – Flickr by SunshInecIty

Die Nutzung von Makeup in den 20er Jahren

Grundsätzlich ist zu sagen, dass die Benutzung von Makeup in den 20ern noch recht neu und heiß umstritten war. Die starke Schminke, die wir heute mit der Roaring 20s verbinden, war nicht das, was jede Dame normal trug. Aber es gab sie, die jungen Frauen, die gegen jede Konvention rauchten, für damalige Verhältnisse viel zu kurze Kleider trugen und wild feierten und tanzten, nicht selten zu heißen Swing-Rhythmen. Diese Mädchen, die Flappergirls, waren in ihrem starken Makeup inspiriert von den damals langsam aufkommenden Filmdiven und Stars wie Josephine Baker. Das extreme Makeup erklärt sich so fast von selber: Für einen schwarz-weiß Film, zudem ja auch Anfangs ohne Ton, musste sehr viel extreme Schminke genutzt werden, als später, als der Farbfilm kam. Die Schminke wurde statt Sprache und Farbe zum Träger von (oft dramatischen) Emotionen im Film.

Das Bedürfnis, den Schönheiten aus Kino und von Plakaten zu entsprechen, inspirierte aber zunehmend auch Frauen, die mehr auf gesellschaftliche Konventionen gaben als die Flappergirls, und so wuchs auch der Markt für Schminke und Schönheitsprodukte beständig seit den 1920ern. Um sich keine Eitelkeit vorwerfen zu lassen waren solche Produkte gern als gesundheitsfördernd getarnt. So oder offen gab es das meiste, was wir auch heute nutzen, damals schon.

Dame der 20er Jahre
Das 20er Jahre Styling war dramatisch und manchmal schockierend – flickr by Ky Olsen

Typisch für die 20er Jahre Optik waren:

All dies kann natürlich je nach Anlass für Tag oder Nacht und nach persönlichen Vorlieben stärker oder dezenter getragen werden.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Haben Sie sich schon am 20er Jahre-Styling versucht? Was war einfach, was war schwierig? Und hat es Ihnen gefallen oder finden Sie ein späteres Jahrzehnt anziehender?

(Foto oben: www.flickr.com/photos/ky_olsen/5115675956/ – Flickr by Ky Olsen, alfred-cheney-johnston-3)

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Veranstaltung: Le Pustra’s KABARETT DER NAMENLOSEN

Kabarett der Namenlosen Flyer

Eine Veranstaltung, die wir uns sofort ansehen würden, wenn Berlin nur ein wenig näher wäre:

BOHÈME SAUVAGE präsentiert: Le Pustra’s

KABARETT DER NAMENLOSEN

Lassen Sie Ihre Hemmungen an der Tür und seien Sie willkommen im ‚Kabarett der Namenlosen‘ – Berlins köstlich berüchtigtem und sündhaft nachtaktivem Cabaret im Salon Stil der 20er Jahre. Betreten Sie eine verbotene Unterwelt der Skandale, der Intrigen und des Überflusses und zelebrieren Sie mit uns Groteskes und Skurriles. Tauchen Sie ein, in eine dekadente Inszenierung, die eines Werkes von George Grosz würdig ist und tanzen Sie durch die Nacht mit den Schönen und den Verdammten.

Le Pustra & Else Edelstahl by Hendrik Schneller
Le Pustra & Else Edelstahl
by Hendrik Schneller

Das ‘Kabarett der Namenlosen’ war eine der berühmt-berüchtigsten Cabaret-Aufführungen der Weimarer Ära in Berlin und Hamburg ab Mitte der 1920er Jahre bis in die frühen 1930er Jahre. Das Konzept, inszeniert von dem jüdischen Conférencier Erich ‚Elow’ Lowinsky, bestand aus kurzen Aufführungen, Sketchen, Liedern etc., die von Amateuren oder den sogenannten ‚Namenlosen‘ dargeboten wurden. Elow versprach den unglücklichen Seelen Ruhm und Reichtum, aber betrog sie letztendlich, indem er sie vor undankbarem Publikum demütigte.

Mama Ulita by Maren Michaelis
Mama Ulita
by Maren Michaelis

Le Pustra’s ‚Kabarett der Namenlosen‘ in 2016 distanziert sich von diesem grausamen Format und behält sich nur den Titel vor. Es bietet eine eher voyeuristische und frische Sicht auf das Berlin der 1920er Jahre und zieht seine Inspiration aus Quellen wie David Lynch’s aufregendem Film-Stil, wirklichen Events des berühmten Berliner Bordells ‚Salon Kitty‘, einem schäbigen Nachtlokal, auf das Anita Berber stolz gewesen wäre sowie Tableaux Vivants und Mode Illustrationen von René Gruau und Pariser Cabarets der Belle Époque. Erwarten Sie eine denkwürdige Nacht mit glamourösen Transvestiten, lasterhaften Aristokraten, mittellosen Bohémians, frechen Exhibitionisten und allen, die von der Gesellschaft verstoßen wurden. Nacktheit und die typische Atmosphäre der Rauchersalons erfordern die Volljährigkeit der Besucher, jedoch sind der Altersgruppe nach oben keine Grenzen gesetzt.

Charly Voodoo by C. Bloch
Charly Voodoo
by C. Bloch

Das Ballhaus Berlin in Mitte bietet eine intime und verführerische Atmosphäre. Der Soundtrack des Abends enthält ausgewählte Lieder von Friedrich Holländer, Mischa Spoliansky und anderen zeitgenössischen Komponisten. Das Programm besteht, wie Elow’s ‚Kabarett der Namenlosen’, aus Liedern, Sketchen und kurzen Darbietungen – präsentiert und ausgeschmückt von Le Pustra, Ihrem glamourösen und mysteriösen Conférencier des Abends.

 

KÜNSTLER / PERFORMER

Bridge Markland, Charlie Voodoo, Lada Redstar, Mama Ulita, Miss Annabel Sings, Reverso, Syren Joey und andere

GASTGEBER / PRODUCER

Le Pustra

Ein englischer Künstler, Bon Vivant, Performer und Muse mit einem glitzernden Lebenslauf, der u.a. Stationen wie die London Fashion Week, die Berlin Alternative Fashion Week, die Royal Academy of Arts, das Skibo Castle, den Venezianischen Karneval und Berlin’s Wintergarten Varieté umfasst. In Print-Publikationen wie Vogue, Vanity Fair, Playboy und diversen Büchern der Fotografie sowie Kunstausstellungen und auf Kunstwerken konnte man bereits seine Bilder bewundern. Le Pustra lebt derzeit in Berlin.

www.lepustra.com

Zitate:  „A Creation of Beauty“ – Agent2 Magazine (Presskit im Anhang)

 

Else Edelstahl | Bohème Sauvage

Das ‚Kabarett der Namenlosen‘ wird co-produziert von Else Edelstahl, Deutschlands Grande Dame der 1920er Jahre, Veranstalterin der berühmten ‚Bohème Sauvage – Hommage an das Nachtleben der Zwanziger Jahre‘.

www.elseedelstahl.com | www.boheme-sauvage.net

 

INFORMATION

Geeignet für internationales Publikum. / Suitable for international audience

Produktion: Kabarett der Namenlosen

Termine: 3./4./5. März 2016

Uhrzeiten:19.30 Uhr Einlass | 20.00 Uhr Showbeginn

Adresse: Ballhaus Berlin, Chausseestraße 102, 10115 Berlin

Kleiderordnung: Abendgarderobe

Ticketpreis: ab 17 €

Tickets unter: www.boheme-sauvage.net/billetts.html

Weitere spannende Veranstaltungen finden Sie auch im Vintage Flaneur.