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Die Wurzeln von Halloween

Bald steht er wieder vor der Tür, der gruseligste aller Feiertage: Halloween. Und auch wenn es nicht direkt etwas miteinander zu tun hat: Viele Vintage-Anhänger lieben Halloween und nicht zuletzt die Rock’n’Roller und Rockabellas lassen sich die kreativsten Kostüme zu dieser Gelegenheit einfallen. Doch was steckt eigentlich hinter diesem Tag der Toten? Ist er keltischen Ursprungs oder sind seine Wurzeln etwa doch im Christentum zu suchen?

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Hierzulande eher unbekannt: Der Glaube, dass Damen im Spiegel zu Halloween ihren zukünftigen Partner sehen können.

Nun, zunächst muss man feststellen, dass es kaum Belege über einen Totenkult um einen Gott namens Samhain gibt. Vielfach wird behauptet, dieser habe einem Feiertag zum Ende des Sommers seinen Namen geliehen. Am 31.10. soll man ihm angeblich ebenso wie Geistern, Verstorbenen und dem ausgehende Sommer gedacht haben. Doch weder Datum noch Gott sind hinreichend belegt. Das christliche Totengedenken allerdings schon. Bereits im zweiten Jahrhundert gedachte man der verstorbenen Angehörigen an bestimmten Tagen bevor im Jahre 998 der Feiertag Allerseelen zu diesem Zweck bestimmt wurde.

Woher kommen denn aber nun die Stimmen, die Halloween in der keltischen Tradition sehen und die sich bis heute hartnäckig halten? Während der sogenannten irischen Renaissance haben die Iren sich auf die Suche nach den Ursprüngen ihrer Kultur gemacht und dabei teilweise doch recht krampfhaft versucht Verbindungen herzustellen zu sehr alten und vermeintlich „traditionellen“ Riten und Bräuchen. Den irischen Ursprung des Festes bestreitet wohl auch der kritischste Volkskundler nicht, er wird ihn allerdings lediglich aus dem christlichen Brauch den Abend vor Allerheiligen zu begehen ableiten. Denn schon der Name lässt dies erkennen. Halloween = All Hallows Eve, also der Abend vor Allerheiligen. An diesem zogen die Armen von Haus zu Haus und erbaten Essen und andere Gaben im Tausch gegen ein Gebet für die im katholischen Glauben dem Fegefeuer anheim gegeben Verstorbenen der jeweiligen Bewohner. Gebete sollen nämlich u.a. die Zeit im Purgatorium verkürzen können.

Mit der großen Auswanderungswelle der Iren in die USA im 19. Jahrhundert kam der Gedanke von Halloween auch dort an. In Amerika entwickelten sich dann auch viele der heute für uns charakteristischen Elemente des Feiertags. Der Kürbis beispielsweise war dort reichlich vorhanden und so wurde aus der Rübe der ursprünglichen Jack O´Lantern Legende der Kürbis. Ebenso kam der Aspekt der verkleideten Umzüge von Haus zu Haus hinzu. Diese lassen sich nämlich erst etwa zu Beginn des 20. Jahrhunderts nachweisen. Heute sind die christlichen Ursprünge natürlich nicht mehr zu erkennen und vor allem die evangelische Kirche sieht Halloween oftmals als Konkurrenz zum Reformationstag.

 

Bevor Sie jetzt aber denken, dass wir die Entwicklung von Halloween nicht gut finden oder gar untersagen möchten sich zu verkleiden und umherzuziehen, können wir Sie beruhigen. Die Redaktion des Flaneurs liebt Halloween! Und zwar genau so bunt und voller Süßigkeiten wie es von Amerika den Weg zu uns gefunden hat. Wir freuen uns schon, wenn an diesem Abend ein paar süße, verkleidete Kinder an unserer Türe klingeln und „Süßes oder Saures“ rufen.

Viele weitere spannende Geschichten zu Kultur und Wissen finden Sie auch im Vintage Flaneur

Isabeau Peter/Betty Bow

 

PS: Frl. Dovermann dagegen möchte ihre Süßigkeiten schwangerschaftbedingt lieber behalten und selber essen.

 

Bilder: http://publicdomainreview.org/collections/halloween-postcards/

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Vintagemode in der Schwangerschaft

Liebe Flaneure (und in diesem Fall besonders: Flaneurinnen),

seit wir beschlossen haben, mit meiner, Frl. Dovermanns, Schwangerschaft offen umzugehen, werde ich immer wieder von Leserinnen des Vintage Flaneurs auf Vintagemode in der Schwangerschaft angesprochen, also, danach gefragt. Nur fürchte ich: Da ist (auch für mich) guter Rat teuer.

Wir halten fest:

1. Selbst wenn man es hat – wer möchte schon für wenige Wochen, im höchsten Falle Monate (je nachdem wie sehr man sich wie schnell verändert) Unsummen an Geld ausgeben?

Vintagemode Schwangerschaft
Ich gehöre (leider) wirklich nicht zu den fotogenen Menschen – aber vielleicht gibt Ihnen das einen Eindruck, womit ich mich Kleidertechnisch über Wasser halte. Hier ein Jerseykleid, eigentlich etwas kurz für meinen Geschmack, aber ich mag den Kragen.
Vintagemode Schwangerschaft
Und eine Kombination aus einer originalen Bluse (Frl. Glitter Boutique) und einer Strickjacke und einem Jerseyrock (H&M)

2. Originale sind, abgesehen davon, dass sie oft teuer sind, selten und (was noch wichtiger ist): So sehr die „normale“ Mode von damals der Dame von Welt geschmeichelt haben mag, Umstandsmode wurde einfach zeltartig abgetan – nicht schön. Und sicher nicht das, was ich gerne tragen möchte.

3. Das gleiche Problem ereilt mich aber in dem, was mir die moderne Mode anbietet: ich stehe einfach nicht auf Hängerchen – da sieht frau doch gleich noch viel breiter aus?!? Und auch ansonsten, seltsame Sprüche oder Prints auf sehr weiten T-shirts, Umstandshosen (sehr praktisch, zugegeben, aber nichts in Schnitten in denen ich mich gerne sehe), das ist alles nichts, was ich gerne anziehen mag – und ich mag mich auch nicht die nächsten Monate schlecht angezogen fühlen. Es ist schon schwierig genug, sich mit seinem ständig verändernen Körper anzufreunden – ständig schwanke ich zwischen „wie schön so ein schwangerer Körper ist“ und „mein Gott, wie plump ich geworden bin..“. Da ist es besonders wichtig, sich in seiner Kleidung wohlzufühlen, denke ich.

4. Und: Alle Regeln des Ankleidens, mit denen man in seinem sonstigen Leben gut fährt, die man sich in vielen Jahren des „Trainings“ angeeignet hat, gelten plötzlich nicht mehr. Ich selber habe mich immer in überknielangen Röcken am wohlsten gefühlt. Durch die veränderten Proportionen, besonders durch die nach oben verlagerte Taille (ich will mich nicht beschweren – immerhin hat sich meine Taille bislang gut gehalten..) funktioniert das plötzlich nicht mehr – auf einmal wirken Röcke, die kurz über dem Knie enden, eleganter, Röcke die unter dem Knie enden (die sowieso für Schwangere kaum zu finden sind) sehen seltsam aus: Der Oberkörper wirkt viel zu kurz.

Mit anderen Worten: Es ist schwierig. Was ist zu tun?

Erwarten Sie jetzt bitte keine Lösungen von mir – im Gegenteil, wenn Ihnen etwas Sinniges dazu einfällt bin ich Ihnen ebenso dankbar wie die Frauen, die mich ratsuchend angeschrieben haben. Aber ich will Ihnen wenigstens meine Behelfslösungen, die (zumindest bislang noch) funktionieren, nicht vorenthalten.

Ich habe angefangen, auf Jesery zurückzugreifen. Da gibt es (meistens nicht mal in der Schwangeren- sondern in der „normalen“ Abteilung“) hilfreiche Pencilskirts, die mir zumindest derzeit auch noch gut passen. Auch Pencilkleider aus Jersey – im besten Falle nicht zu kurz aber etwas kürzer, als ich sie gewöhnlich trage – helfen mir durch den Alltag. Strickjäckchen muss ich etwas größer kaufen als normal und ewig wird das sicher nicht gehen, aber so klappt es im Moment ganz gut. Besonders toll: Blusen. Viele echte Vintageblusen sind sehr weit geschnitten, das ist schon sehr hilfreich. Und auch was mir da derzeit von der Modeindustrie angeboten wird ist toll – Chiffonartige Stoffe, oft mit Schluppe oder gefältelt, aber ohne Hemdkragen (eben so, wie ich es mag) und vielfach weit geschnitten: Sehr praktisch wenn man im 7. Monat schwanger ist.

Das Styling wie immer und schon kommt man sicher nicht mit best-dressed Award aber doch zufriedenstellend gekleidet bis hierhin durch. Und wie es in 2 Monaten ist, werde ich ja dann sehen.

Lediglich der Problemfall „Schuhe“ bleibt.. (Schnüren wird nicht einfacher und die Füße werden schnell dick ;-))

Also konkret, wo kaufe ich gerade:

Niemals in üblichen Mama-Läden, die Sachen dort fand ich (man möge es mir verzeihen) – nicht zu mir passend.

king
King Louie – ich selber habe andere Modelle die passen, ich würde es also probieren. Ein tolles klassisches Kleid für den Winter, vielleicht mit einer beerenfarbenen Strickjacke..

Mein ungeschlagener Platz 1: King Louie. Das Label verwendet viele feste Jerseystoffe oder Strick – in tollen, oft nostalgischen Schnitten. Es ist keine echte Schwangerschaftsmode aber das heißt ja im Zweifel vor allem, dass ich die Kleidung auch nach der Schwangerschaft noch tragen kann – und in diesem Fall hab ich sogar Lust darauf.

Platz 2: H&M. Ich weiß, politisch schwierig. Aber ich habe noch keine Frau kennengelernt, die während der Schwangerschaft nicht auf diese günstige Möglichkeit zurückgegriffen hätte. Und eins muss man H&M ja lassen: Sie haben oft sehr schöne klassische Blusen, die mir vielfach auch jetzt noch passen. Und preiswerte Jerseyröcke.

Asos
Klassisch schwarz, unten ausgestellt – damit kann man doch arbeiten, endlose Kombinationsmöglichkeiten.. Und da der Preis nicht hoch ist, ist es nicht schlimm wenn man es nur eine Weile tragen kann

Platz 3: ASOS Maternity. Wenns dann doch mal an die echte Schwangerschaftsmode geht. ASOS bietet mir da immer wieder klassische Schnitte, schöne Längen, Materialien wie Spitze und das im besten Fall zum überschaubaren Preis.

Wenn Sie dem noch etwas hinzuzufügen habe: Sehr gerne! Immerhin bin auch ich in diesem Fall nur eine „Hilfesuchende“, und für ehrliche Hinweise dankbar. Ansonsten hoffe ich, vielleicht selber ein wenig hilfreich gewesen zu sein.

Mit liebsten Grüßen, Ihr

Frl. Dovermann

Mehr tolle Vintagemode für die Schwangerschaft finden Sie z.B. auch in Ausgabe 23 des Vintage Flaneurs.

 

 

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Im Test: Benefit Majorette Cheek Booster

Was Sie von unseren Produkttests erwarten können: Wir sind keine Makeup-Profis und erheben keinen Anspruch in dieser Hinsicht, aber wir geben Ihnen unsere ehrliche Meinung weiter.

Ach ja, ich mag ja diese liebevollen benefit Verpackungen.. Daher finden Sie benefit auch im Vintage Flaneur wieder. Die Reihe um Majorette ist orange, fröhlich und natürlich mit einer Majorette (einer Tänzerin in Uniform) verziert und bringt so auf jeden Fall schon einmal gute Laune. Wir haben den Benefit Majorette Cheek Booster ausprobiert.

Der Test

majo2Äußerlich ist der Cheek Booster, wie erwartet, bezaubernd – nicht nur die Verpackung, auch die Prägung des Creme Rouge macht Spaß. Dazu riecht das Produkt fruchtig. Ich war  allerdings etwas besorgt wegen des Farbtons – kann ich mit meiner hellen Haut diese orange Farbe wirklich tragen? Dazu (Confessions of an editor-in-chief..) habe ich nie cremeförmige Rouge benutzt, sondern nur Puder. Ein Experiment in vielen Hinsichten also.

Um die Farbe, das merkte ich schnell, muss ich mir keine Sorgen machen und auch die Nutzung stellte sich als denkbar einfach heraus: Einfach auf die Wange aufgetragen und verteilt ergab der Cheek Bosster einen rosigen Teint. Der Benefit Majorette Cheek Booster ist kein krasses Rouge, das die Wangen anmalt, es frischt lediglich den Ton auf. So macht auch der Hinweis Sinn, dass man das Produkt zusammen mit Rouge nutzen kann. Damit ist es (zumindest was mich betrifft) weniger etwas zum Ausgehen, wenn ich „ernsthaft“ geschminkt sein möchte. Das ist aber auch die Stärke: Es ist ein Alltagsprodukt, dass einen mehr gesund und strahlend als gestyled wirken lässt. Ich finde es damit schwieriger als mit meinem Puderrouge das Gesicht zu konturieren, schätze aber sehr die Alltagstauglichkeit – schnell und effektiv hat man morgens ein frisches Gesicht. Man sollte es allerdings bei sich tragen: Beim Auftrag an sich braucht man nur eine sehr kleine Menge, es muss aber Hin und Wieder aufgefrischt werden, da es nicht ewig hält.

Mein Fazit: Ich benutze den Benefit Majorette Cheek Booster nicht zu jeder Gelegenheit, aber im Alltag immer wieder gerne und empfinde ihn dann als Bereicherung für mein Makeup-Repertoire.

Anschauen können Sie sich das Produkt hier

Sagen Sie uns, ob wir Ihnen damit weiterhelfen konnten – und haben Sie einen Tag, bei dem Sie kein Makeup brauchen, um fröhlich auszusehen!

Ihr Frl. Dovermann

 

 

 

 

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Buchvorstellung „Guten Morgen, Herr Lehrer“

Liebe Flaneure,

Lesen macht klug – und wo bekam man es früher beigebracht? Im Zweifel in der Dorfschule! Zu diesem Thema haben wir hier eine tolle Buchvorstellung für Sie – inklusive Leseprobe 🙂 Immer wieder tolle Literaturtipps finden Sie natürlich auch in der aktuellen Ausgabe des Vintage Flaneurs.

Darum geht es in dem Buch
Wer auf dem Land groß geworden ist, kennt sie noch, die einklassige Dorfschule, in der die Schüler aller Altersgruppen gemeinsam in einem Raum unterrichtet wurden. Die Lehrer Siegfried Kirchner, Manfred Wenderoth und Egon Busch begannen Anfang der 1960er Jahre in solchen Dorfschulen ihre Laufbahn. Heiter, witzig, oft auch skurril sind die Anekdoten und Geschichten aus dieser Zeit, als der Herr Lehrer neben dem Bürgermeister und dem Pastor noch zu den hochgeachteten Persönlichkeiten im Dorf zählte.
Die Drei Lehrer erzählen im Buch von ausgefallenen, oft lustigen oder kuriosen Begebenheiten aus dem Klassenzimmer und dem Dorfalltag, von Wanderungen und Festen und von Klassenfahrten der „Landeier“ in Großstädte. Immer wieder müssen die jungen Lehrer dabei unvorhersehbare Situationen meistern.

Es sind herrlich unterhaltsame Schulgeschichten, die bei Ihnen Erinnerungen an ähnliche Episoden aus der eigenen Schulzeit wecken werden. Lesen Sie weiter unten einen kleinen Auszug!


Kirchner, Wenderoth, Busch
Guten Morgen, Herr Lehrer
Drei Dorfschullehrer erzählen. 1959-2002.
Unterhaltsame und heitere Erinnerungen an die einklassige Dorfschule.
256 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister,
Zeitgut Verlag, Berlin.
Klappenbroschur
ISBN 978-3-86614-225-1
Euro 10,90


 

[Bayrischer Wald, Mittelfranken; Ende 1940er/50er Jahre]
Siegfried Kirchner
Der Birnbaumpädagoge
Neben meinen eigenen Erlebnissen möchte ich an dieser Stelle von Erlebnissen anderer Kollegen erzählen, die mir im Verlauf meiner langjährigen Tätigkeit zu Ohren gekommen sind.
Jeder Lehrer erlebt in seiner Laufbahn nicht nur angenehme Unterrichtstage, die gut verlaufen, nein, es gibt für ihn auch solche, an denen er sich ärgern muss und an die
er sich aus irgendeinem Grund nicht gern erinnert. Was allerdings vor vielen Jahren einmal einem Pädagogen an einer ungeteilten Landschule im südlichen Mittelfranken passiert ist, war wohl nicht nur äußerst merkwürdig, sondern wahrscheinlich auch einmalig:
An einem schönen Septembertag stand der Lehrer wie immer vor den ihm anvertrauten Kindern im Klassenzimmer und mühte sich redlich, ihnen etwas Rechtes beizubringen.
Alles verlief zu seiner Zufriedenheit. Als er nach einiger Zeit den Schülern schriftliche Aufgaben erteilt hatte und alle beschäftigt waren, fiel sein Blick durchs Fenster auf den Birnbaum, der draußen im Garten stand. Die milde Herbstsonne blinzelte durch das Geäst, das schwer zu tragen hatte an zahllosen gelben reifen Früchten, die nur darauf zu warten schienen, dass sie geerntet werden. Weiß der Kuckuck, welcher Teufel den Lehrer damals ritt, es zog ihn jedenfalls bei diesem Anblick mit unwiderstehlicher Gewalt hinaus ins Freie. So ging er, wohlversorgt mit Korb und Leiter, in den Garten und begann unverzüglich mit der Obsternte. Nicht, dass er seine Schulkinder dabei vergessen hätte; als gewissenhafter Erzieher gab er durch die geöffneten Fenster des Klassenzimmers seine Anweisungen und forderte die Schülerinnen und Schüler auf, sich ruhig zu verhalten und fleißig weiter zu arbeiten. Irgendwie war er sogar ein wenig stolz darauf, was er alles gleichzeitig fertigbrachte: Obst ernten, dabei Kinder unterrichten und obendrein eine von den süßen Birnen verspeisen – das können die wenigsten!
Doch dann geschah etwas Unerwartetes. Das Unglück schreitet bekanntlich schnell, in diesem Falle kam es anmarschiert in der Person des Schulrate, der ausgerechnet an diesem Tag den Unterricht des Lehrers inspizieren wollte.
Als der das Klassenzimmer betrat, sah er zwar viele Kinder, die ihren schulischen Pflichten nachkamen, aber keinen Lehrer. Nach entsprechenden Hinweisen der Schüler eilte er in den Garten und ging zielstrebig auf den Baum zu, in dessen Krone noch immer ahnungslos der birnenpflückende Schulmeister hockte. Als der den Schulrat erblickte, war er, starr vor Schreck, weder zu einer Bewegung, noch zu einem Wort fähig. Am liebsten hätte er sich hinter einem dicken Ast versteckt, wenn das nur möglich gewesen wäre. Schließlich musste er sich aber doch aus seiner Schreckstarre lösen, denn der Schulrat forderte ihn auf, sofort herunterzukommen. Nachdem dies geschehen war, begaben sich die Herren ins Schulzimmer.

Gab es ein ernstes Gespräch unter vier Augen?
Wurden disziplinarische Maßnahmen ergriffen?
Ersteres ist anzunehmen, von letzterem wurde nichts bekannt. Der ertappte Sünder arbeitete offenbar sonst zur Zufriedenheit seines Vorgesetzten. Es ist zu vermuten, dass der Schulrat das Fehlverhalten des Pädagogen als einmaligen „Ausrutscher“ betrachtete.
Im Dorf aber verbreitete sich die Nachricht von diesem Ereignis wie ein Lauffeuer. Schlimmer war, dass auch ein Kollege davon erfuhr, und wenn es einer weiß, dann wissen es meistens bald alle. Man kann sich vorstellen, mit wieviel Spott und Häme der Pädagoge bei der nächsten Lehrerkonferenzbegrüßt wurde. Unter der Schadenfreude hatte er noch längere Zeit zu leiden. Schließlich gab es jedoch wieder andere Neuigkeiten und die  Hänseleien der Kollegen ließen nach.  Den Spitznamen aber, den der bei der Obsternte Ertappte damals erhielt, wurde er nie mehr los, und so blieb er bis ans Ende seiner Tage „der Birnbaumpädagoge“

 

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Ein Neuanfang – in vielerlei Hinsicht

Liebe Flaneure,

melange lag unser Blog brach. Schon die Fashion Week Berlin kam nicht mehr vor, verschiedene Veranstaltungen blieben unberichtet – das hatte einen guten Grund, den ich nun verraten darf, da er sich eh nicht mehr verleugnen lässt: Kurz nach unserem Shopping Queen-Abenteuer haben wir (also Frl. Dovermann und Herr Duijm) festgestellt, dass wir ein Kind erwarten. Ich bin schwanger, inzwischen im 5. Monat. Es war ziemlich überraschend, aber eine wundervolle und freudige Überraschung, wir sind wirklich überglücklich. Gleichzeitig hat diese Nachricht aber auch viele Planungen über den Haufen geworfen, und zusammen mit einigen anderen privaten Veränderungen mussten wir erstmal lernen, mit dieser für uns ganz neuen Situation umzugehen (diejenigen unter Ihnen, die schon Eltern sind, verstehen wohl das Gefühl von Unsicherheit und Umsturz, das die Nachricht einer Schwangerschaft eben auch mit sich bringt). Daher ist einiges liegengeblieben, so auch der Blog. Inzwischen sind wir gestärkt und voller Vorfreude auf all unsere kommenden Herausforderungen zurück!

Aber auch für unseren Blog sehen wir das als Chance und haben unsere Pause genutzt um ihn konzeptuell völlig neu aufzuziehen. Wir werden häufiger bloggen und unser Themenspektrum bedeutend erweitern: Neben wie bisher Neuigkeiten aus der Redaktion erweitern wir uns um Mode, Produkttests, Bücher, Rezepte, Vintage im Leben und noch einiges mehr – freilich ohne uns das Material für den Vintage Flaneur zu nehmen 😉 Wir sehen den Blog vielmehr als Ergänzung, die es uns ermöglicht, Themen, die sonst zu kurz kommen, oder die sehr aktuell behandelt werden müssen, in Angriff zu nehmen.

Valerie
Eine kleine Preview aus dem kommenden Flaneur, unserer Geburtstagsausgabe (Foto: redtro Fotografie, Model: Valerie Vermont, H&M: Michaela Scheifgen, Kleid: Burda style, Ohrringe: Maria Sole)

Die neue, 6. Ausgabe ist ebenfalls in den Startlöchern, das Abo verschicken wir in den nächsten Tagen, auch der Onlineverkauf startet bald und in den Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen ist sie ab dem 29.08. zu finden. Es ist eine ganz besondere Ausgabe für uns, denn es ist unsere „Geburtstagsausgabe“ – im September vor einem Jahr kam die erste Ausgabe des Vintage Flaneurs heraus. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, dies im Heft ordentlich zu feiern und auch Sie werden vielleicht etwas davon haben – warten Sie ab, wir haben da noch einiges in der Hinterhand! Die 6. Ausgabe bietet wieder viele interessante Themen, 2 grandiose Fotostrecken mit großartigen Models und wundervoller Mode und interessatne Tipps und Hinweise.

Sie sehen, wir waren nicht untätig, trotz der Ruhe, die zeitweilig herrschte. Nun hoffen wir, dass Sie sich ebenso wie wir auf die nächste Zeit freuen,

Ihr Frl Dovermann

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Der Vintage Flaneur bei Shopping Queen

[pix_md_text align=“text_left“]Was hat sie da geritten?[/pix_md_text]

– bei Shopping Queen (mitten im Hausfrauen TV, wie mir einige mit vorwurfsvollem Blick sagten) mitzumachen?!? Das haben sich sicher einige gefragt – inklusive mir selber von Zeit zu Zeit. Doch eigentlich liegt die Idee nahe, selbst wenn man keine geborene „Rampensau“ ist: Da hat man ein kleines Magazin gegründet und will das bekannt machen, TV erreicht massig Menschen doch Werbung dort kann man sich sowas von nicht leisten.. Also, warum eigentlich nicht? Und ich muss sagen: Rückblickend hat es mir mehr gebracht, als „nur“ Werbung. Klar, wieder kennen ein paar Menschen mehr den Flaneur, das ist toll. Aber unbezahlbar ist die lustige Woche mit netten Menschen. Da wollte man auf die Ausstrahlung fast verzichten, um sich die Woche nicht möglicherweise im nachhinein kaputt machen zu lassen. Aber das ist dann doch nicht möglich..

[pix_md_text align=“text_left“]Die Mitkandidatinnen[/pix_md_text]

Asrid, Tina, Christel und Maja. Sie sind super. Ich bin froh, dass ich sie kennenlernen durfte, jede einzelne erweiterte meinen Horizonzt beträchtlich. Denn eines ist sicher: So im normalen leben hätten wir uns nie ernsthaft getroffen, gar zum Abendessen verabredet oder ähnliches. Schon wegen dieser Ladies lohnte sich die Zeit, die manches Mal auch denkbar anstrengend und nervend war.

[pix_md_text align=“text_left“]Realisatoren und Andere aus der Art der Filmmenschen [/pix_md_text]

Was soll das denn bitte sein? Wenn Sie mit der Medienbranche zu tun bekommen, wird eines schnell klar: Die haben die abgefahrensten Namen für Dinge. So zum Beispiel der „Realisator“. Das sind die netten Menschen, die neben der Kamera stehen, einem Fragen stellen und einen zu (mehr oder weniger) lustigen Aktionen animieren – und einen damit auch einmal zum Wahnsinn treiben. Aber es sind auch Menschen mit viel Herz und Humor, sie sorgen für Unterhaltung, sind die Ansprechpartner für Sorgen und Ängste und kümmern sich darum, dass man sich genug, aber nicht zu viel zum Deppen macht (so weit das in ihrer Macht liegt). Manche von ihnen ernähren sich fast ausschließlich von Pommes, man stelle es sich vor, und sind trotzdem schlank (was am Marathonlaufen liegen könnte). Sowieso tummeln sich an so einem Shopping Queen Drehort weit mehr oft seltsame Menschen als man meinen sollte. Da quetschen sich teilweise auf engsten Raum Kameramenschen, Tonmenschen (jeweils mit Hilfe), Fahrer und und und. Das führt schon manchmal zu lustigen Situationen und immer mal wieder dazu, dass Ton- oder Kameramensch genervt ist, weil wieder irgendjemand schnattert oder lacht oder nicht in die Kamera guckt oder doch in die Kamera guckt oder gerade ein Flugzeug vorbeifliegt. Im großen und ganzen ist es ein eigener Schlag Menschen, sie sind es gewohnt, viele Menschen in kurzer Zeit kennenzulernen, zu behalten oder zu vergessen, sie sind manchmal etwas rauh im Ton aber immer herzlich, manchmal möppern sie rum und alle haben sie einen moralisch bedenklichen Humor. Worauf das hinausläuft? Auf eine tolle Zeit. Egal ob hier in Bonn, oder in Berlin. Und egal, ob sie einem plötzlich alle Pläne durchkreuzen und man spontan umdisponieren muss. Da gibt es nichts.

[pix_md_text align=“text_left“]Guido[/pix_md_text]

Nun und was ich am häufigsten gefragt werde: Ist der Guido wirklich so nett? Und – obwohl ich natürlich gerne ganz viel mehr Punkte von ihm gehabt hätte – ja ist er. Er hat nicht viel Zeit, ist natürlich sehr professionell, aber er hat eine Art von Herzlichkeit, die einen nicht kalt lässt, selbst wenn man es sich fest vornimmt. Er wirkt sehr menschlich, manchmal fast etwas schüchtern, als wundere er sich von Zeit zu Zeit selber, dass er da auf dem Laufsteg steht. Und er macht schöne Kleider 🙂 Wir hoffe feste, dass wir, wie er es mir versprach, auch mal mehr von ihm erzählen dürfen – denn das war mein persönliches Highlight, wie bezaubernd positiv er sich über den Flaneru äußerte und Unterstützung versprach (man bedenke, mir! Unterstützung! Einfach so! Ich war sehr bewegt über so viel Freundlichkeit). Und natürlich hat er die Ausgaben bekommen und ich hoffe sehr, dass sie ihm gefallen haben!

So schließe ich das Kapitel Shopping Queen nun nach der Ausstrahlung mit den positivsten Erinnerungen, die alles negative (seh ich fett aus im TV? Hab ich zuviel Blödsinn geredet? Warum wurde Tinas und mein Zombieexkurs geschnitten? Mann, waren einzelne Tage nervig! NEIN Lars, wir wollen nicht wie Genesis laufen! – haben wir übrigens dann doch gemacht, ohne Kamera, im Flur vor Guidos Atelier, mit Gedanken an Lars. Negative Vibes im Internet) bei weitem überstrahlen.

Ihre Nicht-Shopping-Queen Frl. Dovermann

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Der neueste Stand beim Vintage Flaneur

(Foto oben: Blumenshooting Behind the scenes: Fotografin war Lisa Krieg (redtro Fotografie, dieses Bild ist allerdings von Flaneurs Herr Duijm), hier: Sonali in Seamstress of Bloomsbury, Tinka Demand in Marianna Déri Fashion, Frl. Dovermann (Jackenhalterin) und Eliza Dotlittle (H&M), zu sehen in Ausgabe 5 des Vintage Flaneurs)

[pix_md_text align=“text_left“]Liebe Flaneure,[/pix_md_text]

es wird mal wieder Zeit, die interessierten Leser unter Ihnen auf den neuesten Stand zu bringen! Die letzten Monate war so viel los, dass es kaum zu machen war, aber ich gelobe Besserung! Sehr wenig Menschen für sehr viel Arbeit..

[pix_md_text align=“text_left“]Der Vertrieb[/pix_md_text]

BerlinTegelUnser Vertriebseinstieg (also, d.h. der Moment, an dem wir nicht nur an allen Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen erhältlich wurden, sondern dank unseres Vertriebs, der sich um die Marktplatzierung kümmert, auch der, an dem wir der breiten Öffenlichkeit durch Presseportale bekannt wurden) hat uns überrascht. Sicher hatten wir erhofft, dass der Einstieg positiv verläuft – aber ganz ehrlich, mit solch einem Ansturm hatten wir nicht gerechnet! In vielerlei Hinsicht. Nicht nur die Flut der freundlichen Emails von PR-Agenturen, Presseagenturen, anderen Verlägen, Labels u.v.m. mit vielen lieben Glückwünschen und zahlreichen neuen Möglichkeiten war größer als wir uns zu erträumen gewagt hätten. Wir sind mit dem antworten kaum hinterhergkommen. Auch der Verkauf lief gut an! So gut, dass alles, was wir an der 4. Ausgabe für unseren Onlineshop hier hatten, innerhalb von knapp 3 Wochen (das muss man sich mal vorstellen) ausverkauft war. Wir hatten eine für uns normale Anzahl hier, doch, obwohl der Flaneur ja auch an den Bahnhöfen zu bekommen ist, war der Ansturm so groß, dass alsbald alles verkauft war. Sollten Sie jetzt enttäuscht sein: bitte schauen Sie an den Bahnhöfen, Flughäfen oder in den Läden, die den Flaneur verkaufen – dort können Sie noch Glück haben!

[pix_md_text align=“text_left“]Crowdfunding[/pix_md_text]

Das Crowdfunding war dank Ihnen ein Erfolg!! Wir haben das Geld zusammen und unser Vertriebseinstieg und die nächste Ausgabe lasten nun finanziell nicht mehr auf unseren privaten Schultern! Wir bedanken uns von ganzem Herzen dafür! Nach der Beendigung gab es zunächst eine 2wöchige Sperrfrist, in der noch alles hätte kippen können, aber nun ist auch die vorbei und wir können die Prämien in nun Produktion geben, sobald das Geld bei uns eingetroffen ist! Alle Beteiligten hören von uns! <3

[pix_md_text align=“text_left“]Shopping Queen[/pix_md_text]

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Maja, Tina, Frl. Dovermann, Astrid, Olli und Lars bei Christel

Ja, es ist wahr! Als junge Unternehmerin nehme ich jede Gelegenheit wahr, den Flaneur bekannt zu machen. Und wie würde man mehr Menschen erreichen als so? Die Drehtage waren aufregend, das Team toll, wir hatten alle viel Spaß. Anstrengend war es auch und hat mich viel Zeit gekostet. Und, zugegebenermaßen: Ja, natürlich hat man die Sorge, doof dargestellt zu werden, man könnte ja nichts machen. Aber davon wollen wir mal nicht ausgehen, nicht wahr? Ein Outfit, das modisch in Vintagerichtung geht, im kleinen Bonn auf die Beine zu stellen, war ebenfalls eine Herausforderung für sich. Wenn Sie mich und die klugen und die blödsinnigen Dinge sehen wollen, die ich so von mir gab: Die Austrahlung ist voraussichtlich vom 23.-27. Juni.

[pix_md_text align=“text_left“]Shootings[/pix_md_text]

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Sarah Tröster (Fotografin) und Seraphine Strange beim Hochzeitsshooting (H&M: Tanja Gaub, Headpiece: Jasmin the Strange, Kleid Haute of Hearts via Peggy Sue Frankfurt)

Tja und Shopping Queen hin oder her, der neue Flaneur muss trotzdem her, diesesmal sogar in Rekordzeit. Da er ja nun in den Vertrieb muss, brauchen wir nämlich mehr Vorlauf, immerhin müssen die Ausgaben ja an die Bahnhöfe und Flughäfen kommen. Also hieß es, nachts nach dem Dreh die Shootings organisieren (ich entschuldige mich bei allen, die unter meinem Zeitmangel zu „leiden“ hatten <3). Und natürlich, als es dann soweit war, machte uns das Wetter mehr als einen Strich durch die Rechnung. Alles andere wäre ungewöhnlich gewesen. Eines der Shootings mussten wir spontan komplett verlegen.  Dank der großartigen Teilnehmer lief es trotzdem gut – die Dankesliste ist lang.. Sarah Tröster und Lisa Krieg/redtro Fotografie für die Fotoleistung, Eliza Dotlittle und Tanja Gaub für H&M und Modelling, Magda Floris, Tinka Demand, Seraphine Strange und Sonali Chevalier fürs modeln, teilweise trotz Krankheit! Ihr wart alle großartig und die Fotos sind trotz der widrigen Umstände super geworden! Sie dürfen sich auf tlle Fotostrecken zum Thema Blumen und Hochzeit freuen!

[pix_md_text align=“text_left“]Praktikantin[/pix_md_text]

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Betty Bow/Isabeau – Foto: Heiko Kalweit, H&M: Tilly Benesch, Pullover: Bente Wedehase

Eine Person hab ich nun bei den Shootings noch nicht genannt, sie bekommt einen eigenen Abschnitt. Denn Betty Bow (oder Isabeau) hat uns nicht nur bei den Shootings unter die Arme gegriffen – sie wird ab Juni unserem Vintage Flaneur Team beitreten und uns helfen, den vergrößerten Arbeitsaufwand zu stemmen! Wir freuen uns schon sehr auf sie und darauf, unsere Betätigungsfelder erweitern zu können, wenn wir sie mit an Bord haben! Das wird toll!

[pix_md_text align=“text_left“]Der weiteren..[/pix_md_text]

Und so schreiten wir voran.. Es stehen auch ansonsten einige Veränderungen an, es bleibt ganz aufregend hier. Ich habe noch einige Mails auf meiner Antwort-Liste, die neue Ausgabe muss fertig werden, Aufgaben, die liegengeblieben sind müssen abgearbeitet, neue Projekte in Angriff genommen werden. Ich (und bald möglicherweise auch Betty 😉 berichten Ihnen weiter!

Ihr Frl. Dovermann

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Gründungsjubiläum

Liebe Flaneure,

Haben Sie sich mal gefragt, wer den Vintage Flaneur macht? Möglicherweise werden Sie erstaunt sein. Hinter dem Vintage Flaneur steht ein kleiner Verlag, die Duijm & Dovermann GbR – übersetzt heißt das: Ich, Miriam Dovermann, und meine Partner, Frank Duijm. Und, was viele nicht wissen:

[pix_md_text align=“text_left“]Diesen Monat feiern wir Gründungsjubiläum – letztes Jahr im April haben wir gegründet.[/pix_md_text]

Tatsächlich, vor nicht mal einem Jahr war der Vintage Flaneur nicht mehr als eine Idee in unseren Köpfen. Zu zweit (auch wenn wir in einigen Belangen Hilfe haben, ohne die wir das nicht schaffen könnten) schaffen wir seitdem aus dem Nichts neben unseren Jobs aber dennoch erfolgreich den Vintage Flaneur. Ich muss lachen, es ist manchmal ganz unwirklich, dass wir so viel in so kurzer Zeit geschafft haben, aber auch, dass es ein Leben ohne den Flaneur gegeben hat, kann ich mir nicht mehr vorstellen. Unser ganzes Herz steckt in unserem Verlag, im Vintage Flaneur, und in den Plänen, die wir mit dem Verlag noch haben (und das sind viele und schöne!).

[pix_divider decoration=“floral_divid_10″ opacity=“opacity_1_0″]

Nun gerade stehen wir, just an unserem Gründungsjubiläum, vor dem nächsten großen Schritt: Wir bringen den Vintage Flaneur an alle Bahnhofs- und  Flughafenbuchhandlungen deutschlandweit, und stellen ihn somit auch über das Internet hinaus allen lesern zur Verfügung. Das ist wahnsinnig aufregend, aber auch mit einem großen Mehraufwand verbunden.

Sie, liebe Flaneure, können Frank und mir helfen, das zu stemmen, was für zwei Menschen verdammt viel ist. Zeigen Sie uns, dass unsere Arbeit Ihnen etwas wert ist und dass der Vintage Flaneur Sie begeistert, dass Sie ihn dauerhaft in Ihr Bücherregal aufnehmen wollen. Machen Sie unser Gründungsjubiläum zu einem Fest. Wir wissen Ihre Hilfe mehr als zu schätzen! http://www.visionbakery.com/VintageFlaneur

cfFoto

[pix_md_text align=“text_left“]Wir heben die Gläser auf noch viele Jahre Duijm & Dovermann GbR und den Vintage Flaneur![/pix_md_text]

Ihr Frl. Dovermann

 

 

 

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Viele gute Neuigkeiten beim Vintage Flaneur

Liebe Flaneure,

wir arbeiten gerade an vielen Baustellen gleichzeitig, es gibt massig zu berichten!

Natürlich ist da zum einen die nächste Ausgabe, der Vintage Flaneur Nummer 4. Der wird etwas später kommen, aber aus freudigem Anlass: Es wird ihn deutschlandweit an den Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen geben!(Ich möchte noch viel mehr Ausrufezeichen dranhängen!!!!!!!!!!!)

Dafür gibt es noch eniges zu tun, Barcodes organisieren, Vertrieb, „Konfektionierung“und was sonst noch alles! Und ja, wir sind ein bisschen stolz 😉

Des weiteren werden wir so schnell es geht Abos anbieten – im besten Fall schon in den nächsten Tagen.

Und auch an einem freiwilligen Newsletter arbeiten wir!

Dazu kommt unsere erste kleine Veranstaltung im Rahmen der Godema in Bonn – wir würden uns sehr freuen, wenn Sie vorbeischauen und mit uns z.B. die Modenshow genießen, einen kleinen Klatsch halten und Sopaß mit uns haben <3

 

Und weils dazu kein passendes Bild gibt, hänge ich einen Klassiker bei, einen meiner Lieblinge aus unserem allerallerersten Shooting (by Katharina von der Kall), so treffen hier Vergangenheit und Zukunft aufeinander 🙂

 

Ihr sentimentales (aber auch aufgeregtes) Frl. Dovermann

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Arbeit und Spaß liegen nah beieinander

Liebe Flaneure,

nach den ereignisreichen Tagen ist es mal wieder an der Zeit, einen Blick hinter die Kulissen zu geben.  Nach der Veröffentlichung unserer neuen Seite letzte Woche wurde es keineswegs ruhiger:

Letztes Wochenende standen die Shootings für die nächste Ausgabe an – und ich kann Ihnen sagen, 2 Shootings an einem Wochenende, das ist in vielerlei Hinsicht sinnvoll, aber auch jedesmal sehr anstregend. Samstag Abend wurden wir zudem von der superben Miss Evi (die uns in der 2ten Ausgabe auch die Ehre eines Interviews gab) zu „Miss Evi und das Tier – Burlesque Edition“ mit Tara La Luna (eine atemberaubende Frau) eingeladen. Dass solche Wochenenden nie ohne Probleme ablaufen liegt fast in der Natur der Sache: Nicht nur, dass kurzfristig eine Location und ein Model ausfielen, auch übertreibe nicht wenn ich sage, dass außerdem die halbe Mannschaft des Shootingteams krank war – inklusive meiner selbst. –

Schnappschüsse_Shooting_Samstag_009Und so begannen wir unser „Wochenende“ nicht unter den besten Vorzeichen. Das Shooting an Tag 1 war denn doch komfortabel und logistisch einfach zu handhaben. Und wir hatten eine Menge Spaß. Mit Heiko Kalweit als Fotografen, Lisa Krieg (Redtro Fotografie) und Josephine Blossom als Models, vielen schönen Kleidungsstücken und trotz allem blendender Laune hatten wir einen guten Tag – tatkräftig unterstützt von Visa Tilly Benesch und (als Helferinnen für alles) Betty Bow und Eliza Dotlittle. Und bestens versorgt mit Essen, dass übrigens regelmäßig (Achtung, Insiderwissen) mein Vater, ein toller Koch, zur Verfügung stellt. Das Konzept war ungewöhnlich, „mal was anderes“, so kündigte ich es glaube ich an, aber Heiko stellte sich der Herausforderung mutig und kompetent und so dürfen Sie sich auf tolles (und eben mal anderes) Bildmaterial freuen.

Schnappschüsse_Evi_Samstag_015Und auch wenn unsere Ankunft bei Miss Evi einmal mehr etwas hektisch war (naja, sie kennt uns kaum anders), so war der Abend noch eine Steigerung zum Tag. Nicht nur, dass die lieben Menschen vom Pantheon Casino überaus charmant zu uns waren (und auch gleich mit spannenden Ideen an uns herantraten – da dürfen Sie gespannt sein ;-)). Es war mehr. Wir kamen wirklich mit einem stattlichen Gefolge dort an (Models, Fotografen..), viele hatten die Show noch nicht gesehen, aber jeder dieser Menschen wurde gepackt und mitgerissen von der großartigen Show – das werden sie jederzeit bestätigen. Lachen, weinen, staunen – ich kann Ihnen nur wirklich (ohne dass Evi mich darum gebeten hätte) ans Herz legen, sich die Show anzusehen, wenn Sie die Gelegenheit bekommen. So hohe Qualität finden Sie wahrlich nicht an jeder Ecke.

Und unser ohnehin schon stattliches Grüppchen erweiterte sich im Laufe des Abends noch um so charmante Damen wie Pearl Blanched, die am nächsten Tag modeln sollte, Tinka Demand oder Jenny Starshine. So waren wir denn genug um Mr. Leu, dem Partner von Evi, unsererseits nach der Show backstage ein Ständchen zu singen, denn er hatte Geburtstag.

Der Start in den nächsten Tag war dann freilich nicht so einfach, nach wenig Schlaf und früh am Sonntag morgen. Doch auch das bewältigten Schnappschüsse_Shooting_Sonntag_031wir in  zuversichtlicher Stimmung. Unser H&M-Team bekam hochqualifizierte Unterstützung von Michaela Scheifgen, Pearl Blanched war ja bereits da und bekam Modelkollegin Barbara an die Seite gestellt zu einem abolut spannenden Thema, in dem wir den Beweis antreten, dass Vintage keineswegs eine Frage des Alters ist. Und auch Herren hatten wir hier dabei, nahezu berühmte Herren sogar mit Danny und Mattes von Danny and the Wonderbras – eigentlich bekannt als Rock’n’Roll Band, aber Sie werden sehen: Die Herren können auch anders. Wir waren alle erstaunt, wie sehr ein bisschen Kleidung und Styling jemanden verändern. Mit Marianna Déri war diesesmal sogar eine der Designerinnen persönlich anwesend. Und so ging es (einmal mehr in großer Gruppe) in das wundervolle Hotel Villa Godesberg, das in einem Jugendstil-Bau von 1902 residiert und uns die passende Shootinglocation kurzfristig zur Verfügung gestellt hatte. Und mit Lisa Krieg (ja, die die am Tag vorher gemodelt hatte) als Fotografin (und auch hier wieder helfenden Händen wie denen Sebastians) kam es wie es kommen musste: Es sind großartige Bilder geworden.

Also: Ja es war lang (noch viel länger als dieser Text 😉 und es war wild. Und es war toll. Danke an alle Beteiligten

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Des Vintage Flaneurs neue Seite

Liebe Flaneure,

dies ist sie nun also, unsere neue Internetseite!

Sie werden sehen, dass wir hier nun alles bündeln können, Shop und Blog, und dass dazu neue Kategorien kommen – wir wollen die Seite spannend und interessant!

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Im Shop können Sie den Vintage Flaneur und im kommenden möglichweise bald auch weitere Produkte kaufen – lassen Sie sich überraschen 😉

Unter „Über uns“ finden Sie alles rund um den Flaneur, wer unsere Autoren sind, wo wir in der Presse waren und auf welchen Veranstaltungen wir zu finden sind und waren.

Unter „Verkaufsstellen“ können Sie sehen, ob ein Shop in Ihrer Nähe liegt, wo Sie den Flaneur direkt kaufen können, oder wo Sie noch Chancen auf vergriffene Exemplare haben könnten.

Unter Blog finden Sie — nun ja, den Blog eben, welche Überraschung, zumal Sie ihn ja gerade lesen. Wir haben die alten Beiträge hierhin umgezogen.

Die Kategorie „Vintage Leben“ gibt uns die Möglichkeit, zu sammeln und Sie, liebe Flaneure, zu integrieren – ob für Fotos, Rezepte, Empfehlungen oder Geschichten der Großeltern: Hier haben wir Raum. Die Leserfotos sind bereits angelegt, weiteres wird folgen!

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Nun hoffen wir, dass Ihnen die neue Seite gefällt! Fragen und Anregungen können Sie uns gerne schicken an redaktion@vintage-flaneur.de!

Ihre Redaktion nebst Frl. Dovermann

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Eine kleine Revue

Liebe Flaneure,

Weihnachten 2013 feiern wir mit bereits 2 tollen Ausgaben
Weihnachten 2013 feiern wir mit bereits 2 tollen Ausgaben

so, nun ist es geschafft, das Jahr 2013. Ich will mich nicht wiederholen – einen kleinen, aber recht detaillierten Jahresrückblick finden Sie ja in der 2ten Ausgabe des Vintage Flaneurs (www.vintage-flaneur.de).

Aber auch hier soll eine kleine Revue nicht fehlen.Zumal die Idee zum Flaneur damit fast Geburstag feiert: im Janaur 2013 nachts traf sie uns..  Aber wenn Sie mir damals gesagt hätten, dass wir inzwischen tatsächlich in den Vorbereitungen zur DRITTEN Ausgabe stecken, ich hätte möglicherweise gelacht. Ich hätte es schwer geglaubt, wie unglaublich viele tolle Menschen wir in dieser eigentlich kurzen Zeit kennenlernen, was wir alles erleben durften.

Frl. Dovermann und Katharina von der Kall beim Pläne aushecken
Frl. Dovermann und Katharina von der Kall beim Pläne aushecken

Dankbarkeit und Stolz darauf, was wir uns mit so wenig Geld aber so viel Unterstützung erarbeiten durften, bewegen mich heute. Und so blicken wir voll Zuversicht in das Jahr 2014: Leicht war es nicht und wird es auch nicht schlagartig werden, aber die Entwicklungen sind so atemberaubend und so… POSITIV (ein besseres Wort fällt mir wirklich nicht ein), wie könnten wir anders die vor uns liegende Zeit erwarten als vollen Freude und Hoffung?!?

 

Neugierig was Sie erwartet? Sie dürfen gespannt sein, z.B. auf diese unsere wunderschöne neue Internetseite, die uns viele neue Möglichkeiten eröffnet! Und das wird nur der Anfang 🙂

 

Erste Shootingergebnisse (ich <3 dieses Bild)
Erste Shootingergebnisse (ich liebe dieses Bild) H&M: Sarah Hermann & Nicole Merkel

So wünschen wir, die Redaktion des Vintage Flaneurs, Ihnen allen von ganzem Herzen einen fantastischen Rutsch ins neue Jahr! Ob Sie groß feiern oder im kleinen Kreise Racelette essen, lassen Sie es sich gut gehen, bleiben Sie uns erhalten und genießen Sie sie letzten Stunden 2013 und die ersten 2014!!

 

Ihr Fräulein Dovermann, Herr Duijm & das Team

 

 

 

 

 

 

Zuletzt noch ein kleiner Fotorückblick für Sie:

 

Auch ein wundervolles Bild! laubertphoto H&M Petit Chérie & Caroline Hoffmann, Hose: Vecona Vintage, Kleid: Mädchentraum, Accessoires: Mon Bibi und Johns Vintage
Auch ein wundervolles Bild!
laubertphoto
H&M Petit Chérie & Caroline Hoffmann, Hose: Vecona Vintage, Kleid: Mädchentraum, Accessoires: Mon Bibi und Johns Vintage
Alice Shooting für die 2te Ausgabe  Foto: Redtro Fotografie, H&M Petit Chérie und Tilly Benesch, Emily La Rose und Eliza Dotlittle in Honey March und Frozen Hibiscus, Accessoires von Jazzafine und Andorte Stoffpuppe, Hut von Frl. Milly)
Alice Shooting für die 2te Ausgabe
Foto: Redtro Fotografie, H&M Petit Chérie und Tilly Benesch, Emily La Rose und Eliza Dotlittle in Honey March und Frozen Hibiscus, Accessoires von Jazzafine und Andorte Stoffpuppe, Hut von Frl. Milly)
Fotoshooting am Rhein für die 1. Ausgabe  Foto: Katharina von der Kall, H&M: Nicole Merkel & Sarah Hermann, Mode: Blutsgeschwister über Zauberland Bonn und Johns Vintage)
Fotoshooting am Rhein für die 1. Ausgabe
Foto: Katharina von der Kall, H&M: Nicole Merkel & Sarah Hermann, Mode: Blutsgeschwister über Zauberland Bonn und Johns Vintage)

Shootings sind bis heute spannend

 

 

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Die zweite Ausgabe des Vintage Flaneurs ist da!

Liebe Flaneure,

Vintage Flaneur Ausgabe 2
Vintage Flaneur Ausgabe 2

turbulente Wochen liegen hinter uns, doch nun können wir einmal mehr die Früchte unserer Arbeit in Händen halten. Mit großer Freude (und einer ganzen Menge Stolz) präsentieren wir Ihnen nun bereits die zweite Ausgabe des Vintage Flaneurs! Diese steht passend zur Jahreszeit unter dem Motto der kommenden Feiertage Weihnachten und Silvester und auch der Winter findet Raum. Es finden sich Dekorationstipps, Rezepte, festlicher Kopfschmuck und vieles mehr. Ein weiterer Schwerpunkt unseres aktuellen Magazins liegt auf dem Thema „Burlesque“. L

assen sie sich in diese wundervolle, neu belebte Kunstform einführen und genießen sie kecke Fotos von bezaubernden Damen! Unser Alice-Shooting entführt Sie in eine märchenhafte Welt voller Wunder, und noch viel mehr bietet diese Ausgabe.

An dieser Stelle seien nochmal alle Mitwirkenden, Unterstützer und vor allem Sie, liebe Leser, bedankt! Ohne Sie wäre dieses tolle Projekt, das sich zu etwas wirklich Großem entwickelt hat, nicht möglich gewesen. Und wir arbeiten bereits mit Hochdruck daran, Sie Ende Januar mit der nächsten Ausgabe unseres Magazins zu beglücken.

 

Bis da

hin wünschen wir Ihnen viel Spaß mit der zweiten Ausgabe, welche sie unter http://www.vintage-flaneur.de/shop/ bestellen können.

 

Ihre überaus stolze, dankbare und schon wieder voll in der Arbeit steckende

Chefredaktion

Besuchen Sie uns auch auf facebook.

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Der Vintage Flaneur bei Let’s Burlesque in Wiesbaden

Aufregend wars – unser 1. öffentlicher Auftritt mit Stand und allem, bei „Let’s Burlesque“ in Wiesbaden – von Miss Evi und Mr. Leu. Wie es dazu kam?

Miss Evi singt für Tara la Luna
Miss Evi singt für Tara la Luna

Ich erinner mich noch sehr gut, es ist schon ein paar Monate her, wir standen noch viel mehr am Anfang als jetzt, da bekam ich eine unauffällige Mail von einer Eva Leupold, ob wir unsere Zeitschrift nicht mit einem kleinen Stand auf einer ihrer Veranstaltungen, „Let’s Burlesque“, präsentieren wollten – ein Angebot, dass wir natürlich gerne annahmen, so eine liebe Unterstützung unserer Idee!! Etwas später begann ich nachzudenken, das Profilbild von Eva kam mir so bekannt vor, ich wusste nur nicht – konnte das sein – konnte es wirklich sein, dass mich Evi von „Miss Eve and her tassle tigers“ angeschrieben hatte?!? Die hatte ich etwa 1 Jahr zuvor bei einer Bohéme Sauvage in Köln gesehen und war so begeistert, dass ich den Auftritt nie vergessen habe. Und tatsächlich, zu meiner großen Freude hatte ich recht! („Miss Eve and her tassel tigers“ sind allerdings inzwischen „The Glanz“ oder/und „Evi und das Tier“, je nach Konstellation ;-)) So verdoppelte sich meine Freude im Nachhinein über die kleine Mail und seit Monaten freuten wir uns auf diesen 31.08.

Der Vintage Flaneur Stand
Der Vintage Flaneur Stand

Eigentlich wollten wir da dann schon unsere 1. Ausgabe verkaufen – doch das war nicht mehr machbar (über die vielen großen und kleinen Probleme einer Verlagsgründung und „Aus-dem-Boden-Stampfung“ einer Zeitschrift schrieb ich Ihnen ja bereits) und so disponierten wir um: Wir sammelten alles für ein bezaubernden kleinen Goodiebag zusammen, den wir dort verschenkten!

Vecona Vintage - Sehnsuchtsstücke..
Vecona Vintage – Sehnsuchtsstücke..

Und es war ein großer Abend, in jeder Hinsicht: Die Show von Miss Evi und ihrer Truppe war mitreißend, komisch, bizarr, begeisternd und die Burlesquetänzerinnen Tara la Luna und Honey Lulu (die wir letztes Jahr schon beim International Burlesque Circus in Utrecht bewundern durften) waren wunderschön und unglaublich sexy. Wir haben uns sehr gefreut, Janet und Kai von Vecona Vintage (wieder) zu treffen und das hinreißend lebendige Frollein Eve kennenzulernen, die Autorin von „Frollein Eves Sicht der Dinge“.

Die Show war mitreißend
Die Show war mitreißend

Und was uns betrifft: Es war ein voller Erfolg! Die Reaktionen waren vielfach interessiert und begeistert, die Besucher gut gelaunt und nett und wir hatten mehr als ein interessantes, inspirierendes und weiterführendes Gespräch – und haben tolle Leute kennengelernt! Von den über 200 gepackten Goodiebags (das war eine Arbeit.. Dank an Johanna für die Hilfe!!) sind bis auf 10 alle weg! Die haben wir dann unter unseren Flaneuren verlost 🙂

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Wie alles begann.. Die Geschichte des Vintage Flaneurs

Glühbirne in der Nacht

da viele von Ihnen so freundlich waren, Interesse für einen Blogbeitrag zu bekunden, der ausführlicher, als Facebook es könnte, die Geschichte des Vintage Flaneurs erzählt und begleitet, habe ich angefangen, mir Gedanken zu machen. Ich werde nämlich immer wieder gefragt: Wie kamt ihr darauf? Wie entstand der Vintage Flaneur? – Für meinen (heutigen) Mann kann ich da nicht sprechen, aber ich kann die Geschichte aus meiner Perspektive erzählen.

Abends wenn es dunkel wird

Nun, wie wohl die meisten Idee, so kam auch der Vintage Flaneur nachts zu mir. Es war im Januar 2013. Ich lag im Bett, konnte nicht schlafen. Und plötzlich, wie aus dem Nichts, schoss mir der Gedanke durch den Kopf: „Warum machst du nicht eine Vintage Zeitschrift?!?“

Um das zu erläutern, vielleicht kurz etwas zu den äußeren Umständen, die ich in der Retrospektive mitverantwortlich mache, für die Entstehung dieser Idee. Ich war Geisteswissenschaftlerin im Masterabschluss. Zum einen bedeutet das: Man steht kurz vor dem Ende eines Studiums, bei dem einem die Jobangebote nicht hinterhergeworfen werden, und muss sich so ernsthaft Gedanken um das machen, was kommen soll. Wenn ich mir en Talent aussuchen könnte, könnte ich Programmieren, aber was soll ich sagen, das ist es halt nicht… Zum anderen bedeutet das aber auch: Schreiben kann ich. Wenigstens das. Und ein weiterer wichtiger Einfluss: Unser beeindruckender Besuch beim Twinwood Festival in England 2012 im Sommer. Es war ein derartig großartiges Erlebnis, die netten und so liebevoll hergemachten Leute, die Atmosphäre eines großen Familien-Picknicks, die wundervollen Stände. Was vorher nur vage in mir schlummerte, weil es hier in Deutschland keinen ausreichenden auslösenden Reiz gegeben hatte, erwachte schlagartig. Dieses Festival (und auch der anschließende London-Aufenthalt) gab mir so viel mehr als nur das (übrigens phantastische) Max-Raabe-Konzert: Es gab meinem Leben, Denken und Wünschen, nun keine ganz neue, aber eine deutlichere Richtung.

Der Beginn der Geschichte des Vintage Flaneurs

„Warum machst du nicht eine Vintage Zeitschrift“. Natürlich, der 1. Gedanke nach diesem Gedanken war „Ach, mal wieder so eine Nachts-Schnapsidee“. Sowas habe ich nämlich häufiger. Aber der Gedanke ließ mich nicht los. Warum eigentlich Schnapsidee? Eine Germanistin, die lange Jahre einen Job in einem größeren Verlag hatte, und ein Medienkaufmann, der seit 10 Jahren selbstständig ist und so ziemlich von Allem eine Ahnung und Kontakte hat, wo es bei mir fehlt (denn dass das Projekt nur mit meinem Partner Frank denkbar war, das wusste ich von Beginn an): Es gibt schlechtere Startbedingungen. Und – warum eigentlich nicht? Was hatte ich schon zu verlieren? Entweder, die Zeitschrift würde funktionieren, dann hätte ich nach meinem Studium einen Traumjob, oder es würde nicht klappen, dann könnte mir einen „vernünftigen“ Job suchen.  Zugegebenermaßen, ganz so simpel wie ich mir das Anfangs alles vorstellte, ist es natürlich nicht. Aber im Prinzip stimmen diese Gedanken doch auch heute noch.

Das Ende vom Lied war ein langgezogenes: „Frank, bist du noch wach????“ – war er natürlich nicht. Er wurde es aber schnell. Die Stimmung schlug in Rekordzeit von „warum weckt meine nervige Freundin mich schon wieder“ um zu „die Idee könnte was taugen – wenn wir sie richtig angehen“……..

Und das war der Anfang vom Anfang des Vintage Flaneurs.

(Titelbild: pixabay-3881102)

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Das erste Fotoshooting

Das erste Shooting des Vintage Flaneurs

In großen Schritten geht es voran mit dem Vintage Flaneur. Am Sonntag den 07.04.2013 fand bei strahlendem Sonnenschein das erste Shooting statt. Hier soll ein kleiner Einblick hinter die Kulissen erfolgen.

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Morgens ging es schon früh mit dem Styling durch die beiden wunderbaren Hair- und Make-Up-Artists Sarah und Nicole los. Die Verwandlung der beiden Modelle zu sehen, war ein unglaublich spannender Prozess, vor allem weil es sich bei Katja und Sahra um zwei so unterschiedliche Typen handelt. Mit viel Spaß und guter Musik ging das Styling voran und unsere zwei Haarfeen haben wirklich ganz grandiose Arbeit geleistet.

 

Nachdem sich die Modelle in zwei Schönheiten vergangener Zeiter verwandelt hatten, packten acht Frauen, ein Mann und ein kleiner Junge Kameras, Reflektoren und Requisiten ein und begaben sich in die Bonner Altstadt. Man kann die Bonner mit ihrer typisch rheinischen Freundlichkeit wahrlich nicht als zurückhaltend oder verklemmt bezeichnen, doch ein goldener Sessel mitten auf der Straße erregt doch einiges Aufsehen. Die diversen Reaktionen sorgten für einiges Amüsement. Und nicht nur auf der Straße fand das Shooting statt – doch die anderen Motive bleiben vorerst ein Geheimnis 😉 (Nachtrag: Die waren dann in der ersten Ausgabe und dem Werbeheftchen des Vintage Flaneurs zu finden).

Später wurde die gemeinsame Arbeit noch mit einem Eis besiegelt und dann ging es nach einem langen aber wundervollen Tag endlich nach Hause.

Ein riesen Dankeschön soll zum Ende dieses Beitrags noch an die beiden Fotografinnen gehen: Katharina von der Kall und Sabrina.

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